Freitag, 15. Juli 2011

Sturmwarnung!

Offtopic: Gestern kam der lang ersehnte neue Laptop. Mein "alter", zwei Jahre treuer Weggefährte, wurde plötzlich schwarz - Display kaputt, Reparaturkosten fast so teuer wie ein neuer Laptop. Also schreibe ich den heutigen Artikel schon auf meinem neuen Computer ...

Wir sind jetzt, mit der Schulden- und Währungskrise in Europa und den USA in eine neue, höchst explosive Krisenebene eingetreten. Plötzlich schreibt auch der Mainstream vom bevorstehenden Auseinanderbrechen der Eurozone und dem Ableben der Gemeinschaftswährung. Ebenso, dass die USA vor einem möglichen Bankrott steht. Nun dürfte auch der letzte Optimist informiert sein, dass sich etwas Ausserordentliches zusammenbraut und dass die Politik nicht in der Lage ist, auch nur ansatzweise die Situation in den Griff zu bekommen.

Allerdings, trotz Sandkastenspiele und versuchten Szenarienbeschreibungen kann derzeit niemand voraussagen, wie sich die Dinge entwickeln werden! ... und wann es richtig losgehen wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Euro das heurige Jahr in der jetzigen Form überleben wird, sinkt von Tag zu Tag.

Zu den bisherigen Pleitekanditaten kommen wöchentlich neue hinzu, wie zuletzt Italien. Belgien, Grossbritannien und Frankreich werden auch schon als solche gehandelt.

Dabei spielt ein äusserst wichtiger Faktor eine Rolle, abgesehen ob ein Staat tatsächlich oder noch nicht bankrott ist: der Markt (der Finanzmarkt), bzw. dessen Vertrauen in den jeweiligen Staat, die Probleme entweder selbst oder mit Hilfe von aussen irgendwie lösen zu können. Logisch, wenn die Aussicht auf Rückzahlung nicht mehr wahrscheinlich ist, wird dieser Staat aufgegeben, ihm wird das Vertrauen entzogen. Es findet eine Flucht aus diesen Papieren statt und damit explodieren die Zinsen ... binnen Stunden kann dieser Staat völlig pleite sein. Deshalb ist ein Vertrauen in den Kreditnehmer äusserst wichtig, ja überlebenswichtig!

Dieses Szenario war in Ansätzen zu Beginn der Woche bei Italien zu beobachten. Erst als die EU eingriff und eine neue, völlig absurde und illusorische Erweiterung des Eurorettungsschirms auf 1,5 Billionen bekannt gab, beruhigte sich die Lage wieder und die explodierenden Zinsen auf italienische Anleihen pendelten sich auf ein "normales", trotzdem hohes Mass ein.

Die Frage ist, wie oft und vor allem wie schnell hintereinander wird dies in der nächsten Zeit vorkommen. Kanditaten gibt es ja genug! Die Märkte reagieren immer sensibler ... natürlich auch, weil sie wissen, dass sich keine wirklichen Lösungen ergeben werden.

Ein Kollaps, ein Crash wird sich auch nicht ankündigen. Es wird sehr, sehr schnell gehen. Wenn der Zauber morgens beginnt, ist am Abend bereits das meiste vorüber ... nichts geht mehr! Das Geld nur mehr einen Bruchteil wert, die Supermärkte und Geschäfte leer geräumt, die Börsen und Banken vermutlich geschlossen und unser Vermögen - soweit nicht in krisensicheren Werten wie Gold & Silber, umgetauscht - weg, die öffentliche Ordnung nicht mehr existent und auf unseren Strassen patroulliert das Militär - der Ausnahmezustand wird ausgerufen!

Allerdings kann dies nicht nur bei uns in Europa, sondern auch, wie zu erwarten, in den USA passieren. Grundsätzlich ist es egal, ob Obama es noch schafft, den Bankrott, also die Zahlungsunfähigkeit der Vereinigten Staaten abzuwenden. Derzeit bereiten sich alle auf diesen Tag vor - auch die Wall Street und die Banken. Auch wenn die Republikaner dem Obama-Vorschlag zustimmen, neues Geld durch die Erhöhung der Schuldenobergrenze "erschaffen" werden kann, das Vertrauen in die globale Leitwährung ist jetzt schon dahin.

Nun wird auch die USA als Kriegsstreitmacht Nr. 1 und selbsternannter Weltpolizist aus anderen Perspektiven betrachtet und diese beiden Rollen zunehmend hinterfragt. Lohnt es sich überhaupt noch, eine Partnerschaft mit einem Staat einzugehen oder aufrecht zu erhalten, dessen Zukunft äusserst instabil ist? Denn, selbst wenn die Zahlungsunfähigkeit abgewendet werden kann, die Probleme sind dadurch nicht gelöst! ... kein einziges!

Und dadurch kann es zu einem Horrorszenario für die USA kommen, wenn China und andere (noch) finanziell starke Staaten US-Treasuries auf den Markt werfen und durch die Weigerung, neue zu kaufen, die USA in die Rolle eines nicht mehr zuverlässigen Kreditnehmers drängen. Auch die Erdölexporteure könnten statt des US-Dollars nur mehr andere Zahlungsmittel akzeptieren: europäische, russische oder chinesische Währungen ... oder einfach Gold. Dies würde dem US-Dollar das Rückgrat brechen ... und es wäre binnen weniger Stunden mit der Macht der USA vorbei!

Nebenbei erwähnt, auch mit allen Bemühungen diverser elitärer Gruppen rund um die NWO (New World Order) ...

Wobei verschiedene Möglichkeiten derzeit offen stehen. Je nachdem, wen es zuerst "erwischt"! Durch einen Kollaps der amerikanischen Währung kann durchaus der Euro gestärkt werden, vor allem, wenn jenes Geld der Chinesen, das derzeit im US-Dollar gebunden ist, plötzlich frei wird und investiert werden muss ...

Jedenfalls versuchen die Amerikaner durch ihre Ratingagenturen derzeit Europa zu diskreditieren. Offensichtlich haben sie - bisher zumindest Erfolg damit. Man bekommt aber den Eindruck, dass mit den Abstufungen europäischer Staaten von den Problemen der Amerikaner abgelenkt werden soll! Denn, seien wir ehrlich, liebe Freunde, ein Staat, wie die USA, verdient sich kein Top-Rating mehr, wenn dieser offensichtlich oder nur scheinbar kurz vor dem Bankrott steht! Doch wir wissen um die Auswirkungen der Ratingagenturen - spätestens seit dieser Woche!

Allerdings frage ich mich, warum es keine europäische Ratingagentur gibt, die ähnlichen Status wie jene 3 grossen in den USA haben (S&P, Moodys und Fitch). Hier wurde etwas verabsäumt, das schon lange exitieren sollte. Deshalb verstehe ich auch nicht die Panik und Schuldzuweisungen der Europäer, offensichtlich haben sie den amerikanischen Ratingagenturen bisher vertraut ...

Sei´s wia´s sei! Es kommen in jedem Fall turbulente und explosive Zeiten auf uns zu! Und sei sicher, mein lieber Freund, binnen wenigen Monaten schaut die finanzpolitische Situation auf unserer Welt gänzlich anders aus. Dagegen war der Zusammenbruch des Sowjetreiches ein Lüfterl, jetzt gibt es bald einen ziemlichen Sturm, einen Hurrikan!







Nigel Paul Farage ist ein britischer Politiker und Vorsitzender der UKIP. Er ist seit 1999 Mitglied des Europäischen Parlaments, in dem er einer der beiden Vorsitzenden der europaskeptischen Fraktion Europa der Freiheit und der Demokratie (ehemalige Ind/Dem-Fraktion) ist. Er ist das enfant terrible im Europaparlament. Nicht zu unrecht, sagte er doch zu Barroso, dem nicht auf demokratische Weise gewählten Eurodiktator, und dem gesamten Parlament, dass er es am liebsten sehen würde, wenn sie alle gefeuert werden würden ... und alle EU-Staaten zu einer demokratischen Souveränität zurückkehren würden.

Nimm dir, lieber Freund, diese 10 Minuten Zeit, um die aussergewöhnliche und wahre Rede eines tatsächlichen Realisten im EU-Sumpf zu hören ...







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



Geldsystem: Endstation Faschismus? Die Staatsgewalt geht nicht vom Volke aus sondern von Banken, Konzernen, Medien und Politikern, die ihre gemeinsamen Interessen gegen den Willen des Volkes durchsetzen. Ihre Autorität über das Leben der Menschen wächst dank der Struktur des Geldsystems immer weiter, während der Staat systematisch immer tiefer in die Schuldenfalle getrieben wird. Folgen: Überwachungsstaat und Faschismus. (mmnews.de)

Volcker warnt vor Auseinanderbrechen des Euro - Ex-US-Notenbankchef Paul Volcker sieht die europäischen Regierungen am Scheideweg. Für ihn gibt es nur noch eine Massnahme, um den Euro zu retten. (tagesanzeiger.ch)

Die Eurozone ist nicht zu retten - Münchner Ökonom sieht schwarz für die Währungsunion und fürchtet europaweiten "sozialistischen Umverteilungszirkus". (derstandard.at)

Griechenland gefährdet Euro als Ganzes - Die Schuldenkrise in Griechenland bedroht nach den Worten des deutschen Finanzministers Wolfgang Schäuble mittlerweile die gesamte Euro-Zone. Er ist nicht der Einzige, der diese Befürchtung hegt. Ein schnelle Lösung müsse her. (kleinezeitung.at)

So tief versinken die Staaten im Schuldensumpf - Die Finanzmärkte nehmen einen Staat nach dem anderen ins Visier. Die Ursachen sind höchst verschieden. DerWesten analysiert die Situation der Krisen-Länder. Eine Prognose, wer sich rausziehen kann und wer noch tiefer im Schuldensumpf versinken wird. (derwesten.de)

Das Ablenkungsmanöver - Die mediale Hetzjagd auf den Euro erreicht immer neue Höhen, Italien gerät ins Visier windiger Spekulanten, obwohl dessen Staatsschulden langfristiger Natur sind. 80 Milliarden Euro muss Italien Ende des Jahres refinanzieren, eine überschaubare Summe für ein Land mit der drittgrößten Wirtschaftskraft der EU. Die hohe Sparquote der Italiener macht die Regierung zudem weniger abhängig von ausländischen Investoren. Währenddessen dürfen sich Großbritannien und die USA weiterhin über einen AAA-Rating freuen. Des Einen Freud ist des Anderen Leid ... (infokriegernews.de)

Droht den USA ein finanzielles Desaster? Barack Obama hat die Verhandlung über das US-Sparpaket und die Anhebung der Schuldengrenze in den USA verärgert abgebrochen. Jetzt bleiben nur noch wenigen Tage, um eine formelle Zahlungsunfähigkeit der USA abzuwenden. Wenige Stunden zuvor hatte Ben Bernanke in einer Kongressanhörung vor einem "finanziellen Desaster" gewarnt, falls die US-Regierung ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. Auch andere namhafte Politiker und Analysten warnen eindringlich vor einer Krise. (stockstreet.de)

China droht USA mit Geldentzug - Die US-Schuldenkrise beunruhigt den größten Gläubiger des Landes: China äußert deutliche Kritik an Washingtons Haushaltspolitik. Für besonders scharfe Worte schickt die Regierung in Peking einen Ökonomen vor - der droht damit, den Amerikanern den Geldhahn zuzudrehen. (spiegel.de)

"Für Amerika äußerst peinlich" - Ist die Staatspleite der USA noch aufzuhalten? Wenn Demokraten und Republikaner nicht bald eine gemeinsame Lösung zur Anhebung des Schuldenlimits finden, droht Moody's mit einer Herabstufung der Bonität. Und als wenn das nicht schon schlimm genug wäre, schaltet sich jetzt auch noch China ein - ein weltfinanzpolitisch brisanter Vorgang. (n-tv.de)

Moody´s: Automatische Herabstufung tausender US-Kommunalanleihen - Mindestens 7.000 mit Bestnoten bewertete US-Kommunalanleihen würden automatisch herunter gestuft, falls die US-Regierung ihr AAA-Rating einbüßen sollte, wie Moody’s Investors Service bekannt gab. Unter Beobachtung befinden sich auch die durch die beiden Häusermarktriesen Fannie Mae und Freddie Mac emittierten und gehaltenen Hypothekenanleihen (MBS-Papiere). Alle Emittenten, die von Finanzierungszuschüssen der Washingtoner Bundesregierung abhängig sind, müssten ebenfalls mit einer Herabstufung ihrer Kreditqualität rechnen. (wirtschaftsfacts.de)

Die wahren Kosten der Kriege Amerikas - Bei seiner Afghanistan-Rede am 22. Juni hat Präsident Obama verraten, dass »wir für den Krieg in den letzten zehn Jahren eine Billion Dollar bezahlt haben«. Dabei wusste er genauso gut wie jeder andere, der die Kriege unter Bush und Obama im genannten Zeitraum aufmerksam beobachtet, dass diese Zahl irreführend und untertrieben war. (kopp-verlag.de)

Griechen leeren ihre Bankkonten - Die griechischen Anleger fürchten um ihr Geld - Griechenlands Bankrott ist noch nicht abgewendet. Und so schwindet allmählich das Vertrauen der Menschen in das heimische Bankensystem. Sie plündern ihre Bankkonten und bringen die Geldinstitute in Schwierigkeiten. (dw-world.de)

Die allgegenwärtigen Augen des großen Bruders - Dieser typisch dümmliche Gutmenschensatz ist zwar im Prinzip richtig, aber wen geht es denn überhaupt etwas an, was eine Person tut und lässt, eben wenn sie absolut unschuldig und unauffällig ist? Können wir dieser penetranten Dauerkontrolle überhaupt noch entkommen? (wahrheiten.org)

A Top Doom & Gloom Story - Ein Leser hat heute einen Link zu einem Video in den Kommentaren hinterlassen, das einige bestimmt gesehen haben. Es ist schon imponierend, echt beeindruckend gemacht, keine Frage. Und ich hab mir wirklich den Kopf drüber zerbrochen, ob und wieso ich das heute Thematisieren sollte. Letztlich entschied ich, wie ihr sehen könnt, mich dafür es zu tun, auch, weil ein Artikel mehr erklärt und gleich für alle, als ein Kommentarstatement. Denn das Thema wurde die letzten Jahre über schon “gut durchgekaut” und auch ich selbst, schrieb 2-3 Artikel darüber. “Traurigerweise” habe ich inzwischen so viel geschrieben, daß ich glatt diese Artikel nicht mehr finde .. aber es wäre eh nicht dasselbe, immerhin ist das Video ja neueren Datums.
Ach so, ja, diejenigen was es nicht gesehen haben, wissen ja gar nicht worums geht. Kurz gesagt: Doom & Gloom! Es geht um die Planet X, bzw. Nibiru Geschichten ... (stevenblack.wordpress.com)

Erste Labortests bestätigen: Roswell-Fragmente stammen wahrscheinlich nicht von der Erde - Frank Kimbler ist Lehrer am "New Mexico Military Insitute" in Roswell in New Mexico und sich sicher, rund um die vermeintliche Absturzstelle des legendären UFO-Absturzes von Roswell im Juli 1947, Fragmente eines verarbeiteten Materials gefunden zu haben, das wahrscheinlich nicht von der Erde stammt: Kimbler beruft sich für diese Schlussfolgerungen auf neuen Analysen seiner Funde. (grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com)

Barbara´s Nachrichtenüberblick (dasgelbeforum.de.org)




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Kommentare:

Jimmy Forever hat gesagt…

"Mein "alter", zwei Jahre treuer Weggefährte, wurde plötzlich schwarz - Display kaputt, Reparaturkosten fast so teuer wie ein neuer Laptop."? klingt nach geplanter obsoleszenz.

Samoth hat gesagt…

Hast noch vergessen, den Sack Reis zu erwähnen, der gerade in China umgefallen ist.

Merkur hat gesagt…

ja sturm ok aber wessen regenschirm ist es denn?der fliegt ja fast weg.
bei so einem sturm sollte man eh kein regenschirm oeffnen.