Donnerstag, 24. November 2011

Sie opfern Deutschland für ein fatales, teuflisches Spiel!

Die Idee der Eurobonds ist im Grunde gar keine so schlechte und würde auch effiktiv und zielführend sein ... wenn, ja wenn wir (die Eurozone) nicht gerade existentiell bedroht wären und kurz vor Massen-Staatsbankrotten stehen würden. Kurz, in der jetzigen Situation würden Eurobonds, egal ob es eine oder zwei Varianten gibt, auch noch nicht bedrohte Volkswirtschaften abstürzen lassen, weil die Zinsbelastung in jedem Fall stark steigen wird.

Deutschland konnte gestern seine aufgelegten Staatsanleihen nicht vollständig verkaufen. Man muss nun auf sogenannte Sekundärmärkte warten oder auf die EZB, welche den Rest aufkaufen wird. Wahrscheinlich ein historischer Moment, der aufzeigt, wie es mit dem Vertrauen in den Euro, nicht nur Deutschlands, tatsächlich bestellt ist! Der Euro, und damit Deutschland, ist Hochrisikoland und scheint in Zukunft gemieden zu werden!

Eurobonds werden dies kaum ändern!

Favorisiert wird jene Variante, wo zweierlei Bonds auf den Markt kommen sollten. Sogenannte rote Bonds, von Staaten, welche die Mindestanforderungen der Maastrichtrichtlinien nicht einhalten werden, dadurch auch sehr gefährdet sind. Rote Bonds sollen mehr Zinsen bei stark erhötem Risiko bringen. Demnach wären dies Staatsanleihen von bankrotten Staaten (Griechenland, Italien, Portugal, etc.). Wer bitte, soll diese kaufen wollen, wenn der Anleihenmarkt dieser Länder ohnehin schon zusammengebrochen ist? Nur weil diese Mogelpackung plötzlich Eurobond Rot heisst und ein Pleitesammelpaket darstellt?

Die blauen Bonds werden gesammelt für jene Staaten aufgelegt, die noch nicht vollkommen pleite sind, deren Budgets und Wirtschaftsdaten allerdings auch nicht für positive Stimmung sorgen. Einige von diesen Ländern, die derzeit noch für die blauen Bonds gedacht sind, stehen in absehbarer Zeit vor fatalen Abwertungen und belasten natürlich, auch wenn sie die Maastrichtkriterien mit Ach und Krach erfüllen, die positiven Aussichten der Anleihen.

Denn im Ernst gefragt, wenn Deutschland, das derzeit das einzige Land in der Eurozone neben Finnland und Luxemburg ist, das die Chance hat, etwas länger durchzuhalten, keine Staatsanleihen mehr am Markt unterbringen kann, wer soll dann die hochgelobten Eurobonds, egal ob blaue oder rote kaufen?

Oder wird mit der Diskussion über ein Finanzprodukt, das sich real schnell als Zockerpapier oder Rohrkrepierer herausstellen kann (und auch wird) nur wieder Zeit gewonnen, den Zerfall der Eurozone ein paar Wochen oder Monate hinauszuzögern?

Ich bin zwar nicht in der Lage, nur ansatzweise diese Eurobonds kaufen zu können, aber mein geringes, hart erarbeitetes Einkommen würde ich unter Garantie risikoloser investieren! Auch wenn sie mir extrem hohe Zinsen bieten würden!

Aber es zeigt auch die Ausweglosigkeit und den Ernst der Lage auf. Die EU-Politiker stehen mit dem Rücken zur Wand und deswegen versuchen sie ihre letzte Trumpfkarte auszuspielen: Sie opfern Deutschland für ein fatales, teuflisches Spiel! Und damit spielen sie auch ihr letztes As aus.

Sollte sich Barroso und seine Mitstreiter durchsetzen, können wir den Grabgesang des Euros anstimmen! Dann sind endgültig alle Möglichkeiten, man spricht von "Wunderwaffen", verspielt und das Ende besiegelt!







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



„Wir können das aktuelle Geldsystem politisch nicht halten“ - Finanzwissenschaftler Prof. Franz Hörmann erklärt in einer TV-Talk-Show, warum man für eine funktionierende Wirtschaft das Geld in seiner heutigen Form gar nicht brauchte. (goldreporter.de)

Deutschland bleibt auf Staatsanleihen sitzen - Jetzt hat auch Deutschland Probleme, seine Anleihen in vollem Umfang zu verkaufen. Analysten sprechen von einem „Misstrauensvotum gegen den Euro“ und von einem Alarmsignal für die Eurozone. (diepresse.com)

Auf der Klippe – “Gibt es in Europa überhaupt noch etwas, was einen Kauf rechtfertigt?” - Sind sie schonmal Fallschirm gesprungen ? Unmittelbar bevor es in den freien Fall geht, erreicht der Puls eine Taktung, die das Sprung-Geschirr zu zerreißen droht. Übersetzt in das Euro-Schuldendrama heißt das: Bevor die Hauptsicherung durchbrennt und eine unkontrollierbare Kettenreaktion einsetzt, kommen die Bad News wie ein Trommelwirbel. (markusgaertner.com)

Merkel bügelt Barrosos Eurobonds-Plan ab - EU-Kommissionspräsident Barroso hat erneut die Einführung europäischer Gemeinschaftsanleihen gefordert und ist damit auf Konfrontation zur Bundesregierung gegangen. Die Reaktion aus Berlin kam prompt - und wurde wiederum von Barroso gekontert. (manager-magazin.de)

Die letzten Tage des Euro - Banken fallen, Staaten fallen, Politiker hilflos. Und jetzt auch Angriff auf Deutschland: Die Finanzagentur wurde heute ein Teil ihrer Schulden nicht los. Ein böses Omen. (mmnews.de)

Devisenhändler malen Teufel an die Wand - Ein Ende der Eurokrise ist nicht absehbar, die EU plagt sich durch den Medizinschrank, um die richtige Arznei für den Patienten Eurozone zu finden. Den kompletten Crash will man auf alle Fälle vermeiden. Banken malen aber offensichtlich schon einmal den Teufel an die Wand, und spielen Szenarien durch, in denen die Eurozone auseinanderbricht. (derstandard.at)

Wirtschaftskrise: Die Illusion zerbricht - Trotz anders lautender Beteuerungen kann man es dennoch fühlen. Die Finanzkrise geht in eine neue Runde und diesmal betrifft es nicht nur die Banken, sondern die Bürger direkt. Das Konstrukt von Schuldenbergen befindet sich im Wanken, es fühlt sich so an, als wenn nur nur noch ein kleiner Schritt fehlt, bis alles zusammenfällt ... (start-trading.de)

Europa vor Zerfall, Merkel im Bunker - Die Auflösungserscheinungen in der Eurozone sind unübersehbar. Kann es noch eine Rettung geben? Wenn Deutschland jetzt nicht den Eurobonds zustimmt, droht Krieg und Sezzion wie einst in Amerika - meint Wirtschaftsexperte Artur P. Schmidt: "Sollte es in den nächsten Wochen nicht zu einer Lösung kommen, wird der aktuelle Finanzkrieg eskalieren mit verheerenden Folgen für die bundesdeutsche Wirtschaft und Europa." (mmnews.de)

BofA: Chance auf europäischen Finanzzusammenbruch bei 50% - Der Rückgang der Aktienkurse an der Wall Street sei ein Zeichen dafür, dass den Anlegern bis zum Ende dieses Jahres weitere Kursverluste blühen dürften, wie Analysten der Bank of America bekannt gaben. Anlass zur Vorsicht gäben vor allem die zuletzt starken Kursverluste im Banken- und Brokersektor, so dass der S&P 500 Index just zu einer der besten Jahreszeiten unter anhaltendem Abgabedruck bleiben dürfte. Die Chance auf einen europäischen Finanzzusammenbruch liege bereits bei 50%. (wirtschaftsfacts.de)

Börsenabsturz: Nichts Neues - Alles, was die Börsen dieser Tage bewegt, ist nicht neu. Das ist wichtig, weil einige überraschte Anleger nun fragend in die Runde schauen, warum denn die Kurse abschmieren. Oft erwähnt ist eine mögliche harte Landung der chinesischen Wirtschaft oder die Krise in Europa, außerdem das Schuldendebakel in den USA, ferner die ... (start-trading.de)

Sparer sollen italienische Papiere kaufen - Kapitalflucht: Banken suchen Hilfe bei der EZB und den Sparern. (deutsche-mittelstands-nachrichten.de)

Oh, Belgien - Die Renditen für belgische Staatsanleihen sind heute in die Stratosphäre geschossen. Das Land ist seit 527 Tagen ohne voll funktionsfähige Regierung. Die belgisch-französische Pleitebank Dexia, die auf Kosten der Steuerzahler verstaatlicht wurde, braucht einen neuen Rettungsvertrag. (markusgaertner.com)

Krieg dem Terror, Krieg den Drogen – nur werden wir belogen! Neben dem seit 2001 geführten »Krieg gegen den Terror«, der auch nach der im vergangenen Mai erfolgten angeblichen Tötung Osama bin Ladens fortgesetzt wird, führen die USA (mindestens) einen weiteren aggressiven Krieg – angeblich gegen die Drogen. Der ehemalige Chef der Polizei von Seattle enthüllte kürzlich Einzelheiten und kritisiert die untragbare, schockierende Situation. Was er beobachtet, ist ein zunehmender Kampf gegen die eigene Bevölkerung. Auch die vermeintlichen »Anti-Drogen-Operationen« münden in pervertierte Zustände. Ihre Hintergründe belegen wiederum Operationen unter falscher Flagge. (kopp-verlag.de)

Aircraft Carrier CVN-77 Parks Next Door To Syria Just As US Urges Americans To Leave Country "Immediately" (zerohedge.com)

Egypt Live Blog (aljazeera.net)

Radiation covers 8pc of Japan (abc.net.au)

ARD über Krisenvorsorge - Vergangegenen Mittwoch sendete das ARD in der "Plus-Minus-Sendung" folgenden Beitrag über die Krisenvorsorge. Auffallend ist, dass die Krisenvorsorger gar nicht als Spinner oder Pessimisten dargestellt werden, im Gegenteil erklärt man die Krisenvorsorge sogar als berechtigt! Das sollte das Anzeichen auch für den letzten Naivling in der Wahrheitsbewegung sein, jetzt endlich mit der Krisenvorsorge anzufangen! (autarkes-rattelsdorf.blogspot.com)

Barbara´s Nachrichtenüberblick (dasgelbeforum.de.org)




Keine Kommentare: