Sonntag, 7. August 2011

Wir sind zu Sklaven des Systems geworden!

Viele Experten sagen für nächste Woche weitere Kursrückgänge voraus, so auch der Chefvolkswirt der Deutschen Bank Tom Mayer: "Es könnte weitere Verluste geben ... Schlechte Nachrichten sind immer unangenehm für Märkte.“ Einige erwarten crash-ähnliche Rückgänge und derzeit steht auch zur Diskussion, Börsen am Montag vorsichtshalber geschlossen zu halten, bis die Lage sich einigermassen beruhigt.

Es wird auch Versuche geben, den Goldpreis zu drücken. Ob dies nachhaltig gelingen könnte, ist anzuzweifeln. Denn wenn die Börsen eine Kapitalflucht erleben, wechseln viele Investoren in Edelmetalle und andere Rohstoffe. Das führt zu mehr oder weniger starken Kursverlusten an den Börsen, allerdings auch zu Kursanstiegen bei Gold und Rohstoffen.

Natürlich müssen auch die US-Dollar- und Eurokurse im Augen behalten werden. Gegenüber stabilen Währungen wie den CHF werden sie in jedem Fall, auch trotz der Anstrengungen der Schweizer Nationalbank weiterhin gross Euros einzukaufen, verlieren.

Es könnte eine bewegte und durchaus historische Woche werden. Insgesamt wird erwartet, dass die jetzige Krise jene von 2008 bei weitem übertreffen wird.

Auch die Gefahr, dass nun ein Kollabieren unseres Währungs- und Finanzsystems ist zwar nicht sehr wahrscheinlich, aber doch gegeben. Es spielen zu viele Faktoren ineinander und können leider nicht mehr sehr stark beeinflusst werden, weil die möglichen Ressourcen nicht mehr vorhanden sind. Jedenfalls glauben die Märkte, die Investoren nicht mehr blauäugig und bedingungslos den Politikern. Hier hat bereits ein (begründeter) Vertrauensverlust stattgefunden.

Jene benötigten und astronomischen Summen zur Rettung diverser Volkswirtschaften können nur mehr versprochen, nicht aber aufgebracht werden! Die Zinsen für Staatsanleihen sind fast überall im Steigen begriffen ... auch die Zinsen für deutsche Anleihen. Damit wird auch klar, Deutschland kann die EU nicht mehr finanzieren - so wie einige sogenannte EU-Politiker es gerne hätten. Sie haben "das Schwein schon geschlachtet", nun gibt es nichts mehr her. Ausserdem wird es immer schwieriger dem eigenen Volk zu erklären, warum man es rigoros ausplündert!

Jedenfalls wird diese Woche ziemlich turbulent! Langeweile wird sicher keine aufkommen. Insofern scheint es heuer kein Sommerloch zu geben ...

Auch die Länder bzw. die Städte, wo Unruhen stattfinden, werden immer mehr. Dieses Wochenende hat es London und Israel "erwischt". Unruhen sind auch immer ein Gradmesser für die Unzufriedenheit eines Volkes. Und tatsächlich stehen die Politiker mit dem Rücken zur Wand. Ihren angeblichen Programmen wird kein Glauben mehr geschenkt - berechtigter Weise! ES GIBT KEINE LÖSUNG MEHR! Wer das glaubt ist schlichtweg ein Träumer!

Derzeit ist alles im Umbruch: der Kapitalismus, der Sozialismus, unser Gesellschaftssystem, das gesamte Finanzsystem, bis hin zur Freien Marktwirtschaft (soferne diese überhaupt noch funktioniert). Wir müssen uns auf eine völlig neue Welt gefasst machen.

So wie derzeit die wirklichen, nicht offensichtlichen, Machtstrukturen aussehen, taumeln wir direkt in totalitäre, restriktive Zeiten. Der Grossteil der breiten Massen verarmt, wird kaum genug zu Essen haben und sich einer "starken Hand", vornehmlich Populisten und Demagogen, freiwillig unterordnen. Denn diese werden verlautbaren, die Grundbedürfnisse jedes Menschen abzudecken. Jedenfalls wird nichts mehr so sein, wie bisher. Irgendwann wir der Mensch erkennen, dass er vom Fegefeuer in die Hölle gewandert ist und es wird wieder Aufstände, Unruhen und Revolutionen geben. Erst wenn diese selbstsüchtigen, egoistischen Politiker zum Teufel gejagd werden können, kann tatsächlich ein Umdenken und vor allem eine Veränderung im Bewusstsein der Menschen stattfinden.

Wir alle haben uns dem Staat zu sehr ausgeliefert. Kaum jemand wollte und konnte mehr Eigenverantwortung übernehmen, weil durch die Staatsgewalt mit allen ihren "sozialen Gesetzen" und "Annehmlichkeiten" unser aller Leben geregelt wurde. Wir sind zu Sklaven des Systems geworden! Und nun scheint es, dass unsere Vorsorge und unser Schutzbedürfnis nicht mehr erfüllt werden kann. Renten uns Sozialhilfen sind unsicherer denn je, selbst Annehmlichkeiten wie Gratiskindergarten, Gratisbildung und Gratisuniversität werden derzeit diskussionsreich abgeschafft. Es gibt, trotz Aufstand der Betroffenen, schlicht kein Geld mehr dazu.

Die Verschärfung der Krise wird ihr übriges dazu tun. Es werden Staaten ins Trudeln kommen, die bisher noch relativ gut aufgestellt waren. Es ist Teufelskreis, aus dem es kein Entkommen gibt. Auch die scheinbare Stabilität einiger Staaten, wie zB. der Schweiz ist gefährdet. Auch sie wird die Abwertungen des Euros und ein Aufweichen und Angleichen der Politik mitmachen, da sonst ihre Wirtschaft kollabiert. Egal ob es sich um die Tourimuswirtschaft - Urlaub in der Schweiz wird zu teuer - oder um die produktive Wirtschaftschaft handelt - Schweizer Produkte steigen im Preis (Schokolade, Schweizer Messer, Käse, HighTech-Produkte, etc.). Mitgefangen, Mitgehangen!

Grundsätzlich ist nächste Woche alles möglich! Wir werden sehen, dass die betroffenen Staaten mit astronomischem Aufwand probieren werden, den Zusammenbruch weiter hinauszuzögern. Freunde, diese astronomischen Summen, die nun schnellstmöglich und ersatzlos vernichtet werden und kaum wirklich Relevanz zeigen, sind Volksvermögen! Jetzt geht es wirklich um´s Eingemachte und um das Vermögen des Volkes - auch um privates Vermögen! Am Ende stehen wir alle, bis auf ganz, ganz wenige verdammt mittellos da. Die Krise ist eine Umverteilung von Vermögen, von unten nach ganz oben.

Was sollte jetzt besonders beachtet werden?

# Heb´ möglichst viel Bargeld von deinem Konto ab und verwahre es zu Hause!
# Tausche verfügbares, bald wertloses Geld in Edelmetalle ... und wenn es nur wenige Unzen Silber sind. Bedenke, Gold ist nicht zu teuer, nur der Wert unseres Geldes fällt rapide!
# Achte darauf, dass du zumindest für ein bis zwei Wochen Lebensmittel, Wasser, Medikamente und Hygieneartikel zu Hause hast.

Mit dem Downgrade der USA ist ein Stein ins Rollen geraten. Die nächsten Staaten, die vermutlich abgewertet werden, sind Italien und Frankreich - ebenfalls "grosse Kaliber". Auch wenn die USA weit weg ist, wir Europäer, zumindest die Politiker, halten immer noch eine währungstechnische, wirtschaftliche und politische Nähe bzw. Partnerschaft aufrecht. Eigentlich sollten wir uns, seit 2008, wo die Krise ihren ersten Höhepunkt aus den USA mit der Pleite von Lehman & AIG erreichte, emanzipiert und einen eigenen, europäischen Weg eingeschlagen haben. Leider sind unsere EU-Politiker, aber auch viele nationale Politiker, nicht dieser Ansicht und halten sich weiterhin an der Reling eines sinkenden Schiffes fest. Leider so fest, dass der Untergang der USA uns Europäer mitreissen kann (und wird).

Mein Freund Thomas schrieb in seinem Blog, ich zitierte ihn gestern, ua. den bemerkenswerten Satz: "Es kann ja auch was Besseres nachkommen." Das wird es, es wird etwas viel, viel Besseres nachkommen, dass ist sicher, denn der Mensch ist zwar anscheinend nur bedingt lernfähig, aber die durch die grösste Katastrophe der Menschheit, die jetzt im Gange ist, MUSS er lernen, wenn er überleben will!

Nur müssen wir da durch, durch Zeiten, die ich als absoluten Nullpunkt beschreibe. Zeiten, wo nichts mehr geht, wo absoluter Stillstand, in allen Bereichen, sein wird. Die Party ist vorbei, das müsste jetzt schön langsam der Dümmste eingesehen haben. Und doch ist die Stimmung nicht der Situation angepasst. Die Menschen gieren weiterhin nach Unterhaltung, nach Glamour und geistiger Betäubung. Ich habe den Eindruck, wenn einer der völlig inkompetenten Politiker sagt: "Leute, wir haben alles im Griff!", feiern sie beruhigt weiter. Was kann schon passieren.

Sie alle werden eines Tages aufwachen und sich darüber beschweren, dass ihnen niemand etwas gesagt hat, sie niemand gewarnt hat ... und sie werden hungern und dürsten. Nur wenige werden sich zurücklehnen und abwarten, was als nächstes passieren wird! Krisenvorsorge zu treffen ist KEINE GARANTIE fürs Überleben, kann allerdings sehr, sehr beruhigen, wenn alle anderen Hungern müssen, weil die Supermärkte und Lebensmittelmittelläden geschlossen, der Euro wertlos und der Schwarzmarkt zu teuer sind ...







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



Collapse-O-Meter: Momentane Stärke des Finanzbebens: 10.2 (hartgeld.com)

Politiker und Notenbanker ratlos - Seit Beginn der Finanzkrise wurden nur die Symptome bekämpft - Wenn Dummheit weh täte, dann würde ein lautes Gebrüll Europas Parlamente durchziehen. Selten hat man Eliten gesehen, die vor Einfältigkeit nur so strotzen und die mit Methoden von vorgestern aktuelle und Probleme von morgen lösen wollen. Die Kursstürze rund um den Globus sind nichts anderes als die Antwort des Marktes, der Notenbanker und Politiker spüren lässt, dass sie von Anbeginn der Finanzkrise an alles falsch gemacht haben, was man nur falsch machen kann. (heise.de)

Euro-Rettung: Jetzt ist alles möglich! - Die weltweite Schuldenkrise eskaliert. Insbesondere in Europa müssen auf politischer Ebene jetzt weitreichende Entscheidungen getroffen werden. Die denkbaren Ergebnisse der kommenden Euro-Rettungspolitik sind nicht sonderlich erfreulich. Es geht um alles oder nichts! (goldreporter.de)

DB: Crash wahrscheinlich - Chefvolkswirt der Deutschen Bank rechnet mit weiteren Kurseinbrüchen an den Börsen. Tom Mayer: “Es könnte Verluste geben“. - “Schlechte Nachrichten sind immer unangenehm für Märkte“. Ökonom: Abstufung der USA durch Ratingagentur ist “historisch denkwürdiges Ereignis“ und ein “Warnschuss“ für die US-Politik. (mmnews.de)

It’s Crash Time - Die globale Währungskrise ist angelaufen - Lange wurde über den kommenden Crash der Papierwerte geschrieben, jetzt steht er vor der Türe. Er kommt in Form einer globalen Währungskrise mit der Flucht aus Papier und Währungen primär in Gold. Noch merken die Sparerschafe nichts, aber die Politik ist bereits in höchster Panik. Bald wird es voll durchschlagen und die Banken sperren zu. Dann werden es alle merken. (hartgeld.com)

Katastrophe an den Börsen, Black Monday? Der Dead Cat Bounce scheint abgeschlossen zu sein und nun die zweite Runde des Crashs im Beginn. Die Krise war nie – zu keinem Zeitpunkt – vorbei, wie man versuchte den Menschen klar zu machen. Es wurde mit viel “Geld” Zeit gekauft, mehr nicht. Die Anzeichen sind deutlich und die Folgen sind mit möglicherweise Katastrophal nicht übertrieben. Der Handlungsspielraum der Wirtschaftsnationen ist massiv ausgeschöpft und was im Augenblick an die Tür klopft, sieht aus wie ein Weltwirtschaftlicher Hurricane. (infokriegernews.de)

Amerika im Niedergang, Europa in beginnendem Aufruhr - Das einzige Thema, das an diesem Wochenende der Herab-stufung des US-Ratings Paroli bieten kann, ist der anhaltende Zoff um eine Aufstockung des Europäischen Rettungsfonds EFSF, dessen effektives Ausleihvolumen bekanntlich vor nicht allzu langer Zeit auf 440 Mrd. Euro aufgestockt wurde. (markusgaertner.com)

Großgläubiger China in Alarmbereitschaft - Dass die Kreditwürdigkeit der größten Volkswirtschaft der Welt erstmals herabgestuft wurde, ruft den größten US-Gläubiger China auf den Plan. Die US-Regierung spricht indes von einem "Rechenfehler". (kleinezeitung.at)

USA – Die Kosten des Downgrades - In Geschäftsbanken, Pensionsfonds, Versicherungen und Zentral-banken werden seit gestern Abend die Taschenrechner bemüht: Was kostet die Herabstufung der US-Kreditwürdigkeit durch S&P? Eine kaum zu lösende Aufgabe. Aber am Ende wird eine Zahl herauskommen, die gigantisch ist. (markusgaertner.com)

Die Börsen kündigen die nächste Krise an - Gigantische Staatsschulden und hilflose Politik machen den großen Crash möglich. (kurier.at)

Italien zu groß für Rettungsschirm - Deutsche Regierungsmitglieder hegen Zweifel, dass Italien durch den europäischen Rettungsschirm gerettet werden könnte. (kurier.at)

Kommt die Währungsreform? Durch die Manipulation von Statistiken, die Ausblendung von Risiken, eine falsche Zinspolitik und die Rettung bankrotter Banken wurde die endgültige Ruinierung der Staatsfinanzen eingeleitet. Die Euro-Zone und USA nähern sich in immer schnelleren Schritten der Zahlungsunfähigkeit. Ist eine globale Währungsreform angesichts der zerrütteten Weltfinananzen unvermeidbar? (mmnews.de)

Schwere Krawalle in London nach Tod eines 29-Jährigen - Brennende Polizeiautos, Gebäude und vermummte Randalierer - in der Nacht auf Sonntag kam es in London zu Ausschreitungen zwischen Polizisten und Demonstranten. Anlass war der Tod eines 29-Jährigen durch eine Polizeikugel. (kleinezeitung.at)

Proteststurm in Israel immer stärker: 350.000 Teilnehmer - Bei einer der größten Kundgebungen in der Geschichte Israels haben am Wochenende Hunderttausende ihren Unmut wegen zu hohen Mietkosten geäußert. Angefangen mit einem Zeltlager, artete der Protest zu einer Massenbewegung aus - "Marschiert wie die Ägypter". (kleinezeitung.at)

Warnung – “Tsunami in Israel” - In Kürze wird in der UN-Vollversammlung über die Ausrufung eines unabhängigen Palästinenserstaates abgestimmt werden. Dies ist für die Anführer des zionistischen Regimes wie ein Tsunami und wird ihnen das gleiche Schicksal zuteil werden lassen wie dem Apartheids-Regime in Südafrika. Tel Aviv hat eine massive Kampfaktion zur Verhinderung dieses Tsunami begonnen, wobei ihm Washington voll und ganz zur Seite steht. (derhonigmannsagt.wordpress.com)

Ölförderung in Nigeria richtet riesige Umweltkatastrophe an - UNEP: "Längste Aufräumarbeiten aller Zeiten vonnöten". (derstandard.at)

Teilchengürtel aus Antimaterie umgibt die Erde - Anhand von Messdaten der PAMELA-Instrumente an Bord des russischen Satelliten "Resurs-DK1" haben italienische Wissenschaftler einen Gürtel aus Antiprotonen entdeckt, der die Erde in rund 200 Kilometern Höhe umgibt. (grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com)

Flughafen nach Ätna-Ausbruch geschlossen (kleinezeitung.at)

Polarlichter über Deutschland - Geomagnetischer Sturm erreicht KP8 (z-e-i-t-e-n-w-e-n-d-e.blogspot.com)

Power companies prepare as solar storms set to hit Earth - Three large explosions from the Sun over the past few days have prompted U.S. government scientists to caution users of satellite, telecommunications and electric equipment to prepare for possible disruptions over the next few days ... (z-e-i-t-e-n-w-e-n-d-e.blogspot.com)




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