Montag, 25. Juli 2011

Der Währungszusammenbruch kommt!

James Turk erklärt bei einem Vortrag, warum das Währungssystem am Ende ist und zusammenbrechen muss. Interessant sind vor allem die Ausführungen und Erklärungen, was Gold im Grunde ist ...

Gold ist Geld. Nämlich Geld, das keinem Wertverlust unterliegt! Gold ist keine Investition, es bringt auch keine Zinsen! Der Gold steigt oder fällt auch nicht, es sind nur die Währungen, die an Wert verlieren, dadurch erklärt sich auch der scheinbar steigende Goldpreis. Nur wenn man sieht, dass der Goldpreis im Vergleich zu Rohöl fast gleichgeblieben und keinen grossen Schwankungen unterworfen ist, erkennt man, dass Gold im Grunde vom Wert immer (fast) gleich blieb.

Schön auch an Hand von Grafiken zu sehen, wie die Deutsche Mark eine weitgehend gleichbleibende Währung war und wie der Euro später den gleichen Turbulenzen und einem enormen Wertverlust wie dem US-Dollar und dem britischen Pfund ausgesetzt ist. Die Kurven bewegen sich fast deckungsgleich!

Das heisst, nur der Wert der Währungen sinkt, der Goldpreis steigt, absolut gesehen nicht! Deshalb sollte man sein Geldvermögen in Edelmetalle umtauschen! Sonst wird man in den nächsten Wochen, Monaten, Jahren sehr, sehr viel immer wertlosere, wunderbar bunt bedruckte Papier(oder Baumwoll-)scheine besitzen! Besonders gefährdet sind Gelder auf Bankkonten, Sparbücher und Kapitalversicherungen. Die derzeitigen Zinsen decken oftmals nicht einmal den Inflationsverlust. Das heisst, dieses Geld wird trotz Zinsen nominal gesehen immer weniger wert!

Nun taucht, auch in den Kommentaren zu diesem Video, immer wieder der Vorwurf auf, Edelmetalle als Vermögenssicherung sei nur etwas für die Reichen, ansonsten kann sich dies ohnehin kaum jemand leisten!

Dem muss ich widersprechen. Selbst Geringverdiener, und ich kenne einige, haben die Möglichkeit einige Euros im Monat zu sparen. Und seien es nur 20 oder 50 derer Geldscheine. Das Gold des armen Mannes war früher Silber. Und für 30 oder 60 Euro bekommt man bereits 1/1 oder 2/1 Unzen Silbermünzen ... zB. den österreichischen Philharmoniker. Ebenso kann man kleine Goldmünzen bzw. Kleinstbarren kaufen, die ebenfalls nicht sehr teuer sind. Anders gerechnet, einmal weniger fortzugehen, könnte 2 wunderschöne Silbermünzen bringen! Denn auch Geringverdiener gehen gerne aus ... meist öfters als Besserverdiener.

Edelmetalle sind eine sichere Investition in die Zukunft! Sie behalten langfristig ihren Wert und sind bei einem Währungszusammenbruch eine der wenigen Möglichkeiten, sein Vermögen abzusichern und nicht, wie bei Papier- oder Geldwerten, zu verlieren.

Gold- und Silbermünzen können bei jeder Bank angekauft oder bei Edelmetallhändler in deren Filialen oder im Internet erworben werden. (siehe gold-silber-anlage.de und silber-gold-verkauf.de)







Oftmals wird man auch mit dem Argument konfrontiert, dass die Kurse von Gold und Silber zu hoch seien und man erst kaufen sollte, wenn die Kurse wieder entsprechend gesunken sind. Nochmals, Gold und Silber steigt nicht! Es ist nur der reale Wertverlust unseres Geldes! Wenn du vor ein, zwei Jahren Gold gekauft hast und dieses noch immer besitzt, so kannst du dich über einen Wertgewinn freuen, der allerdings keiner ist! Denn, nicht Gold ist wertvoller geworden, sondern dein Geld, das du verdienst, wertloser! Deshalb kann und sollte auch jetzt, wo permanent ein ATH (All Time High) des Goldpreises erreicht wird, eingekauft werden. Wahrscheinlich haben wir gar nicht mehr viel Zeit, noch überhaupt Edelmetalle in Form von Barren und Münzen kaufen zu können bzw. zu dürfen ...

Goldverbote hat es auch in der nahen Vergangenheit immer wieder gegeben. Deshalb ist es nicht ausgeschlossen, dass dies in Zukunft, in welcher Form auch immer, wieder eingeführt werden kann. Auch wird es sehr wahrscheinlich sein, wenn die Währungen weiterhin einen derartigen Wertverlust durchmachen und dadurch die Inflation steigt, bald der Edelmetall-Markt von potenten Investoren aufgekauft wird. Oder aber es setzt ein Gold-Run ein und die Bevölkerung kommt drauf, wie wertbeständig Edelmetalle gegenüber Geld und dessen Anlageformen ist. Der Markt ist relativ klein, es kann nicht unendlich viel Gold und Silber gefördert werden und es gibt keine synthetischen Alternativen! Nicht umsonst hat man in der Vergangenheit IMMER auf diese krisensichere Vermögenssicherung gesetzt!

Und dass unser gesamtes, globales Währungssystem kurz vor dem Kollabieren steht, sollte jeder inzwischen kapiert haben. Nur mehr realitätsfremde Politiker und Banker, die noch möglichst viel Provisionen für den Verkauf von Papierwerten verdienen wollen, glauben scheinbar fest an den Bestand unseres Währungssystems und an den Euro!

Auch ich habe nicht die Möglichkeit, gross Edelmetalle einzukaufen. Aber immer "ein wenig dazu macht auch fett"! ... und wenn es nur die eine oder andere Silberunze pro Monat ist!

Ich zweifle auch die These, dass Immobilien als Realwerte krisenbeständig sind, an. Wie schon in der Vergangenheit schwebt das Modell einer Zwangsanleihe für alle Grundbesitzer im Raum. Das heisst, man muss, wenn man ein Grundstück besitzt, dem Staat eine Anleihe abkaufen, die sich nach Wert bzw. Grösse des Grundes richtet. Möglich, dass dies die letzte Möglichkeit ist, dass der Staat der Bevölkerung das restliche Vermögen in Form von Eigentum abnimmt. Ebenso richtet sich der Preis von Immobilien nach Angebot und Nachfrage. Ist keine Nachfrage mehr gegeben, weil kaum jemand noch Geld hat, steigt das Angebot enorm an und die Immobilienpreise verfallen ins Bodenlose.

Immobilien empfehle ich nur dann, wenn sie dazu dienen, das Leben in Krisenzeiten abzusichern. Das heisst, ein Häuschen mit Garten oder Ackerland, um sich seine Lebensmittel selbst anbauen und dadurch unabhängig sein zu können! Ansonsten Hände weg von Immobilien als Anlageform oder Investition, vor allem wenn es um Mietshäuser oder Gewerbeimmobilien geht - dort wird man, wenn das Geld nichts mehr wert ist und auch die Wirtschaft zusammenbricht, sicher nichts verdienen. Nicht einmal den Wert erhalten!







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



Die Wall Street blickt in den Abgrund - Die Zeit wird immer knapper im Kampf gegen die US-Schuldenkrise. Bereits für die Nacht zum Montag erwarten Investoren eine Lösung, damit die USA nicht zahlungsunfähig werden. Scheitern die Gespräche zwischen Demokraten und Republikanern erneut, liegen die Nerven endgültig blank. (manager-magazin.de)

Scheibchenweise aus dem Defizit - Der große Wurf will in Washington bei den zähen Spargesprächen einfach nicht gelingen. Dafür werden im Hinterland der USA in vielen kleinen Schritten die öffentlichen Budgets aufgebessert. Ein Knöllchen hier, höhere Parkgebühren da…und tonnenweise Straf-zettel. Wie die Heuschrecken fallen State Trooper auf den Highways über Amerikas Autofahrer her. Und alles wird erhöht, von den Kinder-tagesstätten bis hin zu Feuerwerks-Genehmigungen. Selbst reisende Zirkustruppen werden stärker zur Kasse gebeten, wenn sie irgendwo Station machen. Die Huffington Post hat sich diese lange Serie von “Steuererhöhungen” genauer angeschaut und findet dabei heraus: Am Einfallsreichtum kann es jedenfalls nicht liegen, dass die politische Elite in Washington nichts gebacken bekommt. (markusgaertner.com)

Summers mit totalem Realitätsverlust - Ehemaliger US-Finanzminister und Obama-Berater Lawrence Summers zu Euro-Zone: "Wenn andere Staaten nun auch Handelsüberschüsse aufbauen, um dadurch Schulden zu tilgen, muss Deutschland seinen Überschuss dafür reduzieren oder sogar auf ein Defizit zusteuern." - US-Ökonom warnt vor leichtfertigem Spiel mit der Kreditwürdigkeit der USA. (mmnews.de)

Fehlkonstruktion Eurosystem - Otto Steiger hat dazu 2002 einen Aufsatz geschrieben, der einige wichtige Konstruktionsfehler des Eurosystems offenlegt - samt der irrigen Vorstellungen der ökonomischen Theoretiker, auf denen die Konstruktionsfehler beruhen. (dasgelbeforum.de.org)

Der deutsche Phoenix - Viele schreiben über die rettungslos wahnsinnige Euro- und Europapolitik und machen die “deutschen” Politiker Merkel, Schäuble und Co dafür verantwortlich. Natürlich ist völlig glasklar, dass diese Leute keine “Deutschen” sind. Sie sprechen deutsch, sehen aus wie Deutsche – aber sie ... (der-klare-blick.com)

Weitere Hilfen für Portugal und Irland sind absehbar - Europas Politiker haben zwar beteuert, das zweite Hilfsprogramm für Griechenland sei keine Blaupause für weitere EU-Länder. Doch schon jetzt ist absehbar, dass auch Portugal und Irland eine Aufstockung der bisher vorgesehenen Finanzhilfen benötigen könnten. Ähnlich wie im Falle Griechenlands ist in beiden Hilfsprogrammen vorgesehen, dass Irland und Portugal im Jahr 2013 an den Kapitalmarkt zurückkehren und aus eigener Kraft private Gläubiger finden. Das scheint nach derzeitigem Stand jedoch zumindest fragwürdig. (faz.net)

Einmal geht noch: Moody's stuft Griechenland herab - Das Land wird nun mit der Note "Ca" bewertet und damit drei Stufen schlechter als zuvor mit "Caa1", wie die Rating Agentur am Montag mitteilte. Indes warnt die EZB, dass die Umschuldungsdebatte weitere Krisenstaaten bedroht. (kleinezeitung.at)

Brief an Griechenland - Moin, – liebe Griechen! Kennt Ihr das bei Euch auch: eine Tante, die einem die ganze Kindheit und Jugend hindurch das Sparschwein füttert ? Beim ersten Fahrrad, dem ersten Radio, der ersten Urlaubsreise – immer gibt sie ein paar Scheine dazu. Und dafür erwartet sie nichts weiter als ab und zu mal ein freundliches Dankeschön. Liebe Freunde, dies ist ein Brief von Eurer Geldtante. Keine Angst, Ihr müsst nicht Danke sagen ... (derhonigmannsagt.wordpress.com)

Anhäufung von Erdbeben > MAG. 6 ... Wieder einmal fällt es auf, dass die Anzahl der Erdbeben der letzten Woche mit einer Magnitude grösser 6.0 stark ansteigt. (solar-pics.blogspot.com)

C/2010 X1 - Elenin (nasa.gov)

So einfach funktioniert das EU-Rettungspaket! ... die EU schnürt eifrig Rettungspakete – und schon kann man dem dämlichen deutschen Steuerzahler erklären, warum ausgerechnet er einen gehörigen Anteil der Kosten übernehmen darf, welche von anderen zu begleichen wären ... (derhonigmannsagt.wordpress.com)

Behörde fordert 0,00 Euro Strafe binnen 14 Tagen - Urlaubsgrüße aus Österreich: Ein Deutscher Autofahrer bekam von der Polizei eine Strafverfügung zugeschickt, mit der Aufforderung, 0,00 Euro zu zahlen. Sogar ein Erlagschein wurde beigelegt. (kleinezeitung.at)

Barbara´s Nachrichtenüberblick (dasgelbeforum.de.org)




kostenloser Counter



Kommentare:

Metatron2011 hat gesagt…

@Johannes
Nochmals, Gold und Silber steigt nicht! Es ist nur der reale Wertverlust unseres Geldes!
Im Grunde genommen hast du ja Recht, solange wir nicht vergleichen und wie verrückt diese Welt ist. Der Goldpreis ist im Moment einiges an Spekulationen unterworfen er wäre sonst viel viel höher, gelle!
Also ist im Moment der Preis für EM sehr sehr günstig, ich gebe Dir Recht man sollte kaufen wenn man kann. Der "Kleine Mann" ist mit Silber sehr gut beraten da so ein Stück Goldunze viel zu viel ist um sich Brot zu kaufen.
Die Schwierigkeit besteht auch darin jemandem zu finden der einem das Silber als Zahlungsmittel abnimmt. Es sollte schon ein schlauer Bäcker sein der sein Brot dafür verkauft,, wenn er denn eins hat ;-)
Also für die totale Krise völlig ungeeignet, erst wenn sich die Währungen wieder stabilisieren egal welche und oder ob mit Zins und zinseszins oder ein gerechtes System ist egal, dann wäre es sowas wie ein werthaltiger Neuanfang, denke ich.
Also nicht zu viel in EM gehen, mehr an Notwendige Dinge zum überleben denken, NUR die REICHEN die ganz ganz "REICHEN" die auch fast alles haben, werden ihr überzähliges "Vermögen" nur durch EM in die neue Zeit, wenigstens teilweise retten können. So sollte es wohl verstanden werden, ein paar Silber Philharmoniker sind immer gut.
Ein paar davon besitze ich auch. Eine Feinwaage mit 0,001g Auflösung wäre ratsam, falls jemand mit dem Familienschmuck bezahlen will.Bei den zu erwartenden Preisen für EM wie z.B. 1000 - 2000 ( Dollar) pro Feinunze ist ein Zehntel Gramm schon ne Menge Wert oder.
Es ist nicht meine Art aber hier ein Link dazu.

http://www.feinwaage.org/hcp-300-waage.html

Noch eine Anmerkung, EM kann man nicht essen zumindest wird man nicht satt davon, also auch an die eigenen Fähigkeiten denken, denn das war schon immer das beste.

Maldek hat gesagt…

Guter Artikel - noch besserer Rat!

Meine persönliche Aufstellung dazu in Folge nach Wichtigkeit.

1) Wasser einlagern und zwar reichlich.
2) Lebensmittel für 4-6 Monate+ bevorraten.
3) Waffe besorgen. (Schußwaffe wenn möglich, sonst Machete aka "Schwert für Arme", Elektroschocker, Pfefferspray, Klappmesser und üben, üben, üben.
4) Wohnung einbruchshemmend gestalten. Bei Mietwohnung die Eingangstüre sowohl mit Bolzen in die Wand, als auch mit Verstärkung am Türrahmen sichern.

Nachdem das gemacht und bezahlt ist - nicht arg teuer, aber auch nicht ganz billig - wenden wir uns den Gelddingen zu.

5) Silbermünzen kaufen
In Österreich gibt es alte 10 Schilling, 25 Schilling und 50 Schilling Münzen, in D alte Silber DMs. Diese sind ohne MWST erhältlich und viel besser im Preis/Silber verglichen mit 1 Unzen Buillon Münzen.
Wer etwas mehr Geld hat, mag sich darum nicht kümmern wollen (Zeitaufwand), für Geringverdiener ist es ein großer Unterschied.

5.2. Richtwert: Dieses Silber dient dem Lebensunterhalt und sollte bis zu ca. 1 Jahr Lebenshaltungskosten angesammelt werden. Sinn aller Punkte bis hierher ist es die Krise zu ÜBERLEBEN. (Mehr gut als schlecht)

6. Jetzt erst gehen wir in Gold. Münzen von 1/10 Unze, 1/4 Unze, 1/2 Unze und 1 Unzer in ca. der gleichen Stückzahl. Dieses dient dem *INVESTMENT*

6.1 Sinn dieses Vorrates ist es, in der Krise etwas werthaltiges zu kaufen, um für DANNACH einen guten Start zu haben. Kleine Firma, Haus, Auto, Maschinen - solche Sachen.

7. Jetzt befinden wir uns im Investbereicht über 100K Euro.
Hier kaufen wir nur mehr 1 Unzen Goldmünzen bzw Barren mit Zertifikat von 1kg.

Einwurf - wer ist reich?
"Reich ist, wer seinen Lebensstandard ohne Arbeit bis in die Unendlichkeit fortführen kann"

Dieser Vorrat dient dazu, genau das zu erhalten.

Viele Leser hier fallen wohl nicht in diese Kategorie; aber es mag Familienmitglieder (auch 60+) geben, die sehr wohl über Lebensersparnisse verfügen. Redet mit ihnen, überzeugt sie - es macht einen Unterschied für Eure Familien. Viel Erfolg!