Dienstag, 22. Mai 2012

Es gibt einfach nicht mehr genug Arbeit!

Die Arbeitslosigkeit wird immer ein grösseres Problem, nicht nur in Europa. Im Besonderen die Jugendarbeitslosigkeit, die in einigen Regionen bei über 50% liegt!

Eine Besserung ist nicht in Sicht, es wird sogar noch viel, viel schlechter werden! Das heisst, die Arbeitslosigkeit wird steigen, und zwar drastisch!

Jahrzehnte lang wurde Wirtschaftsproduktivität in andere Länder ausgelagert und wir wurden immer mehr zu einer Dienstleistungsgesellschaft. Weniger Wirtschaftsproduktivität heisst, weniger Arbeitsplätze! Arbeitsplätze, die man teuer ausgelagert hat, denn nun muss man für jeden verloren gegangenen Job Arbeitslosengeld bezahlen.

Die Beteuerungen der Politiker, sie würden Arbeitsplätze schaffen, ist eine dreiste Lüge! Sofern die Damen und Herren Politiker nicht für sich selbst einen Berater oder Sekretär anstellen, schaffen sie keine Arbeitsplätze!

Was sie tun könnten, sind die Rahmenbedingungen für neue Arbeitsplätze zu schaffen. Wobei der Weg, für Unternehmen die sich ansiedeln und somit Arbeitsplätze schaffen, grossartige Subventionen, Förderungen und Steuererleichterungen zu schaffen, der wohl schlechteste und auch teuerste ist!

Zuerst müsste man die Lohnnebenkosten drastisch reduzieren, damit die Betriebe nicht abwandern. Denn zwei Gründe sind wohl die wichtigsten, warum Unternehmen ihre Produktion in sogenannte Billiglohnländer "outsourcen". Zum einen der wesentlich billigere Lohn und andererseits die meist kaum oder nicht vorhandenen Umweltschutzmassnahmen, die bei vielen Produktionen sehr teuer wären.

Solange dieses Gefälle bei Lohn-, Lohnnebenkosten und Umweltauflagen vorhanden ist, wird es bei uns kaum eine Erholung am Arbeitsmarkt geben.

Wir sollten uns eher Gedanken machen, wie wir diesem Heer an Arbeitslosen, von denen viele arbeitswillig wären, weil sich ihre finanzielle Situation verbessern würde, menschenwürdig und nicht menschenverachtend wie Hartz 4, versorgen könnten.

Dabei werden wir kaum um eine Mindestsicherung herumkommen! Ein gewisser Betrag für jeden Arbeitslosen zum Leben muss in unserem System umgesetzt werden und der Druck, sich nichts dazuverdienen zu dürfen, muss fallen. Dass es allerdings immer wieder Menschen gibt, die dieses System ausnutzen, davon muss ausgegangen werden!

Es gibt einfach nicht mehr genug Arbeit!

Ein Freund, ein Portugiese, der in Graz lebt, war kürzlich wieder zu Hause. Seine Eindrücke sind dramatisch. In Grossfamilien ist oft nur mehr eine oder zwei Personen, die Arbeit haben. Der Rest sucht zwar, weiss aber, dass es kaum Aussicht auf Arbeit gibt. Nicht nur jetzt, sondern auch in näherer Zukunft ... weil sich an der Situation kaum etwas ändern wird und die Sparmassnahmen der Regierung zusätzliche Arbeitsplätze ohnehin verhindern.

Dazu kommt, dass die steigende Arbeitslosigkeit eine sozialpolitische Bombe ist, die jederzeit hochgehen kann. Denn das derzeitige Arbeitslosen- bzw. Arbeitslosengeldsystem ist nicht mehr lange finanzierbar! Man sieht in den südlichen Pleitestaaten, wie dies, gemeinsam mit anderen Faktoren zu massiven Ausschreitungen führen wird.

Noch dazu sind alle, ich betone alle, Arbeitslosenstatistiken gefälscht! Das Heer jener, die altersbedingt keinen Job mehr bekommen und frühpensioniert oder umgeschult werden, wird kaum berücksichtigt. Ebenfalls jene, die als unvermittelbare Langzeitarbeitslose gelten und staatliche Hilfe (Sozialhilfe) erhalten.

Die Arbeitslosigkeit artet zu einem nicht mehr bewältigbaren Problem aus, das innerhalb des jetzt existierenden Systems mit herkömmlichen Mitteln nicht lösbar ist! Wie soviele andere Misstände ebenfalls!



Europas Jugend ohne Zukunft? Mit wachsender Verzweiflung suchen Millionen von jungen Menschen einen festen Job. Aber ein Rückgang der durch die Finanzkrise besonders in Europa dramatisch gestiegenen Jugendarbeitslosigkeit ist für die nächsten Jahre kaum in Sicht. (kleinezeitung.at)







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



extra3: Best of Euro-Songs :-) (rottmeyer.de)

Europa fährt mit vollem Rohr und durchgetretenem Gaspedal gegen die Wand (achgut.com)

Gold & Silber: Preisexplosion voraus - Der Edelmetall-Veteran Leonard Melman geht davon aus, dass Gold in den kommenden zwei Monaten auf bis zu USD 1.400 pro Unze absinken könnte und dann im Verlauf der zweiten Jahreshälfte auf bis zu USD 2.400 pro Unze klettert. Die Goldpreisanstiege der kommenden anderthalb Jahre werden vornehmlich durch einen Vertrauensverlust der Öffentlichkeit gegenüber den staatlichen Geldbehörden befeuert werden. Der Angstfaktor wird immer mehr an Bedeutung gewinnen. (propagandafront.de)

Krise: Die Hoffnung stirbt zuletzt (start-trading.de)

Notkredite für angeschlagene Eurozonen-Banken steigen auf Rekordwert (format.at)

Anleger sorgen sich vor schnellem Euro-Ende - Die Sorge um Griechenland hält alle gefangen: Aktienhändler befürchten bei einem Austritt der Griechen aus der Euro-Zone den Zusammenbruch der Gemeinschaftswährung. Mit einer Entspannung der Märkte ist frühestens Mitte Juni zu rechnen. (ftd.de)

ESM: Die Wahrheit wird vertuscht - Schäffler: "Jede Rettungsaktion wird weitere Rettungsaktionen nach sich ziehen. Aussteigen können wir jederzeit. Man muss dazu nicht mehr tun, als die Nichtbeistandsklausel wieder gelten und Staaten und Banken pleite gehen zu lassen. Je länger man das hinauszögert, desto höher steigt man und desto tiefer wird der Fall sein." (mmnews.de)

Anti-Euro-Wetten auf Rekordhoch - Deutsche Bank sieht ’Angst’ (welt.de)

EU-Staaten erhöhen Mehrwertsteuer auf Rekordwerte - Europas Regierungen versuchen ihre Schulden vor allem durch Steuererhöhungen zu verringern. Besonders einfach lassen sich Verbrauchssteuern anheben – doch das trifft besonders stark die ärmeren Bürger. (diepresse.com)

Wo ist das Gold der Deutschen? (sueddeutsche.de)

Hegde Fonds Manager: „Für Deutschland wäre Rückkehr zur D-Mark das Beste“ (deutsche-mittelstands-nachrichten.de)

Goldfranken: Schweizer Nationalrat debattiert über neue Goldwährung (goldreporter.de)

Frankreich – Analyse (querschuesse.de)

The Mortgage Crisis Hits France Front And Center: Are French Bank Nationalizations Imminent? (zerohedge.com)

Nach erneuter Defizit-Überraschung: Falsche Defizit-Zahlen: EU schickt Kontrolleure nach Spanien (deutsche-mittelstands-nachrichten.de)

Spanien-Bailout-Gerüchte steigen nach Moody’s-Abstufung (welt.de)

Griechen-Gläubigern droht Total-Ausfall, ’Banken-Sturm’ - Ein Austritt von Griechenland aus der Eurozone könnte einen Sturm auf die Banken, einen Kollaps des nationalen Finanzsystems, eine massive Entwertung der neuen Währung und einen Total-Ausfall für ... (welt.de)

Griechenlands Sozialversicherungsfonds brauchen hunderte Millionen Euro – sonst Rentenstopp (wirtschaftsfacts.de)

Griechenland: Krankenhäuser können ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen (deutsche-mittelstands-nachrichten.de)

Schnelles Ende mit Schrecken - Vom unmöglichen Szenario zum beliebten Denkmodell: Die Griechen könnten sich über eine Rückkehr zur Drachme ein wenig Spielraum verschaffen. Doch die Umstellung müsste laut Experten auf einen Schlag passieren, um die Griechen daran zu hindern Geld zu beheben. (kleinezeitung.at)

Griechenland bekommt den Todesstoss - Selten war ich mir sicherer, wenn es um eine Vorhersage ging. Entweder verstehe ich die Taktik komplett nicht mehr, oder Griechenland bekommt in Kürze den Rest. Wenn ein linientreues Medienschweinchen wie der Springerverlag den Linksradikalen Alexis Tsipras als den Che Guevera anpreist und richtig charmante Bilder bringt, dann ist höchste Obacht geboten. Bilder sagen mehr als tausend Worte und ihn als den Che zu titulieren ist schon fast ein wenig Brillant. In der Welt, wird geschrieben : “Er ist und bleibt vorerst der Mann, der Griechenland entweder unregierbar macht, weil ohne ihn niemand regieren kann – oder der es regieren könnte.” Da bleibt nur zu sagen, Augen auf beim Eierklau. (iknews.de)

Fitch stuft Japan auf A+ herab (gegenfrage.com)

JP Morgan-Verluste – Jetzt schon 7 Milliarden? (markusgaertner.com)

Ist JPMorgan wie damals Enron? (goldseiten.de)

Warum wird alles zu einer Waffe gemacht? (alles-schallundrauch.blogspot.com)

In US-Waffen stecken massenhaft gefälschte Chips - Der US-Senat ist zutiefst beunruhigt: In amerikanischen Waffensystemen sind große Mengen gefälschter Elektronikteile verbaut worden, die meisten stammen aus China. Experten fürchten, dass die Billigware auf dem Schlachtfeld versagt - eine potentiell tödliche Gefahr für die Soldaten. (spiegel.de)

JARS-Raketensystem: Rußland rüstet Nukleararsenal um - Wie Ria Novosti meldet werden bei Irkutsk, Nowosibirsk (Sibirien) und Koselsk im Gebiet Kaluga (südwestlich von Moskau) die Raketentruppen mit dem JARS-Raketensystem ausgestattet. Die JARS verfügen über nukleare Mehrfachsprengköpfe für Interkontinentalraketen um mehrere Ziele gleichzeitig anzugreifen, oder Abwehrmaßnahmen zu erschweren. In Verbindung mit den Topol-M Systemen und S-400 Abwehrsystemen, dürfte so neben dem ohnehin gegebenen Erstschlagpotentials auch das Zweitschlagpotential erheblich steigen. Sowohl die Topol-M, als auch die JARS lassen sich von schwer ortbaren und mobilen Abschussystemen abfeuern. (iknews.de)

Waffen, die es angeblich nicht gibt: Strahlenwaffen und Wetterwaffen! (lupocattivoblog.com)

Der "Feuerring" verzauberte die Welt - Millionen Menschen auf beiden Seiten des Pazifiks sind Zeugen eines seltenen Naturschauspiels geworden: Ein "Feuerring", ausgelöst durch eine Sonnenfinsternis, sorgte für ein seltenes Spektakel - und malerische Fotos. (kleinezeitung.at)

Größtes Sonnenteleskop Europas nimmt den Betrieb auf (grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de)

Fliegeneier statt Fischmehl - Bislang wurden Schweine und Geflügel vorwiegend mit Fischmehl gemästet. Nun gibt es eine unappetitliche Futterproduktion, über die kaum berichtet wird. (kopp-verlag.de)

Das giftige Geheimnis auf unseren Tellern - Die Lebensmittelbranche ist außer Kontrolle geraten. Darunter leiden vor allem Nutztiere, aber auch Verbraucher durch verseuchte Produkte. Eine Spurensuche, warum wir schlechter Essen denn je - und wer die Schuld trägt. (wiwo.de)

Studie zeigt, warum sich Informationen über soziale Netzwerke so schnell verbreiten - Gerüchte selbst sind wahrscheinlich schon so alt, wie die Sprache selbst und verbreiten sich natürlich bevorzugt in Gemeinschaften. Warum sich Gerüchte jedoch innerhalb sogenannter sozialer Netzwerke buchstäblich rasend schnell verbreiten haben Saarbrücker Informatiker untersucht und liefern nun den mathematischen Beweis dafür und überraschen mit dessen Erklärung. (grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de)

Barbara´s Nachrichtenüberblick (dasgelbeforum.de.org)




Kommentare:

Saarlodrie hat gesagt…

genau so schaut´s aus. Deshalb sollte zwingend das

www.bandbreitenmodell.de umgesetzt werden.

Mit diesem Arbeitsplatzprämien- und Steuer -modell wird die Wirtschaft wieder dem Menschen untergeordnet.

IrlandsCall hat gesagt…

Es gibt immer genug Arbeit, in der Familie, in der Erziehung, in der Natur & Umwelt. Man kann sich mit Kunst und/oder Musik befassen oder sich weiterbilden. Es gibt nur nicht genügend Einkommensplätze. Die Arbeit geht nie aus.

Der Nordländer hat gesagt…

Es gibt genug Arbeit. Nur der Kapitalismus will arbeit die IHM nützt wo er Profit erwirtschaftet, und diese arbeit wird natürlich immer weniger, es ist im System begründet. Ansonsten arbeit gibt es genug nur bezahlen will sie niemand und ohne Geld da läuft nix.
Wenn also das Geldsystem nicht geändert wird (was eine völlige Illusion ist) dann wird sich nichts ändern, es wird sich verschärfen wie wir uns es bis jetzt noch nicht vorstellen können.
Der tot von Milliarden ist da nicht so weit hergeholt, nur damit wieder jeder Arbeit hat und die überflüssigen weg sind, ist doch logisch oder. Und wenn es als Sklave ist, egal,, die Welt braucht die Massen an Arbeitskräften nicht mehr, die müssen weg. Das ist die Agenda
nach der alles abläuft, Krieg Hunger Seuchen Tod.
Dies gerede von Wachstum, Arbeitsplätze schaffen, etc. ist alles Augenwischerei. Im Hintergrund ist alles schon angelaufen.

Der Kapitalismus frisst seine Kinder sonst wird er nicht überleben, und neue Gesellschaftsformen ??? Fehlanzeige. KEINE HOFFNUNG !
so sieht es aus.

mfg

3DVision hat gesagt…

Schmeißt mal alle Kriminellen Immigranten raus.
Dann ist wieder Arbeit für jeden da.
Nordeuropa ist nicht dafür da ganz Africa,Südeuropa,Afghanistan die Türkei und Gott weiss was noch,von unterentwickelten aggressiven Affenrotz mit durch zu füttern.
Von Krankheiten die die erst importieren will ich erst gar nicht reden.
Jeder bei sich dann hat der Teufel nichts.