Dienstag, 25. Oktober 2011

Ist der schnöde Mammon wirklich das Wichtigste der Welt?

Die Ohnmacht der Politik bei der Bewältigung der Krise ist dieses Wochenende wieder deutlich geworden. Gross angekündigte Treffen, Gespräche und Sitzungen enden, wie meist, nur mit einer Absichtserklärung und der Ankündigung, dass man wohl wieder zusammenkommen muss, um irgendetwas, irgendwann beschliessen zu können ...

Morgen Mittwoch versuchen sie´s halt wieder einmal. Nicht wenige glauben wieder einmal an einen Lostag für den Euro. Spricht man ja schon davon, Italien die Schulden abzukaufen. Ein gigantisches Vorhaben, das fast nur Scheitern kann ...

Der Finanzmarkt allerdings reagiert sehr schnell - sobald ein Investitionsprojekt nicht mehr das verspricht, was man erwarten würde, flüchten die Anleger. Im schlimmsten Fall panikartig binnen kürzester Zeit. Die Politik kann nicht reagieren, nur zusehen und irgendwas versprechen, das ohnehin immer weniger Menschen glauben.

Oder wird nur ein Schauspiel veranstaltet, damit uns, dem Volk etwas vorgemacht wird, das nicht real ist. Verfolgt man einen gänzlich anderen Plan? Die nicht europäische Presse bringt jedenfalls andere Meldungen als die europäische.

Die Pleite Griechenlands haben sie jedenfalls zugegeben und dass es zu einem Schuldenschnitt kommen muss, weil das Land in der jetzigen Form der Milliardenzahlungen und damit neuer Schulden nicht mehr gehalten werden kann! In Griechenland ist bereits ein Bürgerkrieg ausgebrochen! Streiks, Demonstrationen und Strassenkämpfe legen das Land lahm und die Wirtschaft ist zusammengebrochen. Die offizielle Meldung des griechischen Staatsbankrotts wird jedenfalls in den nächsten Tagen erwartet.

In der Zwischenzeit wird gerechnet, nicht was Griechenland, sondern die Banken und Versicherungen an notwendigen Kapital benötigen! Und vor allem, wie hoch der Schaden bei CDS sein könnte. Denn die Höhe griechischer CDS kann nur geschätzt werden ... und wir werden mit Sicherheit grosse Überraschungen erleben! Vor allem können wir mit hoher Wahrscheinlichkeit annehmen (so wie immer, halt), dass die Zahlen in kurzen Abständen enorm nachgebessert werden müssen. Man beginnt klein - das lässt sich politisch besser verkaufen - und rückt scheibchenweise die Realität nach. Man setzt auf den gewissen Gewöhnungseffekt beim Volk ...

Nun werden auch Mittel und Wege gesucht, die allerdings noch nicht vorhandenen mehr als 400 Milliarden Euro zunächst auf über 1 Billion, dann auf mehr als 2 Billionen und schlussendlich möglicherweise auf 4 Billionen zu hebeln. Doch wer soll das tatsächlich bezahlen? Die meisten Euro-Staaten benötigen Geld und können keines bezahlen. Das heisst, es muss am Papier getrickst werden. Staaten, die Geld aus diesem Topf bekommen, müssen auch einzahlen ... wie gesagt, ohnehin nur auf dem Papier ...

Es werden, um die Schuldenkrise "abzuwenden", neue, immer gigantischere Schulden produziert. Das ist, als würde man Feuer mit Benzin zu löschen versuchen!

Derweilen kommen vor allem aus den USA und aus Grossbritannien Meldungen, dass Deutschland die DM2 bereits gedruckt hat und eine Währungsreform kurz bevor steht. Unabhängig von W. Eichelburgs hartgeld.com. Wobei allerdings eines auffällig erscheint, die neue DM wird NICHT in und nicht von den Deutschen gedruckt, sondern in Grossbritannien. Damit scheinen auch die tatsächlichen Machthaberer Deutschlands, die Besatzerstaaten, einverstanden zu sein, dass Deutschland den Euroverbund verlässt ...

Was mit dem Euro im Falle eines Austritts Deutschlands passiert, kann derzeit nicht prognostiziert werden, eine Wertberichtigung von mehr als Minus 50% scheint jedenfalls wahrscheinlich. Vor allem weiss man nicht, ob die anderen bisherigen "Zahlerländer" (Finnland, Luxemburg, Niederlande und Österreich) im Euroverbund verbleiben, ebenfalls eine eigene Währung ausgeben oder sich der neuen DM anschliessen werden.

Wobei von diesen vier Ländern Österreich ein Sorgenkind ist, denn durch die verlustreichen Osteuropageschäfte der österreichischen Banken und die "Irgendwie-geht´s-schon-Politik" ist nicht nur die ehemalige Reputation verloren gegangen, es wird auch kurz- bis mittelfristig ein Verlust des Triple-A-Status erwartet. Damit reihen wir uns in die Riege der europäischen Sorgenkinder ein, deren Liste ohnehin immer länger wird ...

Es fragt sich nur, wie lange die Märkte noch ruhig bleiben und die Manipulationen, vor allem durch die EZB, die Realität verschleiern.

Die Serie des Downgradings europäischer Staaten und Banken wird jedenfalls weitergehen. Wie wir wissen, hinken die Downgradings (Abwertungen) der Realität hinterher. Erst dann, wenn es schon die Spatzen vom Dach pfeifen, wird reagiert.

Und doch gibt einen, allerdings sehr fragwürdigen "Lichtblick" für einige europäische Staaten, allen voran Frankreich. Und das ist Libyen ...

Niemand darf glauben, dass die "militärische Hilfe" für die Rebellen gegen das Gaddafi-Regime gratis war! Noch während des Bürgerkrieges mit NATO-Unterstützung haben sich die involvierten Staaten auf die profitablen Ressourcen gestürzt und alles was irgendwie "zu rauben" war, einfach als "Kriegsbeute" eingezogen. Im Besonderen die Erdöl- und Erdgasfelder des Landes und vor der Küste.

Gaddafi ist, glaubt man den Medien, tot! Die Rebellen haben gewonnen und Libyen ist "frei". Das heisst auch, dass die NATO und die involvierten Staaten nun die Rechnungen schreiben - zusätzlich auch Kredite zum Wiederaufbau anbieten ... nachdem sie die Infrastrukturen gezielt zerstört haben. In der Tat, ein "gutes" Geschäft für Frankreich & Co. Es läuft jeder Krieg nach dem gleichen Muster ab. Denken wir nur daran, wie lange wir für den Marshallplan und die Care-Pakte zahlen mussten ...

Libyen wird finanziell ausbluten und die politische Zukunft ist ohnehin äusserst fragwürdig! Und doch sind Frankreich & Co´s finanzielle "Beuteeinnahmen" aus dem Libyendesaster nur ein Tropfen auf den heissen Stein ...

Bezüglich des Libyen-Krieges muss man auch fragen, wer hat sich die über 150 Tonnen Gold unter den Nagel gerissen und dieses, egal wie Gaddafi es deklarierte, Volksvermögen geraubt?

Doch zurück nach Europa. Die USA blickt voll Sorge über den Atlantik, denn ein Zusammenbruch des Euros würde auch bei ihnen, vor allem im Bankenbreich und damit an der Wall Street, für ziemliche Verwerfungen sorgen! Das Engagement amerikanischer Banken und Versicherungen ist hinlänglich bekannt! Das heisst, der Euro muss, solange es geht, irgendwie und mit enormen Einsatz gehalten werden. Ansonsten bricht in den USA ebenfalls ein Grossteil des Finanzsystems zusammen.

Nun steht Deutschland vor einem riesengrossen Problem. Für Länder, Kommunen und Budget ist fast kein Geld mehr vorhanden, aber für diverse "Rettungen" von Staaten und Banken doch. Das lässt die Volkswut kochen, ist es doch "erarbeitetes" Geld, das im eigenen Land fehlt und in das Schwarze Euro-Loch geworfen werden soll. Mittlerweilen ist dies auch jenen aufgefallen, die die Macht haben. Ausserdem verspricht man sich von einer Währungsreform bzw. dem Austritt aus dem Euroverbund und der Rückkehr zu einer nationalen Währung, dass es zu keinem Zahlungsausfall Deutschlands kommen wird! Auch nicht zu einem relativen durch die Abwertung des Euro ... Deutschland muss Zahler bleiben, egal was es kostet und egal wie!

Kurz: die politische Führung Europas und den wichtigsten Ländern hat vollkommen versagt. Selbst die letzte Konsequenz, eine Währungsreform und die Rückkehr zu alten Namen wie Deutsche Mark, Drachmen, Lira, Franc, etc. ist blosse Kosmetik und - wie zu befürchten - mit einem gigantischen Vermögenverlust für das Volk verbunden. Denn, wir befinden uns immer noch in diesem Finanz- und Währungssystem! Schulden müssen zurückbezahlt werden, auch in anderer Währung. Oder man provoziert einen Staatsbankrott ...

... was dann sein wird, kann man an Griechenland ersehen. Stillstand, Chaos und Bürgerkrieg!

Und doch gibt es eine immer stärker werdende Bewegung, die auf die Strasse geht und dafür demonstriert, nicht alles Vermögen in die gefrässigen Banken zu investieren, die sich grossteils fast "gottähnlich" aufführen, trotz gigantischer Verluste und bedenklicher Bilanzen astronomische Gehälter und Boni auszahlen. Ihre Paläste sind immer schon die höchsten, grössten und protzigsten gewesen. Aber #Occupy ist weltweit, #Occupy wächst rasch - doch ob sich Politik und Bankenwelt tatsächlich beeindrucken lassen, glaube ich nicht! Zumindest jetzt noch nicht, wo nur friedvolle Demonstrationen ablaufen. Doch es wir anders werden und jene Zustände, wie sie in Griechenland herrschen, werden bald überall in der westlichen Welt (Europa & USA) Alltag sein. #Occupy ist ein netter, friedvoller Anfang. Ein Zeichen, dass die Politiker und Banker nicht verstehen werden und wollen ... auch nicht als Bedrohung sehen. Darum werden sie weiterwursteln wie bisher. In ihrer Welt gibt es auch keine reale Alternative. Sie fahren den Wagen bewusst mit vollem Tempo an die Wand und werden danach sagen, dass die Wand gestern noch nicht hier war. Man hat es nicht kommen sehen, zumindest nicht in der Dramatik, wie es ablaufen wird ...

Die Aufstände des "Arabischen Frühlings" werden uns in Europa als wichtiges Mittel zu freien Wahlen und zur Demokratie verkauft. Tatsächlich verschwinden nur mühsam aufgebaute Strukturen, die das Land gerade noch irgendwie am Leben erhielten. Nachdem die Machteliten vom Thron gestossen wurden, lebendig oder tot, öffnet sich ein gewaltiges Vakuum und erwarteter Stillstand tritt ein. Keine neue Regierung egal welcher Fraktion kann die Millionen Arbeitsplätze schaffen, die benötigt werden, ... kann für Stabilität sorgen, weil die ethnischen und religiösen Probleme eskalieren ... kann die Wirtschaft ankurbeln, weil es diese real nicht gibt. Und das in Ländern, deren Bevölkerungswachstum zu den schnellsten und deren Hauptreligion zu den radikalsten zählt.

Die Machthaber hat man als brutale Tyrannen und gierige, despotische Diktatoren bezeichnet. Ihre Politik war, gemessen an der europäischen, eine totalitäre, dogmatische und populistische - kurz, eine gefährliche. Dass die Europäer in ihrem "freien Demokratiewahn" ebenso gefährlich sind, weil es keine Demokratien mehr sind und weil sie ebenso totalitär sind und über die Köpfe bzw. Meinungen der Bevölkerung hinweg regieren.

Betrachtet man unsere Zivilisation als Gesamtes, mit all den Sackgassen, in die wir uns verirrt haben, so muss eine grundlegende Veränderung kommen. Die Bereiche, die ich als Sackgassen bezeichne, aus der wir soleicht nicht heraus kommen können, sind mannigfaltig und die Liste wird sehr lang. Neben den Währungs-, Bank, Geld- und Wirtschaftssystemen, kranken auch die Bereiche der Wissenschaft, Medizin, Umwelt, Energie, Bildung, Ernährung, etc. Und in keinem Bereich ist eine sinnvolle Diskussion möglich, weil kaum Bereitschaft besteht, das System als solches grundsätzlich in Frage zu stellen. Also muss es langfristig zu einem völligen Zusammenbruch kommen, damit überhaupt die Möglichkeit einer Veränderung besteht! Ansonsten wird man immer wieder schale Ausreden und eingefahrene Dogmen hören, warum was nicht möglich ist.

Demnach müssen wir nur darauf warten, bis das System, das bis zum letzten Cent oder Blutstropfen verteidigt werden wird und fälschlicherweise als Grundlage eines "modernen und zivilisierten Zusammenlebens" definiert wird, kollabiert. Wobei die Bezeichnung mordern und zivilisiert absolut nicht benutzt werden dürften, denn solange es Armut, Krieg und unantastbare Eliten gibt, kann man kaum von modern und zivilisiert sprechen. Immerhin entspringt unser System weitgehend dem römischen Reich ... und ist demnach schon sehr alt! Es hat sich zwar auf eine äusserst perfide Weise weiter entwickelt, doch im Grunde ist es gleich geblieben. Auf der einen Seite die geringe Anzahl der Profiteure und auf der anderen Seite das Meer der Sklaven. Wir alle, mit wenigen Ausnahmen, die zu den Eliten zählen, sind Sklaven des Systems. Uns wurde ein geringer Wohlstand erlaubt, der allerdings mit Schulden erkauft wurde. Dadurch ist von Grund auf eine fatale Abhängigkeit entstanden, die sich jetzt als Sargnagel des gesamten Systems erweist.

Und dass eben dies die grösste Bedrohung des Systems ist, wird jede Diskussion darüber ad absurdum geführt und der Lächerlichkeit preisgegeben. Überlegungen, dass wir Menschen auch ohne einem monetären, damit auch korrupten und elitebildenden System, existieren könnten, wird grundsätzlich abgelehnt und verneint. Doch wenn die jahrtausend alten Strukturen nicht mehr funktionieren, was sollte danach kommen? Denn unser System ist definitiv am Ende! Die Auflösungserscheinungen sind unübersehbar. Warum dürfen wir nicht laut und hörbar über realistische Alternativen nachdenken, ohne von jenen Verbrechern, die uns ins sprichwörtliche Chaos führen, ausgelacht und nicht ernst genommen werden?

Ist der schnöde Mammon wirklich das Wichtigste der Welt?







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



Endspiel in der Eurozone: Vier Tatsachen, die beweisen, dass der Euro-Rettungsschirm völlig irrelevant ist - Und es ist auch völlig unerheblich, was Sarkozy und Merkel zu sagen haben oder mit was für einem Kredithebel man den EFSF ausstattet. Europa ist am Ende. Was in 2008 geschah, war buchstäblich die Aufwärmphase. Die maßgeblichen Ereignisse werden sich in den kommenden 14 Monaten abspielen. (propagandafront.de)

Europa bleiben gut 60 Stunden zur Rettung des Euro ( … oder 112 bis Sonntag?) - Europa kämpft gegen den wirtschaftlichen Untergang. Bis zur Börsenöffnung am Donnerstag in Asien muss sich der Kontinent auf eine Lösung der Schuldenkrise geeinigt haben. (derhonigmannsagt.wordpress.com)

SMP-Programme bei 169,499 Mrd. Euro - Heute teilte die Europäische Zentralbank (EZB) die neuen wöchentlichen Daten der fine-tuning operation des Securities Markets Programme (SMP) mit. Hinter dem SMP-Programm steht der Ankauf von Staatsanleihen aus finanzschwachen Mitgliedsländer der Eurozone (PIIGS), durch die Zentralbanken des Eurosystems, die in der EZB-Bilanz als "Vermögenswert" auf der Aktiva-Seite ausgewiesen werden. Für die 43. Kalenderwoche 2011 stieg das aufgesaugte Volumen an Staatsanleihen um +4,490 Mrd. Euro zur Vorwoche, auf 169,499 Mrd. Euro. Seit Mitte Mai 2010 werden nun bereits potentielle Schrott(Staats)anleihen, insbesondere der Südperipherie der Eurozone aufgekauft und der Trend zeigt weiter nach oben. (querschuesse.de)

Occupy money system - Wer die Geldschöpfung kontrolliert, kontrolliert die Gesellschaft. Eine Demokratie, die ihre Geldschöpfung in die Hände weniger Banken vergibt, hat sich selbst entmachtet; sie ist eine Farce. Jede Demokratie, die ihrem Namen gerecht werden will, muss darum die Geldschöpfung unter ihre Kontrolle bringen. Wir brauchen eine „Monetäre Aufklärung“, einen Ausgang der Gesellschaft aus ihrer selbstverschuldeten monetären Unwissenheit und eine Restauration unserer Demokratie. (mmnews.de)

Deutschland steigt aus dem Euro aus - Das erwartet die ehemalige Bush-Beraterin Philippa Malmgren, wie sie heute dem österreichischen WirtschaftsBlatt verraten hat. Demnach wird in Berlin der Ausstieg vorbereitet, um schnell handeln zu können, wenn die Stunde X gekommen ist. “Ich glaube nicht, dass Deutschland einen Scheck schreiben wird für Griechenland oder irgendein anderes Land”, sagt Malmgren laut dem WirtschaftsBlatt und erwartet ... (markusgaertner.com)

Ex-Bush-Beraterin: "D-Mark-Scheine wieder im Druck" - Für Pippa Malmgren, Ex-Beraterin von US-Präsident George W. Bush, gibt es keinen Zweifel: Die Deutschen werden zur D-Mark zurückkehren. Heimlich sollen derzeit schon neue D-Mark-Scheine gedruckt werden. (tz-online.de)

DAX – normal ist das nicht - Wenn man den Kursverlauf des DAX in den letzten Wochen verfolgt hat, könnte man meinen, man sei im falschen Film. Europa brennt und DAX & Co steigen. Täglich werden die Aktien auf neue, höhere Kurse gehievt. An manchen Tagen gibt es sogar keine Verlierer bei den deutschen Top 30 Werten. So euphorisch hat man die Börsianer ... (start-trading.de)

S&P stuft Euro-Staat Slowenien herunter - Die Euro-Staaten verlieren in den Augen der US-Ratingagenturen weiter an Kreditwürdigkeit. Die Agentur Standard & Poor's hat am Mittwochabend das Rating von Slowenien von AA auf AA- herabgestuft. Indes campen Demonstranten vor der Börse von Ljubljana. (kleinezeitung.at)

EU erlässt Griechen Großteil der Schulden - Verhandlungsmarathon: Die Banken werden zu Beteiligung gedrängt. Griechenland erhält die nächste Notkredit-Rate. (kurier.at)

Schweizer Wirtschaftsprofessor warnt: Griechenland ist nur der erste Dominostein, der umfällt - Griechenland ist erst der Anfang: Charles Wyplosz, Wirtschaftsprofessor am Genfer Graduate Institute, rechnet mit weiteren Zahlungsausfällen in der europäischen Union. (simablog.eu)

Athen: Bankaktien im freien Fall. Was ein 60-Prozent-Haircut für Griechenland bedeutet - So soll es denn nun doch ein "Haircut" werden. Auf 50 bis 60 Prozent sollen die Anleihegläubiger Griechenlands verzichten, die Werte abschreiben. Darauf haben sich gestern die EU-Chefs geeinigt, liest man. (simablog.eu)

US-Bundesstaaten stemmen sich gegen Finanzkollaps - Die ausstehenden Gesamtschulden der US-Bundesstaaten werden in den kommenden Monaten wahrscheinlich die Schwelle von $4 Billionen überschreiten. In diesem Betrag sind auch finanzielle Verpflichtungen im Pensionssektor enthalten. Kalifornien hat unter allen 50 Bundesstaaten die Hauptlast zu tragen, was das Wachstum der US-Wirtschaft zu spüren bekommen dürfte, da der Pazifikstaat immerhin den siebtgrößten Wirtschaftsraum der Erde stellt. (wirtschaftsfacts.de)

Bittere Armut bedroht den "Arabischen Frühling" - Die Euphorie verfliegt, soziale Spannungen wachsen. Tunesiens Langzeit-Diktator Zine Ben Ali flüchtete ins Exil, als der arabische Frühlingssturm losging. Sein ägyptischer Kollege Hosni Mubarak sitzt, oder vielmehr liegt gesundheitlich schwer gezeichnet auf der Anklagebank. Und Muammar al-Gaddafi starb - hingerichtet oder gelyncht - in der Wüste. Jetzt jubeln auch in Libyen die Menschen. Aber gibt es wirklich Grund zu großer Freude? Kommt nach dem Ende der Gewaltherrscher tatsächlich jene Freiheit, von der alle träumen? (kleinezeitung.at)

Bundestrojaner laut "profil" illegal eingesetzt - Innenministerium: "Wir können grundsätzlich nicht alle kriminaltechnischen Tools, über die wir verfügen, offenlegen" (derstandard.at)

BP startet Deepwater Horizon 2.0 - Erinnern Sie sich noch an den 20. April 2010? Dort havarierte die Bohrplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexico. Damaliger Pächter war BP. Bis heute sind die Schäden nicht beseitigt und die Folgen dramatisch, was die US-Administration nicht daran hindert, BP grünes Licht für weitere Bohrungen im Golf von Mexico zu geben. Wer nicht aus der Vergangenheit lernt, ist dazu verdammt sie zu wiederholen, sagte mal ein schlauer Mann. (infokriegernews.de)

Neutronenstrahlung in Tokio (dasgelbeforum.de.org)

Informative Webseite zu Fukushima (dasgelbeforum.de.org)

Muss der Magnetometer nun neu kalibriert werden? Hatte Joe Böhe etwa schon wieder recht? (z-e-i-t-e-n-w-e-n-d-e.blogspot.com)

Current Solar Data (n3kl.org)

Barbara´s Nachrichtenüberblick (dasgelbeforum.de.org)


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1 Kommentar:

Hundsstern hat gesagt…

Schon vor über einem Monat hat diese Philippa "Pippa" Malmgren auf ihrer Webseite gemeint, dass Deutschland bereits druckt und dies in den nächsten Tagen und Wochen bekanntgeben wird.

Alles was man zu den gegenwärtigen Gerüchten findet, beruht auf Malmgren.

Hier noch ein Auszug aus den Deutschen Mittelstands Nachrichten:

DMN: Aber wäre denn das kurzfristig überhaupt möglich?

Malmgren: Ich glaube, dass Deutschland bereits mit dem Drucken von neuen D-Mark-Scheinen begonnen hat. Außerdem sind die alten D-Mark-Scheine nach der Einführung des Euro meines Wissens nicht vernichtet worden.

DMN: Wo wird denn gedruckt, in Deutschland?

Malmgren: Ich glaube, dass man in De La Rue bereits damit begonnen hat.

DMN: Sie glauben also wirklich, dass man in England bereits irgendwo die neue D-Mark druckt? Haben Sie dafür Belege?

Malmgren: Ich glaube, dass das so ist. Es ist ja nicht schwer festzustellen, wie viele Lastwägen die Fabrik verlassen.

DMN: Haben Sie Hinweise, dass in den vergangenen Wochen mehr Lastwägen als üblich De La Rue verlassen haben?

Malmgren: Ich glaube das.


Klingt für mich nicht sehr überzeugend. Kann sie nicht sagen, dass sie es weiß oder glaubt sie es wirklich nur.
Und was ist das überhaupt für ein Argument mit den Lastwägen. Da müsste man schon mehr wissen, um da Zusammenhänge zu Deutschland herstellen zu können. Und außerdem glaubt sie das ja nur. Und das schon seit über einem Monat.

Und nur so nebenbei. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Deutschland zu der DM zurückkehren wird. Schon allein wegen dem psychologischen Effekt, wird man nicht wieder die DM einführen. Deutschland wird keinen Schritt zurück machen. Wenn dann wirds was neues geben. Ob jetzt nur für Deutschland oder für eine gemeinsame stabilere Währungs-Union.