Mittwoch, 30. November 2011

Die amerikanisch-angelsächsich-zionistische Achse

Sind die Bestrebungungen elitärer amerikanischer Kreise die Eine-Welt-Regierung und eine globale Währung, möglicherweise eine rein virtuelle, um Jahre zu spät dran? Und könnte sich deswegen dieses ergeizige Ziel nicht mehr ausgehen?

Ich war am Wochenende eine gute Freundin besuchen, mit der sich eine lebhaftige Diskussion entfachte und die mir einige neue Perspektiven gab. Traumhaft waren ihre scharfen Gemüse-Chillie Spaghetti und noch traumhafter war das Cabernet-Cuvee aus dem Burgenland - ein wahrhaft grosser Rotwein.

Zunächst stellte sie einige Fragen: "Ist die USA überhaupt noch in der Lage, ein Führungsstaat zu sein? Bricht nicht durch die aggressive Politik und die prekäre wirtschaftliche bzw. finanzielle Situation das Vertrauen völlig zusammen? Können Eliten wie der Rockefeller- oder Rothschild-Clan daran etwas ändern? Und sind die sogenannten aufstrebenden Länder, wie China, Russland, Brasilien und Indien, nicht bereits zu stark und einflussreich geworden?"

Tatsache ist, dass dem Bestreben nach einer Weltregentschaft unter der Führung der USA bzw. elitärer Kreise in den USA, vor zehn Jahren wesentlich mehr Chancen eingeräumt werden musste, als heute, wo die Vereinigten Staaten mit gewaltigen Problemen zu kämpfen haben, die auch die Fed nicht mehr lösen kann.

Sind die Menschen nicht schon zu "Erwacht", dass sie dem bösen Spiel einfach zusehen und nichts tun? Die globale Occupy-Bewegung zeigt auf, dass eine gewisse Unzufriedenheit und eine gewisse Wut sich aufgestaut hat und die ungerechte Verteilung des globalen Vermögens bekämpft, indem normale Bürger auf die Strasse gehen. Noch sind sie ruhig und noch kann die Staatsgewalt die Demonstrationen und Lager räumen. Doch es werden mehr. Vor allem, wenn durch die Aufdeckung weiterer Skandales ersichtlich wird, wie leichtfertig die Regierenden mit Volksvermögen umgegangen sind und umgehen. Derzeit hat die Occupy-Bewegung einigen Sand im Getriebe, weil einige Vertreter der elitären Gruppierungen eingeschleust wurden und diese Bewegung ad absurdum führen wollen - was auch im Sinne der Eliten wäre. Doch daraus wird sich eine neue Phase ergeben, eben weil die Unzufriedenheit und Volkswut immer ausgeprägter wird!

Die anglo-amerikanisch-zionistische Achse scheint wie ein Suizider in ihr Verderben zu laufen. Noch funktioniert das Säbelrasseln und Dollar schwenken. Doch wenn die Säbel stumpf und der Dollar nichts mehr wert ist, was dann?

Nicht wenige sind der Meinung, die USA wird, an der Seite ihrer Partner Grossbritannien und Israel - wobei nicht klar ist, wer von den Dreien die eigentliche Führung inne hat - einen Krieg, der möglicherweise weltweite Ausmasse annehmen könnte, beginnen. Durch Provokationen sollen auch die Grossen der Gegenseite, China und Russland, involviert werden. Der Sieger, nachdem die halbe Welt oder mehr in Trümmern liegt, sollte die anglo-amerikanisch-zionistische Achse werden, um dann den Traum der Einen-Welt-Regierung zu realisieren.

Vor allem zionistische Schriften und Briefe aus dem 19. Jahrhundert (!!!) belegen diese Absichten. Ernst zunehmen sind sie, weil ein Teil tatsächlich eingetroffen ist. Der erste und zweite Weltkrieg wurde von langer Hand geplant. Wobei damals schon beschworen wurde, dass der Zar gestürzt und ein atheistisches System eingeführt werden müsste (Erster Weltkrieg) ... und dass Deutschland mit seinem geistigen Potential vernichtet werden müsste (Zweiter Weltkrieg). Der damals schon geplante Dritte Weltkrieg soll die Vernichtung der zwei Weltreligionen (Christentum und Islam) werden, um danach, quasi die Synthese von These (Religionen - Islam & Christentum) und Antithese (Atheismus) ermöglichen: eine Weltreligion mit Luzifer als Gottheit. Das zum diesem Vorhaben, das zionistische Eliten erstreben ...

Als Gegenpart gibt es mächtige Messianische Netzwerke, welche die Erfüllung der Bibel, die Apokalypse anstreben. Sie sind vermutlich gleich mächtig und gleich gefährlich, wie die Zionisten. Das grosse Finale ist Armageddon, das Jüngste Gericht ... in einer total zerstörten Welt.

Beide Gruppierungen streben die weltweite Vormachtstellung und Führung an: die Eine-Welt-Regierung, die alles überwacht und jeden Menschen kontrolliert. Nachdem sie das zuviel an Menschheit vernichtet hat!

Diese zwei Thesen einfach als Verschwörungstheorien abzutun, kann gefährlich werden. Sie sollten im Blickfeld bleiben und gut beobachtet werden. So unmöglich sind sie nicht, wenn man weiss, wieviel an Vermögen und damit Macht sie kontrollieren! Und vor allem, wenn die ganze Welt darauf besteht, dass dies Lügen und konspirative Theorien sind, läuten bei mir die Alarmglocken!

Und wiederrum wird klar, dass unser Geldsystem diesen Eliten vieles leicht macht. Denn sie sind es in erster Linie, die unser Geld kontrollieren und unser Geld erschaffen. Geld wird, wie ich schon oft erwähnte, aus einer Schuld erzeugt. Und diese Schuldscheine haben sie, die Eliten, und können sie auch einfordern. Dadurch sind wir nicht nur abhängig geworden, sondern zur Sklaverei verdammt!

Staaten wie China haben auch mit wirtschaftlichen, ökologischen und ethnischen Problemen zu kämpfen, ebenso mit der Vermögensverteilung. Sie lassen sich nicht vor den "Eine-Welt-Regierungs-Karren" spannen lassen, kochen sie doch ihr eigenes Süppchen, dass allerdings nicht imperialistisch, hegemonisch geprägt ist.

Auch Russland ist ein Gegenpart. Das Putin-Regime ist der deklarierte Gegenpol zu dem amerikanisch-angelsächisch-zionistischen Vorhaben. Nur grosse politische Veränderungen könnten in dem riesigen Land diesen Standpunkt verändern - und der ist kaum zu erwarten.

Geopolitisch ist derzeit zu beobachten, dass die aggressive Politik der USA und der NATO von China und Russland untergraben wird. Sei es mit den berühmt berüchtigten Vetos in diversen Gremien, zB. bei UNO-Sanktionen, oder mit der Gegenaufrüstung bei möglichen Kriegsgegnern. Russland stattet derzeit Syrien und den Iran mit einem Raketen-Verteidigungssystem aus. Und China sucht sich ebenfalls jene Handelspartner, die vom Westen mehr oder weniger boykottiert werden (Erdöl aus dem Iran).

Vor zehn Jahren (ungefähr), war die USA bzw. das amerikanisch-angelsächisch-zionistische Bündnis noch mächtiger.

Die wichtigsten Finanzplätze der Welt waren die Wall Street und London City - seit damals haben diese allerdings schwer an Macht und Vertrauen eingebüsst und andere Finanzplätze wie Hong Kong und Shanghai haben an Bedeutung dazu gewonnen.

Damals war die Militärmacht der USA fast unbestritten, trotz verlorener Kriege. Aber die Rüstungstechnik verschaffte den Amerikanern einen klaren Vorsprung. Nach den Niederlagen im Irak und Afghanistan und der äusserst hinterfragenswerte Einsatz gemeinsam mit der NATO in Libyen zeigte auf, dass nicht nur HighTech zählt, sondern auch entsprechende Effizienz, welche die Amerikaner nicht bewiesen. Der Irak- wie auch der Afghanistaneinsatz zählen, wie seinerzeit der Vietnamkrieg als extrem kostspielige Niederlage!

Die inneramerikanischen Probleme sind unbewältigbar geworden und das Land steht kurz vor dem Kollaps. Hohe Arbeitslosigkeit, wirtschaftliche Rezession, ein weicher US-Dollar, der den Nimbus der Weltleitwährung bereits verspielt hat, exorbitante Staatsverschuldung, bankrotte Bundesstaaten und Metropolen und ein Volk, das sich teilweise kaum mehr selbst ernähren kann (fast 20% aller Amerikaner sind Lebensmittelbezugsscheinempfänger!!) schwächen das Land enorm. Amerika hat seine Vormachtstellung selbst in Frage gestellt! Adieu, selbst ernannter Weltpolizist!

Auch Grossbritannien ist auch nur mehr ein Schatten des ehemaligen Weltreiches. Sicher ist die Queen noch immer die weitaus grösste Immobilienbesitzerin der Welt (ihr gehören die Staaten des Commonwealth, wie Kanada und Australien), doch das Inselreich ist finanziell am Ende und kämpft um´s Überleben.

Bleibt das zionistische Netzwerk, das allerdings immer noch sehr, sehr mächtig ist und über gewaltige finanzielle Ressourcen verfügt. Doch sie benötigen Exekutoren, um ihr Vorhaben zu realisieren. Das wären neben schlagkräftigen Armeen auch wirtschaftliche und politische Macht. Ihre bisherigen Marionetten waren und sind die Wall Street, London City, die Fed und die Politik. Und eben in diesen Bereichen ist es zu einem enormen Machtverlust gekommen. Auch wenn Wall Street Abhängige und Ausgebildete europäische Staaten bereits übernommen bzw. Regierungen infiltriert haben (Goldman Sachs Connection).

Das jetzt sterbende, kollabierende System, das früher die grosse Stärke der amerikanisch-angelsächisch-zionistischen Achse war, ist jetzt zur Achillesferse geworden. Die ehemalige weltweite Vormachtstellung mussten sie zwar noch nicht gänzlich abgeben, aber doch teilen. China kann, auf Grund der Dollarreserven, jederzeit die Lichter in den USA ausgehen lassen. Dadurch ist die USA und ihr Netzwerk angreifbar geworden.

Dass dieser Machtverlust in dem Vorhaben der Eine Welt Regierung einkalkuliert wurde, bezweifle ich sehr. Denn es ist eine unübersehbare Schwächung, vor allem im Machtbereich, das in diesem teuflischen Spiel so wichtig wäre!

Sicher, ein Krieg könnte zu einer neuerlichen Verschiebung der globalen Einflussnahme und des Machtbereiches führen. Doch würde eine Regierung dann überhaupt noch existieren können, wenn die Weltbevölkerung reduziert und grosse Gebiete durch den Einsatz von ABC-Waffen unbewohnbar geworden sind? Oder würde das eigene Volk die Verantwortlichen lynchen?

Es bleiben viele Fragen offen und die Zukunft wird ohnehin aufzeigen, ob dieser Plan, der sicher nicht ad acta gelegt wurde, realisierbar ist.

Was sagen die Propheten und alten Schriften dazu? Dass es sehr wohl zu dem bereits angesprochenen Armageddon kommen wird. Zum grossen Finale im Nahen Osten, das gleichzeitig auch das Ende Israels und möglicherweise der Auslöser für eine globale, militärische Konfrontation sein wird. Jenes Israel, das weltweit als grösster Aggressor und Kriegstreiber gilt.

Ich hoffe auf die Besonnenheit der Gegenspieler, der Besonnenheit von Russland und China. dass sie den amerikanisch-angelsächisch-zionistischen Provokationen standhalten und weiterhin sich aus den global-imperialistischen Vorhaben der Amerikaner heraushalten. Sie könnten von den "bösen Buben Image", das ihnen unser proamerikanischer Einfluss verpasst hat, zum wahren Retter der Welt aufsteigen. Denn man müsste nur die Zeit haben abzuwarten, bis die USA und England, damit auch die zionistischen Netzwerke wie auch die messianischen, an Bedeutung verlieren und sich selbst erledigen ... durch den Kollaps der Währungen und der Volkswirtschaften. Die USA wie auch England werden sich dann aufspalten und in die Bedeutungslosigkeit abdriften.

Übrigens, ganz nebenbei, ist die Meinung über diese amerikanisch-angelsächisch-zionistischen Netzwerke in den asiatischen Ländern ein Fakt ... und nicht so wie bei uns in Europa "nur" Verschwörungstheorie!







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



Server-Crash setzt Deutsche Mittelstands-Nachrichten außer Gefecht - Die Deutschen Mittelstands Nachrichten mussten in der Nacht von Montag auf Dienstag einen schweren Server-Crash hinnehmen. Haben wir zu viel über den Crash geschrieben? (deutsche-mittelstands-nachrichten.de)

Notenbanken versuchen gemeinsamen Befreiungsschlag - Die Europäische Zentralbank, die US-Notenbank Fed und andere große Zentralbanken intervenieren in einer gemeinsamen Aktion am Geldmarkt. (diepresse.com)

Banken sind nervös wie lange nicht mehr - Es ist eines der sichersten Indizien dafür, wie gering das Vertrauen der Banken derzeit ist: Die eintägigen Einlagen der Geschäftsbanken bei EZB nähern sich der Marke von 300 Milliarden Euro. Die Branche zittert. (handelsblatt.com)

Goldman Sachs an Europas Schalthebeln der Macht - Besetzt die Regierungen (»occupy governments«) – so scheint die Devise des Investmenthauses Goldman Sachs zu lauten. Immer mehr ehemalige Top-Manager des Finanzkonzerns sitzen an den Hebeln der Macht. (kopp-verlag.de)

Das Foreign Office warnt: Bereiten Sie sich auf Unruhen beim Zusammenbruch des Euro vor - Die britischen Botschaften in der Eurozone wurden angewiesen, Hilfspläne für britische Staatsbürger im Ausland im Falle eines Zusammenbruchs der einheitlichen Währung zu erstellen; zugleich gibt es neuerliche Besorgnis für Italien und Spanien. (sosheimat.wordpress.com)

Euro: nur noch 10 Tage? Rehn: "Jetzt beginnen zehn kritische Tage, in denen wir die Antwort auf die Schuldenkrise in der EU zum Abschluss bringen und beschließen müssen". - Euro-Krise spitzt sich weiter zu: Italien bald insolvent? Doch 400 Milliarden vom IWF? - Kapitalmärkte meiden Euo-Zone. (mmnews.de)

EU-Schuldenkrise: Euro-Ende noch vor Jahreswechsel? Es könnte sein, dass der Euro seinem Ende näher ist als viele Europäer glauben. (staseve.wordpress.com)

Die Illusion geht weiter - Beim Verfassen des Artikels “Wirtschaftskrise: Die Illusion zerbricht” wären viele weitere Illusionen zu nennen gewesen, von denen jetzt einige in einem eigenen Artikel ihren Platz finden. Die Bürger sind seit langem nur noch Zuschauer einer Posse, die ihnen zwar nicht gefällt, aber gegen die sie nichts ausrichten ... (start-trading.de)

Rating-Schock überschattet Finanz-Gipfel - Vor dem Finanzminister-Treffen in Brüssel steigt der Druck der Ratingfirmen. Moody's will österreichische Banken prüfen. Diskussion um Änderung der EU-Verträge. (kurier.at)

S&P Globaler downgrade von 37 Banken - Die Ratingagentur Standard & Poors hat weltweit 37 Banken abgestuft. Die Deutsche Bank und die Postbank bekamen neben der China Construction Bank einen negativen Ausblick aber auch einige der Schwergewichte haben sogar Punkte abgeben müssen. Die weiteren Ergebnisse werden bei S&P upgedated die Links sind im Artikel samt der aktuellen Liste, welche von Zerohegde stammt. (iknews.de)

Société Générale empfiehlt: Gold kaufen, Euro abstoßen - Diese Empfehlung der französischen Großbank Société Générale hat es in sich: Das Institut erwartet heftiges Gelddrucken durch die USA, Großbritannien und auch die EZB und rät den Anlegern daher, Gold zu kaufen. Aus dem Euro solle man sich dagegen schleunigst zurückziehen, während US-Staatsanleihen für die Franzosen eine interessante Position darstellen. (deutsche-mittelstands-nachrichten.de)

Italien: Monti wandelt Finanzministerium in Bank um - Das italienische Finanzministerium will nun aktiv in den Geldmarkt eingreifen und rief ein neues System für Auktionen ins Leben. Damit will es Geld leihen und verleihen und kann so den Druck von den immens hohen Zinsraten auf Staatsanleihen nehmen. (deutsche-mittelstands-nachrichten.de)

Griechenlands Banken klinisch tot (wirtschaftsfacts.de)

American Airlines ist pleite - Die drittgrößte Fluglinie der USA ist pleite. American Airlines hat Gläubigerschutz nach Kapitel Elf des US-Insolvenzrechts beantragt. Die Airline hatte in den vergangenen Monaten schwere Verluste hinnehmen müssen. (kleinezeitung.at)

Nach Sturm auf Botschaft: Briten weisen Diplomaten aus - Nach dem Sturm auf zwei britische Botschaftsgebäude in Teheran schließt Großbritannien vorerst seine Vertretungen im Iran. Alle iranischen Diplomaten werden aufgefordert, das Land zu verlassen. (diepresse.com)

Barbara´s Nachrichtenüberblick (dasgelbeforum.de.org)




Dienstag, 29. November 2011

Chancen, die wir sonst nicht hätten!

Wenn man über unser Geldsystem, insbesondere das teuflische ZinsesZinsSytem, durchschaut, wird einem klar, dass irgendwann Schluss sein muss, denn kein Schneeballsystem ist ohne Grenzen. Die Einsätze werden immer höher, bis der Punkt kommt, wo auch mit blossem Gelddrucken und anderen von Grund auf schon zum Scheitern verurteilten Varianten, wie Eurobond - die ja wieder eine Schuld schaffen, die abgedeckt werden muss - das System kollabiert. Diese Grenze haben wir erreicht und damit auch das Ende unsers Euros, unserer Währung. Zu Glauben, dieser könnte noch gerettet werden, entpuppt sich immer mehr als reine Illusion und Wunschdenken. Das Schockierende daran ist, dass es von Seitens der Politik keinen Plan B gibt!

Jeder Plan B (oder C, D, E, wie auch immer ...) muss die Abkehr von diesem ZinsesZinsSystem implizieren. Denn sonst stehen wir in einigen Jahrzehnten wieder an diesem Punkt eines kollabierenden Geldsystems. Aber es ist nicht nur der Euro gefährdet. Auch der US-Dollar zeigt sie selben suiziden Erscheinungen wie der Euro. Die Probleme der USA sind fast gesamt die selben, wie die Europas, nämlich astronomische Schulden, die höchstwahrscheinlich niemals wieder zurückbezahlt werden können.

Doch wenn es Euro und US-Dollar gemeinsam "zerlegt", oder knapp hintereinander, so wird auch der Rest der Welt einige Wellen dieses Finanztsunamis mit abbekommen. Denn wirklich gut steht heute kaum ein Staat oder eine Währung da. Und durch die Globalisierung sind auch alle Wirtschaften untereinander vernetzt. Wenn die Chinesen den amerikanischen und europäischen Markt verlieren, bricht auch ihre Wirtschaft zusammen, denn der eigene Markt und die Märkte der aufstrebenden restlichen BRIC-Staaten kann diesen Ausfall kaum kompensieren. Noch dazu verlieren sie durch wertlos gewordene Währungsreserven Billionen an Werten!

Ein System, das für "nachher" immer wieder diskutiert wird, ist das islamische Kreditsystem. Die Moslems verrechnen für ihre Kredite keine Zinsen, weil der Koran dies verbietet. Übrigens, auch die Bibel verbietet Zinsgeschäfte! Deshalb ist dieses System grundsätzlich überlegenswert, doch ganz so ungefährlich ist es auch nicht. Nachwievor wird, auch im Islam, Geld aus Schuld heraus geschaffen. Nur werden eben keine Zinsen verrechnet, sondern eine Bearbeitungsgebühr. Das sieht nach versteckten Zinsen aus. Doch es gibt nicht Zinsen auf Zinsen, äh, Bearbeitungsgebühr auf die Bearbeitungsgebühr.

Und das teuflische an unserem System ist nicht nur der ZinsesZins, sondern auch die Schuld. In vielen Ländern, wo die Sharia gilt, werden hohe Strafen verhängt, wenn Kredite nicht zurückbezahlt werden können! So macher Banker oder Politiker müsste dort entweder für viele Jahre hinter Gitter oder öffentliche Auspeitschungen über sich ergehen lassen ...

Dass es allerdings Geldsysteme gegeben hat, die wesentlich besser funktionierten, als unser ZinsesZinsSystem ist bekannt. Beschäftige dich, mein lieber Freund, einmal kurz mit dem chinesischen Fei Lun-System, das fliegende Rad. Eine Währung ohne Geld, dezentralisiert, jeder kreiert zinsfreien Kredit für Jedermann (initiative.cc). Teilweise ist im Süden Chinas dieses System noch immer am Leben. Doch realistisch gesehen ist es in der bisherigen Form fast aussichtslos, in unsere Zeit importiert zu werden. Obwohl sehr viele Vorteile besonders der Wirtschaft nützen würden. Denn das Fei Lun-System funktioniert auf regionaler Ebene und nicht überregional oder gar global.

Trotzdem stellt sich die dringliche Frage, brauchen wir überhaupt ein Geldsystem? Brauchen wir überhaupt Geld? Mit dem Thema eines nicht monetären Systems setzte sich der heute schon sehr betagte Italoamerikaner Jaques Fresco auseinander und tüftelte jahrzehntelang an einer umsetzbaren Alternative zu unserem heutigen monetären System. Interessant sein Interview im Video "Zeitgeist Addendum" (Link nach dem Artikel), das sich jeder anhören bzw. ansehen müsste um die Möglichkeiten zu erahnen, die in einem nicht monetären System stecken. Laut den Überlegungen von Fresco werden ungeahnte Synergien frei, die derzeit aus verständlichen Gründen unterdrückt werden.

Wir müssen uns im Klaren sein, dass jedes Geldsystem in sich korrupt und elitenbildend ist! Ein nicht monetäres System eben nicht! Darum muss erst die Macht der Eliten des Geldsystems zerschlagen werden, und das sind eindeutig die Banken und ihre Marionetten, die Politiker ...

Zugegeben, für uns, die in einem jahrhundertalten "Schuldensystem" verknechtet sind und deren Eliten mantraartig vorbeten, es gäbe keine realistische Alternative, ist ein nicht monetäres System gar nicht vorstellbar. Vor allem auch, weil die meisten von uns das derzeitige Geldsystem NICHT durchschauen und auch nicht verstehen (wollen). "Never change a winning team!" ist das Credo, allerdings wird nicht beachtet, dass es kein gewinnendes Team, sondern ein sich auflösendes ist!

Doch solange dieses System noch mit Ach und Krach funktioniert, auch wenn es mittlerweilen existenzbedrohende Verluste generiert, wird die Masse ihren bescheidenen Wohlstand halten und sich über Alternativen keine Gedanken machen wollen. Solange die Kreditraten für das Haus oder die Wohnung, die Leasingrate für das Auto und ein klein wenig für Urlaub, Flatscreen und neueste Mode übrig bleibt - auch wenn immer mehr Private in der Schuldenfalle gefangen sind - ist die Welt noch in Ordnung! Das bittere Erwachen kommt erst nach dem grossen Crash, der unmittelbar bevor steht.

Wir, die Menschheit geht gerade eben in ein vollkommen neues Zeitalter. Dies impliziert, dass ein Reinigungsprozess stattfinden muss, um jene Systeme, die nicht in die neue Zeit passen, abzustreifen. Offensichtlich geht dies nur mit einer gewissen Schockwirkung, in dem diese Systeme zusammenbrechen. Erst dann hat unsere Welt Platz für wirklich Neues, von dem nicht die Eliten, die es nachher nicht mehr gibt, profitieren, sondern jeder Mensch. Besonders jene, die bisher die Sklaven des Systems waren - also die breite Masse der nicht Priveligierten. Sprich, wir alle!

Dass es neben unserem Geldsystem auch andere Systeme "zerreissen" wird, liegt auf der Hand. Denn viele unserer Systeme drohen derzeit zu eskalieren. So auch unser System des Zusammenlebens unter Verwendung von Waffengewalt, Zerstörung, Unterdrückung und Totalitarismus. Es wird ein grosses "Finale" geben, möglicherweise das biblische Armaggedon, damit der Mensch endlich zur Vernunft kommt. Und heute mächtige Staaten, wie die USA, werden danach in die Bedeutungslosigkeit fallen und sich dem Rest der Menschheit unterordnen.

Krieg ist immer ein Teil unseres Geldsystems! Das dürfen wir nicht vergessen. Und Krieg ist vor allem für jene Staaten, die eine bedeutende Rüstungsindustrie haben, ein wichtiger Teil ihres wirtschaftlichen Erfolges (siehe USA!). Deshalb muss ein Kollabieren dieses Systems mit dem grossen monetären Crash gleichzeitig stattfinden. Dass dies sehr vielen Menschen das Leben kosten wird, muss klar sein. Doch anders kann der Mensch nicht lernen - nur aus Erfahrung, egeal wie schrecklich diese ist!

Dazu kommt, dass durch den natürlichen Reinigungsprozess der Transformation auch die Erde selbst - oder die Natur, das Universum - eingreift und kataklystische Zustände schafft. Wie wir wissen, erhöht sich die Erdbeben- und Vulkantätigkeit in den letzten Jahren signifikant. Der Klimawandel, ein nicht alleine vom Menschen ausgelöstes Phänomen trägt seinen Teil dazu bei. Schlussendlich werden Landmassen verschwinden und völlig neue entstehen. Die Menschheit wird, nicht nur durch natürliche Ereignisse, gewaltig dezimiert.

Schlussendlich finden wir uns in einer völlig neuen Zeit, mit einer völlig neuen Qualität wieder. Und nichts, absolut nichts, werden wir von jenen menschenverahtenden, korrupten und elitebildenden Systemen wieder installieren.

Es ist keine Schwarzmalerei, sondern eine echte Chance für uns alle, eine völlig neue Welt zu schaffen, wo der Mensch im Mittelpunkt steht und nicht das Geld!

Deshalb sehe ich den nahenden Crash unseres Geldsystems mit Gelassenheit entgegen. Ja, Gold und Silber wird uns von grossem Nutzen sein, die Übergangszeit, die mit Sicherheit keine leichte werden wird, zu überstehen. Ebenso ein entsprechendes Lager an Lebensmittel, Trinkwasser und Heizmöglichkeiten. Es kann, das ist auch die Meinung vieler sogenannter Experten, fast täglich beginnen, der Domino-Day, der unser Geldsystem kollabieren lässt. Man wartet "nur" auf den Auslöser. Das kann der Fall einer systemrelevanten Bank, der Bankrott eines Staates oder die Grenze der Finanzierbarkeit der Krise sein.

Dann ist nicht Schluss für alle Tage, sondern nur der Beginn grundlegender, wichtiger Veränderungen, welche jene Chance implizieren, die wir sonst nicht hätten!

Demnach bewegen wir uns tatsächlich in einem übergeordneten, vom Menschen nicht oder nur gering zu beeinflussenden Plan, der erfüllt werden muss. Egal ob sich irgendwelche Institutionen, Generäle oder Regierungschefs dagegen sträuben ...



„Wir können das aktuelle Geldsystem politisch nicht halten“ - Finanzwissenschaftler Prof. Franz Hörmann erklärt in einer TV-Talk-Show, warum man für eine funktionierende Wirtschaft das Geld in seiner heutigen Form gar nicht brauchte. (goldreporter.de)

Interviev mit Jaques Fresco im Video "Zeitgeist Addendum" (video.google.com)







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



$707,568,901,000,000: How (And Why) Banks Increased Total Outstanding Derivatives By A Record $107 Trillion In 6 Months (zerohedge.com)

Ratings: Chinas kritischer Blick auf die Eurozone - Die chinesische Ratingagentur Dagong wurde in den 1990ern gegründet. Seit 2010 beurteilt sie auch Staatsanleihen - teils kritischer als die US-Konkurrenz. Nur zwei Euro-Länder werden mit der Bestnote "AAA" bewertet - Österreich ist nicht dabei. (diepresse.com)

"Die EZB könnte technisch pleitegehen" - Die EZB als Krisenfeuerwehr wird die Eurozone nicht im Alleingang retten, glaubt Schroders-Ökonom Keith Wade. (derstandard.at)

Goldman Sachs hat übernommen - Die Bankers haben Europa in Besitz genommen. (antikrieg.com)

Euroland-Debakel – Amerikanische Endgame-Phantasien - In den US-Medien wird meist nicht mehr gefragt, wie die Krise doch noch gemeistert und gelöst werden könnte. Zwar reichen viele “Experten” Rezepte herum, vor allem die überaktiven Roubinis, Schiffs und El-Erians. (markusgaertner.com)

Weltgrößter Broker spielt Ende der Eurozone durch - Der weltgrößte Devisen- und Staatsanleihen-Händler ICAP simulierte mit seinem Handelssystem ein Ende des Euro in Griechenland. (diepresse.com)

Natürlich alles nur Vorsichtsmaßnahmen: ICAP bereitet die Systeme für die Rückkehr der Drachme vor - Natürlich nur reine Sandkastenspiele, klar: Die weltgrößte Handelsplattform für Währungen, die ICAP, bereitet ihre Systeme für die Zukunft vor. Und die sieht Griechenland offenbar nicht mehr unbedingt im Euro. (simablog.eu)

Endzeit: Der Weg zu Krieg und Wirtschaftszusammenbruch - 23. November 2011: Der Tag vor dem Erntedank-Feiertag sorgte für drei außerordentliche Nachrichten. Die eine betraf den Bericht über die Fernsehdebatte der republikanischen Präsidentschaftskandidaten. Die andere bezog sich auf die Erklärung des russischen Präsidenten zur Antwort seines Landes auf die Raketenbasen, mit denen Washington sein Land einkreise. Und die dritte Nachricht hat mit dem Scheitern einer deutschen Anleiheauktion zu tun. Und da die »Press«tituierten nicht über die wahre Bedeutung dieser Ereignisse informieren werden, versuche ich es einmal. Mit Ausnahme Ron Pauls, der als einziger Kandidat beider Parteien dazu qualifiziert ist, Präsident der USA zu sein, sind die restlichen Kandidaten der Republikaner noch schlimmer als Obama, ein Präsident, der das Land hinter sich geschart hatte, dann aber der amerikanischen Bevölkerung Partikularinteressen opferte. (kopp-verlag.de)

Justiz ermittelt gegen OeNB-Tochter - Im mutmaßlichen Korruptionsskandal um die Nationalbanktochter Oesterreichische Banknoten- und Sicherheitsdruck (OeBS) hat die Justiz spektakuläre Schritte ergriffen und ein Strafverfahren eingeleitet. (kleinezeitung.at)

Achtung: Bargeld-Spürhunde - Im Kampf gegen vermeintliches Schwarzgeld setzen Behörden auf Hunde. Zuständig dafür ist die "Sondereinsatztruppe für Bargeld". - Projekt „Banknote“: München hat eine neue Staffel Bargeld-Spürhunde abgerichtet. Der Innenstaatssekretär Gerhard Eck hat die Vierbeiner letzte Woche höchstpersönlich vorgestellt. - Bargeldschnüffelhunde auch an Flughäfen im Einsatz. (mmnews.de)

Moody's will Abwertung von Banken prüfen - Österreich betroffen - Ratingagentur rechnet mit mangelnder Unterstützung für Finanzinstitute durch Regierungen. (derstandard.at)

So krank ist Frankreich - Die Zukunft der Währungsunion hängt an Paris und Berlin. Doch ausgerechnet Frankreich befindet sich in der schwersten Wirtschaftskrise seit dem Krieg. Fällt das Top-Rating, kommt der Euro ins Trudeln. (rp-online.de)

Eurokrise: IWF sucht 600 Milliarden Euro für Italien - Der Währungsfonds und die EZB wollen dem hoch verschuldeten Italien Zeit kaufen, berichten Medien. Der IWF dementiert. (diepresse.com)

Fitch senkt Ausblick für US-Rating auf negativ (derstandard.at)

Asien-Europa – Massaker bei den Container-Kapazitäten - Viele Reedereien machen spätestens seit dem dritten Quartal Verluste. Maersk, der weltweit größte in der Branche, wird 2011 ohne Gewinn abschließen. Orient Overseas in Hong Kong wird die Kapazität 20% kürzen ... (markusgaertner.com)

Sind die Juden nach jüdischem Gesetz Deutsche, wenn sie in Deutschland leben? Die Tochter des ehemaligen BRD-Außenministers Klaus Kinkel durfte nicht Israelin werden, weil sie Deutsche ist. Gibt es überhaupt deutsche Juden oder jüdische Deutsche? Wem gegenüber sind die Juden in Deutschland loyal? (derhonigmannsagt.wordpress.com)

Was war los in Russland? Mysteriöse Wolkenbildungen und Brücken aus Gummi? Am 20. Mai 2010 schwankt die erst in 2009 gebeute Brücke in Volgograd mit einer Amplitude von 1m. Die Experten stellten eigenartigerweise keinerlei Schäden fest. Offizielle Begründung: Starker Wind (16m pro Sekunde und starke Strömungen im Wasser) Ein Brückenbauingenieur konstatiert jedoch, daß diese Begründung sehr unwahrscheinlich ist, da so etwas beim Brückenbau einberechnet wird. Baufehler oder aber ein Zusammenkommen äußerer Faktoren "unklaer Art"? Die Presse tappt im Dunkeln oder will sich nicht weiter dazu äußern. (z-e-i-t-e-n-w-e-n-d-e.blogspot.com)

Weiter steigende Anzahl von Erdbeben - 40 kleine Beben in 3 Monaten anstatt 3-7 pro Jahr in der Provinz Girona - Zählten die Seismologen in den letzten Jahren in der Provinz Girona nur zwischen3 und 7 leichte Erdbeben pro Jahr, hat sich diese Zahl in den letzten Monaten auch für die Wissenschaftler überraschend erhöht. Seit September wurden 38 Beben registriert, davon 22 im Oktober, 7 im September und in diesem November bislang 9. Die beiden schwersten Erdstösse liegen jedoch schon einige Monate zurück: am 24. März wurde bei Santa Cristina d’Aro ein Beben der Stärke 2,5 nach der Richter-Skala gemessen, am 3. Januar eines mit 2,7 bei Caldes de Malavella, wo auch im Dezember 2010 der stärkste Erdstoss seit langem mit 3,6 vermerkt wurde. (z-e-i-t-e-n-w-e-n-d-e.blogspot.com)

Barbara´s Nachrichtenüberblick (dasgelbeforum.de.org)




Montag, 28. November 2011

Friedl Gamerith: Rettungsschirm

Endlich haben wir das wahre Rezept zur Rettung unseres schönen Kontinents gefunden. Es ist, die Briten wussten es schon immer, der Regen ... ähm ... Rettungsschirm.







Friedl Gamerith (gamerith.net)



Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)




Samstag, 26. November 2011

Wer ist schuld an der Krise?

Jetzt, wo die Währungs- und Wirtschaftskrise (zumindest) in Europa ein baldiges Finale erleben wird, suchen viele den oder die Schuldigen. Wer ist schuld an dieser Krise bzw. wer hat die Krise verursacht?

Waren es die Politiker, die völlig falsch reagierten und lange die Existenz einer Krise dementierten? Und als sie 2010 wieder aufflammte keine wie auch immer gearteten, realistischen Lösungsvorschläge hatten?

War es Schuldenpolitik der Staaten, von denen einige völlig bankrott sind und noch mehr kurz davor stehen. Zu viele Schulden senkt die Bonität und damit steigen die Zinsen für weitere Schulden. Es immer mehr Geld für die Schuldentilgung ausgegeben werden, das anderswo fehlt.

Waren es die Banken und Hedgefonds, die in ihrer grenzenlosen Gier nach noch mehr Rendite und noch mehr Profit mit immer höheren Risiko zockten und wie Spielsüchtige an den Automaten zusehen mussten, wie ihre Einsätze verloren gingen. Um das Auszugleichen mussten sie das Risiko erhöhen. Neue, völlig absurde Finanzprodukte wurden erfunden und die Einsätze erklommen astronomische Höhen. Staaten mussten mit Steuergelder einspringen um noch grössere Schäden zu verhindern.

Waren es die Wirtschaft und Industrie, die wegen niedrigerer Lohn- und Fertigungskosten, und wegen oftmals nicht vrohandener Umweltauflagen ihre Produktionen in vor allem asiatische Länder "outsourcten" (welch schönes Neusprechwort!) und damit wichtige Produktivität und Arbeitsplätze in den Stammländern vernichteten.

War es die völlig überzogene Sozialpolitik, die jedem viel, viel Geld in den Hintern steckte, ohne dass er irgendwelche Leistung bringen musste? Arbeitslosengeld, Frührente, Sozialgeld, Sozialwohnungen, Subventionen, etc. ... und entsprechend hohe Steuern und extreme Lohnnebenkosten.

Oder war es der freie Markt, der durch Eingriffe, vor allem seitens der Politik, keiner mehr war und völlig verzerrt ist. Durch Subventionen und Förderungen in fast allen Bereichen wurde das Grundprinzip des freien Marktes, die Nachfrage regelt das Angebot, ad absurdum geführt wurde. Viele Preise sind heute nur mehr mit Manipulationen zu halten. Eine natürliche, ehrliche Preispolitik gibt es fast nicht mehr.

Ja, all diese aufgezählten haben die Krise mit beeinflusst, sie auch mehr oder weniger beschleunigt. Aber der wahre und eigentliche Grund ist unser Geldsystem! Und bei unserem Geldsystem sitzt der Teufel im Zinssystem. Nein, noch schlimmer, im Zinses-Zinssystem!

Zum einen wird neues Geld immer aus einer Schuld heraus geschaffen und das bedingt, wie jeder Kreditnehmer weiss, mehr oder weniger hohe Zinsen. Diese wurden allerdings nicht geschaffen, diese müssen aus der bereits bestehenden Geldmenge bezahlt werden.

Bekannt ist ja das Beispiel, wenn Jesus vor ungefähr 2.000 Jahren ein paar Cent (Sesterzen, Taler, Gulden, was auch immer) auf ein Sparbuch einbezahlt hätte. Wäre unser System nur ein Einfach-Zins-System, so wären heute ein paar hundert Euro auf dem Konto, weil jährlich ein paar Prozent Zinsen auf das Kapital gerechnet werden würden. Doch wenn die Zinsen auch verzinst werden, weil sie das Kapital vermehren, so wäre heute in diesem Sparbuch ein Betrag angeführt, der die gesamte Geldmenge der Erde um ein vielfaches Übersteigen würde ...

Da Geld immer aus einer Schuld heraus geschaffen wird und dafür Zinsen und Zinseszinsen zu zahlen sind, muss logischerweise immer mehr Geld (wiederum aus Schuld) geschaffen werden, um die alte Schuld abzudecken. Und zwar in immer kürzeren Abständen, denn sowohl die Schuld wie auch die Zinsbelastung steigen exponentiell an. Das heisst, unser Geldsystem ist ein Schneeballsystem, ein riesiges Pyramidenspiel.

Wenn man weiss, wie sogenanntes Networkmarketing oder Strukturvertriebe (sind im Grunde das selbe) funktionieren, kann man sich ausrechnen, wann eine Marktsättigung erreicht ist. Im schlechtersten Fall (rein mathematisch gesehen) ist dann jeder sein eigener Vertreter oder Verkäufer. Spätestens dann ist Schluss, denn dann hat dieses System seine eigenen Grenzen erreicht und kann nicht mehr wachsen. (Was in der Realität fast nie passiert, weil nicht jeder zum Verkäufer geboren ist und dadurch die angestrebten Hierarchien nicht so schnell wachsen ... dadurch erreichen viele nicht ihre Gehaltsvorstellungen und springen wieder ab ;-) Aber grundsätzlich lässt sich auch leicht ausrechnen, jene, die am Beginn dabei waren oder es gar initiierten, sind die wahren Profiteure. Alle anderen nur Trittbrettfahrer ...

Auf unser Geldsystem (vereinfacht) umgelegt, es ist ebenso ein Schneeballsystem oder Pyramidenspiel. Jene, die den Anfang machten, es waren Banken (!!!) und Herrscherhäuser als Bankenbesitzer, haben davon profitiert. Wir, das gemeine Volk, waren immer in der letzten Hierarchie, wo ab und zu ein paar Krümmel abfielen - mehr nicht!

Interessant ist die Tatsache, dass sowohl Schneeballsysteme wie auch Pyramidenspiele gesetzlich verboten sind. Und das aus gutem Grund. Warum verbietet man nicht das ZinsesZinssystem, das im Grunde nichts anderes ist, als ein gigantisches Schneeballsystem oder Pyramidenspiel!

... und das in gewissen Abständen von 50 - 80 Jahren kollabieren muss, weil es an seine Grenzen stösst. Und unser jetziges System ist an seine Grenzen gestossen!

Natürlich, dies ist ein stark vereinfachter Erklärungsversuch und es spielen noch viele andere Faktoren mit, denn es ist ein sehr komplexes system, wo auch kaum ein Staat aussteigen kann und ein einfaches Zinssystem einführen. So wie es moslemische Banken und Staaten praktiziren, die gar keine Zinsen, geschweige denn Zinseszinsen verrechnen. Dort ist eine einmalige oder jährliche Bearbeitungsgebühr üblich!

Doch zurück zu unserem Schneeball-Zinseszinssystem. Spätestens jetzt muss jedem klar sein, warum die Verluste bzw. Schulden exorbitant und rasant steigen. Weil jeder Euro, jeder Cent, der neu geschaffen wird um bestehende Schulden abzudecken, wiederrum nur neue Schulden sind. Dadurch werden wir, solange dieses System besteht, nicht aus dem Teufelskreis herauskommen. Im Gegenteil, es wird immer kritischer ... bis das System kollabiert!







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



Wieso Wien Europas Hauptstadt wird - 2021 sei Brüssel nicht mehr das Zentrum der europäischen Politik, schreibt der Historiker Niall Ferguson. In seinem Zukunftsszenario für Europa ändert sich fast alles – ausser für die Griechen. (tagesanzeiger.ch)

Euro-Zone vor neuer Schockwelle - Griechenland fordert überraschend ein höheres Zugeständnis der Privatwirtschaft. Zugleich entbrennt ein Streit über den ständigen Rettungsschirm der Währungsunion. Standard&Poor's ärgert Belgien - und um Spanien gibt es neue Krisengerüchte. (ftd.de)

Die letzte Pokerrunde - Um den Euro zu retten, muss die deutsche Kanzlerin wohl ihren Widerstand gegen Eurobonds aufgeben. Doch gratis tut Merkel das nicht. (tagesanzeiger.ch)

Zinsputsch in Brüssel - Die neuen Wahn-Ideen der Euro-Retter - Die Geld-Drucker wollen die Macht. Sie träumen von finanziellen Wunderwaffen – wie Euro-Bonds – und fordern von Deutschland Milliarden-Gegenleistungen wegen aktueller Zinsvorteile. (focus.de)

Planspiele für den schlimmsten Fall - Noch erscheint der Ausstieg eines Landes aus der Euro-Zone den meisten Experten höchst unwahrscheinlich. Trotzdem fordern Notenbanker und Regulierer die Geldhäuser auf, sich auf den schlimmsten Fall vorzubereiten. (handelsblatt.com)

Is this really the end? Unless Germany and the ECB move quickly, the single currency’s collapse is looming. (economist.com)

Fondsverwalter: „Europas Banken sind eine absolute Desaster-Zone“ - Die Kapitalflucht aus den europäischen Banken scheint unumkehrbar. Institutionelle Investoren erwarten eine Austrocknung des europäischen Bankensektors. (deutsche-mittelstands-nachrichten.de)

Volksbank AG: Eine Milliarde fliegt davon - Bei der Volksbank AG überspringt der Verlust heuer die Milliarden-Grenze. Neues Staatsgeld könnte nötig werden. (kurier.at)

Commerzbank bietet Wette auf eigenen Kursabsturz (t-online.de)

"Ungarn hat ein Glaubwürdigkeitsproblem" - Das Land werde nicht "angegriffen", laut Ökonom Sandor Richter mangelt es einfach an strukturellen Reformen. (derstandard.at)

Desaströse italienische Anleiheauktion - Bei der ersten Versteigerung unter dem neuen Regierungschef Monti muss Italien doppelt so hohe Zinsen wie noch im Oktober zahlen. (heise.de)

Italienische Auktionen mit Rekordzinsen - Italien befindet sich mittlerweile deutlich in der Todeszone, die Rendite 2-jähriger Staatsanleihen liegt aktuell (14:15 Uhr) bei 7,803%, die Rendite 5-jähriger liegt bei 7,806% und die Rendite der 10-jährigen Staatsanleihen steigt auf 7,353%. Dies hat unmittelbar Folgen auf die laufende Refinanzierung italienischer Staatsschulden am Kapitalmarkt. Eine heutige Auktion von italienischen Staatsanleihen mit 6-monatiger Laufzeit bei einem Volumen von 8 Mrd. Euro erbrachte einen Rekordzins von 6,504% und damit fast doppelt so viel wie bei der letzte Auktion vor einem Monat mit 3,535%. Dies war der höchste Zinssatz für 6-Month Bills seit 1997. Die Auktion 2-jähriger italienischer Staatsanleihen mit einem Volumen von 8,575 Mrd. Euro war heute nur zu einem Zinssatz von satten 7,814% am Markt zu platzieren. (querschuesse.de)

Russland kaufte 19,5 Tonne Gold im Oktober - Obwohl der Goldmarkt eine relative Ruhepause einlegt, scheint der Bedarf für Gold weiter hoch zu sein. Russland, Kasachstan, Kolumbien, Weissrussland und Mexiko zusammen kauften 25,7 Tonnen Gold im Wert von 1,38 Milliarden Dollar im Oktober, wie die Zahlen des IWF zeigen. Russland alleine erhöhte seinen Bestand um 19,5 Tonnen auf 871,1 Tonnen. Ist ja auch sinnvoll Währungsguthaben die einer Inflation unterliegen in etwas wertbeständiges umzutauschen. (alles-schallundrauch.blogspot.com)

Daimler verabschiedet sich vom Superluxus Maybach - Konzern-Chef Zetsche sieht bessere Absatzchancen für die S-Klasse von Mercedes. Eine weitere Luxusmarke will er sich nicht länger leisten. (welt.de)

"Rena" noch schlimmere Umweltbombe als befürchtet - In 21 Containern ist die gefährliche Substanz Eisstein - die Rettungsleute müssten bei den Bergungsarbeiten am havarierten Schiff nun besonders vorsichtig sein. Ein anderer Grund zur Sorge ist erneut das Wetter. (kleinezeitung.at)

Kolumbien: Alarm am Vulkan Galeras - Das kolumbianische Geologische Institut hat am Freitag (25.) vor einem Ausbruch des Vulkans Galeras (Urcunina) innerhalb von Tagen oder Wochen gewarnt und die Alarmstufe “Orange” ausgerufen. Laut Angaben der Behörden traten in den letzten Stunden vermehrt kleinere Erdbeben auf, die Regierung hat die Vorbereitung von Notunterkünften angeordnet. (latina-press.com)

El Hierro Vulkan - dramatischer Anstieg der Gaskonzentration (elhierro1.blogspot.com)

Hinter-Gründe - Das dritte Auge, Ihre Zirbeldrüse und Sie!! Immer wieder machen sich viele unserer Leser darüber Gedanken, wie es sein kann, das schwache elektro-magnetische Felder, auch die, die von der Sonne und/oder unserer Galaxie gesendet werden, unser Bewusstsein, unser Verhalten und die "Erleuchtung", oder bei manchen auch die „Verdunkelung“, beeinflussen. Viele suchen deshalb nach einer Antwort. (z-e-i-t-e-n-w-e-n-d-e.blogspot.com)

Barbara´s Nachrichtenüberblick (dasgelbeforum.de.org)




Freitag, 25. November 2011

... es zeichnet sich seit langem ab!

Es ist ein leider sehr reales Trauerspiel, was im Moment abläuft. Massenabstufungen europäischer Länder durch Ratingagenturen (Belgien, Ungarn, Portugal), andere werden folgen (USA, Frankreich, Österreich). Die ersten Banken melden Milliardenverluste (Volksbank) oder können aus Bonitätsgründen nicht gerettet werden (Dexia). Staatschefs fordern die Sparer des eigenen Landes auf, Staatsanleihen zu kaufen (Italien). Selbst das Zugpferd der europäischen Wirtschaft hat probleme die aufgelegten Staatsanleihen an den Mann zu bringen (Deutschland). Regierungen fordern die Bankenwelt auf, sich auf einen Euro-Crash vorzubereiten (Grossbritannien). Höchste Bankmanager geben dem Euro nur mehr Tage oder Wochen (Credit Suisse). Und das alles passiert nicht plötzlich, sondern zeichnete sich schon seit langem ab.

Diese Themen sind allerdings plötzlich auch in den Medienmainstream gelandet. Bisher war ein mögliches Aus des Euro oder eine Währungsreform fast nur konspirativen, reaktionären Medien und der Bloggerszene vorbehalten.

Nicht ohne Ironie höre ich die Politiker, wieviele Milliarden sie in den nächsten Jahren einsparen wollen. Doch offensichtlich geht es nicht um Jahre, sondern bereits um Tage und Wochen.

Die europäischen Börsen, allen voran der Dax, bewegen sich seit Sommer im Minus. Ein Aktiencrash auf Raten. Die Verluste sind enorm!

Die Leute auf der Strasse machen einen anderen Eindruck. Die vorweihnachtliche (viel zu frühe) Adventstimmung treibt sie zu den Glühweinständen und in die Kaufhäuser. Laut einer Umfrage der Kleinen Zeitung, wollen heuer mehr als die Hälfte der Leser ihr Weihnachtsgeld für Geschenke ausgeben.

Das ist das Ergebnis einer verlogenen, systemtreuen Berichterstattung. Die meisten können die Gefahr, in der sich unser System befindet, kaum erkennen. Und wenn, dann wird es ignoriert und verdrängt. Dieses System kann und darf nicht enden! Und doch erleben wir gerade jetzt das Ende ...

Die Probleme sind zu gross geworden, die Motivation war die Gier und der Profit. Seit langem haben Vernunft, Menschlichkeit und Moral keinen Platz mehr in unserer Gesellschaft.

Und liegt das System ohnehin schon im Sterben, die Verursacher sind längst pleite, wird auf die Schwächsten hingedroschen. So in Spanien, wo durch die Immobilienblase, an der ua. auch die Banken Schuld haben und nun in finanzielle Bedrängnis geraten sind, werden Schuldner, die sich auf Kredit ihr Heim finanzierten und danach durch die Krise ihren Job verloren, einfach auf die Strasse gesetzt. Laut Medienmeldungen rund 300 pro Tag ...

Neben diesen Problemen wütet ein Krieg und es droht ein weiterer. Jener Krieg der wütet, ist ein globaler Währungs- und Handelskrieg. Finanzielle Massenvernichtungswaffen werden eingesetzt, jeder versucht zu gewinnen. Aber eines ist klar, egal ob Euro oder Dollar zuerst kollabiert, nach diesem Krieg wird die Welt nicht mehr die gleiche sein und wenn die Menschheit noch ein Quentchen Verstand aufbringt, wird sie den Banken die Macht, die sie jetzt inne haben, nie mehr zugestehen. Banken wie die amerikanische JP Morgan regiert die halbe Welt mit ihren Leuten, die in vielen Staaten in den höchsten Regierungstellen sitzen und die Fäden ziehen! In welchem Interesse? Sicher nicht im Interesse des Volkes, denn das ist jetzt der absolute Verlierer - von Griechenland bis Deutschland!

Und im Nahen Osten droht eine gewaltige Konfrontation, wo selbst die Kriegstreiber Einsätze von atomaren Waffen für wahrscheinlich halten. Nach dem fragwürdigen arabischen Frühling, wo ebenfalls das Volk zu den Verlieren zählte, auch wenn sie Diktatoren los geworden sind, droht ein atomarer Winter. Ein geplant begrenzter Konflikt könnte durchaus andere Regionen bedrohen bzw. anstecken. Viel wird über das sogenannte Salomon-Projekt gesprochen, das besagt, dass wenn Israel existenzbedrohlich angegriffen wird, feuern sie ihr gesamtes thermonukleares Arsenal ab ... und angeblich sollen auch Ziele in Europa darunter sein. Das in vielen Überlieferungen und Voraussagungen genannte Armageddon scheint immer wahrscheinlicher zu werden!

Wir stehen vor den Trümmern einer Welt, die niemand so gewollt haben kann! Eine Welt wie ein Märchen, in dem der Teufel immer gewinnt. Wir verbieten und verfolgen Neonazis, extrem Rechte, nicht existente Terroristen, reaktionäre Nestbeschmutzer und Wahrheitssuchende, die nur Antworten auf Fragen wollen. Die Pumpfinewra (Totengräber) unseres Systems, jene die unsere wirklichen Feinde sind, feiern wir wie Helden. Wie verrückt und pervers ist die Welt schon geworden?







Johannes (schnittpunkt2012@gmail)



Medienschau:



Credit Suisse: Wir erleben die letzten Tage des Euro - Die Credit Suisse geht davon aus, dass nur eine Änderung der Verträge hin zu der Euro-Zone als Fiskalunion und ein anschließendes Eingreifen der EZB die Währungsunion retten kann. Und es sind Nicholas Sarkozy und Angela Merkel, die gerade über das Schicksal des Euros entscheiden. (deutsche-mittelstands-nachrichten.de)

Teufelskreis: Banken vergeben Kredite an Käufer ihrer Risikopapiere - Wieder haben sich die Banken etwas Neues einfallen lassen: Um sich von Problemanleihen zu lösen und ihr Eigenkapital aufzustocken, helfen sie den Käufern mit Krediten bei der Finanzierung des Kaufs. (deutsche-mittelstands-nachrichten.de)

Europa exportiert die Kreditklemme - Analysten befüchten, dass die Forderung nach mehr Eigenkapital Europas Banken in ihrer Expansion in den Schwellenländern bremst. (derstandard.at)

Briten-Banken sollen sich vorbereiten - London befürchtet Worst Case - In der Londoner City werden die Vorgänge in der Eurozone mit Besorgnis verfolgt. Die britischen Banken müssen sich nach dem Willen der Aufsichtsbehörden auf einen ungeordneten Zusammenbruch der Eurozone vorbereiten. Zwar seien die Institute dort nicht so stark engagiert, sollten sich jedoch auf das Schlimmste vorbereiten, sagte Andrew Bailey von der nationalen Bankenaufsicht FSA. (n-tv.de)

Deutschland – “Einmal Titanic, 1. Klasse bitte” - Es gibt keine Peripherie mehr im brennenden Euroland. Jetzt ist alles im Zentrum des Sturms. Der Belagerungsring zieht sich erbarmungslos enger. Die Luft wird knapp in den Brennkammern der Finanzwelt. Es sind Tage, bis eine große Bank, eine Staatspleite, oder eine unbedachte politische Handlung das ganze Haus zum Einstürzen bringen wird. Deutschland machte bisher immer Schlagzeilen als der zögernde Retter, der reiche Nachbar mit dem dicken Konto, der sich wie bei Goethes Faust bewegt: Halb zog sie ihn, halb sank er hin. Gezogen wird immer stärker, gesunken noch nicht. Aber wie lange geht das noch ? (markusgaertner.com)

Deutschland droht Bondcrash - Falls Berlin den Eurobonds zustimmt kommt es unweigerlich zu einem Crash bei Bundesanleihen mit katastrophalen Folgen. Die Zinslast Deutschlands würde sich mit einem Schlag wahrscheinlich mehr als verdoppeln. Ob damit die Probleme in der Eurozone beseitigt sind, ist zweifelhaft - aber neue Probleme sind programmiert. Eurobonds bedeutet Zwangsenteignung deutschen Sparvermögens. (mmnews.de)

Milliardenloch bei Dexia - Aus Furcht, sein Top-Rating zu verlieren, verweigert Frankreich der Pleite-Bank die Rettung. (sueddeutsche.de)

Sorgenkind mit Ramsch-Status - Dem gelernten Europäer kommen diese Bilder bekannt vor: Hohe Schulden, Massenstreiks, Ramsch-Status. Nach Griechenland kämpft auch Portugal mit der hohen Staatsverschuldung. Am Donnerstag stufte auch die Ratingagentur Fitch die Bonität Portugals auf Ramsch-Niveau. (kleinezeitung.at)

Ungarn-Anleihen sind jetzt „Ramsch“ - Moodys hat Ungarn auf „Ba1“ zurückgestuft. Die Regierung spricht von einem „spekulativen Angriff“ und vom „wirtschaftlichen Freiheitskampf“ – und muss für Anleihen schon mehr als acht Prozent Zinsen zahlen. (diepresse.com)

S&P stuft Belgien um eine Note auf "AA" herab - Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat die Kreditwürdigkeit Belgiens um eine Note gesenkt. Der wachsende Druck der Finanzmärkte, das schwächere Wirtschaftswachstum und die politische Instabilität des Landes seien für die Herabstufung verantwortlich. (kleinezeitung.at)

Spanien: Keine Gnade bei Hypotheken-Schulden - Spanier, die ihre Hypotheken auf ihr Haus nicht mehr abbezahlen können, werden mit erheblicher Härte bei Zwangsräumungen auf die Straße gesetzt. 300 Familien müssen täglich ihr Haus verlassen. Ihnen wird geraten: „Gehen Sie ins Tierheim!“ (deutsche-mittelstands-nachrichten.de)

Und diese Typen wollen Präsident werden? - Wir sind ja einiges über den Mangel an Allgemeinbildung der Amerikaner gewöhnt, speziell der Politiker. Aber was jetzt wieder an Kandidaten sich zur Wahl stellen ist echt zum Lachen oder eher zum Weinen. Sie machen bei ihren Debatten und Interviews Aussagen, da muss man fragen, ob die jemals eine Schule besucht haben. Keine Ahnung von Aussenpolitik und Geographie, aber davon viel. Hier einige Beispiele aus den Reihen der Republikaner ... (alles-schallundrauch.blogspot.com)

Im Sog der Schuldenkrise: US-Wirtschaft im Ausnahmezustand - Der Wirtschaftsaublick für die USA ist düster. Das erste Mal seit über 100 Jahren droht der US-Aktienmarkt in einem Vorwahljahr im Minus zu schließen. Würden die weltweiten Investoren ihre Aufmerksamkeit zurzeit nicht auf die Verwerfungen in der Eurozone konzentrieren, wäre alles noch viel schlimmer. (propagandafront.de)

Moody´s droht USA mit Herabstufung - Die Ratingagentur Moody's hat den USA mit einer Herabstufung der Kreditwürdigkeit gedroht, falls der Kongress versuchen sollte, einige der in den nächsten zehn Jahren vorgesehenen automatischen Ausgabenkürzungen über 1,2 Billionen Dollar zurückzunehmen. Diese Kürzungen sollen 2013 beginnen. Der Automatismus war in Kraft getreten, nachdem zu Beginn der Woche die Verhandlungen zum Schuldenabbau zwischen Republikanern und Demokraten in einem "Super-Komitee" gescheitert waren. (t-online.de)

Der nächste Diktator tritt ab - Nach 33 Jahren an der Macht hat Jemens Präsident Saleh Abkommen zum Machtverzicht unterzeichnet. 900 Regimegegner waren bei Protesten gegen Saleh getötet worden. (kleinezeitung.at)

Riskante Suche nach Erdgas - Auf der Suche nach fossilen Energieträgern werden immer neue Wege beschritten - und immer schwierigere Förderverfahren genutzt. Als problematisch gilt insbesondere das Fracking, weil ein Chemiecocktail in die Erde gepumpt wird. (fr-online.de)

Absage für Schiefergasförderung - Minister Berlakovich befürchtet negative Auswirkungen für die Umwelt und lehnt die Förderung der niederösterreichischen Funde ab. (kurier.at)

Wenn der Regen ausbleibt - Ein hartnäckiges Hochdruckgebiet über Mitteleuropa sorgt derzeit vor allem in Deutschland und Österreich für anhaltende Trockenheit. Die Folgen reichen von Engpässen bei der Stromproduktion über hohe Feinstaubbelastungen bis hin zu Waldbränden. (kleinezeitung.at)

Barbara´s Nachrichtenüberblick (dasgelbeforum.de.org)




Donnerstag, 24. November 2011

Komm grosser schwarzer Vogel ...

Für mich war Ludwig Hirsch eine der wenigen Ausnahmeerscheinungen der oftmals kafkaesken, von Selbstdarstellern und Amateuren mit Hang zur unbewussten Selbstironie, bühnenerprobten Alkoholikern und Verkommerzialierer des älplerischen Gedanken- und Liedgutes durchzogene, österreichischen Musikszene.

Seine anspruchsvollen, subtilen, wie auch morbiden Texte trug er mit einer weichen, einfühlsamen Stimme zu besten. Nun hat er ihn besucht, der grosse schwarze Vogel und Ludwig Hirsch ist mit ihm geflogen ... "auf geht´s, mitten in den Himmel hinein ... in eine neue Zeit, in eine neue Welt, ..."

Einer der sensibelsten und auch unverwechselbarsten Musiker ist von uns gegangen. Und ich bin mir sicher, "er wird endlich kapieren, er wird endlich glücklich sein!".

Seine Todessehnsucht schien fast real und greifbar zu sein, so wie auch er selbst nie gekünstelt erschien. Er war tatsächlich unverwechselbar. Er wird uns abgehen, samt seinen bittersüssen Balladen, die tief die Herzen berührten und jene Morbidität inne hatten, für die die Wienerstadt so bekannt ist.

Er hat uns Lieder hinterlassen, die noch lange gehört werden. Deshalb wird es schwer sein, dich zu vergessen, Ludwig Hirsch!



Ludwig Hirsch bei Wikipedia (de. wikipedia.org)
Videoauswahl von Ludwig Hirsch (derstandard.at)







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)




Sie opfern Deutschland für ein fatales, teuflisches Spiel!

Die Idee der Eurobonds ist im Grunde gar keine so schlechte und würde auch effiktiv und zielführend sein ... wenn, ja wenn wir (die Eurozone) nicht gerade existentiell bedroht wären und kurz vor Massen-Staatsbankrotten stehen würden. Kurz, in der jetzigen Situation würden Eurobonds, egal ob es eine oder zwei Varianten gibt, auch noch nicht bedrohte Volkswirtschaften abstürzen lassen, weil die Zinsbelastung in jedem Fall stark steigen wird.

Deutschland konnte gestern seine aufgelegten Staatsanleihen nicht vollständig verkaufen. Man muss nun auf sogenannte Sekundärmärkte warten oder auf die EZB, welche den Rest aufkaufen wird. Wahrscheinlich ein historischer Moment, der aufzeigt, wie es mit dem Vertrauen in den Euro, nicht nur Deutschlands, tatsächlich bestellt ist! Der Euro, und damit Deutschland, ist Hochrisikoland und scheint in Zukunft gemieden zu werden!

Eurobonds werden dies kaum ändern!

Favorisiert wird jene Variante, wo zweierlei Bonds auf den Markt kommen sollten. Sogenannte rote Bonds, von Staaten, welche die Mindestanforderungen der Maastrichtrichtlinien nicht einhalten werden, dadurch auch sehr gefährdet sind. Rote Bonds sollen mehr Zinsen bei stark erhötem Risiko bringen. Demnach wären dies Staatsanleihen von bankrotten Staaten (Griechenland, Italien, Portugal, etc.). Wer bitte, soll diese kaufen wollen, wenn der Anleihenmarkt dieser Länder ohnehin schon zusammengebrochen ist? Nur weil diese Mogelpackung plötzlich Eurobond Rot heisst und ein Pleitesammelpaket darstellt?

Die blauen Bonds werden gesammelt für jene Staaten aufgelegt, die noch nicht vollkommen pleite sind, deren Budgets und Wirtschaftsdaten allerdings auch nicht für positive Stimmung sorgen. Einige von diesen Ländern, die derzeit noch für die blauen Bonds gedacht sind, stehen in absehbarer Zeit vor fatalen Abwertungen und belasten natürlich, auch wenn sie die Maastrichtkriterien mit Ach und Krach erfüllen, die positiven Aussichten der Anleihen.

Denn im Ernst gefragt, wenn Deutschland, das derzeit das einzige Land in der Eurozone neben Finnland und Luxemburg ist, das die Chance hat, etwas länger durchzuhalten, keine Staatsanleihen mehr am Markt unterbringen kann, wer soll dann die hochgelobten Eurobonds, egal ob blaue oder rote kaufen?

Oder wird mit der Diskussion über ein Finanzprodukt, das sich real schnell als Zockerpapier oder Rohrkrepierer herausstellen kann (und auch wird) nur wieder Zeit gewonnen, den Zerfall der Eurozone ein paar Wochen oder Monate hinauszuzögern?

Ich bin zwar nicht in der Lage, nur ansatzweise diese Eurobonds kaufen zu können, aber mein geringes, hart erarbeitetes Einkommen würde ich unter Garantie risikoloser investieren! Auch wenn sie mir extrem hohe Zinsen bieten würden!

Aber es zeigt auch die Ausweglosigkeit und den Ernst der Lage auf. Die EU-Politiker stehen mit dem Rücken zur Wand und deswegen versuchen sie ihre letzte Trumpfkarte auszuspielen: Sie opfern Deutschland für ein fatales, teuflisches Spiel! Und damit spielen sie auch ihr letztes As aus.

Sollte sich Barroso und seine Mitstreiter durchsetzen, können wir den Grabgesang des Euros anstimmen! Dann sind endgültig alle Möglichkeiten, man spricht von "Wunderwaffen", verspielt und das Ende besiegelt!







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



„Wir können das aktuelle Geldsystem politisch nicht halten“ - Finanzwissenschaftler Prof. Franz Hörmann erklärt in einer TV-Talk-Show, warum man für eine funktionierende Wirtschaft das Geld in seiner heutigen Form gar nicht brauchte. (goldreporter.de)

Deutschland bleibt auf Staatsanleihen sitzen - Jetzt hat auch Deutschland Probleme, seine Anleihen in vollem Umfang zu verkaufen. Analysten sprechen von einem „Misstrauensvotum gegen den Euro“ und von einem Alarmsignal für die Eurozone. (diepresse.com)

Auf der Klippe – “Gibt es in Europa überhaupt noch etwas, was einen Kauf rechtfertigt?” - Sind sie schonmal Fallschirm gesprungen ? Unmittelbar bevor es in den freien Fall geht, erreicht der Puls eine Taktung, die das Sprung-Geschirr zu zerreißen droht. Übersetzt in das Euro-Schuldendrama heißt das: Bevor die Hauptsicherung durchbrennt und eine unkontrollierbare Kettenreaktion einsetzt, kommen die Bad News wie ein Trommelwirbel. (markusgaertner.com)

Merkel bügelt Barrosos Eurobonds-Plan ab - EU-Kommissionspräsident Barroso hat erneut die Einführung europäischer Gemeinschaftsanleihen gefordert und ist damit auf Konfrontation zur Bundesregierung gegangen. Die Reaktion aus Berlin kam prompt - und wurde wiederum von Barroso gekontert. (manager-magazin.de)

Die letzten Tage des Euro - Banken fallen, Staaten fallen, Politiker hilflos. Und jetzt auch Angriff auf Deutschland: Die Finanzagentur wurde heute ein Teil ihrer Schulden nicht los. Ein böses Omen. (mmnews.de)

Devisenhändler malen Teufel an die Wand - Ein Ende der Eurokrise ist nicht absehbar, die EU plagt sich durch den Medizinschrank, um die richtige Arznei für den Patienten Eurozone zu finden. Den kompletten Crash will man auf alle Fälle vermeiden. Banken malen aber offensichtlich schon einmal den Teufel an die Wand, und spielen Szenarien durch, in denen die Eurozone auseinanderbricht. (derstandard.at)

Wirtschaftskrise: Die Illusion zerbricht - Trotz anders lautender Beteuerungen kann man es dennoch fühlen. Die Finanzkrise geht in eine neue Runde und diesmal betrifft es nicht nur die Banken, sondern die Bürger direkt. Das Konstrukt von Schuldenbergen befindet sich im Wanken, es fühlt sich so an, als wenn nur nur noch ein kleiner Schritt fehlt, bis alles zusammenfällt ... (start-trading.de)

Europa vor Zerfall, Merkel im Bunker - Die Auflösungserscheinungen in der Eurozone sind unübersehbar. Kann es noch eine Rettung geben? Wenn Deutschland jetzt nicht den Eurobonds zustimmt, droht Krieg und Sezzion wie einst in Amerika - meint Wirtschaftsexperte Artur P. Schmidt: "Sollte es in den nächsten Wochen nicht zu einer Lösung kommen, wird der aktuelle Finanzkrieg eskalieren mit verheerenden Folgen für die bundesdeutsche Wirtschaft und Europa." (mmnews.de)

BofA: Chance auf europäischen Finanzzusammenbruch bei 50% - Der Rückgang der Aktienkurse an der Wall Street sei ein Zeichen dafür, dass den Anlegern bis zum Ende dieses Jahres weitere Kursverluste blühen dürften, wie Analysten der Bank of America bekannt gaben. Anlass zur Vorsicht gäben vor allem die zuletzt starken Kursverluste im Banken- und Brokersektor, so dass der S&P 500 Index just zu einer der besten Jahreszeiten unter anhaltendem Abgabedruck bleiben dürfte. Die Chance auf einen europäischen Finanzzusammenbruch liege bereits bei 50%. (wirtschaftsfacts.de)

Börsenabsturz: Nichts Neues - Alles, was die Börsen dieser Tage bewegt, ist nicht neu. Das ist wichtig, weil einige überraschte Anleger nun fragend in die Runde schauen, warum denn die Kurse abschmieren. Oft erwähnt ist eine mögliche harte Landung der chinesischen Wirtschaft oder die Krise in Europa, außerdem das Schuldendebakel in den USA, ferner die ... (start-trading.de)

Sparer sollen italienische Papiere kaufen - Kapitalflucht: Banken suchen Hilfe bei der EZB und den Sparern. (deutsche-mittelstands-nachrichten.de)

Oh, Belgien - Die Renditen für belgische Staatsanleihen sind heute in die Stratosphäre geschossen. Das Land ist seit 527 Tagen ohne voll funktionsfähige Regierung. Die belgisch-französische Pleitebank Dexia, die auf Kosten der Steuerzahler verstaatlicht wurde, braucht einen neuen Rettungsvertrag. (markusgaertner.com)

Krieg dem Terror, Krieg den Drogen – nur werden wir belogen! Neben dem seit 2001 geführten »Krieg gegen den Terror«, der auch nach der im vergangenen Mai erfolgten angeblichen Tötung Osama bin Ladens fortgesetzt wird, führen die USA (mindestens) einen weiteren aggressiven Krieg – angeblich gegen die Drogen. Der ehemalige Chef der Polizei von Seattle enthüllte kürzlich Einzelheiten und kritisiert die untragbare, schockierende Situation. Was er beobachtet, ist ein zunehmender Kampf gegen die eigene Bevölkerung. Auch die vermeintlichen »Anti-Drogen-Operationen« münden in pervertierte Zustände. Ihre Hintergründe belegen wiederum Operationen unter falscher Flagge. (kopp-verlag.de)

Aircraft Carrier CVN-77 Parks Next Door To Syria Just As US Urges Americans To Leave Country "Immediately" (zerohedge.com)

Egypt Live Blog (aljazeera.net)

Radiation covers 8pc of Japan (abc.net.au)

ARD über Krisenvorsorge - Vergangegenen Mittwoch sendete das ARD in der "Plus-Minus-Sendung" folgenden Beitrag über die Krisenvorsorge. Auffallend ist, dass die Krisenvorsorger gar nicht als Spinner oder Pessimisten dargestellt werden, im Gegenteil erklärt man die Krisenvorsorge sogar als berechtigt! Das sollte das Anzeichen auch für den letzten Naivling in der Wahrheitsbewegung sein, jetzt endlich mit der Krisenvorsorge anzufangen! (autarkes-rattelsdorf.blogspot.com)

Barbara´s Nachrichtenüberblick (dasgelbeforum.de.org)