Dienstag, 22. Februar 2011

Rechtzeitig die Zeichen der Zeit erkennen

Es gibt derzeit einige Webseiten und Blogs, darunter auch staatliche bzw. halbstaatliche, die dringend Vorkehrungen für eine nicht näher genannte Katastrophe empfehlen.

Freunde und Bekannte, durchwegs sogenannte "Bessergestellte" (Unternehmer, Manager, Finanzdienstleister, Bankmanager, Künstler, ...) haben sich bereits weitgehend für den Notfall vorbereitet. Lebensmittellager, Werkzeuge, Notfallsaggregate bis hin zu kleinen Landwirtschaften sind angeschafft und flüssiges Vermögen ist weitgehend in Silber und Gold angelegt.

Nur die Medien berichten über das Ende der Krise und den bereits begonnenen Aufschwung. Die Mehrheit der Bevölkerung glaubt es und wiegt sich in Sicherheit. Das Leben im illusionären Wohlstand als Zinssklaven geht also glücklich weiter. Ein fetter Flatscreen, ein schnittiger Sportwagen inklusive Zweitauto, usw. können weiterhin geleast, auf Kredit gekauft, also geborgt werden.

Ab und zu erscheinen allerdings auch in den Mainstreammedien Artikel, die doch teilweise den Ernst der Lage erkennen lassen (Welt, Presse, Standard, Handelsblatt, etc.). Es geht um die Ausweglosigkeit des Systems, die exzessive, enorm brisante Situation der Überschuldung von Staaten, Länder und Kommunen. Die teilweise noch versteckte, aber zu erwartende, finanziell explosive Lage bei Grossbanken, Immobilienfonds und Versicherungen.

Es wird in absehbarer Zeit zum einen auch bei uns in Europa zu sozialen Unruhen bis hin zu Aufständen geben, die möglicherweise die Infrastruktur völlig lahmlegen können und es wird in Folge oder parallel zu einem Kollaps des kompletten Systems kommen ... nichts geht mehr, absolut nichts!

Dann zu sagen, ich hätte die Zeichen der Zeit nicht erkennen können, die es tatsächlich massenhaft gibt, ist die schlechteste Art der Vorbereitung für eine Krisen- oder Notfallszeit. Dann, wenn bereits Supermärkte geplündert werden und Bankomats ausgefallen sind, ist es ziemlich schwer, wenn nicht sogar unmöglich, grössere Mengen Lebensmittel legal einkaufen zu können. Auch zu denken, ja dann baue ich Gemüse an oder beginne Haustiere zu züchten - natürlich ohne Praxis und Erfahrung - deutet auf eine latent suizide Einstellung hin.

Vorbereiten heisst, vorher, bevor das Ereignis eingetreten ist, sich bestmöglich abzusichern, um dann nicht völlig überrascht zu sein bzw. zu werden.

Sich vorzubereiten heisst aber auch, auf nichts verzichten zu müssen, nicht grossartige Lagerhallen bauen, keine Werkstatt einrichten und keinen Bauernhof aufbauen zu müssen. Sondern einfach, nebenbei und effizient die Lebensgrundlagen möglichst abzusichern. Auch ohne die Bedrohung der oben genannten Szenarien sollten doch auch gewisse Vorbereitungen und das Wissen um alternative Möglichkeiten, wenn zB. der Strom ausfällt, getätigt bzw. angeschafft werden.

Das versuche ich bei den 3-tägigen Krisencamps am Reisslerhof im steirischen Ennstal zu vermitteln, zB.

  • den Bau eines Hobos-Ofens
  • Brot backen mit Kartoffeln statt Getreide
  • Lebensmittellager vor Schädlingen schützen
  • die beste legale Verteidigung
  • Sicherung des flüssigen Vermögens
  • wichtiges Werkzeug und andere Gerätschaften

und natürlich vieles mehr ...

die nächsten Krisencamp-Termine am Reisslerhof sind:

16. bis 18. März 2011 - Beginn Mittwoch 14h - Ende Freitag 14h
22. bis 24. April 2011 - Beginn Freitag 14h - Ende Sonntag 14h

zum angebotenen Aktionspreis ab €uro 449,- pro Person. (2 Übernachtungen im Doppelzimmer, Halbpension, Benutzung des Wellnessbereichs und Teilnahme an allen Programmpunkten des Krisencamps)

mehr Information & Buchung







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Meldungen:



Schock in Deutschland: Hat Bundesbankpräsident Axel Weber bis zu 338 Milliarden Euro verzockt? Käme die nachfolgende Nachricht nicht von einem der seriösesten Wirtschaftswissenschaftler Deutschlands – man würde sie ganz sicher für einen verfrühten und extrem üblen Aprilscherz halten: Unter der Leitung des scheidenden Bundesbankpräsidenten Axel Weber hat die Deutsche Bundesbank seit dessen Amtsantritt 2004 stillschweigend weit mehr als 300 Milliarden Euro (!!!) an andere Notenbanken verliehen. Und es ist fraglich, ob die deutschen Steuerzahler das Geld jemals wiedersehen werden. Nicht nur der Präsident des Münchner ifo-Instituts, Professor Hans-Werner Sinn, ist fassungslos. (kopp-verlag.de)

Welt: Hungerrevolution made by USA - In einigen Artikeln hatten wir es bereits geäußert, dass die getriebenen Lebensmittelpreise mit den USA zu tun haben. Ein Artikel in der Welt legt das nun auch nahe, jedoch sieht man hier die Gründe eher in der Inflation. Auf einmal ist man nun auch bereit die rosarote Brille abzusetzen und der Realität zumindest ein Stück weit in die Augen zu blicken. (infokriegernews.de)

»Die Abrechnung wird sicher kommen!« - Noch gelten die Vereinigten Staaten von Amerika als sicherer Hafen für Anleger, doch der IWF mahnt Washington wegen seiner laxen Finanzpolitik an und die Ratingagentur Moody’s droht bereits mit dem Verlust der Top-Bonitätsnote. Derweil versinkt die USA immer weiter im Schuldensumpf. (kopp-verlag.de)

Traglufthallen bei Frankfurt ... heute habe ich an der A66 zwischen Frankfurt und Wiesbaden auf einem Acker 15 oder 20 Traglufthallen gesehen. Das aus dem fahrenden Auto gemachte, beste Foto liegt bei. Kann jemand der Leser Ihrer Seite angeben, wofür diese Menge an temporärer Lagerfläche benötigt wird? ... Mannschaftsunterkünfte, Gerät, Nahrung. (derhonigmannsagt.wordpress.com)

Skandalös: Wie Banken die Steuerzahler übers Ohr hauen - Die Bankenkrise hat den Staat viel Geld kostet – und damit jeden einzelnen Steuerzahler. Die Schulden der öffentlichen Hand stiegen zum Ende des vergangenen Jahres auf 2 Billionen Euro. Jeder Einzelne und jedes Unternehmen muss das mit höheren Steuern und Abgaben, geringeren Leistungen der Kommunen oder der Sozialversicherung und sehr wahrscheinlich auch mit einer steigenden Inflation bezahlen. Nur ein Sektor kommt ungeschoren davon: Ausgerechnet Banken können sich scheinbar schadlos aus der Affäre ziehen. (finanzwirtschafter.de)

Wikileaks deckt unbekanntes BP-Desaster auf - Laut WikiLeaks soll bereits vor "Deepwater Horizon" eine Öl-Plattform im Kaspischen Meer in die Luft geflogen sein. (kleinezeitung.at)



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Montag, 21. Februar 2011

Die Qualität der Zeit steht auf Veränderung

Wir leben in einer wundervollen Welt. Die Krise, die vor einiger Zeit noch unser gesamtes System bedrohte, ist vorbei ... der Aufschwung ist wieder da, Experten versprechen goldene Zeiten und in Nordafrika und dem Nahen Osten schmeissen Bürger ihre Diktatoren aus dem Land und beginnen einen Demokratisierungsprozess. Alles wird gut, so als wäre fast nichts gewesen ...

Obwohl sich die Medien scheinbar darin einig sind, die Politiker die Krise rund um die Gemeinschaftswährung Euro herunterspielen und fast belächeln, ist die Wirklichkeit doch eine gänzlich andere.

Ich schreibe des Öfteren, dass sich bezüglich der Krise absolut nichts oder höchstens in Ansätzen geändert hat. Warum sollte nun das System klag- und reibungslos funktionieren, wenn es kürzlich noch kurz vor dem Zusammenbruch stand? Nur weil man Unsummen an Schrottpapieren in Bad Banks auslagerte und weil man ohne Hemmungen und ohne Limits Geld nachdruckt?

Ja, es scheint zu funktionieren, dass man einige Zeit durch Verheimlichen und Vorspielen falscher Tatsachen den Eindrck erwecken kann, es wäre wieder alles Paletti, alles in Ordnung. Und auch ein sehr tiefsinniger Satz fiel: "Es ist wieder alles wie früher!" Demnach müssen wir mit einem erneuten Ausbruch der Krise rechnen?

Nein! Das was wir bisher als Krise erlebten, war ein kleines Lüfterl gegenüber jenem Sturm, der sich gerade jetzt zusammenbraut!

Hast du, lieber Freund, mitbekommen, wie schnell etablierte und scheinbar sicher in ihrer Stellung stehende Regierungen durch die Macht des Volkes ausgehebelt werden können? (Egal woher diese Bewegungen schlussendlich gesteuert werden und wurden!) Wer hätte das noch vor einem Jahr geglaubt, dass ein Mubarak nach wenigen Tagen aufgeben und abdanken muss?

Die Qualität der Zeit steht auf Veränderung, auf Veränderung von ganz unten. Man hat sie fast vergessen, die Armen, Hungrigen, Arbeitslosen und damit auch Unzufriedenen. Sie zeigten auf, wie die kanalisierte Macht des Volkes Regierungen binnen kürzester Zeit zu Fall bringen kann. Dabei nutzen, wie an diesem Wochenende in Libyen, auch Gewalt nicht mehr viel. Und selbst ein paar hundert Tote können die Massen nicht mehr besänftigen, sondern bringen sie noch mehr in Rage. Tage des Zorns werden wir noch viele erleben! Und der Nahe Osten, wie auch die nordafrikanischen Staaten werden schlussendlich alle eine radikale Veränderung erfahren!

Doch wohin dort die Reise geht, lässt sich kaum prognostizieren. nachdem es in vielen Ländern kaum eine politische Opposition gibt oder gab, wird es mit Sicherheit noch einige Überraschungen geben. Auch unliebsame Überraschungen!

Auch Europa und die USA stehen vor einschneidenden Veränderungen. So wie bisher, und das ist definitiv, kann es nicht mehr weiter gehen. Der bisherige Weg ist einfach nicht mehr finanzierbar! Staaten, ihre Länder, bis hinunter zu den Kommunen sind einfach pleite! Bankrott! Auch wenn viele es noch nicht offiziell zugeben und teilweise noch immer die Prasser-Rolle spielen. Gerade hier erwarten uns "plötzliche" Explosionen, die wieder und trotz Die-Krise-ist-vorbei-Propaganda unser System nicht nur zum Wanken, sondern auch zum Einsturz bringen kann und auch wird.

Folgender Vergleich ist legitim und deswegen auch höchst brisant: In jenen Ländern Nordafrikas und des Orients, in denen wie aus dem Nichts plötzlich Unruhen ausbrachen und die Staatsoberhäupter und Regierungen in Bedrängnis brachten, weil sie Veränderungen forderten, die seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten überfällig sind, werden, wenn der zornige, aufgebrachte Mob schon vor den Palästen steht, umfassende Veränderungen angekündigt ... tut mir leid, zu spät! Die Zeichen der Zeit und die Bedürfnisse des Volkes nicht erkannt!

Auch bei uns in Europa werden in jedem Staat umfassende Veränderungen angekündigt. Es wird gespart werden! Man möchte die Neuverschuldung eindämmen und unter Kontrolle bringen! Nur die Neuverschuldung? Auch bei uns wusste man schon lange über die explosive Finanzlage Bescheid. Oder sollten all die honorigen Spezialisten und Experten die Situation nicht erkannt, oder noch schlimmer, verkannt haben?

Freunde, nicht wie Politiker meinen, ist die Krise schuld an den finanziellen Desaster der meisten europäischen Staaten, sondern die Finanzpolitik mitschuld an der Krise!

Plötzlich muss gespart werden - und zwar rigoros! Es ist einfach kaum mehr Geld vorhanden. Man streicht Ausgaben, logisch! Und zwar dort, wo sie am leichtesten zu streichen sind. Nämlich bei jenen, die ohnehin nichts oder nicht viel haben. Das ist genau jener Stoff, aus dem Revolutionen werden. Urplötzlich, so als wäre jeder überrascht!

Revolutionen passieren nicht über Nacht! Da muss es jahrelang im Volk gären und den Zorn, welcher der Motor von Revolutionen ist, nähren und aufbauen. Was allerdings sein kann, wenn Revolutionen zum Ziel führen, werden sie idealisiert und finden Nachahmer. Diese Angst, dass die Revolutionen aus Nordafrika und dem Orient auch bei uns in Europa Nachahmer finden könnte, vor allem in Staaten, die ihren Bürgern demnächst erklären müssen, dass sie vollkommen pleite sind, ist berechtigt. Und dass einige kleinere Feuer einen Flächenbrand erzeugen können, davor fürchten sich die Politiker - ebenfalls berechtigt.

Der Sturm des Volkes wird weder bei uns in Europa noch in den USA ausbleiben. Und glaube mir, mein Freund, so schnell, wie totalitäre Staatsmänner vom Schlage eines Mubarak oder Ben Ali aufgeben und verschwinden, werden demokratische Staatsmänner länger versuchen an der Macht zu bleiben. Leider vermutlich mittels Waffengewalt und vielen, vielen Toten, Verletzten und Verhafteten ...







Johannes (schnittpunkt2012@.com)



Meldungen:



Stärkste Eruptionen seit 2006 Gigantischer Sonnensturm bedroht die Erde - Radiostationen in China gestört - Die Bild schreibt als eine der wenigen Mainstream Medien: Droht uns ein Telekommunikations- GAU? (z-e-i-t-e-n-w-e-n-d-e.blogspot.com)

Silber auf dem höchsten Stand seit 31 Jahren - Im Zuge der laufenden Rohstoffhausse haben auch die Edelmetalle die kleine Korrektur beendet und ziehen wieder kräftig an. Silber erklomm heute im Tagesverlauf die 31,79 Dollar-Marke, ein Anstieg zum Vortag von +3,6% und markiert damit den höchsten Stand seit dem 12.03.1980. (querschuesse.de)

Bert Flossbach: „Der große Knall kommt noch.“ - EZB meldet auch im Dezember negative Handelsbilanz in der Eurozone. US Industrieproduktion im Januar „überraschend“ eingebrochen. (infokriegernews.de)

Wirtschaftsführer fürchten den "schwarzen Schwan" - Der oberflächliche Optimismus beim Weltwirtschaftsforum in Davos trügt. Viele Konzernchefs fürchten den "schwarzen Schwan" eines libanesischen Mathematikers. (welt.de)

Brown: Geldsystem vor "kaum vorstellbarer Katastrophe" - Britischer Ex-Premier fordert weltweite Bankenabgabe und Finanzaufsicht. „Wir können nicht fortfahren wie bisher“. - „Die meisten Menschen machen sich immer noch keine Vorstellung vom Ausmaß des möglichen Zusammenbruchs." (mmnews.de)

EZB : Banken leihen sich über Nacht große Summen - Wie Reuters meldet, haben sich über Nacht wieder einige Banken große Summen über die EZB besorgt. In der Nacht wurden 16 Milliarden Euro abgerufen nach 15 Milliarden am Vortag. Was spielt sich dort ab, ziehen etwa wieder dunkle Wolken auf am Horizont? (infokriegernews.de)

88 Proteste auf der Welt in dieser Woche - Der Zero Hedge-Blog zeigt sie alle auf einer Karte und fragt: Stehen wir am Rande eines Weltenbrands ? Schwer zu sagen, aber die Agrar- und Enerigepreise steigen weiter, die Zahl der Proteste auch. Jetzt gesellen sich Demonstranten in den USA dazu. Kleiner ist die Wahrscheinlichkeit in dieser Woche sicherlich nicht geworden. (markusgaertner.com)

Brandherd naher Osten : Tage des Zorns -. Die Situation im nahen Osten wird immer unkalkulierbarer und die Despoten greifen immer schneller zur Gewalt um Ihre Positionen zu festigen. Tunesien und Ägypten haben sich Ihrer Machthaber entledigt und damit eine Basis für weitere Umstürze geschaffen. Diesen Umstand haben wir bereits vor dem Umsturz in Ägypten als wahrscheinlich beschrieben. Tote Verletzte und unglaubliche Gewalt sind Gegenstand der Tagesordnung. Es fehlt nur noch wenig um die Lage vollends zu eskalieren. (infokriegernews.de)

Von der Schande, ein Amerikaner zu sein ... Die Regierung der Vereinigten Staaten hat das Ausmaß an Schande überschätzt, die die amerikanischen Bürgerinnen und Bürger und sie selbst vergessen machen kann. Am 15. Februar musste die »unentbehrliche Nation« die Scheinheiligkeit der Außenministerin ertragen, die in einer Rede Amerikas Entschlossenheit bekräftigte, für die Freiheit des Internets einzutreten, während das amerikanische Justizministerium verfassungswidrig gegen das Internetportal Twitter vorging und es zwang, jegliche Enthüllung der Verbindungen zwischen WikiLeaks und Bradley Manning zu unterlassen. Manning ist der amerikanische Held, der im Einklang mit dem amerikanischen Militärrecht US-Kriegsverbrechen offenlegte und nun unter harten Bedingungen, die die US-Verfassung verbietet, inhaftiert ist. Die korrupte amerikanische Regierung versucht, gegen Julian Assange eine Anklage wegen »Verschwörung« zu konstruieren, um ihn auf diese Weise dafür zu bestrafen, dass er amerikanische Regierungsdokumente veröffentlichte, die über jeden Zweifel hinaus die Verlogenheit der US-Regierung beweisen. (kopp-verlag.de)


Boden des Golfs von Mexiko weiter mit Öl verseucht - Das im vergangenen Jahr nach der Explosion einer Bohrinsel im Golf von Mexiko ausgetretene Öl ist nicht wie erhofft von Mikroben abgebaut worden. Mikroben haben bis jetzt nur zehn Prozent des Öles aufgelöst. (kleinezeitung.at)



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Mittwoch, 16. Februar 2011

Heuer wird uns nicht langweilig!

Ein Grund, warum die Proteste und Revolten in Nordafrika begonnen haben und offenbar einen Dominoeffekt ausgelöst haben, ist die derzeitige Situation am Weltmarkt bei den Lebensmitteln.

Wenn Grundnahrungsmittel Gegenstand von Spekulation sind ist das wohl der Plafond der Dekadenz! Vor allem, weil in Jahren wie 2010, in dem Naturkatastrophen noch nie dagewesenen Ausmasses viele Ernten vernichtet haben, ist es zwar zu keinem realen Engpass gekommen, wohl aber durch die zu vermutete, nicht zu erwartende Verknappung zu extremen Preissteigerungen gekommen.

Gerade die notwendigsten Grundnahrungsmittel sind weltweit im Preis gestiegen und in armen Ländern haben die unteren Schichten nicht mehr die Mittel zur Verfügung. Die Lebensmittelpreise können mit ein Faktor für Unruhen und Aufstände werden. Bobachter und Experten erwarten gerade aus diesem Grund heuer einige Revolutionen ...

Doch die Lebensmittelpreise sind nicht der einzige Grund. Arbeitslosigkeit, Armut, autoritäre Regierungen und Perspektivlosigkeit kommen hinzu. Die Menschen wollen ausbrechen, wollen mehr Freiheit, mehr Selbstbestimmung, mehr Wohlstand, mehr Sicherheit ... das sind die Motivationen für Aufstände.

Nach Tunesien und Ägypten gärt es in mehreren Ländern im Nahen Osten bzw. Nordafrika - Jemen, Algerien, Bahrein, Libyen und im Iran. Der Iran, der erst 1979 eine Revolution unter der Führung Ayatollah Khomeinis durchmachte, steht wiederum vor einer, diesmal vom Volk ausgehend.

Noch werden die demonstrierenden Menschen mit Polizei- und Militärmacht bekämpft. Es gibt Tote und Verletzte. Dennoch scheint die immer grösser werdenden Menschenmassen schlussendlich keine Staatsgewalt mehr unterdrücken zu können. Der Aufmarsch der Exekutive, der Einsatz von Schlagstöcken, Wasserwerfern, Tränengas und Gummigeschossen wird ausreichen. Der Volkszorn ist entfacht. Jedes Land, in dem diese Revolutionen durchgehen und siegreich sein, werden zum Vorbild, zum Ideal. Die alten, teilweise äusserst restriktiven und autoritären Strukturen müssen fallen. Interessanter Weise ist der Islam bzw. die Religion (noch) kein wichtiges Thema. Im Gegenteil, in Ägypten gingen Moselms und Christen gemeinsam auf die Strasse.

Die grosse Frage ist aber, was nachher kommt? Bisher haben die Herrscher dieser Länder durch ihre Loyalität gut verdient. Durch die Revolutionen geht der Grossteil der vorhanden Strukturen verloren - wirtschaftlich, gesellschaftlich, wie auch politisch. Und durch eine fast nicht vorhandene Oposition, die jahre- und jahrzehntelang bekämpft wurde, stehen die Länder vor dem Abgrund. Wie man am Beispiel Tunesien sieht, versuchen Tausende nach Europa zu gelangen. Tunesien ist am Ende, selbst der Tourismus ist weitgehend zusammengebrochen. Was nun? Die grosse Gefahr jetzt, wo den Menschen bewusst wird, in welcher Situation sie und ihr Staat sich befinden, könnte radikalen Demagogen und Populisten es leicht machen, die Macht mit Hilfe eines unzufriedenen, zornigen und hungernden Volkes an sich zu reissen. Schlussendlich könnte sich die Lage für das Volk erheblich verschlechtern. Denn sie sind nur das Werkzeug um jenen Potentaten den Weg zur Macht zu ebnen.

Grundsätzlich wären jetzt alle Staaten aufgerufen, der Bevölkerung zu helfen, ohne Wenn und Aber. Es müssen neue Strukturen aufgebaut werden, die Menschen brauchen Bildung und Arbeit, sie müssen versorgt werden und gleichzeitig motiviert, selbst Verantwortung zu übernehmen und das Land bzw. dessen Wirtschaft neu aufzubauen. Auch wenn dieser Prozess nicht von heute auf morgen geht, so muss doch schnell eine Verbesserung sichtbar und spürbar werden, ansonsten fallen die Menschen in Agonie ... und das bedeutet Stillstand.

Dass auch die europäischen Machthaber, besonders die der südlichen und jene der finanziell angeschlagenen Länder, bezüglich der Unruhen und Aufstände im nahen Osten und Nordafrika nachdenklich werden, ist eine logische Folge. Besonders, wenn diese Revolutionen in mehreren Ländern erfolgreich sein werden. Die Menschen werden plötzlich draufkommen, dass sie eine gewaltige Macht sind und dass der Staat selbst plötzlich zurückstecken muss - auch in Demokratien denkbar und wahrscheinlich.

Dieses Jahr wird sehr viele Staatsbankrotte und Grosspleiten bringen, weil man nicht mehr lange kaschieren und verheimlichen kann. Dann bricht der Geist (oder der Bazillus) der Revolution auch über Europa herein, denn die Menschen werden irgendwann erkennen, wie sehr sie hingehalten und belogen wurden. Und leider ist dabei kaum ein Staat auf unserem Kontinent auszunehmen. Natürlich braucht es bei uns ein wenig länger, die Strukturen sind etwas komplexer und auch komplizierter und verwobener. Doch wie man in Griechenland sieht, dauern die Unruhen nun schon länger als ein Jahr und immer neue Aktionen kommen dazu, nur um den korrupten und bankrotten Staat zu bekämpfen, der natürlich seine eigenen Bürger nun vollends aussaugen möchte, nur um ein paar Monate oder Jahre länger zu existieren. Nebenbei bemerkt, auch bei uns wird immer mehr auf das Geld und Vermögen der Bürger geschaut und die Überlegungen, wie man da am besten rankommt, werden gar nicht so leise geführt! Ist ja doch ALLES was der Staat macht ausschliesslich zum "Wohle der Bürger" ...

Also freuen wir uns auf ein Jahr, in dem uns mit Sicherheit nicht langweilig werden wird! Denn die Lebensmittel werden viel, viel teurer, die Menschen verdienen immer weniger, die Unzufriedenheit und der Zorn steigt und die Wahrheit kommt immer mehr an die Öffentlichkeit ... eine wahrhaft brisante und explosive Mischung!







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Meldungen:



1. X Class Flare des neuen Sonnenzyklus 24 - C NASA - der Nacht vom 14.02. auf den 15.02.2011 konnten wir den ersten X-Class Flare dieses Sonnenzyklus verzeichnen. Der stärkste seit 4 Jahren. (z-e-i-t-e-n-w-e-n-d-e.blogspot.com)

Forscher erwarten nach massiver Sonneneruption vom Sonntag geomagnetische Störungen
- Am Sonntag Abend hatte sich auf der Sonne ein Flare der Stärke 6.6 gelöst, der wie wir nun wissen, direkt auf die Erde ausgerichtet war. - Über die Auswirkungen bisher kann man spekulieren. Fakt ist, die Eruption fand um 17:38 Uhr UT (Universal Time) also um 18:38 Uhr deutscher zeit statt. Fakt ist, während dieser Zeit und den darauf folgenden 3 Stunden war ein Mobiltelefonat ohne Übersprechen und Rückkopplung ijn einigen Netzen und Regionen nicht möglich. Fakt ist, ebenfalls daß ijn großen Teilen Bayerns (die Hälfte von Bayern nach Aussage der KD Hotline) fast zeitgleich ausgefallen war ... muss nicht damit zusammenhängen, kann aber. (z-e-i-t-e-n-w-e-n-d-e.blogspot.com)

2011 wird das Jahr der Lebensmittelkrise
- Das Welternährungsprogramm der Uno hat wegen des unablässigen Anstieges der Preise für Nahrungsmittel Alarm geschlagen. Die hohen Preise führten zu Unruhen und Instabilität, erklärte das WFP. Der Auslöser für die Revolte in Tunesien und Ägypten waren auch die stark gestiegen Lebensmittelpreise. Viele der Armen sind am verhungern oder müssen ihr ganzes Einkommen dafür ... (alles-schallundrauch.blogspot.com)

Wird aus dem Währungskrieg ein Rohstoffkrieg? Jeder große Industriestaat versucht seine Währung künstlich niedrig zu halten, um die eigene Wirtschaft anzukurbeln. Doch das hat auch Auswirkungen auf die globale Nahrungsmittelversorgung. (kopp-verlag.de)

Planet X: Weltraumteleskop soll gigantischen bislang unbekannten Planeten finden - Sie glauben, alle Planeten unseres Sonnensystems sind bereits entdeckt? Mit dieser Ansicht könnten sie bald schon sehr alt aussehen. Zumindest vermuten dies zwei US-Astronomen und gehen davon aus, dass im äußersten Rand des Sonnensystems ein weiterer und zudem gigantischer Gasplanet die Sonne umkreist. Die Beobachtungsdaten des Infrarotteleskops WISE könnten diesen Riesenplaneten offenbaren. Schon im April sollen diese Daten veröffentlicht werden. (grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com)

Italien: Kalte Fusion mit Nickel und Wasserstoff angeblich erfolgreich - Andrea Rossi und Sergio Focardi, beides Wissenschaftler an der Universität von Bologna haben angeblich den ersten Kalte-Fusion-Reaktor hergestellt, der auch Energie produziert – ohne Umweltverschmutzung, Radioaktivität etc. (tech-blog.net)



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Montag, 14. Februar 2011

Das System ist am Ende

Nach einer kurzen Atempause, die ich mir nehmen musste, geht es im Schnittpunkt2012-Blog wieder weiter. Allerdings ändern sich die Inhalte. Ich möchte mehr das Thema der Transformation unter der Symbolik 2012 einfliessen lassen und die wirtschaftlichen, politischen und wissenschaftlichen Themen ein wenig vernachlässigen. Denn dafür gibt es einige hervorragende Blogger, die mit sehr viel Engagement und Wissen berichten.

Ich hab´ schon einige Male erwähnt, dass wir Menschen immer wieder angehalten sind, uns mit besonderen Themen näher auseinanderzusetzen. Jeder von uns hat seine eigenen Thematiken. Meist ist ein einschneidendes Erlebnis, wie ein sogenannter Schicksalsschlag, ein Unfall oder eine Krankheit der Ausschlag, dass wir uns ganz plötzlich diesen für uns bestimmten Themen widmen. Meist ist dieser Prozess auch mit einer Veränderung oder einer Intensivierung der Weltanschauung verbunden.

Bei mir tat sich rund um das grosse Thema Transformation, Aufstieg und 2012 in den letzten Wochen doch einiges, was mir nun die Dinge ein wenig klarer und direkter erkennen lässt. Dass wir uns seit einigen Jahren in einer Zeit der Veränderung befinden, muss wohl jedem aufgefallen sein. Schlussendlich wird kein Stein am anderen bleiben und für uns Menschen wird sich alles, wirklich alles ändern - auch unser System, an dem wir verbissen festhalten ...

Bevor ich in Folge mehr über diese Abläufe schreibe, muss ich einiges klarstellen, denn in vielen Gesprächen mit Fremden wie Bekannten habe ich erkannt, dass doch einiges völlig falsch verstanden wird!

2012 ist bloss ein Symbol. Am 21. Dezember 2012 endet der Maya Kalender. Doch an diesem Tag wird weder die Welt untergehen, noch sonst besondere Ereignisse stattfinden, die sich von den vorherigen und nachfolgenden Tagen abheben werden. 2012 steht für einen immer wieder kehrenden Prozess - alle 26.500 Jahren machen wir, die Menschheit diese Transformation in das Licht durch. Dieser Prozess hat schon vor längerer Zeit begonnen und wird weit nach 2012 andauern. Dass sich alles an einem Tag ändern wird, ist kaum zu erwarten.

Für uns brechen derzeit sichtbar viele Dinge auf und Verstecktes, Verheimlichtes kommt an die Oberfläche. Wir hinterfragen mehr und glauben immer weniger jenen Personen und Organisationen, die uns ohnehin seit langer Zeit nur belügen. Dabei ist es völlig egal, wie und warum die Dinge aufbrechen oder die Lügen und Unwahrheiten an die Oberfläche kommen. Es ist auch völlig egal, ob WikiLeaks von amerikanischen Geheimdiensten gesteuert wird oder nicht. WikiLeaks ist auch nur ein kleines Rädchen im Getriebe der Welt.

Dass wir derzeit von den offiziellen Stellen in unverschämter Weise völlig desinformiert und belogen werden, ist bei halbwegs eingeschalteten Verstand sowieso ersichtlich. Es ist ein vollkommen absurdes Spiel, das in keiner Weise die Realität spiegelt, sondern sich ausschliesslich in einer völligen Grauzone abspielt. Das System, in erster Linie die wichtigsten Säulen unseres Systems, die währungspolitischen, monetären und wirtschaftlichen Faktoren werden uns völlig verzerrt und falsch präsentiert. Das System ist de facto am Ende. Es ist, trotz aller Anstrengungen einfach nicht mehr finanzierbar. Deswegen wird es auch platzen, wie ein Luftballon, dem man zu stark aufgeblasen hat ...

Man bedenke nur, dass sich seit dem Beginn der Krise 2008, wo eklatante Mängel unseres Systems offenkundig wurden, sich absolut nichts geändert hat. Nur schöne Worte, Absichtserklärungen und ein wenig Kosmetik ... doch im Grunde blieb alles gleich. Kannst du dich, mein lieber Freund noch erinnern, wie Experten und Insider Ausdrücke verwendeten, die eigentlich Angst machen sollten. Von finanziellen Massenvernichtungswaffen, möglichen Verlusten in Billionenhöhe und vom Pulverfass das explodieren wird, wurde erzählt. Und nochmals, daran hat sich nichts geändert. Nur vieles, das Schrott war, wurde ausgelagert ... dafür gründete man Bad Banks. Und noch eine Kleinigkeit. Kannst du mir erkären, wie Banken dies machen, dass sie binnen kürzester Zeit von einem Pleiteinstitut das Staatshilfe braucht sich wieder in eine Milliarden-Cashcow wandelt. Was wird hier vor uns verheimlicht ... oder geht es auf unsere Kosten.

Aber grundsätzlich ist es egal ob die Banken, die Versicherungen, die Wirtschaft oder die heillos überschuldeten Staaten jene sind, welche den Domino Day eröffnen - der so sicher kommen wird, wie jeden Tag die Sonne auf und wieder unter geht!

Die derzeitige Situation erinnert mich an einen Pornofilm - so irreal wie immer geile, immer penisgierige Frauen und Männer, die eine Potenz wie Hengste aufweisen. Wir wissen, es ist reine Fantasie, das richtige Leben ist wohl ein wenig anders, sonst wäre unsere Welt nur ein riesiges Schlafzimmer ... Und genau darin liegt für viele eine grosse Gefahr, weil sie das Ende der Fahnenstange vor lauter Aufmärschen und Paraden nicht erkennen können.

Doch zurück zum eigentlichen Thema. Ich wollte nur (wieder einmal) davor warnen, dass noch einige kommen kann und auch wird. Die Prozesse, die derzeit im Nahen Osten ablaufen, sollten uns eine Warnung sein. Es ist nicht nur die Freiheitsliebe und der Wunsch nach Demokratie, die die Menschen auf die Strasse bringt. Es ist der Wunsch nach Erneuerung, der Wunsch alte, eingefahrene Strukturen aufzureissen, etwas Neues zu beginnen, einen Schritt zu wagen, der bisher als fast undenkbar galt! Es geht um die Veränderung! ... und um sonst nichts!

Ich schreibe öfters von 2012, ich möchte diesen Terminus auch weiterhin verwenden, trotzdem ich mehrere Jahrzehnte meine, in denen diese Transformation der gesamten Erde und damit auch des Menschen stattfindet. Nach dem Motto, auch Revolutionen haben nicht an einem Tag stattgefunden ...

Über das Thema 2012 wird klarerweise sehr, sehr viel geschrieben - einiges Wahres und Gutes, viel Scheiss und Unwahres. Betrachten wir die einzelnen Gruppen rund um dieses Thema, das eigentlich das Wichtigste sein sollte, was uns zu interessieren hat. Denn Vergänglichkeiten wie Mode, Kunst, Auto oder Eigenheim können nur in einem System, in dem wir uns befinden, wichtig sein. Wohlstand für alle ist sowieso die grösste Illusion und ein Wunschdenken, das uns befallen hat, wie ein Virus.

Teilen wir die Menschen in Gruppen ein, wie sie 2012 sehen, wie sie darüber denken - oder eben auch nicht:

DIE VERWEIGERER - nichts passiert! Die Welt und die Menschheit bleibt so wie sie ist, mit all ihren Problemen und Unzulänglichkeiten. Es sind die Optimisten, die Glauben, so, innerhalb der jetzigen Systeme, hätte der Mensch noch eine Möglichkeit zu Überleben. Schlussendlich wird die Gier und der unsägliche Drang zur Macht alles in den Abgrund reissen. Ein paar werden überleben, eine mächtige Weltregierung wird herrschen, die bisherigen Sklaven bleiben Sklaven. Funktionieren, nicht schöpfen, nicht kreativ sein, sondern nur funktionieren mit den virtuellen Traumwelten, die man man uns jeden Abend vorspielt. Wie gesagt, nichts passiert, alles geht den gewohnten Gang weiter ... wie immer ...

DIE ESOTERIKER - am 21. Dezember 2012 ändert sich alles, das "Golde Zeitalter" kommt und (fast) binnen eines Tages wird alles gut. Irgendein Messias wird kommen und uns retten, die Ausserirdischen werden helfen und künftig leben wir alle wie eine grosse, friedliche Patchworkfamilie zusammen. Wobei nicht klar ist, ob jede Rasse, jeder Kontinent seinen eigenen Messias haben wird, oder man wieder auf einen weissen ... oder doch einen gelben, schwarzen oder roten Messias angewiesen ist. Gut fürs Geschäft vieler Autoren, Seminar- und Eventveranstalter, doch kaum realisierbar!

DIE WISSENSCHAFTER - alles im Universum funktioniert so, wie es in den Büchern unserer Wissenschafter geschrieben steht. Wir wissen wie alles funktioniert und darüber hinaus gibt es nichts. Denn was die Wissenschaft nicht kennt oder weiss, existiert nicht. Deshalb wird es auch keine Transformation geben. Wir bleiben in unserer Dreidimensionalität, nach der auch das gesamte Universum existiert, eigentlich ist nach Einstein und Hawking ohnehin alles gesagt worden!

DIE SUCHENDEN - es könnte etwas dran sein, es könnte sich etwas verändern. Aber es liegt völlig im Dunkeln und ist völlig ungewiss. Natürlich könnten die daran glauben, wenn, ja wenn es unumstössliche Beweise gäbe. So unumstössliche Beweise wie bei den Gläubigen der grossen Religionen. Sie suchen danach, doch sie werden vergeblich suchen - Beweise wird es erst nachher geben, so wie bei jedem Ereignis, das passieren wird!

DIE FATALISTEN - sie wissen jetzt schon, wie sich der mögliche Polsprung geografisch auswirken wird, ebenso der magnetische Polsprung. Auch wie der 3. Weltkrieg entsteht, mit welchen Waffen dieser geführt wird, wie er abläuft und wer die Sieger bzw. Besiegten sind. Alles ist von Propheten, Sehern und Wahrsagern dokumentiert worden und unabdinglich. Sie sehen nicht, dass sich nicht nur die Welt und damit die Wirklichkeit, sondern auch die Vorsehung ändert. Fatalisten leben in ihrer eigenen, äusserst fatalen Welt!

DIE AUFGESCHLOSSENEN - sie geben den prognostizierten Prozessen die Möglichkeit sich zu verwirklichen, zu realisieren. Sie glauben nicht daran, sie wissen, dass alles einem zyklischen Wandel unterzogen ist und jetzt wieder der Zeitpunkt gekommen ist, wo sich unser Leben und unsere Lebensbedingungen grundlegend ändern. Nicht heute, nicht morgen, nicht am 21. Dezember 2012, aber in einem Zeitfenster von wenigen Jahrzehnten. Sie wissen, dass dies schon oft war und noch oft sein wird. Auch wenn wir in unseren Menschheitsdokumentationen nichts darüber verzeichnet finden, so als gäbe es uns erst seit ein paar tausend Jahren.

Ja, man benötigt ein wenig Toleranz, Fantasie und Weitblick um das Kommende ahnen zu können. Wir wissen nicht was passieren wird. Niemand weiss das, auch wenn er es behauptet. Egal ob Polsprung, Neue Welt Ordnung, Naturkatastrophen, geplante Bevölkerungsrestriktionen, etc. Kann sein, ist mehr oder weniger wahrscheinlich - mehr nicht! Alles kann, nichts muss sein. Festhalten an etwas ist falsch! Nur eines ist sicher, wir sind mitten in grundlegenden Veränderungen, das ist real und für jeden spürbar. Dass diese Veränderungen noch viel stärker werden und womöglich alles umfassen, was wir unser Leben nennen. Dass die Veränderungen auch unsere geistigen Aspekte, unsere geistige Welt betreffen, davon müssen wir ausgehen.

Man kann es in alten und neuen Schriften nachlesen, egal ob bei Naturvölker, in der Bibel, bei Rudolf Steiner, Drunvalo Melchizedek oder Dieter Broers. Es ist an der Zeit, sich eingehend damit zu beschäftigen und auseinanderzusetzen!







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Meldungen:


NASA zeigt erstes Bild der kompletten Sonne - Zwei Satelliten der Nasa gestatten der Menschheit einen Blick auf die komplette Rückseite der Sonne. Das ist auch für die Vorhersage des Weltraumwetters interessant. (kleinezeitung.at)

Massiver Anstieg der Erdbebenaktivität in den letzten 5 Tagen - In den letzten Tagen ist die weltweite Erdbebenaktivität der Beben größer 6,0 [MAG] massiv angestiegen. Wir berichteten bereits häufiger übder die Korrelationen zwischen Sonnenaktivitäten und Erdbeben. (z-e-i-t-e-n-w-e-n-d-e.blogspot.com)

Methoden der autarken Lebensmittelversorgung - Die meisten Menschen in unserer westlichen Zivilisation arbeiten für einen Fremden, um Geld zu verdienen, damit man wiederum von Fremden die Produkte kaufen kann, die man für das Leben benötigt. Man bekommt seinen Lohn und läuft in die Kaufhäuser und Supermärkte, um es wieder auszugeben. Dadurch ist man in vielerlei Hinsicht abhängig, einerseits vom Arbeitgeber und wie ... (alles-schallundrauch.blogspot.com)

Ungewöhnliche Flugobjekte am Himmel - Wie bekannt wurde, ereigneten sich in den letzten Januartagen wiederholt seltsame Vorgänge am Himmel, die bis jetzt nicht erklärt werden konnten. Am 26. Januar 2011 wurden fünf Piloten unabhängig voneinander Zeugen eines in die Tiefe stürzenden Lichtballs. Nur zwei Tage später zeigte sich eine leuchtende Sphäre über dem Felsendom in Jerusalem. Dieser Vorfall wurde auf Video festgehalten. Aufgrund wiederholter Anfragen hier eine kurze Zusammenfassung der wesentlichen Informationen. (kopp-verlag.de)

Und dann hat´s Bumm gemacht: Warum uns die Revolutionen in Nordafrika teuer zu stehen kommen werden. Als der Londoner Economist am 29. Dezember 2010 für das Jahr 2011 den schlimmsten Nahost-Krieg aller Zeiten prognostizierte, da war die Öffentlichkeit mit der Weltwirtschaftskrise, dem Euro und politischem Kleinkrieg beschäftigt. Seit vielen Monaten schon bewegt sich der Nahe Osten vom Friedensprozess unmerklich in Richtung Kriegsprozess. Die Großdemonstrationen und revolutionären Bestrebungen im Nahen Osten beschleunigen diesen Prozess nur noch. Alle Beteiligten wollen offenkundig Krieg. Doch schon vor diesem kommenden großen Nahost-Krieg werden wir nun erst einmal Flüchtlingsströme aus dem Nahen Osten bekommen. Das sagt kein Rechtsextremist, sondern NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen. (kopp-verlag.de)

Erst Ägypten, dann ganz Arabien? Die Revolutionswelle rollt: Ägypten als neues Modell für den arabischen Raum? Mubaraks Rücktritt schafft auch Hoffnung für die Aktionäre. Militärregime bereitet Neuwahlen vor. Wer kommt ins Machtvakuum? Freudensprünge auch an den Welt- und Ostbörsen. (mmnews.de)

Die „Größere Depression“ befindet sich immer noch in der Frühphase, und sie wird richtig übel werden. Bei Casey Research weicht die Auffassung über die Große Depression der 30er Jahren ein wenig von der Sicht der meisten Menschen ab. Unserer Meinung nach war Franklin Delano Roosevelt (FDR) kein Held sondern vielmehr ein Verbrecher. Fast alles, was er tat, sorgte dafür, dass es zu einer Ausdehnung und Verschärfung des wirtschaftlichen Abschwungs kam. (propagandafront.de)



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Donnerstag, 3. Februar 2011

Leistungssteigerung

So als wäre es eine Persiflage auf meinen gestrigen Artikel, traf ich in einem Einkaufszentrum einen Bekannten, mit dem ich auf einen Kaffee ging. Das Cafe liegt neben der Filiale eines amerikanischen Fleischlaberlproduzenten, auch Hamburgerbude genannt. Und beide Lokalitäten, wie auch viele andere, sind auf dem Panorama-Platz gelegen - mit Tischen vor den Lokalen. Deshalb konnten wir mithören, was drei junge Männer am Tisch neben uns sprachen und auch was sie zu sich nahmen. Cola, Hamburger, Pommes Frites, gebackene Zwiebelringe und Hühnersticks mit Saucen ergaben ein recht eindrucksvolles Menü. Ihr Gesprächsthema waren ihre Motorräder, die offenbar nun schön langsam wieder für den Sommerbetrieb hergerichtet werden. Neue Additive beim Treibstoff waren ihr Thema. Möglichst mehr Leistung, aber dadurch auch Schonung des Motors war gewünscht. Kurz, durch besseren Treibstoff mehr Energie erreichen. Das skurille an der Situation war ihre Nahrung. Fürs Motorrad ist offensichtlich nichts zu teuer und zu gut, doch in den eigenen Körper stopft man minderwertiges Zeug. Man achtet nicht darauf, auch den eigenen Körper durch den zugeführten "Treibstoff" mehr Leistung - sei es körperlich oder geistig - abzuverlangen. Doch die Brands sind cool und entsprechen dem Zeitgeist ...

Kurioses zum Schmunzeln
Mir war nicht bekannt, dass man in Supermärkten in Österreich seit Anfang dieses Jahres bei Einkaufsmengen von 2 Kisten Bier, 2 Karton Wein oder 2 Flaschen Hochprozentigem ausweispflichtig ist! Das heisst, nicht nur sich zu legitimieren, sondern seinen Namen und die Adresse zu nennen. Angeblich gegen möglichen Schwarzeinkauf von Gastronomen im Finanzministerium ersonnen, zeigt es wie krank diese Gehirne doch arbeiten!

Gerade in ländlichen Gebieten, wo wochenweise oder teils monatsweise die Einkäufe getätigt werden, eine wahrlich nicht mehr administrierbare Datenflut! Vor allem an Tagen mit Sonderaktionen ... und die ohnehin gestressten Kassenkräfte müssen nun Buch führen über die Personaldaten ihrer Kunden?

Jetzt rudert das Finanzamt zurück und behauptet, man hätte nicht gewusst, dass so viele Private so grosse Mengen Bier, Wein und Schnaps einkaufen! Na bei der Finanzpolitik und deren weltfremden Vertreter in diesem Lande schafft man das nur im nicht nüchteren Zustand!







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Meldungen:



Ist das „weltweite Erwachen“ der Massen jetzt da? Im Rahmen des Themas "Bewusstsein" passt der folgende Artikel zu den aktuellen Geschehnissen in Nordafrika perfekt. Ich denke nicht, daß das "Erwachen" der Massen bereits da ist, stelle aber fest, daß die [R]Evolution sehr schnell fortschreitet. (z-e-i-t-e-n-w-e-n-d-e.blogspot.com)

Aus den ägyptischen Aufständen Lehren ziehen: 10 Dinge, die passieren, wenn Gesellschaften zusammenbrechen - Wenn Gesellschaften zusammenbrechen…Eines Tages wird die Weltwirtschaft vollständig in sich zusammenbrechen, aber nur die wenigsten Menschen bereiten sich darauf vor. Die Aufstände in Ägypten in der vergangenen Woche zeigen, wie tiefgreifend gesellschaftliche Umwälzungen sein und wie rasch sie eintreten können und welche Probleme dabei auftreten. (propagandafront.de)

Beseitigung des Welthungers: Gentechnik sei Dank - Der BASF-Vorstand Marcinowski sagt Bio-Lebensmittel alleine würden für die Ernährung der Weltbevölkerung nicht reichen. Er ist als Bereichsleiter Agrar und Biotechnologie der Meinung, dass nur entsprechende Manipulation der Nahrungsmittel – wie er diese nennt – die künftige Ernährung der Weltbevölkerung sicherstellen kann. Ist die Lage wirklich so dramatisch, oder will hier ein Industriezweig sich mit Panik-mache etablieren? (infokriegernews.de)

Heizen mit Weizen - Schon seit vielen Jahrzehnten wird in der Landwirtschaft mit dem Grundnahrungsmittel Getreide, Sinnbild für Brot und Ernte, geheizt. Das ist angeblich – aus der Sicht grüner Umweltschützer – ökologisch wertvoll. Viele Bürger wissen das alles nicht. Man spricht nicht gern öffentlich darüber. Doch jetzt spricht die Europäische Union über Förderprogramme, um den Einbau von Getreideheizungen auch in Privathäusern voranzutreiben. Das aber stößt bei immer mehr Menschen auf ethische Bedenken und in Deutschland zudem auf rechtliche Probleme. (kopp-verlag.de)

Supernova-Explosion: Strahlt bald eine zweite Sonne? Im Interview mit RIA Novosti spricht der russische Astrophysiker Nikolai Tschugai vom Institut für Astronomie über die Befürchtung einiger Wissenschaftler, dass der Riesenstern Beteigeuze bald explodieren könnte. (derhonigmannsagt.wordpress.com)



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Dienstag, 1. Februar 2011

Wir belügen uns selbst!

Ja, seit 12. Jänner habe ich keinen neuen Eintrag geschrieben. Oh, doch, geschrieben schon, nur nicht veröffentlicht. Warum? Weil offensichtlich bei mir und in meinem näheren Umfeld grössere, teilweise einschneidendere Veränderungen eine Rolle spielten.

Mir geht es gut! Sehr gut ... wie schon lange nicht mehr. Obwohl ich, wie ich auch schrieb, rund um Weihnachten und Neujahr mit einem grösseren gesundheitlichen Defekt im Bett lag. Mein behandelnder Arzt sagte, es sei eine Lungenentzündung gewesen. Okay, meine erste schwerere Erkrankung in fast 50 Lebensjahren. Nach 2-3 Wochen war jedenfalls wieder alles bestens und der bekannte Zustand wiederhergestellt ... diesmal nur ohne qualmen. Ja, durch meinen kurzen gesundheitlichen Defekt wurde ich zum Nichtraucher (und bin es immer noch!).

Ach ja, MMS habe ich natürlich auch eingenommen. Diese Wundermedizin sollte gerade bei solchen Infekten wirken ... es tat sich absolut nichts!

Ich betrachte Krankheiten als etwas, das nicht beliebig kommt und geht, sondern immer "Sinn" oder besser ausgedrückt, einen Grund haben. Und, jede Krankheit, so leicht oder schwer sie ist, trägt zu einer Entwicklung und damit auch zu einer Veränderung bei - Veränderung auf geistiger Ebene.

Seit Mitte Jänner schreibe ich meine Artikel wie früher, lese sie durch ... und lösche sie. Wie eingangs erwähnt, habe ich seit 12. Jänner nichts mehr veröffentlicht ... nur der Papierkorb ist voll ;-)

Wir sind in ein neues Jahr eingetreten und haben nun den ersten Monat schon hinter uns. Die Prognosen, dass die Krise, die uns 2008 erreichte, nun endlich vorbei ist, kann man in fast allen Medien lesen, hören oder sehen. Kehren wir also wieder dorthin zurück, wo wir zu Beginn der krise waren? Sarkastisch gesehen, waren wir damals am Rand des Abgrundes ...

Wir sind es immer noch! Nichts, gar nichts hat sich geändert. Keine wie auch immer gearteten Lösungen wurden präsentiert. Nur heisse Luft aus den Mündern inkompetenter Politiker, die alle paar Jahre, immer nach Wahlen plötzlich alles besser machen wollen, hat uns gestreift. Und ab und zu Jubelmeldungen aus zweifelhaften oder offensichtlich geschönten Statistiken in jenen Medien, die versuchen, unser System mit aller Kraft zu erhalten. Eine Sisyphusarbeit, weil das System einfach nicht mehr zu halten ist.

Aber Vorsicht! Gib jetzt nicht allzu leichtfertig nur den "Oberen" die Schuld an diesem wirklich prekären, bizarren und kranken System. Wir alle sind daran schuld, wenn man überhaupt von Schuld sprechen kann, weil wir es zugelassen haben! "Wohlstand für Alle!", hat uns den Blick verklärt und die Kritikfähigkeit herabgesetzt. Plötzich waren das Eigenheim, das Auto, die Mode, das Reisen, wichtiger als alles andere. Man arbeitete immer mehr, nur um sich immer mehr leisten zu können. Frauen gingen arbeiten, Kinder wuchsen auf der Strasse auf, die Gesellschaft pervertierte sich wiedereinmal selbst. Man tauschte das neue Swimming-Pool gegen die Drogensucht der Tochter, den neuen Mittelklassewagen gegen die kriminelle Laufbahn des Sohnes ein. Es mussten Werte geschaffen werden, Sachwerte. was mit den Kindern passierte, war irgendwie Nebensache. Manche schafften es, viele nicht.

was wir noch eintauschten, war eine der schönsten Eigenschaften des Menschen - zumindest empfinde ich es so! Nämlich die Eigenschaft unsere Nahrungsaufnahme, die für uns lebenswichtig ist, von einer qualitativ hochwertigen auf eine fast abartig niedere Ebene einzutauschen. Frisch gekocht haben wir mit Fast Food und Convenience Food vertauscht. Ein teures Auto, ein teurer Anzug gegen uniforme Mikrowellenfertignahrung und schnelle Fleischlaberlkost. Beides extrem falsch - ernährungstechnisch. Aber es geht schnell! Keine Lebens- sondern nur mehr Nahrungsmittel. Wir wissen das! Wir alle wissen, dass Fertiggerichte und Fastfood einen so komplizierten Organismus wie den menschlichen Körper nicht ausreichend versorgen kann. Wir tun es trotzdem. Jene, die es nicht tun und versuchen, dem eigenen Körper "guten Treibstoff" zukommen zu lassen, sind "Körndlfreaks", "Rohkostfaschisten" und "Realitätsverweigerer". Beim Betanken unseres Autos fragen wir aber, welchen Treibstoff der Motor benötigt und schütten nicht "irgendwas" in den Tank ...

Und genau dieses Prinzip des sich selbst Anlügens ist jener Faktor unseres Systems, der dieses schlussendlich auch zum Einsturz bringen wird.

Wir glauben das, was wir glauben wollen! Die Politiker und Oberen nutzen dies über die Medien aus und präsentieren uns immer wieder eine möglichst heile Welt. Eine Welt, in der anscheinend nichts schlimmes passieren kann, eine Welt, in der sogar der Krieg irreal und fiktionär erscheint. Wir lassen uns einlullen von einer Illusion, die nicht existiert.

Betrachte nächtes Mal die Autowerbung (Marke egal), du wirst nur lesen, wie niedrig die Leasing- oder Kreditrate ist. Du wirst niemals lesen, wie viele Stunden du für diesen Blechhaufen arbeiten musst bis du ihn kaufen kannst und weiterhin um ihn zu erhalten. Du siehst nur das, was du sehen willst. Und die Werbe- & Marketingabteilungen unterstützen das, was du sehen willst! Betrachtet man - in diesem Fall den Autokauf - nicht von der Werbeseite, sonder von jener, wie lange muss ich dafür arbeiten, dann hätten doch einige unserer Mitbürger etwas kleinere und vor allem sparsamere Autos. Doch noch scheint das Auto der verlängerte Phallus zu sein ...

Doch gehen wir weiter in unserem System. Dort kommt ein Punkt, wo ich vollkommen anstehe. Es ist der Punkt ohne Wiederkehr, the Point of no return.

Das soll heissen, dass durch Entscheidungen des Menschen Prozesse in Gang gesetzt werden, die nicht wieder rückgängig gemacht werden können.

Ein harmloses beispiel ist der Fischfang in den Ozeanen. Obwohl man weiss, dass gewisse Arten und Plätze bereits weitgehend leergefischt wurden, wird kaum etwas für ihren Schutz unternommen, damit sich diese Art oder das Gebiet wieder erholen kann. Zuviel Geschäft - "Business" - hängt daran. Investoren, die auf Gewinne setzen, Wirtschaftszweige, die NOCH davon leben ... doch irgendwann ist Schluss, die Wirtschaftszweige müssen umdenken oder schliessen, die Arbeiter sich einen neuen Job suchen ... und unseren Enkeln werden wir Bilder zeigen, wie der Rote Thunfisch und andere äusserst gefährdete Arten mal ausgesehen haben.

Aber neben dem Überfischen, dem Leerfischen grosser Gebiete ist auch die Verschmutzung der Ozeane für den Menschen gefährlich hoch geworden. So wurde jetzt erst bekannt, dass der Müll Neapels Jahrzehnte lang einfach im Mittelmeer versenkt wurde ... dass einige Mationen ihren radioaktiven Müll ebenfalls in den Ozeanen entsorgten - neben vielen verlorenen Atombomben, die irgendwo in den Meeren liegen und lamgsam korridieren (man schätzt die "verlorenen" und nicht wiedergefundenen Atombomben seit den 50er jahren auf weit über 50 Stück!!).

Und damit haben wir das wohl verlogenste, manipulativste, gefährlichste und offensichtlich polarisierste Thema erreicht: die Lüge der ungefährlichen Atomkraft.

Atomstrom ist langfristig die mit Abstand teuerste Stromgewinnung! Lass dich nicht täuschen von den Hochglanzprospekten und salbungsvollen Expertenreden. Wir haben noch nicht einmal eine Lösung des Lagerns des anfallenden radioaktiven Mülls, der teilweise Halbwertszeiten von mehreren 100.000 Jahren aufweist! (dh. in dieser Zeit verringert sich so die Strahlung um die Hälfte, in einer weiteren ebenso hohen Zeitspanne wiederrum nur um die Hälfte!!) ... schlag deine Lexikas auf und schau nach, wie lange (die Wissenschaft glaubt) dass es den Homo Sapiens schon gibt. Und was sind schon einige 100.000 Jahre Halbwertszeit! Wem hinterlassen wir unseren Dreck eigentlich?

Hier ein sehr gut recherchierter Artikel über die Gefahren der Atomkraftwerke. Dieser Artikel müsste eigentlich Entsetzen in der Bevölkerung auslösen. Doch wir sind abgestumpft. Weder der schleichende Tod des Roten Thunfisches, die Verschmutzung unserer Lebensgrundlage, der Erde, noch der schon zum Himmel schreiende geistige Müll aus den Mäulern unserer Faymanns, Prölls, merkels, Westerwelles, etc. erschreckt uns und zwingt uns zum Handeln.

Wahrscheinlich, weil unser aller Arsch noch gut verpackt in illusorischen Wohlstandswindeln (Wohlstandspampers) seine Gleichgültigkeit und Ignoranz pflegt, wir Brillen mit rosa Gläsern tragen und wir die Politiker, welche die Pompfinewra (Totengräber) unseres Systems sind, alle paar Jahre wiederwählen.
Wir wählen also unseren grössten Feind, über uns zu bestimmen und uns nach allen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten auszunehmen! Da kann ich gleich in die Schlangengrube gehen und mit blossen Händen mit Ottern und Vipern ums Überleben kämpfen ...







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



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