Freitag, 25. November 2011

... es zeichnet sich seit langem ab!

Es ist ein leider sehr reales Trauerspiel, was im Moment abläuft. Massenabstufungen europäischer Länder durch Ratingagenturen (Belgien, Ungarn, Portugal), andere werden folgen (USA, Frankreich, Österreich). Die ersten Banken melden Milliardenverluste (Volksbank) oder können aus Bonitätsgründen nicht gerettet werden (Dexia). Staatschefs fordern die Sparer des eigenen Landes auf, Staatsanleihen zu kaufen (Italien). Selbst das Zugpferd der europäischen Wirtschaft hat probleme die aufgelegten Staatsanleihen an den Mann zu bringen (Deutschland). Regierungen fordern die Bankenwelt auf, sich auf einen Euro-Crash vorzubereiten (Grossbritannien). Höchste Bankmanager geben dem Euro nur mehr Tage oder Wochen (Credit Suisse). Und das alles passiert nicht plötzlich, sondern zeichnete sich schon seit langem ab.

Diese Themen sind allerdings plötzlich auch in den Medienmainstream gelandet. Bisher war ein mögliches Aus des Euro oder eine Währungsreform fast nur konspirativen, reaktionären Medien und der Bloggerszene vorbehalten.

Nicht ohne Ironie höre ich die Politiker, wieviele Milliarden sie in den nächsten Jahren einsparen wollen. Doch offensichtlich geht es nicht um Jahre, sondern bereits um Tage und Wochen.

Die europäischen Börsen, allen voran der Dax, bewegen sich seit Sommer im Minus. Ein Aktiencrash auf Raten. Die Verluste sind enorm!

Die Leute auf der Strasse machen einen anderen Eindruck. Die vorweihnachtliche (viel zu frühe) Adventstimmung treibt sie zu den Glühweinständen und in die Kaufhäuser. Laut einer Umfrage der Kleinen Zeitung, wollen heuer mehr als die Hälfte der Leser ihr Weihnachtsgeld für Geschenke ausgeben.

Das ist das Ergebnis einer verlogenen, systemtreuen Berichterstattung. Die meisten können die Gefahr, in der sich unser System befindet, kaum erkennen. Und wenn, dann wird es ignoriert und verdrängt. Dieses System kann und darf nicht enden! Und doch erleben wir gerade jetzt das Ende ...

Die Probleme sind zu gross geworden, die Motivation war die Gier und der Profit. Seit langem haben Vernunft, Menschlichkeit und Moral keinen Platz mehr in unserer Gesellschaft.

Und liegt das System ohnehin schon im Sterben, die Verursacher sind längst pleite, wird auf die Schwächsten hingedroschen. So in Spanien, wo durch die Immobilienblase, an der ua. auch die Banken Schuld haben und nun in finanzielle Bedrängnis geraten sind, werden Schuldner, die sich auf Kredit ihr Heim finanzierten und danach durch die Krise ihren Job verloren, einfach auf die Strasse gesetzt. Laut Medienmeldungen rund 300 pro Tag ...

Neben diesen Problemen wütet ein Krieg und es droht ein weiterer. Jener Krieg der wütet, ist ein globaler Währungs- und Handelskrieg. Finanzielle Massenvernichtungswaffen werden eingesetzt, jeder versucht zu gewinnen. Aber eines ist klar, egal ob Euro oder Dollar zuerst kollabiert, nach diesem Krieg wird die Welt nicht mehr die gleiche sein und wenn die Menschheit noch ein Quentchen Verstand aufbringt, wird sie den Banken die Macht, die sie jetzt inne haben, nie mehr zugestehen. Banken wie die amerikanische JP Morgan regiert die halbe Welt mit ihren Leuten, die in vielen Staaten in den höchsten Regierungstellen sitzen und die Fäden ziehen! In welchem Interesse? Sicher nicht im Interesse des Volkes, denn das ist jetzt der absolute Verlierer - von Griechenland bis Deutschland!

Und im Nahen Osten droht eine gewaltige Konfrontation, wo selbst die Kriegstreiber Einsätze von atomaren Waffen für wahrscheinlich halten. Nach dem fragwürdigen arabischen Frühling, wo ebenfalls das Volk zu den Verlieren zählte, auch wenn sie Diktatoren los geworden sind, droht ein atomarer Winter. Ein geplant begrenzter Konflikt könnte durchaus andere Regionen bedrohen bzw. anstecken. Viel wird über das sogenannte Salomon-Projekt gesprochen, das besagt, dass wenn Israel existenzbedrohlich angegriffen wird, feuern sie ihr gesamtes thermonukleares Arsenal ab ... und angeblich sollen auch Ziele in Europa darunter sein. Das in vielen Überlieferungen und Voraussagungen genannte Armageddon scheint immer wahrscheinlicher zu werden!

Wir stehen vor den Trümmern einer Welt, die niemand so gewollt haben kann! Eine Welt wie ein Märchen, in dem der Teufel immer gewinnt. Wir verbieten und verfolgen Neonazis, extrem Rechte, nicht existente Terroristen, reaktionäre Nestbeschmutzer und Wahrheitssuchende, die nur Antworten auf Fragen wollen. Die Pumpfinewra (Totengräber) unseres Systems, jene die unsere wirklichen Feinde sind, feiern wir wie Helden. Wie verrückt und pervers ist die Welt schon geworden?







Johannes (schnittpunkt2012@gmail)



Medienschau:



Credit Suisse: Wir erleben die letzten Tage des Euro - Die Credit Suisse geht davon aus, dass nur eine Änderung der Verträge hin zu der Euro-Zone als Fiskalunion und ein anschließendes Eingreifen der EZB die Währungsunion retten kann. Und es sind Nicholas Sarkozy und Angela Merkel, die gerade über das Schicksal des Euros entscheiden. (deutsche-mittelstands-nachrichten.de)

Teufelskreis: Banken vergeben Kredite an Käufer ihrer Risikopapiere - Wieder haben sich die Banken etwas Neues einfallen lassen: Um sich von Problemanleihen zu lösen und ihr Eigenkapital aufzustocken, helfen sie den Käufern mit Krediten bei der Finanzierung des Kaufs. (deutsche-mittelstands-nachrichten.de)

Europa exportiert die Kreditklemme - Analysten befüchten, dass die Forderung nach mehr Eigenkapital Europas Banken in ihrer Expansion in den Schwellenländern bremst. (derstandard.at)

Briten-Banken sollen sich vorbereiten - London befürchtet Worst Case - In der Londoner City werden die Vorgänge in der Eurozone mit Besorgnis verfolgt. Die britischen Banken müssen sich nach dem Willen der Aufsichtsbehörden auf einen ungeordneten Zusammenbruch der Eurozone vorbereiten. Zwar seien die Institute dort nicht so stark engagiert, sollten sich jedoch auf das Schlimmste vorbereiten, sagte Andrew Bailey von der nationalen Bankenaufsicht FSA. (n-tv.de)

Deutschland – “Einmal Titanic, 1. Klasse bitte” - Es gibt keine Peripherie mehr im brennenden Euroland. Jetzt ist alles im Zentrum des Sturms. Der Belagerungsring zieht sich erbarmungslos enger. Die Luft wird knapp in den Brennkammern der Finanzwelt. Es sind Tage, bis eine große Bank, eine Staatspleite, oder eine unbedachte politische Handlung das ganze Haus zum Einstürzen bringen wird. Deutschland machte bisher immer Schlagzeilen als der zögernde Retter, der reiche Nachbar mit dem dicken Konto, der sich wie bei Goethes Faust bewegt: Halb zog sie ihn, halb sank er hin. Gezogen wird immer stärker, gesunken noch nicht. Aber wie lange geht das noch ? (markusgaertner.com)

Deutschland droht Bondcrash - Falls Berlin den Eurobonds zustimmt kommt es unweigerlich zu einem Crash bei Bundesanleihen mit katastrophalen Folgen. Die Zinslast Deutschlands würde sich mit einem Schlag wahrscheinlich mehr als verdoppeln. Ob damit die Probleme in der Eurozone beseitigt sind, ist zweifelhaft - aber neue Probleme sind programmiert. Eurobonds bedeutet Zwangsenteignung deutschen Sparvermögens. (mmnews.de)

Milliardenloch bei Dexia - Aus Furcht, sein Top-Rating zu verlieren, verweigert Frankreich der Pleite-Bank die Rettung. (sueddeutsche.de)

Sorgenkind mit Ramsch-Status - Dem gelernten Europäer kommen diese Bilder bekannt vor: Hohe Schulden, Massenstreiks, Ramsch-Status. Nach Griechenland kämpft auch Portugal mit der hohen Staatsverschuldung. Am Donnerstag stufte auch die Ratingagentur Fitch die Bonität Portugals auf Ramsch-Niveau. (kleinezeitung.at)

Ungarn-Anleihen sind jetzt „Ramsch“ - Moodys hat Ungarn auf „Ba1“ zurückgestuft. Die Regierung spricht von einem „spekulativen Angriff“ und vom „wirtschaftlichen Freiheitskampf“ – und muss für Anleihen schon mehr als acht Prozent Zinsen zahlen. (diepresse.com)

S&P stuft Belgien um eine Note auf "AA" herab - Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat die Kreditwürdigkeit Belgiens um eine Note gesenkt. Der wachsende Druck der Finanzmärkte, das schwächere Wirtschaftswachstum und die politische Instabilität des Landes seien für die Herabstufung verantwortlich. (kleinezeitung.at)

Spanien: Keine Gnade bei Hypotheken-Schulden - Spanier, die ihre Hypotheken auf ihr Haus nicht mehr abbezahlen können, werden mit erheblicher Härte bei Zwangsräumungen auf die Straße gesetzt. 300 Familien müssen täglich ihr Haus verlassen. Ihnen wird geraten: „Gehen Sie ins Tierheim!“ (deutsche-mittelstands-nachrichten.de)

Und diese Typen wollen Präsident werden? - Wir sind ja einiges über den Mangel an Allgemeinbildung der Amerikaner gewöhnt, speziell der Politiker. Aber was jetzt wieder an Kandidaten sich zur Wahl stellen ist echt zum Lachen oder eher zum Weinen. Sie machen bei ihren Debatten und Interviews Aussagen, da muss man fragen, ob die jemals eine Schule besucht haben. Keine Ahnung von Aussenpolitik und Geographie, aber davon viel. Hier einige Beispiele aus den Reihen der Republikaner ... (alles-schallundrauch.blogspot.com)

Im Sog der Schuldenkrise: US-Wirtschaft im Ausnahmezustand - Der Wirtschaftsaublick für die USA ist düster. Das erste Mal seit über 100 Jahren droht der US-Aktienmarkt in einem Vorwahljahr im Minus zu schließen. Würden die weltweiten Investoren ihre Aufmerksamkeit zurzeit nicht auf die Verwerfungen in der Eurozone konzentrieren, wäre alles noch viel schlimmer. (propagandafront.de)

Moody´s droht USA mit Herabstufung - Die Ratingagentur Moody's hat den USA mit einer Herabstufung der Kreditwürdigkeit gedroht, falls der Kongress versuchen sollte, einige der in den nächsten zehn Jahren vorgesehenen automatischen Ausgabenkürzungen über 1,2 Billionen Dollar zurückzunehmen. Diese Kürzungen sollen 2013 beginnen. Der Automatismus war in Kraft getreten, nachdem zu Beginn der Woche die Verhandlungen zum Schuldenabbau zwischen Republikanern und Demokraten in einem "Super-Komitee" gescheitert waren. (t-online.de)

Der nächste Diktator tritt ab - Nach 33 Jahren an der Macht hat Jemens Präsident Saleh Abkommen zum Machtverzicht unterzeichnet. 900 Regimegegner waren bei Protesten gegen Saleh getötet worden. (kleinezeitung.at)

Riskante Suche nach Erdgas - Auf der Suche nach fossilen Energieträgern werden immer neue Wege beschritten - und immer schwierigere Förderverfahren genutzt. Als problematisch gilt insbesondere das Fracking, weil ein Chemiecocktail in die Erde gepumpt wird. (fr-online.de)

Absage für Schiefergasförderung - Minister Berlakovich befürchtet negative Auswirkungen für die Umwelt und lehnt die Förderung der niederösterreichischen Funde ab. (kurier.at)

Wenn der Regen ausbleibt - Ein hartnäckiges Hochdruckgebiet über Mitteleuropa sorgt derzeit vor allem in Deutschland und Österreich für anhaltende Trockenheit. Die Folgen reichen von Engpässen bei der Stromproduktion über hohe Feinstaubbelastungen bis hin zu Waldbränden. (kleinezeitung.at)

Barbara´s Nachrichtenüberblick (dasgelbeforum.de.org)




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