Mittwoch, 15. August 2012

In welcher Welt leben wir eigentlich? ... über mich ...

Über sich selbst zu schreiben, ist sehr schwer. Aber mein letzter Artikel (In welcher Welt leben wir eigentlich?) brachte mir einige Emails, die forderten, nicht nur den Zustand aufzuzeigen, sondern auch Möglichkeiten, was man dagegen aktiv als Einzelner tun kann bzw. was ich selbst dagegen mache.

Ein pauschale Rezept gibt es nicht. Jeder muss für sich selbst wissen, wie weit er gehen kann und gehen will. Denn wir alle sind, ohne Ausnahme, zu sehr in diesem System verhaftet. Nun ja, wir sind auch damit aufgewachsen und nutzen es verständlicherweise. Der eine mehr, der andere weniger.

Jedenfalls habe ich mich entschlossen, heute ein wenig von mir preiszugeben. Ich bin allerdings ein nicht alltäglicher Fall, denn ich bin seit meinem einjährigen Aufenthalt auf Gran Canaria vor zehn Jahren aus dem System, soweit es mir möglich war, ausgestiegen. Ich verfüge über anonymen Telfonwertkartenanschluss und anonymen Internetanschluss. Ich habe kein Bankkonto und versuche auch sonst, kaum irgendwo aufzuscheinen. Trotzdem lebe ich völlig legal und zufrieden.

Ich habe Eigenverantwortung übernommen und denke nach, was mein Tun und Sagen bewirkt. Ich habe kein hohes Einkommen, kann aber gut leben ...

Ich versuche - und es gelingt immer besser - nach den kosmischen oder universellen Gesetzen zu leben. Wichtig ist mir der Passus: "Behandle alle Menschen so, wie du selbst auch behandelt werden willst!"

Ich achte auch auf Nachhaltigkeit. Deswegen kaufe ich ausschliesslich Dinge, die ich tatsächlich benötige und wenn möglich, die aus der Region bzw. aus Österreich stammen. Ist das nicht möglich, so selektiere ich aus, welche Wirtschaftsregionen ich nicht unterstütze (zB. USA, weil mir die US-Politik absolut nicht behagt). Trotzdem ist es manchmal unumgänglich, Produkte aus diesen Ländern zu kaufen (zB. Computer, Software), da es kaum Alternativen gibt. Somit versuche ich, Regime oder Politik, die ich ablehne, nicht zu fördern.

Diesbezüglich hab´ ich es leichter wie viele andere, weil ich in keiner Beziehung lebe und keine Familie versorgen muss. Meine Kinder sind schon etwas älter und stehen schon lange im Arbeitsprozess, bzw. haben bereits Familie.

Für meine eigene Zufriedenheit und Spiritualität habe ich die Mer-Ka-Ba (doppelter Lichttetraeder) bei mir aktiviert und hoffe, dadurch auch einen soliden und wertvollen Beitrag für das Kollektiv geschaffen zu haben.

Dass all das nicht für jeden nachvollziehbar ist, ist mir auch bewusst. Deswegen auch kein Rat, keine Empfehlung von mir, was zu machen ist. Das wird und muss jeder für sich, gemäss seinen Lebensumständen, selbst wissen. Ich tu mir in vielen Bereichen leichter, weil ich ua. kein Immobilienbesitzer bin, kein Vermögen habe und auch keine Familie versorgen muss. Ich kann leichter das System korrumpieren, als jemand, der das System benötigt, um überleben zu können.

Ich unterstütze dieses System nicht, weil ich der Überzeugung bin, dass es ungerecht, elitenfördernd, einseitig und schlussendlich pervertierend ist. Und ich möchte mit meinem Blog Schnittpunkt:2012 einen kleinen Beitrag leisten, aufzuzeigen, dass sich dieses System in der Endphase befindet und die Menschen informieren.

Dass es alternative Systeme gibt, darauf weise ich permanent hin. Egal ob sich die Ideen eines Andreas Popp, Peter Fitzek oder Jaques Fresco durchsetzen werden. Wir müssen das herrschende System, vor allem was Zinseszins, Energie und Ressourcenverwaltung betrifft, völlig neu aufbauen. Das sind wir unseren Nachkommen schuldig!

Ich bin nur ein kleines Rädchen im Getriebe des Ganzen. Und trotzdem kann ich im Grunde viel bewirken. Wie jeder andere auch. Es muss ein Umdenken geben, sonst geht das Experiment Mensch fatal und ruhmlos zu Ende.







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



Wenn die Währung stirbt, beginnt der Sturm auf die Edelmetalle (der-klare-blick.com)

Schwacher Euro: Großkonzernen machen deutlich mehr Umsatz
- Wertverlust von 13 Prozent binnen eines Jahres (deutsche-mittelstands-nachrichten.de)

„Rettungsschirm kann Euro kurzfristig nicht retten“ - Egal, wie Karlsruhe über die Euro-Rettungspolitik urteilen wird, für die Absicherung des Währungsraums dürfte die Entscheidung kaum Bedeutung haben, sind Experten überzeugt. Doch es gibt einen Ausweg aus dem Dilemma. (handelsblatt.com)

Nigel Farage über einen massiven Banken-Zusammenbruch und der Versklavung der Völker Europas (lupocattivoblog.com)

Crash im September? Internationale Hedgefonds bereiten sich auf den 12.September vor. Wenn das BVerfG an diesem Tag gegen ESM entscheidet, dürfte es an den Finanzmärkten zu großen Turbulenzen kommen. Spekulanten rechnen in diesem Fall nicht nur mit einem Crash des Euro, sondern auch der Börsen. (mmnews.de)

Eurokrise: Spekulanten wetten gegen europäische Autohersteller (deutsche-mittelstands-nachrichten.de)

Gabriel: Deutschland bereits in „heimlicher Schuldenunion“ - Der SPD-Chef Sigmar Gabriel attackiert erneut die Europa-Politik Angela Merkels. „Was fehlt, ist eine klare Krisenlösungsstrategie“, wirft er ihr vor. Auch gebe es bereits eine „heimliche Schuldenunion“ – die Kanzlerin sei nur nicht bereits, es den Bürgern auch zu sagen. (deutsche-mittelstands-nachrichten.de)

Crash-Gefahr? Wiener Finanzaufsicht will Insolvenzrecht für Banken - Plötzlich hat es die Finanzaufsicht ganz eilig: Möglichst schon zum 1. Januar 2013 soll das neue österreichische Insolvenzrecht für Banken eingeführt werden. Befürchten die Aufseher nach dem Fall Hypo Alpe Adria und der Schieflage der Volksbanken weitere Crashs? Aufgrund ihres starken Engagements in Mittel- und Osteuropa sind die Geldinstitute der Alpenrepublik jedenfalls besonders verwundbar. (kopp-verlag.de)

Frankreich vor dem Kollaps? (haaseewert.alfahosting.org)

Portugal: Angst vor Investitionen; Große Projekte werden reihenweise abgesagt (wirtschaftsfacts.de)

Italien gerät mehr in den Focus - Während die Union bereits unter Griechenland ächtzt, verlor man lange kein Wort über die wesentlich gefährlicheren Kandidaten wie Italien oder Frankreich. Mittlerweile jedoch, wird auch Italien mehr thematisiert und die Zahlen sprechen für sich, dort steht ein major quake an, die kleinen vielen Schwarmbeben lassen es bereits vermuten. Neben Italien schaffte es nur Frankreich sich derart perfekt aus dem Blickfeld herauszumogeln und trotzdem in jeden Geldtopf zu greifen der einen Augenblick unbeobachtet war. Wie lange wird Italien sich noch verstecken? (iknews.de)

Italien: neues Allzeithoch beim Bruttostaatsschuldenstand (querschuesse.de)

Spanien und Italien: Immobilien-Markt bricht zusammen (deutsche-mittelstands-nachrichten.de)

Wirtschaftschaos in Griechenland: Gehen Ende August die Unruhen wieder los? Nur 39% der Griechen gehen überhaupt noch einer Arbeit nach. Im Juli dieses Jahres wurden gerade einmal 6.000 Neuwagen verkauft. Die Menschen flüchten auf die Dörfer und ins Ausland. Die Lage ist ein einziges Chaos. (propagandafront.de)

Mögliche Griechen-Pleite: Banken planen für Zeit danach (kurier.at)

Neues Finanzsystem? China schmilzt Goldbarren um (politaia.org)

USA: Autobauer-Bailout wird für Steuerzahler um $3,4 Milliarden teurer (wirtschaftsfacts.de)

USA: 56 Prozent der Bürger lehnen Bankenrettungen ab (gegenfrage.com)

Codewort HARP: US-Banken verdienen prächtig an Hausbesitzern in Not (deutsche-wirtschafts-nachrichten.de)

Zwölf Kugeln vor den Augen der Welt - Vor den Augen zahlreicher Touristen und Passanten haben Polizisten auf dem New Yorker Times Square einen Mann erschossen, der sie mit einem Messer bedroht haben soll. Zwölf Kugeln trafen den Mann, die Polizei spricht von einer "angemessenen Reaktion". (kleinezeitung.at)

Israelis protestieren gegen Netanjahus Kriegs-Rhetorik - Israel hat seine Rhetorik gegen den Iran verschärft. Bei den Israelis kommt der scharfe Ton nicht gut an. Hunderte demonstrierten gegen einen möglichen Angriff auf das Mullah-Regime. (handelsblatt.com)

Überraschender Kurswechsel russischer Kriegsschiffe – Mittelmeer im Visier (marialourdesblog.com)

Syrien Aleppo: vertierte Terroristen – Die vom Ausland unterstützten Aufständischen lachen und filmen ihre Verbrechen. (marialourdesblog.com)

Polymer stellt Wasser als einzige Voraussetzung für Leben in Frage? Bislang galt es als wissenschaftliches Dogma, das Wasser unabdingbare Voraussetzung zumindest für irdisches Leben ist. Auch Astrobiologen verbinden die Frage nach möglichem Leben auf fremden Himmelskörpern primär mit der Frage nach der Existenz flüssigen Wassers auf diesen Planeten, da es den Proteinen die notwendige Beweglichkeit verleiht, um lebenswichtige Prozesse voranzutreiben. Schon 2010 zeigten Experimente, dass Hybride aus Polymeren und Proteinen auch ohne Wasser biologisch aktiv sein können. Jetzt ist es britischen Wissenschaftlern gelungen, dieses Phänomen in Experimenten zu erklären. (grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de)

Überwachung total - INDECT - Chance für die Wissenschaft oder Gefahr für die Gesellschaft? (youtube.com)

Indect Linksammlung (anonamegame.net)




1 Kommentar:

3DVision hat gesagt…

Ich habe kein Bankkonto sagst du.
Kaum zu glauben.
Verrate uns doch mal wie du deine ganzen Rechnungen zahlst,oder wenn man dir Geld überweisen soll/muss.
Wie geht denn so was?
Oder geht alles über das Konto eines Familienmitglieds?
Wenn du Arbeitnehmer?bist wie bekommst du dann dein Lohn?
Heute geht doch nichts mehr ohne Konto.