Montag, 11. Juli 2011

Tu felix Austria!

In der letzten Wochen trudelten bei mir 17 (!!!) Emails ein, in denen ich gefragt werde, ob es hier in der Steiermark Häuser oder Bauernhöfe zu kaufen bzw. zu mieten gibt. Ein Freund von mir hat auch schon einen Makler mit der Suche beauftragt!

Sie alle haben eins gemeinsam: Sie stammen alle aus Deutschland und haben (berechtigte) Angst, kurzfristig in einem totalitären Staat leben zu müssen. Ausschlag war siher die Ankündigung der Bargeldgrenze von 1.000 €uro, die der Raubritter und Halsabschneider der Nation, Schäuble, mit fadenscheinigen, im Grunde nicht haltbaren Argumenten als Gesetz durchdrücken möchte.

Zusätzlich wurde auch bekannt, dass es Hausdurchsuchungen bei Stuttgart-21-Demonstranten gegeben hat. Sich mit freier Meinungsäusserung gegen den Staat betätigen zu wollen, scheint, auch wenn es demokratie-politisch und gesetzlich legal ist, sofort als Staatsfeind behandelt zu werden. Willkürliche Restriktionen, die in einem demokratischen Rechtsstaat nicht vorkommen dürfen!

Demnach scheint Österreich, seit Kreisky die "Insel der Seligen", zu einem fast paradiesischen Ort der Zuflucht zu mutieren - besonders für Deutsche. Die bisher immer die grössen Brüder waren und Klein-Österreich immer im Schatten des Grossen stand.

Tatsächlich entwickelt sich die Situation derzeit äusserst bedenklich in Deutschland. Zusätzlich wird immer bekannter, dass die Frage der staatlichen Abhängigkeit von den USA, Israel und Grossbritannien immer noch nicht gelöst ist! Deutschland ist nach wie vor besetzt und noch immer kein souveräner Staat. Dazu kommen die peinlichen Kniefälle deutscher Politiker, allen voran Merkel, vor den Israelis. Und noch immer werden Gerichtsurteile NICHT von Richtern unterzeichnet ...

Insofern hat Deutschland weit grössere Probleme, über die sich Politiker sorgen müssten, als die Einschränkung des Bargeldverkehrs. Allerdings so gesehen kann es natürlich sein, dass die deutschen Politker ohnehin nur weisungsgebundene Organe diverser elitärer Schichten bzw. Staaten sind und Befehle, die sie aus Washington, London oder Jerusalem erhalten, offensichtlich ausführen müssen.

Nun stellt sich die Frage, ob nur die Souveränität Österreichs oder auch die Qualität bzw. Kompetenz unserer Politiker den Unterschied zwischen beiden Staaten ausmacht. Richtig ist, dass diese Troika (US, GB und Israel) bei uns kaum ein grosses Interesse zeigen, dafür ist das Alpenland zu klein und unbedeutend. Und die Qualität unserer Politiker, vom Duo Faymann/Spindelegger (auch ehemals Faymann/Pröll) abwärts eher Realsatire und infantiles Kasperltheater ist, als ernstzunehmende, nachhaltige Realpolitik. Wir warten halt immer ein wenig ab, wie sich dies und das in anderen Ländern entwickelt und tun schliesslich nur etwas, wenn schon die anderen mit dem Finger auf uns zeigen und zu drohen beginnen.

So gesehen ist Österreich ein riesengrosser, politischer Kindergarten und die Inkompetenz, vor allem in finanztechnischen und wirtschaftlichen Dingen lässt uns halt irgendwie mitschwimmen. Und das, gepaart mit der uns anhaftenden Gemütlichkeit durch die Nähe des Balkans, verheisst doch, dass es nicht so rigoros wie in Deutschland kommen muss ... und wenn, dann eben einige Jahre später. Initiative wird kaum ausgehen von unseren - dadurch skurillerweise auch erfolgreichen und menschlicheren - Politikern ...

Sicher, auch bei uns gibt es rechtsstaatlich bedenkliche Tendenzen (ich erinnere an die beiden Artikel vorige Woche: "Mit Kanonen auf Spatzen schiessen" und "Es ist alles im gesetzlichen Rahmen!"), aber doch sind wir noch weit davon entfernt, wie sich die Lage in Deutschland zuspitzt. Schlagworte wie staatliche Zwangsanleihen, finanzielle Schwierigkeiten wegen Millardenzahlungen an Pleitestaaten, absolute Kontrolle, Verlust des Rechtsstaates, staatliche Willkür, verstärkte Einflussnahme und Abhängigkeit der Troika (USA, GB und Israel) und schlussendlich der Verlust der Menschen- bzw. Bürgerrechte, lassen klarerweise Angst aufkommen. Allerdings nur bei Informierten. Der Grossteil der Deutschen ahnen nicht, was auf sie zukommt. Sie werden bewusst desinformiert, belogen und eingelullt.

Ich ich trau´ mich vorrauszusagen, was allerdings auch nicht schwer ist, dass, solange sich die Riege jener selbstherrlichen Politiker, die jetzt in Deutschland in der Regierung sitzt, nicht ändert (natürlich auch die Parteien), wird sich auch für die Bevölkerung nichts ändern. Andere Staaten und Mächte haben diese Marionetten voll in der Hand, befehlen und sie müssen es ausführen! Natürlich kein erstrebenswerter Job, beruflicher Hochverräter zu sein, aber sie haben sich dieses Amt in vollem Wissen was passieren wird, ausgesucht! Und in diesem Parteiensumpf und Parteienumfeld gibt es auch keine wirklichen Alternativen ... leider!

Deshalb verwundert es mich auch nicht, dass jene, denen es finanziell und beruflich möglich ist, nach Österreich "auswandern" wollen oder zumindest hier ein Fluchtdomizil aufbauen können.

Tja, es ist tatsächlich so, dass es viele schöne Objekte gibt, denn die Krise seit 2008 hat die Landflucht verstärkt. Immer mehr Bewohner aus ländlichen Gebieten ziehen in die grösseren Städte, weil sie am Land kaum mehr berufliche Chancen und Möglichkeiten sehen. Und deswegen sind, ausgenommen diverse besonders beliebte Gebiete, die Preise auch noch ziemlich human und leistbar!

Ein Detail am Rande, die grösste Gruppe der "Gastarbeiter" in Österreich sind ... erraten, die Deutschen! ... gefolgt von diversen Ex-Jugolawienstaaten (vor allem Bosnien), Rumänien und Türkei.

Doch Deutsche und Österreicher sind einander gleicher als ihnen oft recht ist! Meist unterscheidet uns wirklich nur die Sprache und die in Österreich Verlangsamung der Zeit. Es geht halt vieles nicht so exakt und schnell, wie es die preussische Mentalität im Blut hat. Wie man sieht, ist aber anscheinend genau das, was die Lebensqualität in Österreich, besonders in schwierigen Zeiten, erhöht.

Und eben darum wird der Witz Realität, in dem ein Deutscher gefragt wird, was er denn machen würde, wenn er wüsste, dass in einer Woche der Weltuntergang stattfinden würde? "Nach Österreich fahre ich", sagt der Deutsche: "Weil die sind ein paar Jahre hinten!"

Und eben diese Tatsache scheint real zu sein. So real, dass sie nicht einmal von unserem politischen Kasperltheater kaputt gemacht werden kann!







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



Finanzkrise lässt weltweite Selbstmordrate steigen - Während der Finanzkrise sind weltweit die Fälle von Selbsttötung gestiegen, die Unfallzahlen hingegen sind rückläufig. Österreich ist bei Suiziden die Ausnahme. (kleinezeitung.at)

Die Wahrheit über die Euro-Krise: Die EZB ist jetzt pleite - Die Schuldenkrise greift jetzt auch mit großen Schritten auf Italien über. Und die Folgen kann auch die Europäische Zentralbank (EZB) wohl nicht mehr abfedern. Für die Abonnenten von Kopp Exklusiv ist das keine Neuigkeit. Auch die Leser des Wirtschaftsbestsellers Europa vor dem Crash konnten sich rechtzeitig darauf vorbereiten. Für all jene, die diese Informationen verpasst haben, fassen wir nachfolgend noch einmal einige wichtige Fakten zusammen. (kopp-verlag.de)

Beten, Bailout, Bammel-Politik – Und Pizza Squattrinato - Die neue Woche liefert uns mindestens drei brisante Termine. Den Euro-Krisengipfel am Montag, bei dem es um Griechenland, eine mögliche Aufstockung des Rettungsfonds sowie die Attacken der US-Hedgefonds gegen Italien geht. Dann die Fortsetzung der haarsträubend ideologischen und ignoranten Sparverhandlungen in Washington. Dort scheint sich mit auslaufender Zeit die Lage noch zuzuspitzen, weil der Sprecher des Repräsentantenhauses, der Top-Abgeordnete unter den Republikanern, keine Steuererhö-hungen will. (markusgaertner.com)

Die italienische Billionen-Bombe - Angesichts der hohen Verschuldung Italiens scheinen die EU-Oberen nervös zu werden. Der demokratisch nicht-legitimierte EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy hat Medienberichten zufolge für den morgigen Montag eine Krisensitzung der ranghohen EU-Funktionäre einberufen. (infokriegernews.de)

Fällt der nächste Dominostein? Italien gerät immer stärker unter den Druck der Finanzmärkte: Offenbar aus Furcht vor einer Ausweitung der Schuldenkrise hat EU-Ratspräsident Van Rompuy ein Sondertreffen für heute einberufen. Rom bemüht sich indes um Einigkeit. (kleinezeitung.at)

Leerverkaufsverbot - Short in Italien geht nicht mehr. Die Panik um den italienischen Finanzsektor nimmt Formen an. Die Aufsichtsbehörde verbietet nun Leerverkaufspositionen in italienischen Finanztiteln. Entsprechende Positionen müssen offen gelegt und den Behörden gemeldet werden. "Nackte" Leerverkäufe nicht mehr möglich. Wird demnächst auch verboten, auf sinkende italienische Anleihen zu spekulieren? (mmnews.de)

Griechen plündern ihre Bankkonten - Das Vertrauen der Griechen in den Rettungsplan ist gering. Aus Angst vor einem Bankencrash plündern sie ihre Bankkonten – und bringen die Institute in Liquiditätsprobleme. (derhonigmannsagt.wordpress.com)

Staatsschuldenkrise wird urplötzlich mit einem gigantischen globalen Finanz-Crash enden - Wer glaubt, bei dem Staatsschuldendebakel der Industrieländer mit einer linearen Entwicklung rechnen zu dürfen, liegt voll daneben. Der zwangsläufig eintretende globale Finanz-Crash wird ganz plötzlich und mit voller Wucht einsetzen. Warnhinweise gibt es bereits in Hülle und Fülle. (propagandafront.de)

Rekord-Etat für Pentagon - 1,1 Billionen Dollar will US-Präsident Obama in zehn Jahren einsparen, das bedeutet Einschnitte in allen Bereichen. Trotzdem beschloss das Parlament nun den größten Militäretat aller Zeiten: 649 Miliarden Dollar. Doch Obama droht mit Veto: Er hatte noch mehr Geld gefordert. (tagesschau.de)

USA – Selbst die Stagnation läuft auf Pump - Die US-Konsumenten haben im Mai ihre Verschuldung um 5 Mrd. Dollar ausgebaut, nachdem diese im April auch schon um über 5 Mrd. angestiegen war. Es ist dies der achte Monat in Folge mit ansteigender Konsumentenverschuldung. Gestern hatte ich hier die Kurve für die rückläufige Sparquote gezeigt. Die Ersparnisse werden zunehmend bemüht UND die Schulden weiter aufgetürmt, weil die Inflation die Reallöhne aufzehrt. (markusgaertner.com)

Obama scheitert mit Sparvorschlägen - Die USA müssen dringend ihre Schuldenobergrenze erhöhen, um zahlungsfähig zu bleiben. Doch auch eine zweite Runde des sogenannten Schuldengipfels zwischen Präsident Obama und führenden Kongresspolitikern endete ohne einen Durchbruch. (kleinezeitung.at)

Weltpolizist am Ende: Warum die USA sich Kriegsführung bald nicht mehr leisten können - Die Vereinigten Staaten gelten als Weltmacht und führen weltweit Kriege. Dummerweise kostet die Kriegsführung viel Geld. Ganz egal, ob man politisch links, rechts oder gar nichts ist: Ein kurzer Blick auf einige Fakten zeigt deutlich, dass die USA sich sehr bald aus der Kriegsführung werden zurückziehen müssen. China und Russland müssen einfach nur ganz in Ruhe abwarten. (kopp-verlag.de)

US-Arbeitslosenquote 22% - Die US-Arbeitslosenzahlen sind schon offiziell ein Desaster - inoffiziell liegen sie jedoch bedeutend höher. Das liegt an der Art und Weise der Statistikerhebung. Offiziell wurde heute eine Arbeitslosenquote von 9,2% gemeldet. Tatsächlich liegt sie bei 22%. - Lebensmittelmarkenbezug auf Rekord. (mmnews.de)

USA fürchten "menschliche Bomben" - Die US-Regierung ist besorgt über eine mögliche neue Terror-Taktik. Attentäter könnten sich Sprengstoff in den Körper pflanzen lassen. (kurier.at)

Archivfund: Militärdokument beschreibt UFO-Ladung nahe US-Militärbasis in Vietnam - Während des Vietnamkrieges (1965-1975) schickten die Kommandierenden der in Vietnam stationierten US-Streitkräfte täglich Berichte über die Ereignisse und Kampfahndlungen vor Ort. Aus einem jetzt von einem Archivar der "U.S. National Archives" entdeckten und auf deren offiziellen Seite veröffentlichten Bericht, geht die Landung eines eiförmigen unbekannten Flugobjekts am 6. Januar 1969 in unmittelbarer Nähe des US-Helikopterstützpunkts Chu Lai hervor. (grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com)




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