Dienstag, 22. November 2011

Gedanken über die Bonität Österreichs und dessen Regierung

"Würden sie von diesem Menschen einen Gebrauchtwagen kaufen?" ist ein geflügeltes Wort wenn es um die Vertrauenswürdigkeit geht. Anders gefragt: "Würden Sie einem Staat, der seit 40 Jahren alljährlich um Milliarden mehr ausgibt als einnimmt (sogar in wirtschaftlichen Boom-Zeiten), weiterhin Ihr sauer verdientes Geld leihen?" Ganz ehrlich, Hand aufs Herz. Ihr hart verdientes Geld so einem Staat? Nein?

Gratuliere, damit haben sie das Triple-AAA Österreichs aberkannt! Und Sie sind ein böser Spekulant und Ratingagenturler, weil Sie ihren Hausverstand benutzen. Also müssen Sie geschröpft werden.

Bald ist das österreichische Triple-AAA weg - de facto, anhand der CDS-Prämien und Bond-Spreads, ist es ja schon so weit. Und dann wird die europäische Wirtschaftsregierung und/oder der IWF im Beamten-, Pensionisten- und Eisenbahnerparadies dafür sorgen, dass die schamlosen Übergenüsse schnell ein Ende finden ... [Leserzuschrift, gefunden auf hartgeld.com]







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)




1 Kommentar:

Maldek hat gesagt…

Das Defizit ist nicht das Problem.
Die Armee der Pensionisten wird erst in ca. 10 Jahren zu einem Problem.

AT hat ein Bank-problem. Der Befehl das K+K Imperium zurückzukaufen ging mächtig nach hinten los.

Diese Banken haben nämlich die letzten 20 Jahre sich selber als "central and EASTERN europe" Drehscheibe positioniert und alles und jeden in Osteuropa mit Krediten zugemüllt.

Da waren einfach viel zu viele Sparguthaben der Österreicher, die sich so ab 1960-70 angesammelt hatten.

Das mußte alles raus! Jetzt ist es weg. Genau gesagt etwa 50 mal weg. Der Giralgeldschöpfung sei dank!

Also Banken gehen bank-rott.
Sparer verlieren ihre Einlagen.
Die Republik garantiert mit 100 000 000 000 Euro.

DAS ist das Problemchen. Wo soll AT diese 100 Mrd Euronen hernehmen, wenn schon 4Mrd am Anleihemarkt derzeit ein Problem sind? Rettungsschirm, here we come!