Donnerstag, 17. Mai 2012

Euro: die Alarmglocken schrillen!

Seit einigen Tagen überschlagen sich die Nachrichten aus den südlichen Euro-Staaten. Nein, sie sind keineswegs positiv, im Gegenteil! Es wird immer offensichtlicher, dass zum einen an KEINEN Ausweg und KEINE Lösung mehr geglaubt wird - trotz beschwörender Floskeln phrasendreschender Politiker - und zum anderen die Alarmglocken schrillen, die ein Ende der friedlichen Zeiten bedeuten könnten.

Selbst jene systemfreundlichen Medien, die sich mit dem jetzt immer wahrscheinlicherem Szenario von Austritten aus der Eurozone bewusst NICHT beschäftigt haben und ihre Konsumenten in einer nicht der Realität entsprechenden Virtualität Zone gezwängt haben, müssen ihre Linien ändern. Plötzlich scheint in ganz Europa eine relative Panik zu entstehen.

Konsumenten alternativer Medien waren schon informiert, dass es seit Monaten KEINE andere Möglichkeit als einen Austritt mehrerer Staaten, also nicht nur Griechenlands, aus dem Euro gibt. Und dass der Euro dies ohnehin kaum überleben kann. Zu gross sind die Unbekannten, die bei solchen Szenarien auftreten. Wie reagieren die Märkte? Schon seit Monaten ist eine latente, aber immer stärker werdende Flucht aus dem gesamten Euro zu verzeichnen, nicht nur aus den angeschlagenen Staaten - aber dort natürlich massiv.

Es wird auch, nachdem der Euro als Währung kollabiert, schwer für die Nachfolgewährungen, egal ob DeutschMark, Schilling, Drachme oder Lira. Es wird auch für die europäischen Musterschüler einige Zeit dauern, bis eine gewisse Vertrauensbasis zu den Investoren wieder hergestellt werden kann. Bis dahin ist und bleibt vieles ungewiss!

Die Staaten rüsten sich jedenfalls gegen aufkommende Aufstände! Und das in jedem europäischen Land! Sie wissen um die Brisanz ihrer gescheiterten Politik. Nur in wenigen EU-Ländern, wie Österreich, Luxemburg und Finnland, ist es noch ruhig. Doch wie lange noch?

Das Projekt Euro ist gescheitert! Auch wenn irgendwelche fanatische Politker den Euro auch noch in 100 Jahren in Europa sehen. Blickt man zurück und betrachtet die letzten 100 Jahre, würde ich für kein Unternehmen, keine Währung und keine Staatsform die Garantie für die nächsten 100 Jahre abgeben. Das wäre völlig realitätsfremd ...

Deshalb gilt es, sich in den nächsten Wochen und Monaten zu informieren, Tendenzen und Trends abseits des Mainstreams zu erkennen und schlussendlich sich auf äusserst turbulente Zeiten vorzubereiten (falls dies nocht nicht geschehen ist!)!

Welche Zeichen braucht die Welt noch, dass wir am Ende des Euro-Traums angelangt sind? Menschen räumen ihre Konten leer, sie fürchten um ihr Geld, der Steuer- und Abgabenzwang wird immer ruinöser, Regierungen verbieten Demonstrationen und wollen das Militär gegen die Bürger einsetzen, es werden nach wie vor astronomische Summen in ein Fass ohne Boden, ohne Bezug zu jeglicher Realität verpulvert und nicht zuletzt wächst eine besorgniserregende Kriegsgefahr (nicht nur im nahen Osten!).

Jeder, der noch immer glaubt, die Party geht endlos weiter, wird brutal enttäuscht werden. Vorsicht und Voraussicht ist geboten! Wir alle, von den Schwarzmalern und Doomern bis hin zu ehrenhaften und hehren Ökonomen und Insidern (falls es diese gibt) kann keiner sagen, wie es mittelfristig weitergehen wird. Das Aufschwunggeheule diverser institutioneller, offizieller Aussendungen hat zumindest ein Ende genommen, es waren ohnehin nur "schön verpackte Durchhalteparolen".

Krisenvorsorge wird wichtiger denn je!







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Post Scriptum:




Stupid Economy:

Dorf zahlt Schulden in 7058 Jahren ab

Pioz, eine spanische 3300-Seelen-Gemeinde (50 Kilometer östlich der Hauptstadt Madrid), hat bei der Regierung einen Sanierungsplan eingereicht, dem unbezahlte Rechnungen über eine Betrag von insgesamt 16 Millionen Euro beigefügt waren.

Die Kommune habe den Antrag gestellt, die Summe in 7058 Jahren begleichen zu dürfen, teilte der Staatssekretär für öffentliche Verwaltungen mit. Er führt den Ort als extremes Beispiel für die Verschuldung spanischer Gemeinden auf.

[gefunden: diepresse.com]




Medienschau:



Ein Kontinent wankt – Die Angst vor der Euro-Dämmerung - Was kommt nach Griechenland? Menschen räumen ihre Konten leer, Italien will das Militär gegen die Bürger einsetzen, und die Investoren fürchten um ihr Geld. In Europa dominiert die Ungewissheit. (welt.de)

Charts des Grauens - Die Eurozone ist in der kritischsten Phase ihres Bestehens und am Rande des Kollapses, sieht man auf das europäische Bankensystem und auf die Marktkapitalisierung der Banken ist der Kollaps sogar bereits vollzogen. Ein paar Charts des Grauens, als Mahnmal der Fehlkonstruktion eines Währungsraumes, einer Schuldenkrise, die logische Folge der wirtschaftlichen Ungleichgewichte war und deren vermeintliche Bekämpfung mittels völlig destruktiver Maßnahmen (Austerität) erst richtig in die Abwärtsspirale führte ... (querschuesse.de)

«Auf dieses Horrorszenario läuft es hinaus» - Ökonom und Wirtschaftshistoriker Albrecht Ritschl rechnet im Interview mit der Politik der Eurostaaten ab. (tagesanzeiger.ch)

Großbanken brauchen halbe Billion Dollar - Die 29 weltgrößten Kreditinstitute könnten zusätzliches Kapital benötigen, Gebühren erhöhen und Dividenden kürzen. (derstandard.at)

"Es besteht das Risiko einer Euro-Entgleisung" - Pimco-Chef Mohamed El-Erian hält eine weitere Eskalation der Schuldenkrise für möglich und erwartet ein Scheitern des Euro. (format.at)

System-Crash: Wagen die US-Eliten das Undenkbare? Wir sind uns ja alle im Klaren darüber, dass das globale schuldenbasierte Fiatgeldsystem nur aus einer Kombination von noch mehr Schulden und Konsum aufrecht erhalten werden kann – und wir sind jetzt an einem entscheidenden historischen Punkt angelangt. (propagandafront.de)

EUdssr: Die Staaten rüsten sich für die kommenden Unruhen (sosheimat.wordpress.com)

Fast wie im Bürgerkrieg - Tausende Polizisten riegeln ab Mittwoch das Bankenviertel in Frankfurt am Main ab, jede öffentliche Versammlung und Meinungsäußerung sind dort untersagt, U- und S-Bahn-Stationen in der Innenstadt werden nicht mehr angefahren. (jungewelt.de)

Polizei räumt Occupy-Camp (n-tv.de)

Offiziell: Bank of England bereitet mit Regierung Notfallplan für Euro-Crash vor (deutsche-wirtschafts-nachrichten.de)

Kern des Problems der Südperipherie (querschuesse.de)

Italien: Schattenwirtschaft boomt - Schwarzarbeit ist in Italien derart weit verbreitet, dass sie bereits als Eckpfeiler der italienischen Wirtschaft gilt. (kurier.at)

Portugal kann nicht wie geplant an die Kapitalmärkte zurück (deutsche-mittelstands-nachrichten.de)

Regierungschef: "Spanien in sehr schwieriger Lage" (manager-magazin.de)

Moody's hat Spaniens Banken im Visier - Nach einem Zeitungsbericht plant die Ratingagentur einen Rundumschlag. Eine Herabstufung käme zu einem sehr ungelegenen Zeitpunkt. (diepresse.com)

22:23Uhr, Mittwoch der 16. Mai 2012-Spanien befindet sich im Kollaps (spanienleben.blogspot.com.es)

Domino-Effekt: Krise in Spanien spitzt sich zu - Nach den Griechen hat der Finanzmarkt nun die Spanier im Visier. Moody’s soll einen Rundumschlag vorbereiten. Auch in anderen EU-Hauptstädten sorgt man sich. (kurier.at)

Die griechische Krise setzt Spanien unter Druck - Die unsichere politische Lage in Griechenland wird für Spanien immer mehr zum Problem. An den Märkten muss das hoch verschuldete Land höhere Zinsen zahlen, auch die Bürger reagieren verängstigt. (welt.de)

Griechisches Bankensystem steuert auf Kollaps zu - Die Krise in Griechenland hat sich dramatisch zugespitzt: Bürger räumen ihre Konten leer, die Banken brauchen immer mehr Nothilfen von der Notenbank. Beobachter warnen vor einem Fass ohne Boden. (welt.de)

Griechenland: EZB erhöht Druck auf Banken und Regierung (deutsche-mittelstands-nachrichten.de)

18 Milliarden Euro überwiesen: EU stützt kollabierende griechische Banken (deutsche-wirtschafts-nachrichten.de)

Griechenland: Wie schlimm ist der Bankrun wirklich? Antwort: Sehr schlimm! (dasgelbeforum.de.org)

Noch zwei Wochen bis zur „Tragödie“? (orf.at)

System-Crash: Die USA brechen erst ganz zum Schluss zusammen - Die Geschichte zeigt, dass während einer Staatsschuldenkrise nie alle Teile gleichzeitig in sich zusammenbrechen. Zunächst sind Europa und andere periphere Bereiche der Weltwirtschaft an der Reihe, bevor sich die Krise bis zur Kernökonomie durchfrisst. (propagandafront.de)

Die nächste Schlappe erwischt die Tyrannen ... die Zeit läuft! US-Gericht blockiert National Defense Authorization Act! (derhonigmannsagt.wordpress.com)

Russland kauft Waffen für 53 Millionen US-Dollar in Israel ein (irib.ir)

China droht den Philippinen unverhohlen mit Krieg (welt.de)

EU-Kommission: ACTA ist definitiv nicht tot (netzpolitik.org)

Barbara´s Nachrichtenüberblick (dasgelbeforum.de.org)




Kommentare:

3DVision hat gesagt…

Frieden,Sicherheit,Arbeit,Rente,Nahrung,ein Dach ueber dem Kopf,und vieles vieles mehr,sprich einfach alles für was das RICHTIG Arbeitende Volk seit dem zweiten Wk geschuftet hat,wurde von einer Clique von kranken Schweine auf übelste,hinterhältigsten weise und mit voller Absicht zerstört.Zehn Jahre korrupte und illegale Politik mit am laufenden Bande Gesetzesbrüche genügten,um alle positiven Eigenschaften die einst hier in der EU waren,zu eliminieren und gegen die Wand zu fahren und das mit voller Absicht!Davon bin ich mittlerweile überzeugt!Die Finanzkrise ist/war ein sehr sehr nützliches Werkzeug dazu.
Weil diese Bastarde meinten,den Europäischen Völker gehe es zu gut.Zu oft hat man mir in den achtziger gesagt nebenbei in Gespräche,es geht den Menschen hier zu gut,es geht den Menschen in Europa zu gut!Es geht uns allen viel zu gut!An solchen reden erkennt man wen man vor sich stehen hat!
Jetzt wird es auch so langsam Zeit dass wir das Thema wechseln,
und anfangen uns Gedanken zu machen ob wir dann die verantwortlichen,dieses mit den Haaren herbeigezogenen Sauerei aufhängen und in der Sonne und Luft trocknen lassen oder ob sie überhaupt noch verdienen begraben zu werden.
Ich hab mir in den letzten drei Tagen Zeit genommen und die aktuelle Lage Griechenlands intensiv unter die Lupe genommen,um mehr oder weniger unabhängig von den hiesigen Medienhuren richtige Infos zu bekommen.
Wenn man dann weiss was bei vielen Familien abgeht,ist einem nur noch zum weinen.
Die Zustände dort,werden mit hoher Wahrscheinlichkeit auch noch zu uns kommen.
Das wichtigste was nun eigentlich zu tun wäre ist den nicht gewählten Banditen die rote Karte zu zeigen und sie zumindest lebenslänglich in Arbeitslager verfrachten.
Wenn man derart mit dem Leben von Millionen Menschen spielt ist das noch eine sehr milde strafe.

Samoth hat gesagt…

Schont eure Nerven. Ihr ändert ja doch nix, denn dazu müßtet ihr die Menschen ändern. Wenn ich mir die vollen Parkplätze in den Einkaufszentren so betrachte, kann ich nur eines Konstatieren:

Es wird auf sehr hohen Niveau Lamentiert. Da schrillen keine Alarmglocken !!!

Das Sytem läuft noch lange so weiter, weil die Masse der Leute es so will, und weil es der Masse auch noch sehr gut geht.

Einfach mal die Klappe halten und etwas bescheidener werden !!!

Ich bin Sachse, daher argumentiere ich so.

Der Nordländer hat gesagt…

@Samoth
Genau , schont eure Nerven. Denn es geht genau nach Plan. Wie auch immer wenn man weiss was kommt und wie man da durch kommt so hat man keine " Angst ". Was auch immer passiert.

http://www.youtube.com/watch?v=Tu3zb3nbOl8

Etwas zur geistigen erbauung, vor allen für die 2012 Junkies, mit Transformations Syndrom ;-)

mfg