Sonntag, 8. Januar 2012

Neue Serie: Unternehmen, die man meiden sollte!

Es gibt Unternehmen, von deren Produkte und Dienstleistungen man abraten sollte. Auch wenn sie nach eigenen Angaben und in der Werbung besser (... schneller, grösser, höher, schöner, ...) als jene der Konkurenz sind. Das mag auch richtig sein.

Doch in meiner neuen Serie, die alle zwei Wochen erscheinen wird, stelle ich vor allem die Unternehmen an den Pranger, die beim Umgang mit ihren Kunden oder ehemaligen Kunden wichtige Dinge vermissen lassen, nämlich Menschlichkeit und Fairness. Dagegen wird versucht in jedem Fall möglichst viel Geld aus den Kunden zu pressen oder im Falle von Mängel möglichst wenig zu begleichen.

Ich muss aber auch betonen, dass sich die Unternehmen an die Gesetze halten! Juristisch ist den Unternehmen nichts vorzuwerfen. Allerdings ist die menschliche Komponente eine inakzeptable. Und ich hoffe, dass durch einen Boykott derartiger Unternehmen und deren Produkte und Dienstleistungen ein Umdenken einsetzt ... und nicht nur das rigorose Prinzip der Profitmaximierung und Shareholdervalue Priorität hat.

Der erste Fall führt uns nach Graz. Eine Frau mietet bei der Firma Inode (jetzt UPC) einen Server für ein vielversprechendes Internetprojekt. Kostenpunkt pro Monat: ca. 135 €uro - Vertragsdauer 5 Jahre. Nach zwei Jahren gerät sie in Zahlungsverzug, die Firma löst einseitig den Vertrag auf, nimmt den Server vom Netz und klagt den Rückstand (ca. 500 €) ein ... und die Servermiete der zukünftigen drei Jahre. Drei Jahre, für die keine Leistung erbracht wird, denn der Server wird sofort weiter vermietet. Nach der Begleichung des Zahlungsrückstandes für tatsächlich erbrachte Leistungen sollte man der Meinung sein, das Unternehmen würde auf weitere Zahlungen, denen zwar ein Vertrag, aber keine Leistung zu Grunde lag, verzichten.

Das heisst, das Unternehmen versucht den Mietserver doppelt zu verrechnen und nur einmal die Leistung erbringen!

Eine Ratenvereinbarung wurde ausgemacht, aber auf Grund der aufgelaufenen Rechtskosten (Anwalt, Gericht, etc.) war die monatliche Rate ohne erbrachte Leistung mit 200 € wesentlich höher, als vorher die vertragsmässigen Mietkosten mit Leistung! Warum überhaupt? Inode bzw. UPC ist KEIN Schaden erwachsen, da der Zahlungsrückstand beglichen wurde! Dafür sind die Kosten regelrecht explodiert und können nur langsam vermindert werden, das natürlich auch exorbitant hohe Zinsen verrechnet werden! Eine legale, juristisch einwandfreie Schweinerei!

Dass es dadurch wiederrum zu Zahlungsverzug kommen musste, war vorauszusehen. Aber das Unternehmen bzw. dessen Anwälte, die ausschliesslich im Interesse des Unternehmens arbeiten, ignorierte dies völlig. Man hatte einen Gerichtetitel erreicht und kann nun 30 Jahre lang "keine Leistung" exekutieren lassen. So, liebe Freunde, treibt man Menschen in den Ruin. Ich brauche nicht extra zu betonen, dass ein einmaliges Abschlagszahlungsangebot beim Unternehmen selbst ("So etwas akzeptieren wir grundsätzlich nicht!") und zwei Abschlagszahlungsangebote beim Anwalt des Unternehmens in der Höhe von ca. 10% der ausstehenden Summe jeweils abgelehnt wurde!

Dem Unternehmen und dem Anwaltsbüro wurde mitgeteilt, dass die Schuldnerin eine behindertes Kind hat und deswegen sowohl vom verfügbaren Geld- und Zeitaufwand, wie auch den Arbeitsmöglichkeiten sehr eingeschränkt ist.

Wie erwähnt, juristisch völlig einwandfrei, menschlich gesehen ein Desaster. Vor allem, weil es in turbulenten Zeiten fast jeden von uns treffen kann, plötzlich in Zahlungsverzug zu kommen! Da wäre es wichtig, einen konstruktiven Partner an seiner Seite zu haben und nicht einen destruktiven!

Erwähnenswert ist auch die Tatsache, dass ein Mitbewerber (World4you) von Inode bzw. UPC zur gleichen Zeit, das annähernd selbe Produkt (!!!) um 39,90 € pro Monat ohne Vertrag, jederzeit kündbar anbot (und noch immer anbietet!).

Nebenbei gesagt, warum sollte man als Österreicher von einem Unternehmen Leistungen oder Produkte beziehen, dessen Geschäftsführer "Österreich als Standort eine Lachnummer!" bezeichnet!

Jetzt ist die Internet-Community aufgerufen zu helfen! Schnittpunkt:2012 spendet 250 € für ein weiteres Angebot einer einmaligen Abschlagszahlung. Ich hoffe, dass auch meine Leser ein wenig spenden werden und seien es nur 5 oder 10 €. Jeder Betrag, der bis 31. Jänner 2012 über den Spendenbutton auf das PayPal-Konto einbezahlt wird, wird für die Schuldentilgung bzw. einmalige Abschlagszahlung verwendet! Danke!

Es steht die Existenz einer jungen, alleinstehenden Mutter mit einem behinderten Kind auf dem Spiel! Bitte hilf auch Du! Danke!

... oder sende ein Protest-Email mit der Aufforderung Menschlichkeit zu zeigen an UPC-Graz (info.graz@upc.at)

... oder verbreite diesen Artikel in deinem Netzwerk oder den Social Medias (Facebook, Twitter, etc.)!




Spendenaufruf!

Liebe Freunde, Schnittpunkt2012 spendet 250 €! ... und alle Eure Spenden, die auf das Schnittpunkt2012-PayPal-Konto bis einschliesslich 31. Jänner 2012 einbezahlt werden, werden für die Schuldentilgung bzw. einmalige Abschlagszahlung verwendet! Danke!









Spendenliste:

Schnittpunkt:2012
M. Hentschel
W. Hügel
I. Meyer
M. Fischer
J. Löbner
W. Neuberger
Anonym


€ 250
€ 005
€ 010
€ 010
€ 010
€ 020
€ 010
€ 020



UPC: 22 Klauseln in AGB gesetzwidrig (futurezone.at)
UPC: Pannenserie bei Internetanschluss (orf.at)
UPC Austria: "Österreich als Standort eine Lachnummer" (diepresse.com)







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Preis für Arschloch Firmen - Firmen verhalten sich manchmal wie Psychopathen. Sie ordnen jegliches moralisches Handeln dem Profit unter. Dafür werden übelste Verbrechen an Umwelt, Tier und Mensch begangen. Ab heute kann darüber abgestimmt werden, welches Unternehmen dieses Jahr den Preis der Schande entgegen nehmen darf. Welche Unternehmen nominiert sind, sehen Sie auf der Public-Eye Website, wo Sie auch Ihre Stimme abgeben können. (seite3.ch)




1 Kommentar:

reeno1982 hat gesagt…

warum nur ein unternehmen? jedes arschloch-unternehmen hat den preis jedes jahr wieder verdient!