Sonntag, 24. Juli 2011

Sommerreisetipp - Belize, auf den Spuren der Maya

Der siebente Reisetipp führt uns nach Belize

Belize - Auf den Spuren der Maya

Ich muss vorwegnehmen, mein Besuch in Belize liegt schon über 10 Jahre zurück. Ich lernte damals ein offenes, armes Land mit einer überaus freundlichen und lebenslustigen Bevölkerung kennen. Ein Freund, der heuer in Belize war, war zwar überwältigt von den Maya-Schätzen, die er besuchte, aber er sprach auch von hoher Kriminalität in den Städten (Belize City) und mahnte zur Vorsicht, wenn man sich allein durch die Strassen bewegt ...

Doch das sollte einem nicht abhalten, eins der schönsten und aussergewöhnlichsten Länder der Karibik zu besuchen. Es ist übrigens das einzige englischsprachige Land in Mittelamerika - ehemals British Honduras.

Drei Tipps sollten eingeplant werden. In Belize gibt es das zweitgrösste Barrier Riff der Welt, wo unter anderem die meisten Haiarten zu beobachten sind. Für Taucher und Schnorchler ein unglaubliches Betätigungsfeld in offensichtlich fast nicht geschädigter Unterwasserwelt. Für jene die nicht tauchen oder schorcheln sind Bootsausflüge zu den vorgelagerten Cays (kleine Inseln) Garant für unvergessliche Augenblicke. Unberührte, weisse Sandstrände mit fast kitschigen Palmen und blauen Himmel sorgen für echtes Karibikfeeling. Dabei kommen wir zum zweiten Tipp: die Küche des Landes. Creolische, schmackhafte, für uns exotische Gerichte, die man in den anderen, meist überfüllten Tourismusgebieten der Karibik nicht finden kann. Man staunt über die Vielzahl von Meeresgetier (Fische, Weichtiere, Schalentiere), die auf vielfältige Arten zubereitet werden. Vor allem in Küstenorten, wo es keine grossen Hotelanlagen gibt. Dort wird noch traditionell gekocht und das ist ohne Übertreibung kulinarischer Hochgenuss. Leider ist in den Städten und dort wo es Tourismus gibt, die traditionelle Küche zu Lasten eintöniger, internationaler Küche verdrängt worden ...

Der dritte Tipp sind natürlich Ausflüge zu den Maya Anlagen in den Regenwald. Nicht nur, dass man eine Ahnung bekommt, dass die Maya vor langer Zeit bereits Millionenstädte besiedelten, dadurch auch eine Infrastruktur hatten, diese Vielzahl von Menschen zu ernähren und mit Trinkwasser zu versorgen, sind die Tempelanlagen gewaltige Zeugen einer ehemals grossartigen und für uns fremden Kultur. Besichtigt man die Tempel, es gibt in allen Ausgrabungsstätten und Tempelanlagen Führungen bzw. können sie besucht werden, so spürt man auch die Energien, die in diesen Tempel wirken. Sie wurden logischerweise nicht zufällig an diesen Plätzen erbaut. Diese Energien sind ebenso stark und spürbar, wie sie bei uns in Europa in den grössten Kathedralen wirken, die ebenfalls an alten, starken Kraftplätzen erbaut wurden. Erst dann, wenn man diese Anlagen selbst gesehen und diese Kräfte, die dort wirken gespürt hat, bekommt man einen Eindruck davon, wie hochentwickelt die Maya-Kultur wirklich gewesen sein muss!

Leider ist ein Belize-Urlaub keine billige Sache, vor allem auch, weil es keinen Massentourismus gibt. Aus Deutschland oder Österreich gibt es keine Direktflüge und das kostet einfach ein wenig mehr. Doch ein Urlaub in diesem Land ist exotischer, aussergewöhnlicher und interessanter, als irgendwo in All-Inklusive-Clubs herumzuhängen und ausser Zimmer, Hotelbar, Souveniershops und Strand nichts zu erleben.



Welcome to Belize (belize.com)
Urlaub in Belize (travelbelize.org)










Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)




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