Mittwoch, 10. August 2011

Unser Geldsystem & die Demokratie sind Auslaufmodelle!

Wer sich jemals die Mühe machte, sich mit unserem Geld-, vor allem unserem Zinssystem näher zu befassen und es dadurch auch zu verstehen, kommt auf einige (fast) unglaubliche Fakten, die dem unbedarften und unwissenden Nutzern dieses Systems vollkommen verborgen bleiben.

Wie bei gewissen anderen Begriffen wird die Wahrheit und Transparenz möglichst im Dunkeln gehalten und eine, man könnte sagen, euphorische Glorifizierung durch die Bevorteilten, also die Eliten, desinformiert und tragt dazu bei, dass ein völlig falscher Eindruck entsteht. Einer dieser wunderbar falsch interpretierten und verlogenen Begriffe ist: die Demokratie. Und diese spielt in dem heutigen Artikel neben dem Geld- und Zinssystem, also dem monetären System, eine grosse Rolle.

Unser Geldsystem ist ein Pyramidenspiel, ein Schneeballsystem. Es ist auf Zins und Schulden aufgebaut. Wenn dir ein Bankberater empfiehlt; "Bring dein Geld zur Bank und lass es arbeiten!", so lügt er insofern, dass Geld niemals "arbeiten" kann. Es bringt auch, nur weil es auf der Bank (zB. auf einem Sparbuch) liegt, keine Zinsen. Doch es ist, auch wenn es dir gehört, Kapital der Bank. Sie verleiht nämlich dein Geld ... und sie erschafft aus deinem Geld neues Geld. Weil sie wesentlich mehr verleihen, kann, als sie tatsächlich hat bzw. über das sie verfügt. Nun werden zwei Dinge erschaffen, welche die zentrale Rolle in unserem System spielen: Schulden und Zinsen. Durch die exzessive Ausweitung der Schulden- und Zinspolitik, werden täglich Milliarden aus dem Nichts erschaffen, die irgendjemand irgendwann zurückzahlen muss - der Kreditnehmer. Du, weil du deine bescheidenen Ersparnisse quasi als Grundlage für Kreditvergaben der Bank geliehen hast, bekommst auch ein paar Prozenterln aus diesen Geschäften. Das ist jenes Geschäft, wenn ein Bankberater sagt: "Dein Geld arbeitet!" Es bringt Zinsen und vermehrt sich ...

Macht dies nicht nur deine Bank, sondern alle Banken und werben sie auch recht eindrucksvoll damit, dass jeder sich seine Träume mit einem oder mehreren Krediten erfüllen kann, so baut man langsam eine gewaltige Kreditpyramide auf, deren Sinn nur darin besteht, neues Geld aus dem Nichts zu erschaffen. Die Zinsen und die Kapitalrückzahlungen sind nun jene Erträge, welche die Banken reich machen bzw. machten.

Langsam aber sicher wurde dieses Pyramidensystem so gigantisch gross und komplex, dass es nur mehr funktioniert, wenn sich auch die Schulden, die Kredite gigantisch erhöhten. Denn irgendwann wurde jene Grenze überschritten, die es unmöglich machte, alle Schulden inklusive der Zinsen zurückzubezahlen. Es wurden alle in die Schuldenfalle getrieben: Unternehmen, Selbständige, Private und Staaten. Oftmals so tief, dass eine Rückzahlung der Zinsen und des Kapitals nur mehr mit neuen Schulden, mit neuen Krediten möglich war. Diese Situation haben wir erreicht! Nun müssen wir nur warten, bis das Schneeballsystem, das Pyramidenspiel seine eigenen Grenzen findet, jene, wo eine weitere Verschuldung ökonomisch nicht mehr möglich ist, weil trotz Aufstockung nicht einmal zur Rückzahlung der Zinsen, geschweige denn des Kapitals, mehr möglich ist. Dann fällt dieses System wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Auch wenn man den Markt mit neu erschaffenen Geld flutet und die Inflation (Geldentwertung) extreme Formen annimmt. Derzeit "drucken" die USA (Fed), Japan und Europa (EZB) neues Geld, dh. sie erhöhen die sich im Umlauf befindliche Geldmenge empfindlich (Quantitive Easing / Quantitive Lockerung) und halten auch die Zinsen sehr niedrig. Trotz Geldentwertung durch QE und Inflation UND billiges Kreditgeld durch extrem niedere Zinsen sind wir an die Grenzen des Systems gestossen bzw. haben wir diese schon überschritten.

Nun bräuchte man einen zusätzlichen Faktor, um neue Märkte zu erschliessen, damit die Eliten wieder gross verdienen könnten - am Geldverleih und an den Zinsen. Der letzte Schub war die globale Verbreitung der Computer (Personal Computer), das Internet und die Kommunikationstechnik (Handys). Derzeit ist eine gewisse Übersättigung des Marktes gegeben und trotz Neuentwicklungen der Markt nicht mehr so dynamisch wie zu Beginn. Dieser zusätzliche Faktor komplett neuer Märkte ist aber definitiv nicht in Sicht. Klar, wenn jeder einen Computer, Laptop, Handy und Internetzugang hat, bremst sich der Markt ein ... die Dynamik fehlt. Ab diesem Zeitpunkt ist es ein annähernder Verdrängungsmarkt, kein dynamisch wachsender mehr. Doch die Schulden steigen, die Rückzahlungen auch - und irgendwie muss das auch finanziert werden. Sonst stehen die Räder der ewigen Expansion bald still! Eigentlich stehen die Räder der Expansion schon still, denn eine weitere Expansion dieser Schuldenpolitik ist offensichtlich nicht mehr möglich ... wie bereits gesagt, das System ist an seine eigenen Grenzen gestossen bzw. hat diese überschritten. Der Zusammenbruch des selbigen ist nur mehr eine Frage der Zeit ...

Zusatz: Das Märchen des ewigen expandierenden freien Marktes mag vielleicht eine theoretische Richtigkeit aufweisen. Einen freien Markt, wo ausschliesslich das Prinzip von Angebot und Nachfrage existiert, ist praktisch nicht möglich. Jeder Eingriff durch Förderungen, Subventionen, Steuervorteile oder zusätzlichen Besteuerungen, wie auch Monopolismus führen jeden sogenannten freien Markt ad absurdum und bevorteilen gewisse Gruppen oder Produkte. Der freie Markt ist ebenso ein nicht praktikables Gebilde, wie die Demokratie, in der die Macht vom Volk ausgeht!

Und damit sind wir beim zweiten grossen Thema, die verlogene Definition von etwas, das es im Grunde nicht ist: die Demokratie. Man versucht uns, bisher erfolgreich, zu suggerieren, dass die Demokratie die beste Staatsform überhaupt ist, weil das Volk (durch Wahlen) die Macht besitzt und die Regierenden nur "im Auftrag des Volkes" handeln.

Tatsächlich wählen die Bürger nur einen Vertreter oder eine Gruppierung, die ihre eigenen Interessen vertritt. Auf die Wünsche des Volkes wird immer weniger geachtet. Nur vor den Wahlen werden Versprechungen gemacht, die in der Realität meist nicht verwirklicht werden können. Dazu gibt es auch einen Gerichtsentscheid, laut dem ein Richter in Österreich den bewusst verlogenen Wahlversprechen ihre Legalität verleiht. Der Bürger müsste wissen, dass diese Wahlversprechen kaum Aussicht auf Realisierung haben. Das heisst, die Politiker dürfen uns bewusst belügen! Und das tun sie auch, in zunehmenden Masse.

Wer bitte, von uns Bürgern, hat die Regierungen beauftragt, völlig absurde Szenarien und Bedrohungen zu entwerfen, damit eine fast 100%ige Kontrolle jedes Einzelnen möglich ist? Wer von uns möchte freiwillig mehr als 50% Steuern zahlen? Wer hat den Wunsch permanent Freiheiten gegen mehr Restriktionen und Kontrollen einzutauschen. Die Demokratien wandeln sich immer stärker zu Demokraturen, zu totalitären Regimen, wo das Volk ihren Diktator selbst wählen darf ;-)

Jenes schöne Märchen, das uns von einer Demokratie, wo die Macht vom Volk ausgeht, gibt es in Wirklichkeit nicht. Es regieren in einer Demokratie genauso wie in einer Diktatur die eigenen Interessen der Mächtigen. Nur etwas verhaltener. Die einzige Demokratie der Welt, in der für fast alle anstehenden Entscheidungen das Volk gefragt wird, ist die Eidgenossenschaft der Schweizer. Sie kommen einer realen Demokratie am nächsten. In allen anderen machen die Herrschenden im Grunde das, was ihren Interessen und nicht den Interessen des Volkes entspricht.

Und eben weil sich diese Demokratien immer mehr in totalitäre Diktaturen wandeln, nicht zuletzt auch unsere nicht gewählte EU-Regierung (EUSSR), werden sich die Menschen langsam beginnen zu wehren und zu rebellieren.

Egal welche Gründe die Demonstrationen in Griechenland und Spanien haben, ebenso die derzeitigen Ausschreitungen in England, sie zeigen auch die Unzufriedenheit mit der Politik - auch wenn sehr viele gewaltbereite Krawaller und Rowdys dabei sind. Sie zeigen auch die Schwächen unseres Systems auf, das von verlogenen Multikulti und falschen Gutmenschen dominiert wird. Offenbar durch Vermischung die eigene Kultur, die über Jahrhunderte entstand, zu unterwandern. In der heutigen Zeit ist Individualität und Einzigartigkeit (auch für Völker) nicht mehr gefragt, sondern eine sonderbar anmutende globale Uniformität. Irgendwie errinnert es mich an den Maoismus, wo vom göttlichen Führer Mao abwärts jeder mit der gleichen Uniform, dem gleichen Fahrrad und der gleichen Ausbildung zwangsbeglückt wurde. Abweichungen waren definitiv nicht erwünscht und wurden schwer geahndet.

Obwohl, so gleich waren sie nie alle, denn die Mächtigen, die "da oben", waren immer ein wenig gleicher! Und genau in diesem Punkt ähneln sich alle hierarchischen Systeme ...

Und auch in jenem Punkt, wo die Eliten alles versuchen, das Volk zu kontrollieren und zu unterdrücken. In einigen Systemformen offensichtlicher, in anderen, wie in der Demokratie, doch etwas verhaltener und versteckter. Doch das Ziel ist überall das gleiche, die absolute Macht, die absolute Kontrolle.

Selbst wenn man "Krieg" gegen das eigene Volk führt (9/11), damit man eine der wichtigsten demokratischen Grundlagen, die Verfassung, durch einen faschistischen Akt (Patriot Act), aushebelt, wo der Bürger im Grunde keinerlei Rechte mehr besitzt, dann hat sich die Demokratie selbst erledigt.

Auch die europäischen Demokratien weisen diesen gefährlichen Trend auf ... hin zum totalitären Staat, zur Enteignung und zur Kontrolle der Bürger.

Fazit: Sowohl der expansive Kapitalismus wie auch jede Demokratie pervertiert sich selbst und kann nur durch Manipulation und gezielter Desinformation (Lügen) aufregt erhalten werden!

Morgen liest du, welche Alternativen es gibt ... die nach dem Zusammenbruch von Geldsystem, Kapitalismus und staatlicher Ordnung kommen könnten!







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



Konjunktur der Eurozone droht der Absturz - Das Wirtschaftsklima hat sich verschlechtert, die Erwartungen für die kommenden Monate deutlich eingetrübt. (derstandard.at)

Warum die Lage bedrohlicher erscheint als 2008 - Die Weltwirtschaft fürchtet sich vor einer Neuauflage der Krise von 2008. Doch es gibt erhebliche Unterschiede zur damaligen Situation. (welt.de)

EU: Bankrottgefährdete Staaten sollen durch die Hintertür noch mehr Gelder bekommen - Offensichtlich reicht es nicht, dass man für zahlungsunfähige europäische Länder bereits Hunderte von Milliarden Euro zur Verfügung stellt. Jetzt sollen sogar Staaten, die NICHT zur Eurozone gehören, über Strukturfonds an Steuergelder kommen. (kopp-verlag.de)

Führten Margin-Calls zum Ausverkauf? Die Finanzmärkte sind längst nicht mehr das, was sie in der Vergangenheit waren. Sie sind synchroner und korrelierter geworden als jemals zuvor. Das macht die prozyklische Entwicklung der Spekulation auf Pump problematisch. (faz.net)

Deutsche CDS explodieren - Die Werte für deutsche CDS – Kreditausfallversicherungen – für deutsche Staatsanleihen sind innerhalb weniger Tage um 100% von 40 auf 80 explodiert. Das ist der Wert, den aktuell auch das Pleiteland Großbritannien innehat. Ade Deutschland. (der-klare-blick.com)

Ausschreitungen in Großbritannien: Regierung bereitet sich auf Ausgangssperren und Kriegsrecht vor - Nach zahlreichen Berichten über das Scheitern der Polizei…bereiten sich die britischen Regierungsbehörden nun darauf vor, Ausgangssperren und Kriegsrecht zu verhängen, um die massiven Bürgerunruhen einzudämmen. (propagandafront.de)

Die Welt steht in Flammen – löschen zwecklos - Schön bunt ist unsere Welt geworden, einerseits, doch andererseits, zu welchem Preis? Unter dem Einfluss einer wilden und gewalttätigen Meute steht eines der mächtigsten und ehemals reichsten Länder der Erde fast hilflos vor ausgeraubten und von einem Flammeninferno zerstörten Geschäften in seiner Hauptstadt. So überrascht und schockiert die Menschen in Großbritannien jetzt auch sind, das war kein Überraschungsangriff, sondern ein Aufstand mit konkreter Ansage. Wer jedoch nicht hören will, der muss eben fühlen. Hat der Bürgerkrieg jetzt auch bei uns begonnen? (wahrheiten.org)

Europa brennt und die Abgrenzung beginnt - Mehr und mehr beginnen die Vorhersagen sich zu bewahrheiten. London brennt an allen Ecken und Enden, ein Ausdruck großer Unzufriedenheit. Seitens der Medien werden die Krawalle an den Tot eines 29 Jährigen geknüpft, jedoch liegen die Ursachen viel tiefer und könnten bald ganz Europa erfassen. Leider richtet sich der Zorn der Menschen gegen die Falschen und entläd sich in Gewalt, würde die Energie einfach friedlich an die richtigen Menschen gerichtet werden, wären echte Lösungen in Sicht. (infokriegernews.de)

business ass usual ... Gestern, am 09.08.2011, tagte der FOMC-Ausschuss der privaten, amerikanischen Notenbank, genannt “FED“, um der Welt mitzuteilen, dass sie der Welt nichts mitzuteilen hat – außer “business as usual“. (der-klare-blick.com)

Der 2-Billionen-Dollar-Fehler - Gleich um 2 Billionen Dollar hat sich die Ratingagentur Standard & Poor's bei den künftigen Schulden Amerikas verrechnet. Doch bei der Entscheidung zur Herabstufung der Kreditwürdigkeit ließ sich die Agentur auch nach der Korrektur des Rechenfehlers nicht beirren. (faz.net)

Kippt die Bank of America? Bank of America - eine der größten Banken der USA verliert in den letzten Monaten mehr als 60% an der Börse. Allein letzten Montag ging’s 20% abwärts an einem Tag. Doch der Chef beschwichtigt: alles wird gut. Parallelen zu Lehman? (mmnews.de)

Preise in China geraten außer Kontrolle - Die Inflation steigt auf 6,5 Prozent und stürzt die Zentralbank in ernste Probleme: Sie müsste eigentlich die Zinsen erhöhen - angesichts der Turbulenzen an den Märkten käme dieser Schritt aber zur Unzeit. (handelsblatt.com)

Chinas erster Flugzeugträger läuft zur Testfahrt aus - Der erste chinesische Flugzeugträger hat den Hafen von Dalian verlassen. Die Nachbarstaaten verfolgen die Modernisierung und Aufrüstung der Streitkräfte des Landes mit grosser Sorge. (bernerzeitung.ch)

Sensationelle Meldung: Die globale Temperatur steuert das CO2-Niveau – nicht der Mensch! Jetzt geht ein weiterer „Fingerabdruck“ verloren: Nicht nur, dass anthropogene Emissionen nicht das Klima beeinflussen, sondern sie steuern nicht einmal das globale CO2-Niveau.
Während der letzten beiden Jahre untersuchte Prof. Murry Salby das Mischungsverhältnis von C12 und C13 Isotopen, sowie das CO2-Niveau rund um die Welt. Dabei kam er zu dem Ergebnis, dass anthropogene Emissionen nur eine sehr geringe Auswirkung auf das globale CO2-Niveau haben. Nicht nur, dass anthropogene Emissionen nicht das Klima beinflussen, sondern sie kontrollieren nicht einmal das globale CO2-Niveau. (eike-klima-energie.eu)

Gewaltige Sonneneruption registriert - Größter Ausbruch seit fast fünf Jahren - allerdings auf der uns abgewandten Seite der Sonne. (derstandard.at)

Perseiden 2011: Sternschnuppen-Schauer steht bevor - In der Nacht vom 12. auf den 13. August erreicht auch dieses Jahr der Meteor-Schauer der Perseiden seinen Höhepunkt, wenn tausende Sternschnuppen beobachtet werden können. Noch bis Ende August wird der Meteorstrom, wenn auch sich zunehmend abschwächend, zu sehen sein. (grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com)

Barbara´s Nachrichtenüberblick (dasgelbeforum.de.org)




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1 Kommentar:

Joseph Meyer hat gesagt…

Richtig, die Staaten müssen selber die Geldschöpfungshoheit übernehmen, um aus der Schuldenspirale herauszukommen.
Das wâre praktisch auch leicht machbar, indem die Nationalbank die eigenen Staasanleihen (Staatsbons, Bundesschatzbriefe) in kleinen Stückelungen direkt als legales Zahlungsmittel im eigenen Land, parallel zum Euro, in den Geldkreislauf einbringt. Joseph Meyer