Samstag, 17. Dezember 2011

Good Bye Euro!

Erstmals warnt ein "seriöse Institution" - und nicht wie sonst üblich Blogger, Doomer und Schwarzmaler - dezidiert und dringend vor einem kurzfristigen Eurocrash. Nämlich die australische Finanzmarktaufsicht. Sie hat die Banken des Landes angewiesen, sich unverzüglich auf die Folgen eines Euro-Crashs vorzubereiten!

Gleichzeitig warnt der IWF (Christine Lagarde, Chefin des Internationalen Währungsfonds) vor einem Horrorszenario; rasches Handeln aller Länder ist gefordert!

Michael Gorbatschow warnt bei einer Rede, die vor einigen Tagen in München hielt, vor einer militärischen Konfrontation der Supermächte und der Möglichkeit des Ausbruchs des Dritten Weltkrieges!

... doch in den Mainstreammedien ist davon kaum zu lesen bzw. zu hören! Wahrscheinlich ist Champions League, Schiweltcup, Weihnachtsgeschäft und eine sehr oberflächliche "Krisenberichterstattung" wichtiger. So kurz vor Weihnachten, dem bizarrsten Konsumrausch des gesamten Jahres, darf diesem zweimonatlichem Wirtschaftswunder natürlich nichts schaden - für viele Branchen geht es in diesen Wochen um´s Überleben bzw. um Jahresverlust oder Jahresgewinn.

Doch die negativen Nachrichten spitzen sich auch in den MStM (Mainstreammedien) zu und führen zu einem, wenn auch noch verhaltenen Crack Up Boom. Viele wollen noch "Etwas" für ihr Geld, für ihre Euros bekommen ... also wird eingekauft. Denn die aktuelle Situation ist nicht nur angespannt bis zum Äussersten, es sind auch immer mehr Menschen wissen, zwar nicht voll informiert, dass die Zukunft unserer Währung sehr ungewiss ist. Deshalb geben sie Geld aus, solange sie noch eins haben oder, anders gesagt, solange es noch etwas wert ist. Anders gesagt, eine latente Angst ist vorhanden und selbst die Desinformation aus der Politik, die dem Euro ein langes Leben verheissen und die Krise ohnehin schon fast gemeistert ist, kommt bei den Menschen nicht mehr glaubhaft an. Zweckoptimismus wird immer mehr belächelt.

Es dringt langsam aber sicher bis unten durch, dass der Euro auf der Kippe steht. Wie ernst es tatsächlich ist, können die meisten trotzdem nicht abschätzen. Wenn aber bekannt wird, wie ernst die Lage tatsächlich ist, haben wir morgen in der gesamten Eurozone einen Bankrun, weil klarerweise jeder sein Geld sichern möchte. Die Banken, egal ob sie gefährdet oder nicht gefährdet sind, haben ihr Vertrauen bereits verspielt. Darum muss die Politik durch Lügen und Desinformation eine gewisse Stabilität vorgaukeln ...

Doch auch andere Meldungen zeigen uns die Brisanz rund um den Euro. Das transkontinentale Interbankengeschäft ist fast komplett zum Erliegen gekommen. Staatsanleihen aus der Eurozone haben sich zu Hochrisikopapieren entwickelt und werden fast ausschliesslich von der EZB aufgekauft - und die Zinsen steigen.

In der Ökonomie und in Bankkreisen gibt es eine unumstössliche Regel. Staatsanleihen bzw. Staatsschulden können bis zu einer Zinsbelastung von maximal 6,5% refinanziert werden - das heisst, zurückbezahlt werden (wir dürfen nicht vergessen, dass nicht nur der Zins, sondern auch der Zinseszins anfällt und der kann, je nach Laufzeit enorm hoch sein!). Einige Staatsanleihen müssen höher verzinst werden, sonst hätte man keine Käufer gefunden. Allerdings, wenn die Zinsen über die 6,5% Marke klettern, dürfte im Normalfall niemand mehr kaufen, denn die Refinzierung gilt dann als nicht mehr wahrscheinlich ... das nennt man dann reine Zockerei!

Auch wird derzeit, im Grunde schon seit einigen Monaten, massenhaft Kapital aus der Eurozone abgezogen. Dieser Prozess ist immer stärker zu beobachten. Das ist auch mit ein Grund, warum die europäischen Börsen inkl. dem DAX seit dem Frühjahr 25% (ein Viertel) bis zu 35% (einem Drittel) an Wert verloren haben! Die Investoren suchen Werte, die sicherer sind, als jene in der Eurozone.

Die Politik steht dem Euroverfall, der jetzt rapide voranschreitet, hilflos gegenüber. All die Rettungspakete, -schirme und -mechanismen haben bisher nur vage ein kurzfristiges Aufatmen gebracht. Wobei, die meisten dieser skurillen Finanzlösungen wurden zwar beschlossen, aber noch nicht umgesetzt ... und werden wohl auch nicht mehr umgesetzt werden können. Skurill deswegen, weil zB. für viele Rettungsmilliarden, die von bankrotten Staaten dringendst benötigt werden, sie selbst, also die Empfängerländer, Bürgen und Zahler sein müssen ... Frage: Wie kann jemand bürgen oder zahlen, wenn er bankrott ist? Hihi, ein Schelm, der dabei böses denkt. Doch es spiegelt die ausweglose Situation wider, dass derartige Konstrukte überhaupt diskutiert werden, geschweige denn, umgesetzt!

Wir erleben jetzt definitiv das Ende des Euro! Dies wird, glaubt man den Warnungen diverser "seriöser Quellen", auch ziemlich kurzfristig stattfinden. Der Crash selbst wird sehr schnell gehen. Das jahre- bzw. monatelange Sterben hat dann ein Ende. Was fehlt, ist nur noch der Auslöser. Und deren mögliche gibt es wie Sand am Meer!

Amerikanische und europäische Finanzhäuser und Banken bieten derzeit Wetten gegen den Euro an! Aber nicht nur das, Banken bieten auch Wetten gegen sich selbst an (Deutsche Commerzbank). Die Abstufungsorgie (Downgrading) der Ratingagenturen von europäischen Staaten und Banken geht weiter. Schon dadurch steigen die Zinsen enorm und es wird verdammt teuer, wenn nicht unfinanzierbar.

Laut Meldungen, auch seriöser Quellen, steht es nicht sehr gut um die Eigenkapitalisierung grosser europäischer Banken. Die geschätzten Hochrisikopapiere, vor allem CDS, die in Umlauf sind, können im schwersten Fall das komplette Bankensystem sprengen. Es muss nur die Initialzündung von irgendeiner Bank ausgehen ... ebenso der Bondmarkt, vor allem die hochtoxischen PIGS-Anleihen. Irgendwann beginnt eine Bank zu stolpern, fällt hin und reisst die anderen mit ... und das in atemberaubenden Tempo!

Dass der Euro crashen wird, ist (fast) sicher! Wann der Euro crashen wird, kann niemand voraussagen! Dass es noch heuer sein wird, wird immer wahrscheinlicher! Good Bye Euro, geliebt wurde er ohnehin nur von seinen Schöpfern!

Weiter zur Warnung von Michael Gorbatschow. Die Entwicklung im Nahen Osten muss auch als extrem besorgniserregend angesehen werden. Es gibt Stimmen aus England, die von dezitierten Kriegsvorbereitungen gegen den Iran sprechen. Und Strategen erlauben sich lautes Denken und äussern die Vermutung, dass der Iran auf Grund seiner Grösse und militärischen Stärke mit Atomwaffen angegriffen werden würde. Da man ansonsten Gefahr läuft, einen möglichen Krieg kaum gewinnen zu können. Das amerikanisch-englisch-zionistische Triumvirat scheint es ernst zu meinen. Laut Einschätzung von Beobachtern scheint der Beginn des Krieges mit hoher Wahrscheinlichkeit noch im Dezember 2011, spätestens im Jänner 2012 los zu gehen. Ein Krieg, bei dem diese Kriegstreiber auch versuchen werden, sowohl Russland als auch China miteinzubeziehen. Geht es doch um nichts weniger, als um die Weltherrschaft, um die Position der einzigen Supermacht. Dass dies einen überregionalen Krieg auslösen kann, wenn nicht sogar einen weltweiten, liegt auf der Hand und ist in ALLEN Vorraussagungen und Prophezeiungen beschrieben ... bis hin zum Armageddon, zum "Jüngsten Gericht"! ... und wir werden diesen Wahnsinn nicht verhindern können!

Was allerdings auch in vielen Prophezeiungen und Vorraussagungen enthalten ist, ist nicht die amerikanisch-englisch-zionistische Weltherrschaft, sondern dass Israel nachher nicht mehr existiert und sowohl die USA als auch England zerfällt und in die Bedeutungslosigkeit fällt. Und dass die Deutschen Lande wieder erstarken und wie früher die Führungsrolle übernehmen werden ...







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



Warum Sie Ihr Vermögen jetzt schon abschreiben können - Wer Vermögen besitzt, wird Teile davon an den Staat abgeben. So oder so. Früher oder später. Mehr oder weniger. (goldreporter.de)

Aufsicht: Australiens Banken müssen sich auf Euro-Crash vorbereiten - Diese Warnung ist mehr als nur Rhetorik: Die australische Finanzmarktaufsicht hat die Banken des Landes angewiesen, sich unverzüglich auf die Folgen eines Euro-Crashs vorzubereiten. Der Zeitraum: eine Woche. (deutsche-mittelstands-nachrichten.de)

IWF warnt vor Horrorszenario - Rasches Handeln aller Länder ist gefordert, damit sich die Krise nicht zu weltweiter Depression auswächst. (kurier.at)

Vorsicht! Scharfschützen! Das mit Gold und Silber war eine schlechte Idee, eine wirklich schlechte Sache. Die Kurse rauschen wie befohlen in den Keller. Ich habe gleich noch meine Altersvorsorge hoch gefahren: Riester, Rürup und auch noch ein paar Lebensversicherungen. Jetzt muss ich nur noch das Zeitliche segnen, dass sich das lohnt ... (rottmeyer.de)

Wie Staaten diskret ihre Schulden loswerden - Forscher warnen: Die "finanzielle Repression" kommt zurück. Wie in der Nachkriegszeit entschulden sich Staaten über negative Realzinsen. Das heimliche Mittel dazu: Regulierung durch Aufsichtsbehörden. (diepresse.com)

Die Geldströme zwischen Europa und Amerika versiegen - Während europäische Banken US-Kunden aussortieren, ziehen auch Anleger aus den USA ihre Einlagen aus mangelndem Vertrauen ab. (heise.de)

EFSF-Prospekt: Italien und Spanien bürgen mit 232 Milliarden Euro - Fast ein Drittel der Bürgschaften für den Rettungsschirm EFSF kommen aus Italien und Spanien. Das bedeutet: Die zwei gefährdetsten Staaten bürgen für ihre eigene Rettung. (deutsche-mittelstands-nachrichten.de)

MF-Global erklärt - Heraresearch hat ein Video aufgenommen, das die Vorgänge um MF-Global erklärt. Das sollte man gesehen haben! (der-klare-blick.com)

Stark packt aus - Der zum Jahresende ausscheidende Chefvolkswirt der EZB, Jürgen Stark, rechnet mit Zentralbank und Politik ab. Stark nennt erstmals politische Gründe für seinen Rücktritt. - Euro-Krise war absehbar, getan wurde nichts. Anleihe-Käufe können Krise nicht lösen. Italien nächstes Jahr problematisch. Griechenland: kaum Reformen. (mmnews.de)

Fitch threatens massive Euro downgrade (goldsilver.com)

US-Ratingagentur stuft Deutsche Bank ab (derstandard.at)

Ratingagentur Moody's stuft Belgien herab (diepresse.com)

Frankreich steht kurz vor der sozialen Explosion (sosheimat.wordpress.com)

Portugiesische Banken rutschen auf „Ramsch“-Niveau - Sechs portugiesische Banken sind von der Ratingagentur Standard & Poor's in ihrer Kreditwürdigkeit auf „Ramsch“-Niveau herabgesenkt worden. (handelsblatt.com)

IWF bricht Gespräche in Budapest ab - Ein neues Kreditabkommen zwischen Ungarn und IWF und EU droht zu scheitern. Die internationalen Unterhändler sind aus Verärgerung über die geplante ungarische Gesetzgebung aus Budapest abgereist. (faz.net)

Griechenland: 2012 offizielle Verhandlungen über Austritt aus dem Euro - Griechenland, eines der am schlimmsten kriselnden Länder in der Eurozone, wird 2012 offizielle Gespräche beginnen, mit dem Ziel, die Währungsunion zu verlassen, das sagt Oliver Pursche Co-Portfoliomanager von GMG Defensive Beta Fund. (ibtimes.com)

Hoffnungslose Lage beim griechischen Staatshaushalt - Wie das griechische Finanzministerium heute mitteilte, sanken die Steuereinnahmen in den ersten 11 Monaten des Jahres 2011 trotz diverser Steuererhöhungen um -3,1% und die Ausgaben stiegen trotz Sparanstrengungen um +6,2%, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das Defizit kletterte um +5,1% in den ersten 11 Monaten auf -20,516 Mrd. Euro, nach -19,516 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum! Weiterhin konterkarieren die Sparmaßnahmen das Ziel eines sinkenden Defizits, da durch die Schrumpfung der Wirtschaft die Steuereinnahmen sinken und durch die miese soziale Lage in Folge der Rezession gesetzlich verbürgte Ausgaben weiter steigen. (querschuesse.de)

Plastische Katastrophologie - Ich weiß, dass es das Wort da oben in der Überschrift nicht gibt. Ich hab’s grad kreiert, weil ich auch mal so einfallsreich sein wollte wie diejenigen, die momentan am perpetuum mobile der Geldbeschaffung basteln. Ich meine, wir sollten uns das mal plastisch vorstellen, denn wir sitzen schließlich mittendrin. Und zwar in der Art von Plastiken, die Hunde mit Verdauungsstörungen auf Gehwegen zu hinterlassen pflegen. Überlegen wir mal ... (rottmeyer.de)

Ausschreitungen in Kairo: Militär gewinnt Kontrolle - Bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei kamen am Freitag mindestens acht Menschen ums Leben, 300 Personen wurden verletzt. Auslöser war der Versuch des Militärs, eine Sitzblockade zu lösen. (diepresse.com)

Kriegsvorbereitungs-Übersicht. Britische Regierung und Israelischer Geheimdienst: “Israel und Syrien klar für Krieg zwischen Mitte Dez. 2011 und Mitte Jan. 2012. Anzeichen auf baldigen Krieg in Nahost vermehren sich rapide ... (euro-med.dk)

Iran/USA – „Die verdeckten Operationen sind viel zahlreicher, als die Leute ahnen, ...“ (lupocattivoblog.wordpress.com)

Japan: AKW Fukushima komplett unter Kontrolle - Die japanische Regierung hat den Cold Shutdown für alle Reaktoren des Atomkraftwerks verkündet. Umweltschützer glauben das nicht. Zudem gibt es Berichte, dass die Mafia Arbeiter ins AKW schickt. (diepresse.com)

Fukushima ist längst nicht unter Kontrolle - Japans Premier hat die Kaltabschaltung des AKWs Fukushima-Daiichi verkündet. Damit täuscht er sein Volk und die Welt, denn die Anlage bleibt unsicher. (zeit.de)

Raumsonde "Phobos-Grunt" soll im Jänner abstürzen (kleinezeitung.at)

Barbara´s Nachrichtenüberblick (dasgelbeforum.de.org)








1 Kommentar:

Der Nordländer hat gesagt…

Der €URO wird crashen das ist sicher, nur er ist wohl damit gemeint das er mächtig an Wert verlieren wird, etwas besseres kann der Elite ja wohl gar nicht passieren.
Ich denke die DM2 oder irgend ein anderes Konstrukt wird es nicht geben, €URO for ever.

Nur Invlation also Abwertung, bringt die Staats-Schulden runter und verschlingt die Sparguthaben ohne Volksaufstand. Was jetzt passiert ist die Gegenwehr der €URO Zone, damit sie nicht untegeht als solche.
Die EU wird überleben jedenfalls solange wie es den Dollar gibt und nicht vorher, die Jungs in Brüssel haben noch mehr in petto.
Obwohl viele sich ein physisches Auseinanderbrechen wünschen es wird nicht passieren. Der Kern wird bestehen bleiben, abweichler kommen wieder zurück. Sie überleben sonst nicht.
Also gemach so schnell geht das nicht, panik mache kommt doch nur noch aus der CoL Ecke und den Amerikanern die hätten das gern. Die €U Elite wird das nicht zulassen. Investiert noch wo ihr könnt denn der Euro ist im moment noch stabil und werthaltig, sollte in einem halben Jahr anders aussehen.

mfg