Montag, 21. November 2011

Zwei Wochen Taiwan ...

Zwei Wochen Taiwan, ist zwei Wochen in einer völlig anderen Welt. Die Insel vor der chinesischen Küste, früher Formosa genannt, ist flächenmässig kleiner als die Hälfte Österreichs, hat aber rund drei Mal mehr Einwohner (35.000 qm & 23 Millionen Einwohner). Die Insel hat zwei grosse natürliche Gebiete, den flachen Westen, der fast völlig verbaut ist und wo der Grossteil aller Taiwanesen wohnen. Und den gebirgigen Osten, mit Regenwald, zerklüfteten Tälern, atemberaubender Schönheit und Berge bis über 3.000 Meter.

Unter Taiwan wird ausserdem ein (de facto) souveräner chinesischer Staat verstanden, der sich offiziell Republik China nennt und früher manchmal auch als National-China bezeichnet wurde. International wird die unabhängige Inselrepublik gegenwärtig nur von 23 Staaten völkerrechtlich anerkannt.

1949 floh die Kuomintang-Regierung unter Chiang Kai-shek nach ihrer Niederlage im chinesischen Bürgerkrieg auf die Insel. Die Kuomintang (KMT) regierte die Insel über vier Jahrzehnte als autoritären Einparteienstaat. 1987 hob die KMT das Kriegsrecht auf, die erste Oppositionspartei, die Demokratische Fortschrittspartei (DFP) wurde gegründet.

Seit der Staatsgründung durch Chiang Kai-shek war Taiwan zwar bis in die späten 80er Jahre eine Diktatur, aber prowestlich orientiert. Das führte zu einer extremen Industrialisierung der Insel, da auch die Arbeitskräfte sehr billig waren.

Heute wird in Taiwan High Technology produziert. Eins der letzten Projekte war die Entwicklung eines rein taiwanesischen Autos "Luxgen" (luxgen-motor.com), das von einem Autozulieferteile-Konzern gebaut wird und auch von westlichen Medien mit japanischen Produkten verglichen wird. Im Gegensatz zu Autos aus China, die noch einige Entwicklungszeit benötigen, um Weststandard zu erreichen. Luxgen bietet derzeit zwei moderne und innovative Modelle an, einen Van und einen SUV.

Die extreme Industriealisierung hat natürlich zu gewaltigen Problemen geführt. Unter anderem zu einer für Europäer nicht vorstellbaren Umweltweltverschmutzung und exzessiver Monokultur in der Landwirtschaft. Der Westteil der Insel wird von einem engen Highway- bzw. Freewaynetz durchzogen, das fast ausschliesslich auf Stelzen gebaut wurde. In Taipei beginnt man derzeit, die Autobahnen doppelstöckig zu bauen, weil das bestehende Autobahnnetz völlig überlastet ist.

Auch der Hochgeschwindigkeitszug (High Speed Railway), der bis zu über 300 km/h erreicht, wird hauptsächlich auf Stelzentrassen geführt.

Konfrontiert ist man überall auf der Insel mit der Diskrepanz zwischen extremer Armut und extremen Reichtum. In Shopping Malls, wie im ehemals höchsten Gebäude der Welt, dem Taipei 101, reihen sich Läden der Nobelmarken aneinander. Ein paar Kilometer ausserhalb Taipeis, sieht man völlig heruntergekommene Strassenzüge mit Billigstläden und viel, viel Schmutz.

Die Regionen in den Bergen, mit Regenwald, Teeplantagen und sehenswerten Ausflugszielen, wie der Sun Moon Lake (sunmoonlake.gov.tw) oder der Taroko-Schlucht präsentieren sich in fernöstlicher Schönheit - atemberaubend, exotisch und subtropisch. Ein kleiner Ausflug in den Kenting National Park, im Süden der Insel, zeigt die Schönheit und Vielfalt der "schönen Insel" (portugisisch für Formosa) auf. Der Pazifik brandet an zerklüfteten Steilküsten, wunderschöner subtropischer Regenwald soweit das Auge reicht, freundliche, liebenswerte Menschen und exotisches Essen, wobei ich oft nicht wusste, was ich zu mir nahm ...

In den grossen Metropolen kann man sich mit Englisch gut "durchwursteln", abseits der Städte versteht kaum einer mehr als "You´re welcome" und "Good bye" ;-) Zu einer zielführenden Kommunikation ist der gesamte Körpereinsatz notwendig, selbst wenn man nur mit dem Taxi fahren möchte oder irgendwo einen Kaffee ordern will.

Man hat den Eindruck, die Insel schläft nie, auch nächtens viel Betrieb, und es besteht das gesamte Leben aus Business.

Nur im Süden, das auch "Urlaubsgebiet" der Nordtaiwanesen ist, erlebt man die Zeit ein wenig langsamer und offensichtlich nicht so stressorientiert, aber deswegen nicht weniger geschäftig.

Taiwan ist keine der üblichen Urlaubsdestinationen, aber sehr interessant, exotisch und wahrlich und in jedem Fall eine Reise wert. Doch man sollte darauf achten, dass man einen einheimischen Führer (Guide) auftreibt, denn wenn man der Sprache nicht mächtig ist, stösst man schnell an unüberwindliche Grenzen ...








Während meines Aufenthaltes in Taiwan, versucht man natürlich auch westliche Fernsehsender zu schauen. Zwischen den unzähligen taiwanesischen Sendern findet man in jedem Hotel CNN und BBC. Deren Berichterstattung reduzierte sich in den News und Headlines fast ausschliesslich auf die Krise in Europa. Es entsteht der Eindruck, dass Amerika bzw. die USA und Grossbritannien keine, wie auch immer geartete Probleme hätten - mit Ausnahme der Occupy-Demonstrationen. Europa, oder besser der Euroverbund wird als kurz vor der Implosion beschrieben. Wirtschaftsstillstand, Depression, extrem hohe Arbeitslosigkeit, vor allem bei der Jugend, die prekäre Vormachtstellung Deutschlands und die erfolglosen und halbherzigen Rettungsversuche der Gemeinschaftswährung stehen im medialen Mittelpunkt.

Keine Meldungen davon, dass auch die USA und Grossbritannien kurz vor dem Kollaps stehen und nicht besser zu bewerten sind, als der gesamte Euroraum inklusive der PIGS-Staaten.

Ich habe ausserdem das Glück gehabt, einige interessante Leute aus der Wirtschaft kennenzulernen, so auch einen Manager von Airbus, der den ostasiatischen Fluglinien den europäischen Jet anbietet. "Wir befinden uns hier in einem Wirtschaftsraum, wo das Wort Krise oder Rezession (noch) nicht existiert. Die Fluglinien ordern und benötigen Passagierflugzeuge. " Er ist Schotte, weswegen wir uns bei Unmengen von 12jährigem McCallan (schottischer Malzwhisky) unterhalten. Sein breiter und R-betonter Dialekt ist sympathisch und hebt sich vom monotonen Business-Englisch wohltuend ab. Natürlich muss ich immer nachfragen, denn seinen schottischen Akzent zu verstehen, ist die andere Seite ;-) "Nach Europa wird mit grosser Besorgnis geschaut, hier sind die Menschen (informierte Manager und Geschäftsleute) fast einhellig der Meinung, dass der Euro kurz vor dem Kollaps steht ..."

Ein Schweizer, dessen Firma Komponenten für Fahrräder produziert, ist auf der Suche nach taiwanesischen Produzenten, da die Produktion (wie bisher) in der Schweiz durch den starken Franken unerschwinglich und viel zu teuer ist, nach Möglichkeit nach Taiwan ausgelagert wird. "So präzise und gleichzeitig qualitativ hochwertig können wir in der Schweiz zu diesen Preisen nicht mehr produzieren!" (Noch) besitzt die Schweiz den Status eines reichen und zahlungskräftigen Landes. Sie ist, bei allen Diskussionen rund um die Schuldenkrise und Europroblematik ausgeklammert. Die Schweiz ist nicht Europa, die Schweiz hat keinen Euro!

Bei einem Essen in einem italienischem Restaurant in Taipei, das von einem Schweizer geführt wird, lerne ich den Vertreter der Schweizer Handelskammer kennen. Da Taiwan von den meisten Staaten nicht als souveräner Staat angesehen wird, gibt es auch keine Botschaften bzw. Botschafter. Diese Funktion und Agenden übernehmen die Delegationen der Handelskammern. Somit ist der schweizer Handelsdelegierte der "inoffizielle Botschafter" seines Landes. Und während eine einheimische Band live amerikanische Standards zum Besten gibt, unterhalte ich mich mit dem schweizer Handeldelegierten. "Europäische Produkte, wie Mercedes, BMW, Porsche, Siemens, HochTief, etc. (... sind das nicht alles deutsche Unternehmen?) sind hier in Taiwan besonders gefragt. Auch eine Europareise steht auf der Wunschliste aller Jugendlichen ganz oben. Doch erwarten viele den Zusammenbruch des Eurosystems. Noch, ich betone noch, ist der Euro hier wechselbar ... lange aber nicht mehr. Es gab schon Tage, wo man keine Euros wechseln konnte. Die Leute schauen ziemlich besorgt nach Europa!" Und die USA bzw. der US-Dollar? "Die exobitante Verschuldung und das Scheitern der Obama-Politik kommt hier nicht an, noch gilt die USA und damit auch der US-Dollar als Festung. Die Probleme der Amerikaner sind bestenfalls dem obersten Management vorbehalten!"

Der europäische (Währungs)Exitus wird erwartet! Dass die Amerikaner damit ein Problem bekommen könnten, wird negiert. Wann wird es soweit sein, frage ich: "Das Finale hat bereits bereits begonnen, wir glauben nicht, dass die Politik irgendwas noch ändern oder hinauszögern könnte. Ja, defintiv noch dieses Jahr - 2011!"

Was dann? Darauf konnte mir niemand eine Antwort geben!

Fast zum Trotz fuhren wir am nächsten Tag hinauf in die Berge, um durch sehenswerte Naturschönheiten von der Realität ein wenig abgelenkt zu werden. Das hatte sie auch geschafft, unsere charmante, äusserst hübsche und symapatische Fremdenführerin durch ein Land, dessen Faszination, Schönheit, aber auch Polarisation alle fordert, beeindruckt und besticht.

Deshalb finde ich den Slogan: "Taiwan - touch your Heart" als richtig und real. Mich hat Taiwan wirklich im Herzen berührt! Ein Land, eine Insel, ein Staat, der einem zum Nachdenken, zum Realisieren anregt. Keine Urlaubsdestination wie die Malediven, Seychellen oder Hainan. Ein stolzes, wunderbares Land, das man so akzeptieren soll, wie es ist. Nicht mehr und nicht nicht weniger!











Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



Schäuble unzensiert: “Wir sind seit 8. Mai 45 zu keiner Zeit mehr voll souverän gewesen.” (politaia.org)

SuperMarkt: Zwei-Drittel-Schmäh statt Triple A - Die Republik Österreich will mit einer Schuldenbremse im Verfassungsrang die erstklassige Kreditwürdigkeit des Landes retten. Tatsächlich? Wie will Österreich von seinem Schuldenberg herunterkommen? (diepresse.com)

Verschwörungstheorie um den Euro - Je länger die Schuldenkrise anhält, desto verwegener werden die Verschwörungstheorien. Eine der hartnäckigsten: Mit den Ländercodes auf den Euro-Scheinen sei der große Kollaps schon vorbereitet. (ftd.de)

Goldman Sachs meint es gut mit uns - Mario Monti, Lukas Papademos und Mario Draghi haben eines gemeinsam: Alle drei haben für die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs gearbeitet. Kein Zufall, sondern eine Strategie der Einflussnahme, die vielleicht heute an ihre Grenzen gestoßen ist. (presseurop.eu)

Party ohne Rechnung: Die überdimensionierten Wohlfahrtsstaaten sind an der Krise schuld. (faz.net)

Die EZB ist nicht die Fed! Warum Bank-Runs in Europa jetzt jederzeit möglich sind - Die US-Notenbank Federal Reserve wurde gleich zu Beginn ihrer Gründung im Jahre 1913 mit den zur unbegrenzten Geldschaffung notwendigen Mechanismen versehen. Da die Europäische Zentralbank derartige Mittel aber nicht zur Hand hat, kann es nun jederzeit zu einem Zusammenbruch des europäischen Bankensystems kommen. Eine Welle von Bankenpleiten und europäischer Bank-Runs sollte niemanden überraschen. (propagandafront.de)

Ökonom Voth: Der Euro wird scheitern. „In der Euro-Krise kann die historische Lektion nur lauten: Besser ein Ende mit Schrecken als jahrzehntelange Stagnation. Die Politik muss das Undenkbare denken: Wie kann ein Rückbau des Euro so ausgestaltet werden, dass den verlorenen Milliarden nicht noch mehr hinterher geworfen werden?“ (mmnews.de)

US-Kongressabgeordneter: Zusammenbruch des Euros steht unmittelbar bevor - Dank der irrsinnigen Strategien der US-Notenbank könnte der Euro den US-Dollar am Ende mit in den Abgrund reißen. Die Bankenrettungen müssen ein Ende haben – die Aufstände und Gewalt in Griechenland sind ein deutlicher Hinweis darauf, was passiert, wenn die Bevölkerung zum Wohle der Banker geprellt werden soll. (propagandafront.de)

Europäische Schuldenkrise bedroht den Dollar - Die weltweite Wirtschaftslage verdüstert sich täglich mehr. Praktisch die Hälfte aller amerikanischen Banken halten erhebliche Schuldverschreibungen aus Europa. Aber noch weitaus gefährlicher für den amerikanischen Steuerzahler ist der Status des Dollar als weltweite Reservewährung und die Rolle der US-Notenbank Federal Reserve als »Kreditgeber der letzten Instanz«. Wie wir aus jüngsten Veröffentlichungen erfahren mussten, haben nicht nur Unternehmen wie AIG, die Automobilindustrie und verschiedene Banken, sondern auch zahlreiche ausländische Zentralbanken von diesen Faktoren profitiert, als sie in Schieflage gerieten. Aber das Angebot, die Produktivität der amerikanischen Bevölkerung zu opfern, ist keine Lösung. (kopp-verlag.de)

15,034 Billionen Dollar US-Staatschulden - Das imperiale PIGS hat per 15.11.2011 offiziell die 15 Billionen Dollar-Marke bei der expliziten (heute zahlungswirksamen) Staatsverschuldung gerissen. Seit Jahresanfang ist der Schuldenstand, das Total Federal Debt, bisher um +1,008 Billionen Dollar auf 15,034 Billionen Dollar angestiegen und damit beträgt nur die Verschuldung der Bundesregierung in Washington festhaltenswerte 98,91% des hedonisch aufgeblasenen nominalen US-BIPs. (querschuesse.de)

Russland warnt vor ernsten weltweiten Folgen eines Angriffs auf den Iran - In einem am vergangenen Donnerstag ausgestrahlten Exklusivinterview mit dem Radiosender Voice of Russia warnte der russische Außenamtssprecher Alexander Lukaschewitsch vor einem Militärschlag gegen den Iran. (kopp-verlag.de)

Umstrittenes Atomprogramm: Iran probt für einen Krieg - Die Sorge um die Atomanlagen steigt offenbar, der Iran bereitet sich allem Anschein nach auf einen israelischen Luftangriff vor, der seinen umstrittenen Atomanlagen gelten könnte. (diepresse.com)

Griechenland: Gas für 300 Milliarden fertig zur Förderung bleibt im Boden - und könnte explodieren - Schon vor dreißig Jahren wurde ein riesiges Erdgasvorkommen in Nordgriechenland antdeckt, angebohrt - und mit Ventilen verschlossen, um es "irgendwann" nutzen zu können. Das ist nicht nur ökonomisch unverständlich - die Bürger dort sitzen nun auch auf einer gigantischen Bombe im Boden, die jederzeit mit der Kraft einer Atombombe hochgehen könnte. (simablog.eu)

Überlichtschnelle Teilchenmessung am CERN: Neutrinos überschreiten erneut Lichtgeschwindigkeit. (grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com)

Astrofotografie: Feuerdrache windet sich um die Sonne - Am Samstag gelangen dem NASA-Sonnenobservatorium SDO Aufnahmen eines gewaltigen sogenannten magnetischen Filaments, das sich derzeit mit mehr als 700.000 Kilometer Länge um die nordöstlichen Rand der Sonne windet. (grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com)

Stevia: Die Wunderpflanze, die keine ist - Der aus der Pflanze Stevia extrahierte Süßstoff wird in der EU zugelassen. Die Erwartungen in das Mittel – keine Kalorien, keine Karies – sind hoch. Zucker ersetzen wird es dennoch nicht. (diepresse.com)

This Is What People Ate When They Had No Money During The Depression - If you've ever visited anyone's house for dinner and a big, sloppy "secret family recipe" dish is flopped down in front of you, chances are high that the messy goodness could have originated from the Depression era. (businessinsider.com)

;-) Faymanns PR-Pleite: Eine Facebookseite ist kein Inserat - Analyse. Alles falsch gemacht? Warum der Onlineauftritt des Bundeskanzlers bisher scheitert. (diepresse.com)

Barbara´s Nachrichtenüberblick (dasgelbeforum.de.org)




Kommentare:

Kim hat gesagt…

Hallo,
aus meiner eigenen Erfahrung von zwei Wochen Taiwan im Jahr 2009 kann ich Deine Eindrücke nur bestätigen. Die Skepsis der Taiwaner bzgl. des Euro klingt beunruhigend. Wir versuchen übrigens gerade, wieder nach Taiwan zu kommen, mit dem "Say hi to Taiwan"-Fotowettbewerb und unserer Kollage "A reminiscense of Taiwan". Wir würden uns freuen, wenn Ihr für uns abstimmt!
Viele Grüße
Kim

Der Nordländer hat gesagt…

Freut mich das Du wieder Da bist.

be-amazed hat gesagt…

Vielen Dank für den informativen Bericht. Ich lebe seit mittlerweile rund 9 Monaten in China und habe eine einwöchige Reise nach Taiwan unternommen.

Ihre Einschätzung in Bezug auf Armut kann ich nur teilweise zustimmen. Mir scheint es eher so, dass in China (Taiwan) wesentlich weniger Wert auf eine "schöne" Wohnung gelegt wird als in Europa.

Ich habe Bekannte, die hausen (!) in Shanghai in runtergekommenen Plattenbauten, die schlimmer sind als in vielen post-sowjetischen Ländern, gehen aber dafür lieber ins Fitnessstudio, zwei Mal pro Woche ins Nobelrestaurant, bezahlen pro Monat 300 Euro für einen Englischkurs und kaufen sich Parfüm von Dior. Ist halt auch immer die Frage, wie man die Prioritäten hier setzt. Europäer und insbesondere Deutsche setzen i. d. R. andere Prioritäten.