Mittwoch, 13. Juni 2012

Über Euro, EU und den Dominoeffekt

Das nächste Wochenende wird sicherlich ein sehr spannendes. Nein, nicht wegen der Fussball-EM, sondern wegen der Wahlen in Griechenland. Niemand traut sich seriöse Prognosen abgeben, wer in Griechenland die Wahl gewinnen und wie es weitergehen wird. Alle Möglichkeiten sind offen! Von einem schnellen Austritt aus dem Euro bis zu weiterhin auf Hilfsgelder angewiesen. Doch auch die Garantie, dass es weiterhin Hilfsgelder geben wird, auch für andere Staaten, ist völlig ungewiss ...

In Italien versucht man mit den gleichen Lügen wie erst vor noch gar nicht so langer Zeit in Griechenland, in Portugal und kürzlich in Spanien gute Stimmung zu machen: "Wir brauchen keine EU-Gelder!" war immer kurz vor dem Bettelgang nach Brüssel zu hören. Sie sind ein Kasperltheater, die Politiker in Europa! Das hat zur Folge, dass die Investoren immer stärker aus dem Euroraum flüchten!

Doch auch das ist nicht so einfach, denn es gibt nicht viele Alternativen. Die USA ist ebenso pleite- und crashgefährdet wie Europa. Aus den asiatischen Staaten China, Indien und Japan kommen derzeit auch keine Jubelmeldungen - im Gegenteil. Also wohin mit dem Zaster?

Nach Griechenland, Irland und jetzt Spanien stehen weitere Staaten kurz vor der Pleite. Das heisst, sie brauchen Geld. Noch im Juni wird Zypern einen Antrag stellen und dann wird Italien bald, wahrscheinlich im Sommer noch, um Milliarden bitten.

Doch ob diese Chuzpe noch überhaupt finanzierbar ist, glauben auch Insider schon nicht mehr! Der Euro wird zerbrechen! Denn die Politiker und deren Berater kennen die Situation schon seit 2008. Und sie sind einer Lösung genauso weit entfernt wie damals vor 4 Jahren. Nichts hat sich geändert, nur die Summen sind exponentiell gestiegen, ebenso die Haftungen und Risiken.

Deutschland möchte nicht mehr der alleinige Zahler sein. Jene Lokomotive, die ganz Europa mitschleppt. Sie haben genug Probleme im Land selbst - die meisten Länder und viele Städte kämpfen ebenso gegen eine Pleite - und gerade deshalb ist es für viele Deutsche nicht verständlich, dass zwar die EU-Freunde Milliarden bekommen, die Strassen innerhalb Deutschlands aber zerbröseln, weil kaum Geld für Reparaturen und Sanierungen bereit gestellt wird bzw. vorhanden ist.

Die Lage ist aufs äusserste gespannt. Nun genügt ein grösseres Ereignis und dies kann als Start des gefährlichen Dominoeffekts führen. Ein Ereignis, das andere auslöst und mitreisst.

Viele Szenarien sind schon beschrieben worden. Doch wie es in der Wirklichkeit aussehen wird, ist völlig ungewiss! Angst macht in jedem Fall die Inkompetenz, Ahnungslosigkeit und Unehrlichkeit der Politiker. Sie haben total versagt, ihre Prognosen haben sich als völlig falsch erwiesen und zusätzlich arbeiten sie gegen ihre Wähler, gegen ihr Volk.

Zum Beispiel ist das Problem der Banken noch immer nicht gelöst. Während guter Zeiten (und die gab es auch seit 2008!) werden Gewinne der Banken reinvestiert, an Eigentümer (Aktionäre) ausgeschüttet und in Form von Boni für die Manager verwendet. Treten Verluste auf, muss der Steuerzahler herhalten. Und das oft mit Geld das nicht vorhanden ist, sondern teuer als Kredit aufgenommen werden muss. Und dann grüsst mich der Schalterbanker gar nicht freundlich, obwohl ein Teil seines Gehaltes meine Steuern sind!

Jene Summen, die jetzt - und wie man am Beispiel Spanien sieht, hauptsächlich wegen der Banken - im Spiel sind, werden immer höher, unvorstellbar höher. Glaub ja nicht, mein lieber Freund, dass die hundert oder hundertfünfzig Milliarden an Spanien dort die Bankenkrise lösen! Es wird noch viel, viel mehr Geld notwendig sein!

Griechenland hat gezeigt, wie extrem der Kapitalbedarf ist, wenn die Märkte die Pleite realisieren. Zinsen und Kosten steigen drastisch, vielfach nicht mehr refinanzierbar. Und mit Spanien stösst die EU an ihre Grenzen. Und glaube mir, wenn Italien heute sagt, wir brauchen kein EU-Geld, keine Rettungsgelder, dann stehen sie bereits morgen vor der Tür ...

Es sieht nicht danach aus, dass der Euro das heurige Jahr überleben wird. Doch anstatt dass Politiker zusammenrücken, gemeinsam mit kreativen und innovativen Spezialisten und Querdenkern an den Problemen arbeiten, werden Schuldzuweisungen gemacht, gehässige Polemik betrieben und gegen andere Staaten gehetzt!

Die Idee des gemeinsamen Europa wird in einem unglaublichen Sumpf untergehen, aber zuerst zerbricht der Euro. Ich glaube nicht mehr an die EU, genauso wenig wie an eine EU-Erweiterung (Kroatien und evtl. Serbien). Europa stirbt und Europa stirbt schnell ...

So wie die derzeitige Lage einzuschätzen ist, in all seiner Brisanz und Explosivität, kann es täglich losgehen!







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



6 Billionen Dollar gedruckt, ist die Party vorbei? Die großen Zentralbanken dieser Welt haben seit Ausbruch der Krise im Jahr 2008 bereits 6 Billionen Dollar in die Banken gepumpt. Diese wiederum haben das Geld in Staatsanleihen investiert, weshalb die Industrieländer nun gigantische Schuldenberge vor sich herschieben. Investoren rechnen fest mit einer weiteren Lockerung der Geldpolitik. Laut Harvard-Berechnungen dürfte die Party nun jedoch vorbei sein. (gegenfrage.com)

Weltweites Finanz-Armageddon: Sind Bankenzusammenbrüche & Regierungspleiten noch zu verhindern? Man kann ja gerne auf das Beste hoffen, sollte sich aber dennoch auf das Schlimmste vorbereiten: Warum Sparer gut beraten sind, einen substantiellen Teil ihrer Papiervermögenswerte in Realwerte wie Gold und Silber umzuschichten. (propagandafront.de)

Ex-Vizepräsident von Moody´s: Unfassbare Realitätsverleugnung unter Politikern (wirtschaftsfacts.de)

Das Spiel ist aus - Erst Rettung spanischer Banken, dann Wahlen in Griechenland und Frankreich: In dieser Woche stehen historische Weichenstellungen an. Die Zeit des Taktierens geht zu Ende. Ein Leitmotiv der internationalen Politik lautet: Europa droht an Deutschland zu scheitern. (manager-magazin.de)

Europas dreieinhalb Horrorszenarien - Die Großbank UniCredit bereitet sich schon mal auf die Euro-Apokalypse vor: Beim Wirtschaftstag der CDU schockt Bankvorstand Theodor Weimer (Uni Credit Bank AG) mit provokanten Thesen. (wiwo.de)

Sommer der Hölle: Die Geschichte wiederholt sich - Wer vor wenigen Monaten schwerste Unruhen in der EU voraussagte, der galt als »Panikmacher«. Und jetzt? Inzwischen sprechen ALLE nicht mehr nur von schweren sozialen Unruhen, sondern von drohenden Kriegen und Bürgerkriegen. (kopp-verlag.de)

Klartext zu EUtschland - Ich muss hier wieder einmal Klartext sprechen, denn überall überschlagen sich die Überlegungen, Fragen und Bedenken, wann Deutschland endlich das Handtuch wirft und aus dem Euro aussteigt ... Die Antwort ist völlig klar sichtbar und zwar für jeden: Deutschland wird niemals aus dem Euro aussteigen – es sei denn es wird hinausgeworfen. (der-klare-blick.com)

Investment-Riese PIMCO stößt deutsche Staatsanleihen ab (goldreporter.de)

Spanien-Hilfe bringt auch Deutschland in Not (welt.de)

Zinsen für spanische Anleihen erreichen Rekordwert (spanienleben.blogspot.co.at)

Spanien: Nach Banken-Rettung erklärt Rajoy der EZB den Krieg (deutsche-wirtschafts-nachrichten.de)

Der 17. Juni – Ein europäischer Schicksalstag - Was passiert am kommenden Sonntag in Griechenland? Nicht nur Europa, die gesamte Welt blickt am 17. Juni gespannt nach Athen. (wisopol.de)

Griechischer Verteidigungsminister droht mit „ohrenbetäubendem Lärm des Militärs“ (deutsche-wirtschafts-nachrichten.de)

USA: Obama bereitet Kriegsrecht vor! US-Präsident Obama unterzeichnete einen brisanten Präsidentschaftserlass: Dadurch hat die US-Regierung die Möglichkeit, jegliches Privateigentum zu beschlagnahmen, ebenso landwirtschaftliche Betriebe, Nahrungsmittel zu beschränken und Zivilisten zum Militärdienst einzuberufen. Die israelische Zeitung HAARETZ interpretiert Obamas Notstanderlasse als Kriegsvorbereitung. (marialourdesblog.com)

Trauriges Hunger-Schauspiel in US-Supermärkten - Am letzten Tag jedes Monats stehen Hunderttausende Amerikaner nachts Schlange für Lebensmittel. Ab Mitternacht gelten die neuen Essensmarken. Noch nie waren so viele US-Bürger auf sie angewiesen. (welt.de)

Rat, Tat, mafioser Geld-Spagat: Die Fed und US-Banken im Zwielicht (markusgaertner.com)

US-Senator Max Baucus: “USA droht Krise nach Art Europas” - Max Baucus, Vorsitzender des Finanzausschusses im US-Senat, warnte gestern vor einer Finanzkrise nach europäischer Art, durch die die Vereinigten Staaten schon bald heimgesucht werden könnten. In einer Rede vor einer Zuhörerschaft des Think Tank Bipartisan Policy Center erklärte Baucus, dass Regierung und Gesetzgeber keine Zeit mehr verschwenden dürften, wenn sie die allseits umgehende Angst vor der schon berüchtigten Fiskalklippe, die gegen Ende dieses Jahres einsetzen wird, entschärfen wollten. (wirtschaftsfacts.de)

FED räumt ein: Amerikaner verloren in 3 Jahre Krise, was sie in 20 Jahren gespart haben - nur Gold glänzte (bullion-investor.net)

Blackoutpotential am kommenden Wochenende? Ich habe lange mit mir gekämpft, ob ich diesen Beitrag einstelle, da er schon eine gewisse Brisanz beinhaltet. Alleine schon der Titel "Blackoutpotential am kommenden Wochenende?" beinhaltet für viele Menschen ein gewisses Angstpotential. (z-e-i-t-e-n-w-e-n-d-e.blogspot.co.at)

EU-Datenschützer warnen vor intelligenten Stromzählern (spiegel.de)

Barbara´s Nachrichtenüberblick (dasgelbeforum.de.org)




Kommentare:

Der Nordländer hat gesagt…

Ich möchte wirklich niemandem langweilen mit MEINEM Thema, aber mir fällt zu diesem Artikel wieder was ein was ich loswerden möchte.
Wer sich die Maastricht – Verträge anschaut oder den Lissabon - Vertrag sowie sich an die No Bailout Klauseln erinnert, ja der weiß eigentlich was gespielt wird, nämlich FALSCH.

Es wird betrogen das sich die Balken biegen und wer meint das dass nicht mehr so weitergeht der ist schief gewickelt. Ich denke das der Euro nicht crasht sondern massiv abgewertet wird. Europa wird diese Krise als EU überstehen komme was da wolle. Die Menschen haben keine Ahnung was da noch auf uns zukommt, was die alles noch so an Schikanen drauf haben. Seht nach Spanien und GR das blüht uns auch noch, aber mit dem EURO.

Was so an Rettungsgeldern von uns abfließt das trägt zur Staatsverschuldung bei gelle und wenn hoch genug dann sind wir Griechenland, wie geplant,,, alles ist geplant.
Die EU wird ein totalitärer Unionsstaat werden oder so ähnlich ,-) und an Macht gewinnen diese Macht für 15 Tage behalten und sie dann abgeben.

So steht es geschrieben, wenn man sich mit biblischer Prophetie auskennt, im Buch Daniel und in der Offenbarung.
Macht euch keine Sorgen der Euro wird uns erhalten bleiben er ist das einzige und ultimative Instrument die Europäischen Völker in die Sklaverei zu führen. Vielleicht ja nur als Verechnungseinheit in der Peripherie den Randstaaten quasi aber als EIN EURO in der Union.

Wer also noch ein dickes Bankkonto besitzt der sollte es für sinnvolle Sachen leeren vielleicht einen Freund unter die Arme greifen der es dringend Finanzen braucht. Ein wenig in die eigene Autarkie
investieren und sich ein bestimmtes Buch kaufen um darin zu lesen um der Hoffnung willen.

mfg

3DVision hat gesagt…

Alle Möglichkeiten sind offen.


Wie wahr.


http://staseve.wordpress.com/2012/06/13/usa-obama-bereitet-kriegsrecht-vor/

Der Nordländer hat gesagt…

Per Notverordnung

http://www.marktorakel.com/index.php?id=2885319246406550187

oder hier
http://www.welt.de/debatte/kommentare/article106594359/Das-neue-Europa-kommt-quasi-als-Notverordnung.html

Das neue Europa sind dann alle quasi auch Griechenland und spanien und und austreten aus der Union ist dann nicht mehr. Der EURO wird auch bleiben ist doch logisch.
Das zum EURO ;-) es wird Krieg geben also 3DVision was meinst du noch vor dem 21.12.2012 ?
Nutzen wir noch die Zeit solange das INet noch funktioniert und die Notstandsgesetze in BRD Zone noch nicht in Kraft sind.
Durchlesen und Vorbereiten, einiges beseite legen wegen der zu erwartenden Beschlagnahme usw. usw.. Da wir eine amerikanisches Protektorat sind gelten diese Obama Gesetze auch für uns evt. in verschärfter Form.

Die Drangsal wird dieses Jahr beginnen. Wie vorhergesagt.

Gott steh uns bei,,, wer sonst.
mfg