Donnerstag, 2. Februar 2012

EU-Kommission will das Gütezeichen „Made in Germany“ abschaffen

Die Europäische Union ist für ihre Regelungswut bekannt. Jetzt soll sogar das Gütesiegel „Made in Germany“ abgeschafft werden. Die Bundesrepublik ist für ihre Qualitätsprodukte weltweit berühmt, jetzt sollen diese Erzeugnisse zu Allerwelts-Produkten degradiert werden. Für die deutsche Wirtschaft käme dies einer Katastrophe gleich, warnen Experten wie Branchenvertreter gleichermaßen.

Deutsche Produkte genießen weltweit einen guten Ruf. Die Autoindustrie ist in technologischer Hinsicht führend. Die klingenden Namen von Mercedes und Porsche bürgen für Status und Qualität. Konzerne wie Thyssen-Krupp gehören in ihrer Branche zu den angesehensten auf dem Globus. Zumindest eines verbindet all diese Produkte: das Siegel „Made in Germany“. Damit soll es, geht es nach dem Willen der Europäischen Union und Brüsseler Beamten, vorbei sein.

Industriebetriebe der Bundesrepublik müssen die meisten Rohstoffe importieren. Schließlich gibt es in Deutschland nur vergleichsweise geringe Vorkommen von Bodenschätzen. Die EU-Kommission plant eine umfassende Änderung des Warenursprungsrechts. Demnach würden in Zukunft 90 Prozent der Wertschöpfung bei der Warenproduktion im Inland erfolgen müssen, um als „Made in Germany“ gelten zu dürfen. Allein aufgrund von notwendigen Rohstoffimporten würde dieses Qualitätsmerkmal dann kaum noch zur Anwendung kommen dürfen. Vertreter der Industrie laufen Sturm. „Mit der geplanten Änderung gerät das Label ’Made in Germany’ in Gefahr. Denn wenn künftig Herkunft und Wert der Vormaterialien entscheidend sind, werden viele Produkte nicht mehr als deutsch gelten“, sorgt sich Hans Heinrich Dittmann, Präsident der Deutschen Industrie- und Handelskammer.

Eine faktische Abschaffung dieses Labels wäre nicht nur ein Schlag für Industriebetriebe, sondern für die deutsche Wirtschaft insgesamt. „Ich warne ausdrücklich vor einem solchen Schritt. Das Gütesiegel ’Made in Germany’ bürgt weltweit für Qualität und beflügelt deutsche Exporte. Das geltende Ursprungsrecht ist unbürokratisch und international anerkannt, die Änderungspläne sollten daher schnell wieder in der Schublade verschwinden“, fordert Dittmann die Kommission auf, von ihren Plänen Abstand zu nehmen. Deutschland war im Jahr 2010 drittplatzierte Nation im Ranking der Exportweltmeister. Allein China und die Vereinigten Staaten schnitten besser ab. 40 Prozent des Wirtschaftswachstums der Bundesrepublik gründet in der erfolgreichen Exportbranche.

Der Bundesrepublik werden systematisch die ökonomischen Flügel gestutzt: Haftungen im Umfang hunderter Milliarden Euro für schwankende Eurostaaten wurden übernommen. Jetzt soll auch die deutsche Realwirtschaft getroffen werden. Die EU schlachtet ihre beste Kuh.

[Quelle: unzensuriert.at]



Wer hat das Qualitätssiegel "Made in Germany" erfunden? (planet-wissen.de)







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



Michael Winklers Pranger: Wachstum (michaelwinkler.de)

Blüm: "Hab’ Geld noch nie arbeiten g’sehn" (kurier.at)

Hat sich die Krise erledigt? - Müssen wir jetzt einen Nachruf zur aktuellen Krise schreiben? Man hört und sieht gar nichts mehr davon. Womöglich hat sie das Zeitliche gesegnet, denn es ist ganz schön still geworden. Es herrscht eher Freude, dass die Börsen steigen und die Unternehmen Gewinne erzielen, aber von Krise ist keine Rede mehr. Wo ist die Krise nur ... (start-trading.de)

Ansgar Belke: Spekulanten könnten Auseinanderbrechen der Euro-Zone erzwingen - Forschungsdirektor für Internationale Makroökonomie am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, im Interview der Deutschen Welle ... (klamm.de)

"Tag X": Hedgefonds rüsten sich für Ende der Eurozone - Die Folgen eines Zusammenbruchs sind nicht kalkulierbar. Die Hedgefonds spielen daher Pleiterisiken und Erholungschancen der EU-Länder durch. (diepresse.com)

Österreichs Großbanken holen sich EZB-Milliarden - Erste Bank und Bank Austria haben sich bereits im Dezember mit billigen EZB-Krediten eingedeckt. Raiffeisen und Volksbanken prüfen, ob sie bei der nächsten Vergaberunde Ende Februar mitmachen werden. (diepresse.com)

Dänemark: Mehreren Banken droht Insolvenz (deutsche-mittelstands-nachrichten.de)

Belgien-Bonds unter Druck: Ist EZB-Liquidität schon aufgebraucht? Belgien gelang es bei der heutigen Auktion nicht, genügend Bonds zu verkaufen. Und ebenso unerfreulich waren die gestiegenen Zinsen für die kurzfristigen belgischen Anleihen. Die jüngst durch die EZB geschaffene Liquidität scheint zu schwinden. (deutsche-mittelstands-nachrichten.de)

Abgewirtschaftet: 10 hässliche Fakten über Griechenland & Co (diepresse.com)

Banken sollen für Griechenland nachlegen - Die Euro-Staaten fordern größere Verluste für private Gläubiger. Aus Troika-Kreisen heißt es, man wolle das Angebot des Bankenverbands weiter drücken. Die Verhandlungen sollen bis Ende der Woche abgeschlossen sein. (capital.de)

Griechenland und der 600 Mrd EUR Schatz (be24.at)

Wie weit ist es noch bis Griechenland? Portugal wird bereits als nächster Pleitekandidat der Eurozone gehandelt. Doch es gibt signifikante Unterschiede zu Griechenland. Die Portugiesen stehen hinter der harten Sparpolitik der Regierung. Aber reicht das? (handelsblatt.com)

Nach Griechenland auch bald Schuldenschnitt für Portugal - An den Finanzmärkten richtet man sich darauf ein, dass auch Portugal einen Schuldenschnitt benötigt. (heise.de)

Märkte spekulieren auf den Staatsbankrott - Portugal gilt als nächster Pleitekandidat. Je näher der Schuldenschnitt für Griechenland rückt, desto größer die Sorge, dass Portugal dasselbe Schicksal ereilen wird. Investoren scheinen das Land abgeschrieben zu haben. (handelsblatt.com)

USA: Schulden rauf im Billionen-Takt - Wie nicht anders zu erwarten: USA auch 2012 mit Billionen-Defizit. Die Staatsschulden werden somit zum vierten Mal in Folge um mehr als eine Billion US-Dollar zunehmen. (mmnews.de)

Baltic Dry Index funkt SOS - Der Baltic Dry Index ist auf Rekord-Tief gefallen – noch unter die Marke kurz nach der Lehman-Pleite 2008. Experten wiegeln ab: Alles halb so schlimm? – Auch die anderen Schiffsklassen vor Untergang. (mmnews.de)

Warum der Baltic Dry Index diesmal lügt - Der Transportkostenindex Baltic Dry gilt als aussagekräftiges Signal für die Entwicklung der Weltwirtschaft. In den vergangenen Wochen ist er um 60 Prozent eingebrochen. Experten warnen jedoch vor Panik. (handelsblatt.com)

Britisches Kriegsschiff nimmt Kurs auf Falklandinseln (t-online.de)

Radioaktives Wasser aus Fukushima-Reaktor ausgetreten (nachrichten.at)

Australien: Busunternehmer schenkt Mitarbeitern Millionen (kleinezeitung.at)

Was sich unsere Jugend heute reinzieht, ist musikalischer Sprengstoff, der nicht bloß Ohren taub werden lässt, sondern wissenschaftlich nachweisbar die Seele vergiftet und den Körper krank macht. Dahinter steht ein Plan, der auf das Ende der traditionellen abendländischen Kultur abzielt. Maus im Labyrinth: Verblödet und extrem aggressiv durch Heavy-Metal Musik. (derhonigmannsagt.wordpress.com)

2012, Olympia und 'das GATE' - In Anbetracht der zwei Synchs gleich zu Beginn des Films "2012", hab ich mich gefragt, ob womöglich noch weitere Hinweise auf (geplante) Ereignisse des laufenden Jahres zu finden sind.
Das Kinoplakat (links) enthält den Hinweis "Wir wurden gewarnt", und es stellt sich die Frage: ist damit der ominösen Mayakalender gemeint, auf den auch im Film Bezug genommen wird, oder ist womöglich der Film selbst als Warnung zu verstehen? (noiconexodus.blogspot.com)

Barbara´s Nachrichtenüberblick (dasgelbeforum.de.org)




Kommentare:

King Balance hat gesagt…

Horst Köhler, damals Finanzstaatssekretär, April 1992
"Es wird nicht so sein, dass der Süden bei den sogenannten reichen Ländern abkassiert. Dann nämlich würde Europa auseinanderfallen. Es gibt eine 'no bail out rule'. Das heißt, wenn sich ein Land durch eigenes Verhalten hohe Defizite zulegt, dann ist weder die Gemeinschaft noch ein Mitgliedstaat verpflichtet, diesem Land zu helfen."

Hermann Otto Solms, FDP-Finanzexperte, Oktober 1995
"Die neue Währung wird nur dann stabil sein, wenn die klar definierten Stabilitätsmerkmale auf Dauer gelten. Eine funktionstüchtige Währungsunion benötigt eine regelmäßig und verpflichtend abgestimmte Finanzpolitik."

Hans Tietmeyer, früherer Bundesbankchef, Dezember 2006
"Die EZB würde problematisch handeln, wenn sie auf die Interessen einzelner Länder einginge. Das wäre, wie wenn die Bundesbank früher auf die Situation einzelner Bundesländer geschaut hätte."

Jean-Claude Trichet, ehemaliger EZB-Präsident, Januar 2010
"Keine Regierung und kein Staat könnten eine spezielle Behandlung erwarten. Die Notenbank wird ihre Prinzipien nicht ändern, nur weil die Staatsanleihen eines Mitgliedslandes die entsprechenden Kriterien nicht mehr erfüllen."

Demokrat vs. Demokratte!
Richard Sulik trifft auf EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz (SPD)

TheWinOutR hat gesagt…

Südliche Heißsporne & Baumwollköpfe...

Die Zwiebelschälerkriege haben die '88 bereits eröffnet und dann heulen die herum das die keine Kriegserklärung damals bekommen hatten?

Ich geh mal in den Keller auf Sohle 666 nachschauen ob da nicht ein besser Witz eingelagert ist als das Polithalbaffen-Baumwollplantagengeschwafel von diesen Schmährotzenden Arschgeburzelten griechern