Freitag, 10. Februar 2012

Griechenland-Kasperltheater geht weiter ...

Wenn man sich die Medien in Sachen Griechenlandpleite durchsieht, hat man den Eindruck, es würden viele, viele Behörden, Organisationen, Banken und Regierungen gegeneinander arbeiten. Der eine sagt das, der andere dementiert, ... in diesem Stil geht das bereits seit Wochen.

Die offiziellen Lösungsansätze sind kaum realisierbar. Denn weder wird Griechenland mittelfristig die Souveränität über ihren Staatshaushalt aufgeben, noch wird sich die Wirtschaft, oder das was noch übrig geblieben ist, kaputtsparen lassen und die Sparmassnahmen an Renten, Pensionen und Gehälter werden neue Demonstrationen bis zu massiven Unruhen auslösen. Das Land ist ohnehin finanziell - sowohl im staatlichen wie auch privaten Bereich - völlig am Ende.

Die Troika wiederum versucht einen Staatsbankrott, einen offiziellen Staatsbankrott, mit allen Mitteln abwenden zu wollen. Sie wissen nur zu gut, dass durch den zusätzlichen, aber nicht notwendigen Markt von Wetten und CDS die gesamte Finanzwelt Europas erschüttert werden wird. Niemand weiss wirklich, wie hoch in diese nun toxischen Papiere investiert wurde, optimistische Schätzungen gehen von rund 200 Milliarden Euro, pessimistische Schätzungen vom bis zu Dreifachen aus. Ein Zusammenfallen dieses Kartenhauses zu verhindern, ist offensichtlich oberste Priorität!

Also wurstelt man weiter, stellt Forderungen, die nicht eingehalten werden können, schickt Geld nach Griechenland, das zwar nicht ankommt, aber in den gierigen Schlünder der gefrässigen Gläubiger landet. Inzwischen mehrt sich in Griechenland nicht nur antideutsche Stimmung, sondern antiEU Stimmung.

Egal aus welcher Perspektive man das bisherige Griechenlandrettungstheater auch betrachtet, die Optik ist immer schief. Alle Rettungsversuche haben bisher nur weitere notwendig gemacht. Es wird immer mehr Geld verbraten ... und anscheinend weiss kaum jemand, wo die Milliarden wirklich versickern!

In Griechenland selbst spitzt sich, auch der Kälte wegen, die Situation dramatisch zu. Viele Griechen, vor allem die unteren Schichten, haben kaum mehr zu Essen und zu Heizen. Die Steuern und Abgaben steigen, ebenso die Unsicherheit, wie es weitergehen wird.

Eigentlich beschämend, wie inkompetent und ineffizient die Verantwortlichen herumscheissen. Ich habe schon öfters geschrieben, dass ein Staat der EU, der nur wenig mehr als 1% der gesamten Wirtschaftsleistung ausmacht, im Normalfall ohne grössere Probleme gerettet werden könnte. Wenn allerdings mit den Schulden und deren zusätzlichen Wetten und Versicherungen die Summe mehrfach gehebelt wird, kann das Problem der Rettung durchaus nicht mehr lösbar sein, wenn man nicht den gesamteuropäischen Finanzmarkt in Bedrängnis bringen darf.

Das perverse daran ist, dass diese Geschäfte niemand gestoppt hat! Die Zocker haben noch immer alle Freiheiten ... auf Kosten der Allgemeinheit. In jedem Fall zeigt das Kasperltheater rund um Griechenland auf, wie es auch bei anderen Staatspleiten werden wird. Ein fast endloses Sterben ...







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



ACTA – die geplante Totalzensur - Seit gut zwei Jahren wird ein Abkommen mit dem Namen ACTA verhandelt. Es wird durch die beteiligten Parteien im Geheimen vorangetrieben. Die Auswirkungen werden uns alle betreffen. (politaia.org)

Lettland stoppt Ratifizierung - Wirtschaftsminister begründet Schritt mit Ablehnung in der Bevölkerung und Experten-Bedenken. (derstandard.at)

Geldsystem: die Lunte brennt - Seit drei Jahren versucht die Eurozone die Quadratur des Kreises: Schulden eliminieren, ohne dass jemand zahlt. Ein Schuldenschnitt aber muss sich über die kommunizierenden Röhren des Finanzsystems irgendwie bemerkbar machen. Die meisten merken es wohl erst, wenn ihr Geld weg ist. (mmnews.de)

Die Börse ist keine Einbahnstrasse - Verrückt, wie die Börsenaussage aus dem Titel heute wirken muss. Man hat es so gelernt, man hat es gesehen. An der Börse steigen die Kurse und fallen daraufhin. Das sind die Wechselspiele von Käufern und Verkäufern. So soll die Börse funktionieren. Heute muss man an dieser Weisheit zweifeln. Seit Jahresbeginn ist die Börse eine Einbahnstraße; nein, sie ist sogar eine Autobahn, denn sie steigt sehr schnell. (start-trading.de)

Banken gerettet, GR pleite, Demokratie tot - Konkret geht es im Bundestag nun um 30 Milliarden Euro, die den Kapitalgesellschaften aus dem Steuergeldfonds des EFSF ausbezahlt werden sollen. Diese Abstimmung plant die Nomenklatura verständlicherweise in maximalem Tempo durch das Berliner Parlament zu peitschen.- Zusammenfassung, Hintergründe und Ausblick in einer Analyse der Ereignisse in Berlin und Athen. (mmnews.de)

Das Kettensägen-Moussaka - Im Fall Griechenland gilt jede Steuererhöhung als prima Idee und jede Sozialleistung als kürzenswert. Die Rezession blüht, die Armut greift um sich, die Schulden steigen weiter. (profil.at)

Griechenland, CDS: Betrug mit finanziellen Massenvernichtungswaffen - Was sich im Augenblick vor unseren Augen abspielt, ist mit Worten kaum zu erfassen. Die Spieltische sind mit Chips prall gefüllt, jedoch hat die Kasse bereits lange geschlossen. Eine Auszahlung war nie geplant, jedoch könnte dieser Betrug dramatische Konsequenzen haben. Wir wollen einen Blick auf den großen Zock mit den Kreditausfallversicherungen, am Beispiel von Griechenland analysieren. (iknews.de)

PRO: Nur die Drachme kann Griechenland retten - Alle Sparpakete und Rettungsversuche waren erfolglos. Vier Gründe dafür, warum ein Neuanfang mit Drachme Erfolg verspricht. (diepresse.com)

CONTRA: Rückkehr zur Drachme hätte fatale Folgen - Nicht nur Athen braucht den Euro – auch ist die Eurozone auf Athen angewiesen. Vier Gründe, die gegen einen Austritt Griechenlands sprechen. (diepresse.com)

Europa will Insolvenz mit allen Mitteln verhindern - Keine Griechenland-Pleite: Nächste Tranche soll Teil des Schuldenschnitts werden - Der Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, Thomas Steffen, präsentierte einen neuen Plan, um die Staatspleite Griechenlands abzuwenden: Die am 20. März fälligen 14,5 Milliarden Euro sollen Teil des Schuldenschnitts der privaten Gläubiger werden. (deutsche-mittelstands-nachrichten.de)

Athens Parteien stimmen Sparplan doch zu - Die von den Geldgebern EU und IWF geforderten Sparmaßnahmen sind nach langem Feilschen in Griechenland durch. (derstandard.at)

USA – Risse in der Fata Morgana - Fast wäre es den Jubelchören in New York gelungen, uns einzuwickeln, uns zur Aufgabe zu zwingen. Allein, die Zweifel wollen einfach nicht sterben. Plus 2,8% BIP im Schlussquartal 2011, und Plus 243.000 Jobs im Januar. Das sollte uns überzeugen, eines besseren belehren, uns mundtot machen, im Angesicht der biblischen Notenbank-Kampagne. (markusgaertner.com)

Sarkozy warnt vor Militärschlag gegen Iran (derstandard.at)

Russische Wissenschaftler bestätigen erfolgreichen Vorstoß in den Wostoksee (grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com)

AKW-Stilllegung als Milliardendebakel für die EU - 2,85 Milliarden Euro hätte der Abbau von drei Sowjet-Kernkraftwerken in Bulgarien, Litauen und der Slowakei kosten sollen. Nun fehlen 2,5 Milliarden. Wie viel Atommüll es gibt, ist unklar. (diepresse.com)

Stromnetzbetreiber kämpfen gegen Blackout (handelsblatt.com)

Sind Ihre EDV-Daten sicher? Vor Zerstörung durch elektromagnetische Impulse wohl eher nicht ! Wie sieht es weiters mit elektronischen Gesundheitsgeräten wie CI-Geräten und Insulinpumpen aus? (meinbezirk.at)

Aus für die Privatsphäre – England will Medikamente mit Mikrochips versehen - Unter dem Vorwand, Patienten an die verordnete Einnahme ihrer Medikamente erinnern zu wollen, werden in Großbritannien bis Ende 2012 Medikamente mit einem neuen Mikrochip namens Helius oder Raisin Personal Monitor ausgestattet. Der Chip wurde von der kalifornischen Firma Proteus Biomedical entwickelt. Anscheinend trauen es die Mächtigen den britischen Bürgern nicht zu, ihre Medizin ohne Überwachung einzunehmen. Durch die zusätzliche Helius-»Smart Pill« wird den Menschen das Recht genommen, selbst darüber zu bestimmen, auf welche Weise sie für ihre Gesundheit sorgen. Und wozu wird diese »neue« medizinische Technik wohl sonst noch eingesetzt werden? (kopp-verlag.de)

Sauerkraut: Bei Seeleuten von jeher wegen seines Vitamin- und Probiotika-Reichtums geschätzt - Rohe, fermentierte Lebensmittel strotzen nur so vor gesunden Probiotika und werden deshalb seit Jahrtausenden als Grundnahrungsmittel geschätzt. Zu diesen alten Lebensmitteln zählt auch das Sauerkraut, das sich ganz einfach herstellen lässt, indem man Kohl mit Wasser bedeckt und ihn einige Wochen lang ruhen lässt. In dieser Umgebung vermehren sich die natürlichen Bakterien auf der Oberfläche der Kohlblätter, verändern den Kohl auf chemische Weise und erhöhen dessen Vitamin-B-Gehalt. Außerdem verdirbt fermentierter Kohl bei Weitem nicht so schnell wie frischer. (kopp-verlag.de)

Welches Staatsoberhaupt kostet mehr als die Queen? Wir wissen, die Briten leisten sich einen Königshof der einiges kostet. Aber welches europäische Staatsoberhaupt einer Republik ist noch teurer als die Queen? Wer gibt 12'000 Euro pro Tag für Essen aus, 240'000 pro Jahr für Blumen, hat 121 Autos im Fuhrpark (doppelt so viel wie der Vorgänger), die 120'000 Euro an Versicherung kosten und für 330'000 Euro Benzin verbrauchen, fliegt mit einer Airbus A330 Maschine herum, die mit Luxusaustattung 255 Millionen Euro gekostet hat, der nur für eine Tagesreise unbekümmert fast 100'000 Euro ausgeben kann und den Keller voll mit den teueresten Weinen hat, wie den 2006 Crozes-Hermitage, wo eine Flasche fast 200 Euro kostet? (alles-schallundrauch.blogspot.com)

Eurokraten-Abschaum: Im Luxus schwelgen ... und Austerität predigen - Lust auf eine achttägige Vergnügungsreise nach Kinshasa im Wert von EUR 20.000 oder einen ausgefallenen siebentägigen Teneriffa-Trip im Wert von EUR 11.000? Na dann werden Sie doch EU-Parlamentarier! Der verderbte demokratie- und freiheitsfeindliche Eurokraten-Abschaum hat heute bereits geschafft, wofür manch ruhmreiche Despotie Jahrhunderte brauchte. Das Ausmaß des Betrugs, der Korruption und der Verschwendungssucht Brüssels spottet jeder Beschreibung. (propagandafront.de)




1 Kommentar:

Pedro hat gesagt…

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