Samstag, 8. Oktober 2011

Reiheweise Bankpleiten & Staatsbankrotte sind zu erwarten!

Plötzlich sind es jene Kapazitäten und Kapazunder, die bisher die wirtschaftliche und finanzpolitische Lage offensichtlich sehr beschönigt haben, die ernsthaft warnen und einen Zusammenbruch unseres Währungssystems binnen weniger Tage bis Wochen prognostizieren.

Tatsächlich sind die letzte Woche eine bemerkenswerte Häufung bedenklicher Dinge passiert, die man als dringende Alarmzeichen sehen sollte! Es hat die Krise als solches eine enorme Eigendynamik bekommen, die offensichtlich nicht mehr verschwiegen werden kann. Ratingagenturen haben sowohl einige Banken wie auch Staaten in ihrer Bonität herabgestuft. Dies passiert ohnehin erst dann, wenn schon Feuer am Dach ist. Die Politik hat, auch wenn sie noch immer Pläne eines billionenschweren Rettungsschirm wälzt, wenn überhaupt viel zu spät reagiert, viel zu lange zugesehen und auf infantile Weise alle möglichen negativen Entwicklungen geleugnet.

Nun ist das Pulver verschossen, es sind keinerlei Ressourcen vorhanden, noch schnell eingreifen zu können. Nur die EZB, neben der FED wohl die grösste Bad Bank der Welt, kann durch "Gelddrucken" toxische Staatsanleihen aufkaufen. Doch Vorsicht, dies ist nichts anderes, als die Erzeugung neuer Schulden! Die EZB verschenkt kein Geld, sondern leiht es her - sie gibt diesen Ländern Kredit und nimmt dafür "Sicherheiten" in Form von Staatsanleihen. Mittel- und langfristig gesehen können diese Staaten jedoch die Kredite nicht zurückzahlen. Also ist es ohnehin ein Geldgeschenk ... *LOL*

Es ist noch nicht lange her, da präsentierte man einen europäischen Bankenstresstest, demnach, ausser bei wenigen Instituten alles in Ordnung wäre. Knapp ein halbes Jahr später sind diese "gesunden" Banken plötzlich in Schieflage. Ich werde den Eindruck nicht los, dass der Bankenstresstest ein einziger Fake war! Natürlich sind auch einige systemrelevante Banken dabei. Und die Anzahl der in Bedrängnis geratenen Banken wird jeden Tag grösser. In England wird überhaupt, nachdem 12 (!!!) Banken herabgestuft wurden, ein Zusammenbruch des Bankensystems erwartet!

Es mutet an wie 2008 - fast die gleiche Entwicklung. Nur mit dem Unterschied, die Summen, um die es heute geht, sind ein Vielfaches. Ausserdem sind auch die Währungen, Euro, Pfund und US-Dollar, schwer unter Druck geraten. Die belgisch-französische Dexia-Bank ist jedenfalls diese Woche pleite gegangen. Man wird sie retten (müssen)! Doch sie ist nur der Anfang einer Reihe von Bankpleiten, die wir in den nächsten Tagen und Wochen sehen werden. Denn, wird eine Bank durch Ratingagenturen herabgestuft, steigen die Zinszahlungen empfindlich an und können die Entwicklung beschleunigen.

Sowohl in den USA wie auch in Europa wird jetzt das Militär und die Polizei auf Unruhen vorbereitet! Wie man an Hand von Griechenland und New York (Wall Street) eindrucksvoll sieht ... doch die Proteste weiten sich aus. Und der Hass auf Politiker und Banker, also jene, die für die gegenwärtige Situation als die Schuldigen gesehen werden, steigert sich. "Man wird hart durchgreifen!" ist eine ernstzunehmende Warnung! Entsprechende Übungen und Manöver wurden in den letzten Wochen in fast allen betroffenen Staaten abgehalten, auch in Deutschland und Österreich!

Man muss auch davon ausgehen, weil die Vernetzung der Bankenwelt international ist, dass wenn irgendwo, sei es in Deutschland, Frankreich, Österreich, Griechenland oder den USA zu Pleiten kommen wird, sich kein Land vom dadurch ausgelösten Dominoeffekt entziehen kann.

Woher kann der Crash kommen? Die derzeit sensibelste Ebene ist jener der Staatsanleihen (Bondmarkt). Ob dieser noch gehalten werden kann, ist zu bezweifeln. Eine Flucht aus den Bonds steht unmittelbar bevor! Dann kommen derer zuviele auf den Markt, die Zinsen steigen und eine Panik wird den Markt erfassen. Damit stürzen binnen Stunden viele Banken und Versicherungen zusammen, die ohnehin sich schon in einer angespannten Situation befinden.

Ebenso eine latente und grosse Gefahr geht von Bank Runs aus, die in einer abgeschwächten Form ohnehin schon eingesetzt haben. Die Menschen sind misstrauisch geworden und heben ihr Geld ab, weil es ihrer Meinung zufolge auf der Bank nicht mehr sicher ist. Wenn viele gleichzeitig ihr Geld abheben, entzieht man der Bank lebenswichtiges Kapital. Dazu kommen die sich schleichend vermehrenden faulen Kredite, die ebenfalls die Banken schwächen.

In diversen Medien wird auch von einem bevorstehenden Börsencrash gewarnt, denn die Gewinnaussichten von Unternehmen sind nicht gut, eher ist das Gegenteil der Fall. Und die kontiunierliche Abwärtsbewegung des DAX wie auch des kleinen Bruders ATX sollte eine Warnung sein. Beide haben seit dem Frühjahr mehr als ein Drittel ihres Wertes verloren und eine Trendwende ist jedenfalls nicht in Sicht.

Gleichzeitig wird auch (wieder) darauf aufmerksam gemacht, wie sehr die meist nicht nachvollziehbaren Bonizahlungen die Banken schwächen. Offensichtlich werden Boni nicht auf Grund von erwirtschafteten Erträgen oder Gewinnen ausbezahlt, sondern sind einfach Teil der Managergehälter, auch wenn astronomische Verluste "erarbeitet" wurden und die Bank dadurch existentiell gefährdet wurde. Quasi, der Lebensstandard der Banker muss erhalten werden - koste es was es wolle. Auch ein Grund für den Zorn der Menschen, die derzeit gegen die Wall Street demonstrieren.

Ein weiterer Faktor für einen bevorstehenden Crash können auch die menschlich nicht mehr nachvollziehbaren Summen der sich im Umlauf befindlichen Derivate sein. Hier impliziert die grenzenlose Gier und verantwortungslose Zockerei mit Hochrisikopapieren einen möglichen, wahrscheinlichen Kollaps. Die Summe aller weltweit offen Derivate betragen einen dreistelligen Billionen US-Dollar Betrag!!!

In all den Hiobsbotschaften, wo, wie schon erwähnt, von einem Zusammenbruch des Geld- und Währungssystem in den nächsten 2-3 Wochen ausgegangen wird, läuft Walter Eichelburg (hartgeld.com) zur Höchstform auf. Man mag zu ihm und seinen Kommentaren stehen oder nicht. Irgendwer hatte über ihn einmal geschrieben, es ist leicht, den Crash zu prognostizieren, wenn man das Geldsystem einmal durchschaut hat. Irgendwann hat er auch damit recht. Eichelburg sollte, von seinen Anhängern frenetisch umjubelt, in den nächsten Wochen tatsächlich Recht bekommen! Auch wenn er diesen seit 2007 beharrlich immer wieder kurzfristig vorraussagte. Auch wenn ich vor allem den Stil seiner Kommentare und die Reduzierung auf kapitalistische Agenden nicht mag, ganz unrecht hat er, meist kurz WE genannt, nicht! Vor allem sein "Liebkind" die Währungsreform in deutschen Landen, wird jetzt durch einige Berichte im anglo-amerikanischen Raum bestätigt. Und die Quellen sind nicht ausnahmslos Verschwörungstheoretiker.

Sicher ist jedenfalls, dass der Politik der Ernst der Lage nicht ganz verborgen blieb. Ein Plan B muss, oder besser gesagt sollte, schon existieren. Auch wenn dieser vehement abgestritten wird und der Euro laut ihren Aussagen noch "tausend Jahre" existieren wird. *hihihi* Allerdings weiss ich nicht, ob zB. eine Politikerin wie Maria Fekter, gehässig auch "Schotter Mitzi" genannt, diesen Weitblick aufbringen kann. Denn sie musste kurzfristig ihre vielen Meinungen, besonders was Griechenland betrifft, ändern. Das spricht so gar nicht für ihre Kompetenz und Intelligenz ... oder lügt sie bewusst so lange es geht!

Griechenland hat jedenfalls einen wichtigen Status im europäisch-amerikanischen Netzwerk der Banken und Staaten erreicht und kann Auslöser eines gewaltigen Tsunamis sein, der auf beiden Kontinenten die existierende Finanzwelt auslöscht. Unglaublich, wie ein Staat, der gerademal 1,5% der EU-Wirtschaftsleistung erbringt, das gesamte System zum Einsturz bringen kann. Fast mutet es an, als würde ein Streik der Portiere am Eingangsportal oder der Damen der Telefonvermittlung einen Konzern zu Fall bringen ...

Wir haben von offizieller Seite in den letzten Jahren, Monaten und Wochen ein völlig realitätsfremdes und verzerrtes Bild der jeweils aktuellen Situation "aufgedrückt" bekommen. Nun wird die Realität zusehens klarer sichtbar und es eröffnet uns ein - schlicht gesagt - Horrorszenario. In der westlichen Welt sind nicht nur die meisten Banken, sondern auch die meisten Staaten, völlig Pleite und können nur mit gefinkelten Tricks am Leben erhalten werden. Auch die Börsen werden durch enorme Anstrengungen und Manipulationen vor gröberen Abstürzen bewahrt. Doch Vorsicht, all jenes Geld, dass für diese Aktionen neu erschaffen wird, schafft wiederum "nur" neue Schulden, keine, wie auch immer geartete Entspannung oder Lösung! Das heisst, es verschärft schlussendlich nur die Situation und zögert den Exitus etwas hinaus.

Die angespannte Situation in Europa hat auch den amerikanischen Finanzminister zu uns herüber gelockt, der von uns Europäern forderte, mit mehr Geld und mehr Entschlossenheit gegen die Krise aufzutreten. Wobei auch er keine wirkliche Lösung parat hat, wie man an Hand der desaströsen amerikanischen Verhältnisse ersehen kann! In den USA ist die Lage sogar explosiver als bei uns. Nur zur Erinnerung, fast 20% der gesamten amerikanischen Bevölkerung müssen das Lebensmittelkartenprogramm annehmen ... weil sie vom Verdienst nicht mehr fähig sind, sich selbst zu ernähren! ... im Land der unbegrenzten Möglichkeiten!

Ich jedenfalls kann es als persönlichen Erfolg sehen, die vergangene Woche zwei Bekannte überzeugt zu haben, grössere Mengen der bunten Papierln, die wir Euro nennen, in Gold und Silber zu wechseln und so ihr Vermögen abzusichern. Ihnen war, obwohl sie Führungspositionen bekleiden, die Gefahr, ihr Vermögen verlieren zu können, nicht aufgefallen, geschwige denn in den Sinn gekommen! Leider ist das noch vorhandene Vertrauen in das sterbende System noch immer gross, auch wenn es zu bröckeln beginnt. Schlussendlich werden viele ihr gesamtes Vermögen verlieren, ersatzlos!

Vielleicht ist es die letzte (oder eine der letzten) Möglichkeit(en) und Warnung(en), sich schnellstens darüber den Kopf zu zerbrechen, wie ein persönlicher Vorsorge- und Überlebensplan aussehen kann - und sofort realisiert wird.

Niemand weiss, wie viel Zeit uns noch bleibt! Demnach muss vom Schlimmsten ausgegangen werden (Worst Case Szenario) ... vielleicht beginnt es schon diesen Montag, vielleicht erst in zwei oder drei Wochen. Doch es sieht nicht danach aus, dass uns ein Zusammenbruch des Finanzsystems erspart bleiben wird!

Und Vorsorge sollte nach dem Motto betrieben werden: "Lieber ein halbes Jahr zu früh, als eine halbe Stunde zu spät!"







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



Am Rande des globalen Banken-GAUs - Der Finanzberater Robert Shapiro, der zu den IWF-Beratern zählt (ich gebe zu, das ist kein automatisches Ruhmesblatt), sagt binnen 2-3 Wochen eine Serie von Staatspleiten und einen anschließenden Banken-GAU bis hin zu den großen Instituten in Frankreich und Deutschland vorher, falls von der Politik keine nachhaltige Lösung für das Schuldendrama auf den Tisch gelegt wird. (markusgaertner.com)

Die Wahrheit über die Banken - Wie geht es den Banken wirklich? Das fragen sich Politiker, Kunden und Aktionäre. Ein erneuter Stresstest könnte Klarheit schaffen. Doch die bisherige Erfahrung zeigt: Die Tests sind so gut wie wertlos. (handelsblatt.com)

BBC Does It Again: "In The Absence Of A Credible Plan We Will Have A Global Financial Meltdown In Two To Three Weeks" (zerohedge.com)

Tickende Zeitbombe Europäische Zentralbank - Die Europäische Zentralbank hat fast 1,3 Billionen Euro an zweifelhaften Finanzpapieren als Sicherheit für Zentralbankgeld akzeptiert. Für 160 Milliarden Euro kaufte die EZB außerdem Staatsanleihen von kriselnden Euro-Staaten. Welche finanzielle Gefahr geht von diesem Institut aus? Das TV-Magazin Plusminus hat die Zusammenhänge in einem Beitrag beleuchtet. (goldreporter.de)

IWF-Berater gibt Europa nur noch 14 Tage - Robert Shapiro warnt vor einer Kernschmelze im europäischen Bankensystem. Die Politik braucht einen überzeugenden Plan, sonst sind auch deutsche Geldhäuser in Gefahr. (welt.de)

IWF-Berater gibt Europa nur noch 14 Tage - Ein krasser Fall von Zensur? "IWF-Berater gibt Europa nur noch 14 Tage" - das titelte "Welt online" gestern Nachmittag. Doch die Schlagzeile wurde schnell korrigiert. Die neue Version lautet nun: "IWF-Berater dringt auf rasche Bankenrettung". Wie kam es zu dieser wundersamen Schlagzeilenänderung? - Dem gesamten europäischen Bankensystem droht die Kernschmelze. (mmnews.de)

Ende mit Schrecken: Haircut für die ganze Welt - Nicht nur Griechenland, die ganze westliche Welt droht in Schulden zu ertrinken. Nur ein weltweiter Schuldenerlass könne einen Neustart bringen, sagen jetzt US-Wirtschaftsberater der Boston Consulting Group. (diepresse.com)

Wir wurden an der Nase herumgeführt - Nach dieser Woche ist vielen von uns erst richtig klar geworden, wie wir hinters Licht geführt worden sind. Nicht, dass wir das nicht geahnt hätten. Aber die Belege dafür lagen noch nie so deutlich auf dem Tisch. (markusgaertner.com)

Der Dämon von 2008 kehrt zurück - Was sich in Europa abspielt, gleicht immer mehr den dramatischen Ereignissen in den USA vor drei Jahren. Nur, dass diesmal ein «Happy End» noch weniger wahrscheinlich ist. (tagesanzeiger.ch)

Euro-Crash: Die Zeitbombe tickt - Der Euro zerbricht so oder so. Die Internationalisten und Banker wollen das aber nicht wahr haben, und ergehen sich weiter in hoffnungslosen Rettungsorgien – auf Kosten des deutschen Steuerzahlers. (propagandafront.de)

Transeuropäisches Automatisches Echtzeit-Brutto-Express-Überweisungssystem - Es war ein guter Tag für Europa, dieser 16. November 2000, als die Europäische Zentralbank unter dem Aktenzeichen 2000/823/EG den "Beschluss über die Einzahlung von Kapital und den Beitrag zu den Reserven und Rückstellungen der EZB durch die Bank von Griechenland" fällte. Nach einer Entscheidung mit dem Namen "2000/427/EG des Rates vom 19. Juni 2000" erfüllte Hellas damals gemäß Artikel 122 Absatz 2 des Vertrags über die Einführung der Einheitswährung "die notwendigen Voraussetzungen für die Einführung der einheitlichen Währung" zum 1. Januar 2001. (politplatschquatsch.com)

Bankenrettung via EFSF: In 22 Wochen ist das Geld weg - Viel Freude herrscht an den Märkten über die europäische Einigkeit, die Banken zu retten. Wenn dies über den Rettungsschirm EFSF geschieht, reicht das Geld im besten Fall für 22 Wochen. Dummerweise hat keiner in Europa eine Idee, woher das Geld sonst kommen könnte. Der Vorteil: Die Boni für die Banker am Jahresende wären gesichert. (deutsche-mittelstands-nachrichten.de)

EU bereitet sich auf Insolvenz Griechenlands vor - Hat Griechenland überhaupt noch eine Chance? Die EU rechnet offenbar mit dem Schlimmsten: Kommissionschef Barroso kündigt an, Europas Banken im Fall einer Pleite mit reichlich Kapital zu versorgen. Wieder einmal. In den letzten Jahren haben die Regierungen schon viele Billionen Euro zur Verfügung gestellt, um der Wirtschaft zu helfen. (sueddeutsche.de)

Größte österreichische Bank herabgestuft! Die Ratingagentur Moody’s hat den Marktführer in Österreich, die Bank Austria, abgestuft und warnt vor weiteren Senkungen. (kopp-verlag.de)

Moody's fürchtet Zusammenbruch britischer Banken - Die Sorge um Europas Finanzbranche wächst. Jetzt hat die Rating-Agentur Moody's die Bonität von zwölf britischen Banken herabgestuft. Sie fürchtet, die Regierung in London könne den Zusammenbruch kleinerer Institute zulassen. Auch das Rating von neun portugiesischen Geldhäusern wurde gesenkt. (spiegel.de)

Moody's senkt Daumen über britische Banken - Bankenkrise und kein Ende: Die Ratingagentur Moody's hat gleich zwölf britische Institute herabgestuft. Die britische Regierung fürchtet laut eines Medienberichts neue Unruhen bei der Royal Bank of Scotland. (handelsblatt.com)

Moody's stuft britische Finanzinstitute herab - Nächster Schock für Englands Banken. Die Ratingagentur Moody´s hat die Kreditwürdigkeit von zwölf britischen Finanzinstituten herabgestuft. Auch in Portugal schlug die Agentur zu und verschlechterte das Rating von neun Banken. (kleinezeitung.at)

Moody's: Abstufungs- Orgie bei GB + P Banken - Moody's schlägt wieder zu. Die Ratingagentur hat die Kreditwürdigkeit von zwölf britischen und neun portugiesischen Banken herabgestuft. (mmnews.de)

Fitch stuft Spanien herab - Die Ratingagentur Fitch hat heute Abend die Kreditwürdigkeit Spaniens um zwei Stufen von AA+ auf AA- herabgestuft, auf die unterste Stufe eines High Grade bzw. drei Stufen unter einem Triple A. Das Rating Outlook für Spanien ist dazu negativ. Die spanische Finanzministerin Elena Salgado hatte noch gestern mitgeteilt, dass die für 2011 angestrebte Staatshaushaltsdefizitgrenze von 6% des nominalen BIP eingehalten werde. Fitch hingegen sieht die Bemühungen der Zentralregierung durch die Risiken der Haushalte aus den einzelnen regionalen Regierungen gefährdet. Weiterhin wertete Fitch die schwindenden Wachstumsaussichten und die sehr hohe Arbeitslosigkeit negativ, da sie einer Konsolidierung des Staatshaushalts entgegen stehen. (querschuesse.de)

Fitch stuft Italien und Spanien herab - Die Ratingagentur sieht keine Hoffnung auf eine baldige Überwindung der Schuldenkrise. Die dritt- und viertgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone geraten damit noch tiefer in den Sog des Griechenland-Dramas. Der Euro fällt. (ftd.de)

SS-Uniformen und Hakenkreuzfahnen zur Begrüßung - Besuch in der Höhle des Löwen: Mit Gedankenspielen von einer Insolvenz hat Philipp Rösler die Griechen gegen sich aufgebracht. Jetzt besucht er das Land mit Wirtschaftsvertretern. Nicht alle empfangen ihn begeistert. (handelsblatt.com)

Wie viel Stress verträgt eine Bank? Was zum Henker soll jetzt schon wieder diese Diskussion über eine erneute Bankenkrise, fragen sich die Leser womöglich. Erst kürzlich wurden doch die europäischen Banken in einem Stresstest auf Herz und Nieren geprüft und für stabil befunden. Banken und immer wieder Banken, der Bürger kann es nicht mehr hören. Die Banken ... (start-trading.de)

Dexia – Bankenkrise 2.0 - Auch die belgisch-französische Dexia, eine der 25-größten Banken in der Eurozone, liefert einen weiteren sicheren Hinweis, dass das europäische Bankensystem de facto bankrott ist und nur noch mit Liquidität der Notenbanken und eher schwammigen Rettungsphrasen der Regierungen über Wasser gehalten werden kann, in der puren Hoffnung auf eine kommende Rekapitalisierung. Diese Hoffnungen schüren gerade die vermeintlichen Pläne der EU-Finanzminister zur Rekapitalisierung angeschlagener Banken. Diese soll auf nationaler Ebene finanziert und EU-weit koordiniert werden. Allerdings stellt sich die Frage nach der Substanz dieser Hoffnungen, denn die Staaten der Eurozone dürften kaum in der Lage sein, die maroden Finanzinstitute in der Masse zu retten! (querschuesse.de)

"Man wird hart durchgreifen" - Die Eurokrise ist auch an der Wall Street allgegenwärtig. Der europäische Bankensektor erweist sich trotz aller Stresstests als schwach und anfällig. "Es werden Verluste entstehen", sagt Sandra Navidi von BeyondGlobal. Die globale Verflechtung der Banken könnte die US-Wirtschaft über den Rand in die Rezession treiben. Niemand könne die Folgen vorhersehen. "Das US-Militär bereitet sich bereits auf soziale Unruhen vor." (teleboerse.de)

Dow Jones – Sind Sie vorbereitet auf den zweiten Crash?
Der Dow Jones Index fiel gestern den fünften Handelstag in Folge zurück und notiert jetzt nur noch marginal über dem August- und September-Tief. Seit dem Zwischenhoch am 27. September mussten US-Bluechips im Durchschnitt 6,3 % einbüßen. Findet sich bei 10.600 nun eine belastbarer Boden oder macht der Oktober als Crash-Monat in den nächsten Tagen wieder lautstark von sich Reden? (wirtschaftsfacts.de)

Amerika: Sagenhafte 2,2 Billionen Dollar für Gehälter der Banker - Zwei New Yorker Risiko-Management Experten haben errechnet: In den vergangenen fünf Jahren haben die amerikanischen Banker und Bankangestellten die sagenhafte Summe von 2,2 Billionen Dollar auf ihren persönlichen Gehaltskonten verbucht. Der tiefere Sinn der ausufernden Rettungsschirme dient nichts anderem als dem Erhalt dieses Systems. (deutsche-mittelstands-nachrichten.de)

The Money-Masters - Dieses zweiteilige Video untersucht die amerikanische Zentralbank FED und stellt fest, dass die FED eine private Bank ist, die nur ihrem Gewinn verpflichtet ist. (der-klare-blick.com)

Barbara´s Nachrichtenüberblick (dasgelbeforum.de.org)




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Kommentare:

schreiberling hat gesagt…

Es gibt nur noch zwei Wege:
Fallen die Banken, fällt das das ganze System – Game over!
Rettet man die Banken, fallen die Staaten – Game over!

Ab Montag beginnt es richtig im Kessel zu brodeln. Für den selben Tag war doch der Anonymus-Angriff auf die Wall Street geplant.

Adio Aurel hat gesagt…

Sehr spannend.
Fragt sich was passiert wenn sich der Crash schnell ausbreitet zum gesammten Systemcrash. Was alles geschehen muss, damit die Menschen nicht mehr zur Arbeit erscheinen. Und was dann... Wie lange wird es noch sauberes Wasser, Essen und Strom geben?
Werden die Menschen vernünftig bleiben. Statt Gewalt und Chaos, Gemeinschaften bilden und füreinander sorgen.
Wenn ich mir jedoch das Massenbewusstsein ansehe, ist das sehr zu bezweifeln. So fest die Verdummung fortgeschritten ist, so wenig sich die Menschen in Extremsituationen zu beherrschen wissen und so einfach die Masse sich zornig machen lässt.

3DVision hat gesagt…

Naja es ist ja nicht das erste was zusammenfaellt :/
Im Leben fallen so oft sachen oder dinge zusammen,angefangen beim banalen Kleiderschrank biss hin zu unserem skandaloesen Geldsystem.
Ich trauere nix mehr nach...auch nicht diesem Geldsystem.
Fuer was soll alles gut sein?alles ist vergaenglich und alles ist Luft.
Interessiert keinen,ich weiss,ich weiss.
Was wichtig ist seit ihr!

Trotzdem und vielleicht waer es mal an der Zeit dass einige kluge Menschen hier auch die stillen mitleser oder anderswo egal ihre konkrete vorstellung schreiben wie es weitergeht oder was sie vorhaben.
Vielleicht kommen dann Ideen auf den Tisch,an die man nie gedacht hat und eventuell moeglichkeiten oeffnet?
Das waer doch schon mal ein schritt nach vorn.
Aber bitte nicht immer das selbe gackern von Krisenvorsorge und Gold und Silber anhaeufen usw.
Im Leben kommt es oft sehr anders als man sich es vorgestellt hatte.
Das hochten von Silber und Gold hat natuerlich neben den Nahrungsmittel einen gewissen wert,hat aber auch wie viele andere dinge oft nicht viel mit der tatsaechlichen realitaet zu tun...mit der wir dann spontan und unvorhersehbar konfrontiert werden.
Hmmm ich bin mir nicht sicher ob ich mich gut ausdruecke was ich rueberbringen will.
Also ich hab das gefuehl dass viele Menschen einfach zu viel materialistich denken.
Du gehoerst auch dazu Johannes.
Es ist normal dass euere denkweise und eure gewohnheiten dieses materielle festklammern in euch verwurzelt ist,da ihr biss jetzt immer in einem System gelebt habt das eben solches gefragt hat.Und das von kleinem an.
Auch hattet ihr fast alles so ziemlich im ueberfluss.
Ihr geht also jetzt davon aus dass wahrscheinlich nach dem Crash wieder ein System installiert wird das wieder genau das selbe verlangt,materielle dinge wie gold und silber dann wieder eventuell umtauschen in Geld,usw.
Es mag sein dass es so kommt ok.Die chancen stehen hoch da der Mensch ein primitives Individuum ist das nach materiellen vorstellungen lebt und handelt.
Vielleicht wird durch diese engsichtigkeit oder kurzsichtigkeit die moeglichkeit geraubt einen weg einzuschlagen der nix im geringsten was mit Edelmetalle und konservendosen zu tun hat?
Zu meinem bedauern muss ich seit langem feststellen dass nur,nein sorry sorry gar nichts aber auch gar nichts darueber geschrieben wird im Internet wie wichtig es ist dass die Menschen wieder lernen zusammen zu halten!!!
Das ist die basis!!!
Ja genau das,Leute,werdet ihr aber brauchen wenn der schock des zusammenbruchs da ist!!!
Fokussiert euch darauf!!
Ihr muesst das wieder lernen!!
L union fait la force!
Genau das ist einer der Schluessel die euch helfen werden diese schweren Zeiten zu meistern.

Wenn ihr vorhabt wieder so eine egoistische lebensfeindliche linie aufzubauen..dann nur zu.Mein Geld mein Haus,mein silber mein gold,mein fressen Jaja.
Ihr schaufelt euch nur eine menge....wieder an.

Wenn ihr schon die moeglichkeit habt in ein neues System einzutreten,dann versucht es mal mit dingen die fuer euch biss heute fremd waren.
Ueberlegt mal was.

so long sorry...