Donnerstag, 24. Mai 2012

Die Rückkehr zu alten Währungen

Der Euro ist in dieser Form nicht überlebensfähig, das wissen wir und sind gerade jetzt Zeuge und Beteiligte beim Niedergang der künstlichen Gemeinschaftswährung.

Zuviele unterschiedliche Volkswirtschaften können nicht unter einer nicht gewachsenen, sondern künstlich und politisch verordneten Währung ohne grössere Probleme existieren. Diesbezügliche Warnungen gab es schon vor der Einführung des Euros, doch der politische Traum eines grossen, vereinigten Europas war stärker!

Nun müssen das eine oder andere Land aus der Eurozone raus. Sogar die Mainstreammedien beschäftigen sich mit diesem Szenario, das vorher nur alternativen, systemkritischen medien, vor allem Blogs, vorbehalten war.

Aus der Eurozone auszutreten, heisst eine neue, eigene Währung wieder einzuführen - die allerdings, um auch Vertrauen in der Bevölkerung zu erlangen (zumindest am Beginn), die alten Namen tragen werden. So wird über die Wiedereinführung des Drachmen in Griechenland auch auf höchster politischer Ebene diskutiert und die Vorbereitungen dürften schon angelaufen sein. Gerüchte zufolge druckt bereits eine britische Druckerei die neuen Drachmen Banknoten!

Sollte dieses Experiment klappen, wovon nicht unbedingt ausgegangen werden muss, werden sich auch andere Länder wohl oder übel dafür entscheiden müssen. Die weiteren Kanditaten für eine Wiedereinführung einer alten, neuen Währung sind explizit Spanien, Portugal und Italien.

Nur zur Erinnerung, die früher parktizierte Art der Währungspolitik, nämlich bei wirtschaftlichen Schwierigkeiten, die Währung abzuwerten, was alle Länder der Südschiene Jahrzehnte lang betrieben, war mit dem Euro nicht mehr möglich. Dadurch - und natürlich auch aus anderen Gründen - begannen die enormen Schwierigkeiten, weil der Fremdfinanzierungsbedarf (Staatsanleihen) immer höher wurde und der Verschuldungsgrad geradezu explodierte.

Aber auch halbwegs "reiche", wirtschaftlich stabile Staaten könnten eine Wiedereinführung einer neuen, alten Währung überlegen. Es gibt einige Personen und Orangisationen, die dies auch für Deutschland fordern. Vor allem, dass Deutschland nicht mehr der Zahlmeister der fast gesamten Eurozone ist und dadurch ebenfalls in Schieflage geraten kann ...

Grundsätzlich steht KEIN Euro-Staat finanziell einwandfrei da. Selbst in den immer wieder als reich oder wirtschaftlich stabil genannten Staaten wie Deutschland, Niederlande, Österreich und Finnland ist die Überschuldung ein eklatantes und nicht zu vernachlässigendes Problem!

Die wichtigsten Punkte bei einer sogenannten Währungsreform sind folgende:

Wenn ein angeschlagener oder bankrotter Staat, wie Griechenland, Italien oder Spanien, aus dem Euroverbund austritt und eine neue Währung einführt, wird diese sofort entsprechend abwerten. Damit werden die Exporte billiger. Auch Urlaub in diesem Land zu machen, wird ebenfalls billiger. Im gleichen Masse steigen allerdings die Kosten die Importe. Für ein Land ohne eigene Industrie, kann dies strukturelle Probleme mit sich bringen. Ein Beispiel: würde Italien die Lira wieder einführen, würden die italienischen Autos im Export billiger werden, die ausländischen, beispielsweise die deutschen Autos, wesentlich teurer. Für Griechenland gilt, dass grundsätzlich alle Autos vorerst empfindlich teurer werden. Nur wenn sich auch Italien oder Spanien zum gleichen Schritt eines Austrittes aus der Eurozone entschliessen, könnten Autos aus diesen Ländern, ebenfalls durch die sofortige Abwertung der neuen Währung, billiger werden.

Da man annehmen kann, dass sich das wirtschaftliche und währungspolitische System nicht ändern wird, sondern man versuchen wird, durch frisches Geld, sprich, neue Schulden, die Wirtschaft wieder anzukurbeln und die Sparprogramme streicht, muss trotz einer Währungsreform ein gewisses Quantum an Vertrauen in etwaige Investoren erhalten bleiben. Dies kann natürlich mit erhöhten Zinsen für neue Staatsanleihen probiert werden. Denn die Gier, vor allem am Banksektor ist nach wie vor sehr hoch und ein möglicher weiterer Bankrott, der, solange man diese Politik nicht ändert, wieder eintreten MUSS, ist so zunächst hinausgezögert und die Finanzwelt wird aller Bedenken zum Trotz wieder investieren ...

Wenn ein wirtschaftlich stabiler Staat, wie Deutschland, aus dem Euroverbund austritt, sind die strukturellen Probleme nicht kleiner. Man kann davon ausgehen, dass eine mögliche neue Deutsche Mark wieder eine harte Währung, wie eben früher, werden wird. Dadurch steigen die Preise für Exporte, es fallen die Preise für Importe. Auch, weil der US-Dollar sich immer mehr als weiche Währung, die teilweise rapid an Wert verliert, zu erkennen gibt. Da der Euro ebenso einem starken Wertverfall durch Inflation ausgesetzt ist. Die alte DM (und damit auch der österreichische Schilling) waren einst die härteste Währung der Welt.

Um den Export anzukurbeln, ist die Wahrscheinlich sehr hoch, auch diese neuen Währungen "anzugleichen", sprich abzuwerten. Sonst würde der Exportwirtschaft zu grosser Schaden zugefügt. Vor allem langfristige Exportverträge bzw. -verpflichtungen könnten storniert werden.

Für eine harte Währung mit stabiler Wirtschaft und relativ guten Aussichten, hätte es auch leicht, günstiges Geld am freien Markt zu bekommen, dass auch notwendig wäre!

Nicht geklärt sind, da es keine entsprechenden Verträge oder Prozedere für einen Austritt aus der Eurozone gibt, wer für welche Kosten aufkommen wird, soll und muss. Besonders bedenklich ist der geplante Einsatz des ESM, der Europäische Stabilitätsmechanismus, für den sich ALLE Staaten verpflichten, astronomische Summen auf Abruf bereit zustellen. Noch ist der ESM nicht durch und es könnte sein, dass durch den Austritt Griechenlands und möglicher weiterer Staaten es gar nicht mehr dazu kommen wird. Doch dies bleibt vorerst noch ein Wunschtraum!

Wer profitiert? ... und wer wird belastet? Dass eine oder mehrere Währungsreformen von den Regierungen in einer Blitzaktion überraschend durchgeführt werden müssen, kann man bereits in mehreren Artikeln in den Medien lesen. Die Bevölkerung wird vollkommen im Dunkeln gelassen und plötzlich vor Tatsachen gestellt zu werden. Das heisst, wie so oft, wird die Bevölkerung, je nachdem, wie der dann tatsächliche Umrechnungskurs sein wird, sehr viel verlieren. Betroffen werden Bargeld, Giralgeld, Sparbücher, Versicherungen und die meisten Anlagenformen sein. Möglicherweise verliert die Masse über 50% ihres Vermögens! Vor allem durch die sofortige Abwertung der neuen Währung! Profitieren werden in jedem jene, die gut informiert sind und die es sich leisten können, Vermögen entsprechend ins Ausland, in andere Währungsländer VORHER transferiert zu haben! Da kann es durch die Abwertung sogar zu einem nicht unerheblichen Anstieg des Vermögens kommen! Sprich, profitieren werden die Reichen, belastet wird die Masse! Wie eben immer in der Geschichte der Menschheit!

Alles in allem bleiben die immer wahrscheinlicheren Währungsreformen (Rückkehr zu den alten Währungen) ein risikoreiches Experiment mit unsicherem Ausgang!







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



Gold ist eine Versicherung - Gold ist kein Anlagegut – Gold ist eine Versicherung gegen räuberische Banken und Staatsgebilde ... (der-klare-blick.com)

Vernichtendes Urteil für den Euro-Rettungsschirm - Zur Sicherheit hat Klaus Regling sein Konzept für den ESM einem externen Berater vorgelegt. Das Fazit des vertraulichen Gutachtens ist verheerend: Die geplante Behörde ist für ihre komplexe Aufgabe viel zu klein. (handelsblatt.com)

Spekulanten wetten massiv gegen den Euro - Hedge-Fonds und Investoren spekulieren so stark wie nie gegen die Gemeinschaftswährung. Eine Trendwende gilt als unwahrscheinlich. Vor allem Griechenland liefert den Spekulanten gute Argumente für ihre Deals. (handelsblatt.com)

Wird der “Londoner Wal” erlegt, kommt es für JPMorgan knüppeldick - Nachdem bereits Verlustschätzungen von bis zu $7 Milliarden an den Finanzmärkten kursieren, dürften JPMorgan Chase im Falle einer Verschlechterung der Situation in Europa noch höhere Ausfallrisiken aus Derivategeschäften drohen. Dies ist die Ansicht von Michael Platt, Co-Gründer und CEO von BlueCrest Capital, dem Hedgefonds, der die Gegenpositionen zu den durch JPM ehemals eingegangenen Wetten hält. Sollte Europas Staatsschuldenkrise schon bald in einer Katastrophe enden, werde die US-Großbank auf Positionen sitzen bleiben, die kein Mensch haben wolle. (wirtschaftsfacts.de)

Vorsicht Banken-Run: Zentralbanker bilden Krisenstäbe - Die Situation der Banken in den europäischen Krisenstaaten ist offenbar viel dramatischer, als offiziell eingeräumt wird: Panische Sparer ziehen an einem Tag Hunderte von Millionen Euro von ihren Konten ab, die vier größten griechischen Banken sind sogar für die EZB nicht mehr kreditwürdig und erhalten Milliarden an Nothilfe aus dem EFSF. Unterdessen droht auch französischen Banken der Zusammenbruch wegen fauler Hypotheken. (kopp-verlag.de)

Spanien will die EZB um Hilfe bei der Refinanzierung bitten - Spaniens Premier Mariano Rajoy wird am heutigen Mittwoch die EZB bitten, zur Behebung von Spaniens Liquiditätsproblemen Staatsanleihen des Landes zu kaufen – und damit zur Stabilisierung der Eurozone beizutragen. (markusgaertner.com)

Griechische Grippe oder spanische Influenza? Die Finanzmärkte sorgen sich um die griechische Grippe, heißt es. Niemand will sich vorstellen, wie ein unkontrollierter griechischer Ausstieg aus der Eurozone aussehen könnte. Während die Markteilnehmer noch über die einfache Grippe diskutieren, auch eine Erkältung wird als eine Grippe bezeichnet, ... (start-trading.de)

Geheimer Zeitplan: Griechenland muss Drachme-Einführung in 46 Stunden schaffen - Nun liegt der Zeitplan vor: Griechenland hat genau ein Wochenende Zeit, um die Drachme einzuführen. In 46 Stunden muss alles generalstabsmäßig vor sich gehen. Denn es muss gelingen, die Operation in der Zeit über die Bühne zu bringen, in der alle Börsen der Welt im Wochenende sind. (deutsche-mittelstands-nachrichten.de)

Euro-Gruppe: Euroländer müssen Notfallpläne für Griechen-Austritt vorbereiten (deutsche-mittelstands-nachrichten.de)

Fremdenfeindliche Ausschreitungen in Griechenland (sosheimat.wordpress.com)

Eine Mehrheit der Amerikaner rechnet mit Staatsbankrott der USA (wirtschaftsfacts.de)

Das geballte Elend im Armenhaus Amerikas (welt.de)

Umfrage: Deutsche finden Israel "aggressiv" - Einer aktuellen Umfrage zufolge sind 70 Prozent der Deutschen der Ansicht, Israel verfolge seine Interessen ohne Rücksicht auf andere Völker. (diepresse.com)

Israel droht erneut mit Angriff (derstandard.at)

Nordkorea baut neue Raketen-Startrampe - Satellitenbilder zeigen Bauarbeiten - Offenbar Dorf abgerissen, um Anlage für Montage von Raketen zu errichten. (derstandard.at)

NeuDeutschland: Von der Bundesrepublik nach Deutschland - Der Begründer von NeuDeutschland und Vordenker und Praktiker in Sachen staatlicher Neuausrichtung des Lands, Peter Fitzek, im Gespräch mit Michael Vogt über seine Revolution im Lande und auf leisen Sohlen zum Neustart Deutschlands. (marialourdesblog.com)

Barbara´s Nachrichtenüberblick (dasgelbeforum.de.org)




Kommentare:

Samoth hat gesagt…

Unser größtes Problem sind die ganzen unverschämten Muslime die sich hier breit machen, die Kosten uns Milliarden u. zum Dank dafür bekommt der Deutsche Dreck in die Fresse. Der Euro hingegen ist eher ein sekundäres Problem !!!

Ich war noch nie so froh wie heuer in einem kleinen Kaff zu Wohnen, wo ich diese ganzen Kanaken nicht ertragen muß !!!

Wann wehrt sich der Deutsche endlich gegen diese Lumpen die uns nur Unglück bringen und aussaugen !?

3DVision hat gesagt…

@Samoth
Zitat:Wann wehrt sich der Deutsche endlich gegen diese Lumpen die uns nur Unglück bringen und aussaugen !?

Mein guter,nicht umsonst wurde ab den sechziger aus den richtigen Deutschen Männer viele Schwule gemacht.
Schon in der Schule wurden sie so dressiert.
Damit heute bei der Hirnlosen Einwanderung ja nur kein richtiger Deutscher Mann kommt und die verantwortlichen samt unzivilisierten aus dem Land jagt.
Das ist auch der Grund wieso Deutschland noch nicht in einem Bürgerkrieg gelandet ist.Alles Memen mit Handtaschen.
Wenn man ein Land kaputt oder umbringen will gibt es keine bessere Waffe als eine ungezügelte Invasion von nicht kompatiblen Kulturen und Menschen.
Wie der Islam zb.Sie können sagen was sie wollen,der Islam ist mit uns so kompatibel wie Hund und Katz,nämlich gar nicht.
Die Verbrecher wissen das ganz genau.
Deswegen die massive ahahahaha (Bereicherung)
Aber dieser Totentanz geht nicht nur in Deutschland,sondern in ganz Europa.
Man will partout unsere Kultur,unser denken,unser aussehen(durch Vermischung),unsere Religion,unser alles vernichten.
Ich sehe es auch als einen direkten Angriff auf Jesus und seiner Gemeinde.
Wir wissen wie es enden wird.

Der Nordländer hat gesagt…

Ich habe einiges überlegt ob ich auch meinen Senf dazu geben möchte ;-) Denn einiges wurde schon gesagt.
Samoth ich kann Dich verstehen, irgendwo sollte schon jemand sein der Schuld hat und wenn man es nicht so konkret festmachen kann woher all dies kommt und man nicht alle dingfest machen kann so zieht man sich zurück, Da wo man sicher ist und da haben eben andere nichts zu suchen. Wenn DIE eben nicht verschwinden sollte man nachhelfen, logische folgerung.

Denn warum kommen SIE die Kanaken, weil wir sie einladen !! Weil wir Arbeitskräftemangel haben es kommen ehh alles nur Fachkräfte oder? Oder sind es zum größten Teil Leute die in ihrer Heimat Dreck am Stecken haben und verschwinden müssen, das überleben in den Ländern( von woher sie kommen ) ist in der Regel nur im Kleinkriminellen Milieu möglich, unsere moralischen Vorstellungen sind den meisten völlig fremd.

Was für eine tolle Mischung mit uns, Kulturbereicherer, welche Kultur denn? Können wir was von ihnen lernen und sie von uns, wer stellt sich diese Frage.

Es geht darum das sich das Nationalitätsbewusstsein völlig auflöst in jeder Nation ein Volk ohne nationale Wurzeln und eigenständiger Kultur ist viel leichter Dirigierbar und findet sich nicht mehr zusammen um gemeinsam gegen einen Feind zu kämpfen. Alter Hut eben, wenn man,s erkannt hat.

Nun zur Währung,
eine Währung ist Ausdruck und die Identität eines Volkes oder Wirtschaftsraumes, darauf beruht das Vertrauen der Menschen in IHRE Währung, weil Währung nur auf Vertrauen in dies Papier beruht, das Vertrauen für ein Stück Papier etwas werthaltiges zu bekommen. Der EURO richtete sich genau gegen die nationale Identität, es war politisch so gewollt allen ein Euro Bewusstsein überzustülpen, es ist wirtschaftlicher idiotismus pur.

Es hat bis jetzt nichts geklappt mit ihrer NWO und Einheitswährung, stellt euch eine Weltwährung vor was für ein Chaos wenn es nicht so ernst wäre würde ich mich kaputtlachen über soviel Dummheit.

Aber Satan ist dumm und er erkennt nichts, er wird wütend um sich schlagen, wir werden die Auswirkungen seiner Wut in bälde zu spüren bekommen, denn EINER weiß was geschehen wird.

Keine satanische Transformation zum Einheitsbrei, ein Bewusstsein, eine Religion, ein Geld, ein falscher Gott, schon gar nicht am 21.12.2012 !
Sie werden ihren Zeitplan nicht einhalten, sondern durchdrehen und uns die Apokalypse bescheren so wie es geschrieben steht.

So wie 3DVision es sagte „Ich sehe es auch als einen direkten Angriff auf Jesus und seiner Gemeinde.
Wir wissen wie es enden wird. „


mfg