Freitag, 10. Juni 2011

Wieviel Reiskörner passen in einem Sack?

Viele unserer Zeitgenossen sagen und schreiben in Kommentaren: "Es wird sich nichts verändern, es bleibt alles gleich!" Ich wundere mich immer wieder über diesen, sanft ausgedrückt, konservativen Standpunkt. Ja, ich muss diesen akzeptieren und habe schon lange damit aufgehört irgendwelche anderen Theorien zu missionieren - mit Ausnahme auf meinem Blog Schnittpunkt2012 ...

Dabei habe ich festgestellt, dass der Grossteil jener Zeitgenossen, die diese Behauptung vertreten, nicht wissen, wie unser Geld- und Währungssystem funktioniert. Obwohl sie ständig damit zu tun haben. Sie sind auch der Meinung, dass "jene da oben" das schon irgendwie regeln werden - was das auch immer bedeuten soll. Das hiesse, die Party würde ohne Limit weitergehen. Die EU "rettet" die südlichen Nachbarn und alles andere, man braucht "eh nur" neues Geld zu drucken.

Angesprochen auf kriminelle Schneeballsysteme, bei denen die Initiatoren abkassieren und das System bald sein natürliches Ende findet, begreifen sie und fordern die Justiz auf, zu handeln ... doch reagieren mit Unverständnis und Unwissenheit, wenn ich die bekannte, alte Legende eines brahmanischer Weisen der das Schachspiel für einen indischen König erfunden haben soll. Es sollte jedoch nicht nur zum Vergnügen und zur Zerstreuung dienen, sondern auch zur Belehrung: Der König soll mit dem Volk eine Einheit bilden - Offiziere und Bauern. Der König nahm das Spiel und bot ihm zum Dank eine aussergewöhnliche Belohnung an. Der Wunsch des Brahmanen schien bescheiden. Auf das erste Feld eines Schachbretts wollte er ein Reiskorn, auf das zweite Feld zwei, auf das dritte vier und so weiter. Da lachte der König über den Weisen .... Auf die Frage, wieviel Sack Reis der Mann nach dem 64. Feld am Schachbrett mit nach Hause nehmen kann, gehen die Meinungen auseinander und die meisten fragen, wieviel Reiskörner wohl in einem Sack passen.

Wenn ich ihnen sage, dass es auf der ganzen Welt nicht so viel Säcke gibt, diese Menge an Reis abzufüllen, glaubt mir das kaum einer. Und leider sind die meisten auch zu faul, nachzurechnen. Ergo verstehen sie das Prinzip eines Schneeballsystems nicht und damit auch nicht unser Geldsystem. Wie sollten sie dann die Gefahren erkennen, welche dieses System impliziert? Übrigens, die Antwort ist: Auf allen Feldern zusammen wären es 18.446.744.073.709.551.615 Reiskörner (2hoch64 - 1) - das sind etwa 500 Milliarden Tonnen Reis oder beinahe das Tausendfache der heutigen jährlichen Weltproduktion." ;-)

Und dieses Problem existiert auch in unserem Geldsystem. Irgendwann erreichen wir den Punkt, wo es nicht mehr finanzierbar ist. Diesen haben wir im Grunde schon erreicht. Natürlich könnte man die Geldmenge fast unendlich erhöhen, doch entweder würden die Geldscheine so gross werden, dass die Zahlen Platz haben oder wir würden statt Geldbörsen kleine Wägelchen nachziehen, auf denen Stösse von Geldscheinen gestapelt sind - vor wenigen Jahren noch in Simbawe Realität, dort wurde Papiergeld nicht mehr gezählt, sondern abgewogen ...

Doch so einfach ist die Chuzpe mit unserem Geldsystem nicht. Zuviele Faktoren spielen dabei mit. Da es verschiedene Währungen gibt, ist es ein globales Räderwerk, das funktionieren muss. Kommt der sprichwörtliche Sand ins Getriebe, so kann dies einen Schock auslösen und damit unvorhergesehene Reaktionen der Märkte.

Die Aufgabe der Währungshüter - das sind Nationalbanken und Politiker - ist es, das Spiel irgendwie zwischen Auf- und Abwertungen und Geldmenge möglichst stabil zu halten. Daraus resultieren zB. Inflation und Deflation - es betrifft schlussendlich jeden. Denn sowohl Inflation wie auch Deflation spürt der Konsument und auch die Wirtschaft.

Ich möchte hier nicht belehrend das Prinzip unseres Geld- bzw. Währungssystems ausführen, dafür gibt es wirklich gute Webseiten und Videos von Experten, die das in anschaulicher Weise dokumentieren. Ich möchte nur anregen, bevor man mit unqualifizierten Äusserungen, wie "Es wird scho nix passieren!" seine Ignoranz und Unwissenheit outet, sich mit den Grundlagen, die eigentlich zu einem grundlegenden Basiswissen gehören sollten, auseinanderzusetzen und sich damit zu beschäftigen.

Sobald man darüber Bescheid weiss, bekommt man auch eine völlig neue Sichtweise diesen Dingen gegenüber und auch die Erkenntnis, dass sich etwas grundlegendes ändern muss und dass unser Geldverkehr tatsächlich nur eine grosse Illusion und Betrug ist. Wir sind eine Transfergesellschaft geworden, die das Geld von unten (das sind wir) nach oben (zu den Eliten) transferiert. Wir können in diesem System weder profitieren noch gewinnen, dieser Geldfluss ist Teil des Systems. Wir tun uns nur leichter, wenn wir es durchschauen!

Es zu durchschauen offenbart natürlich auch die unübersehbaren Schwächen und Fehler des Systems ... ebenso das Ablaudatum. Wenn dieses Schneeballsystem an seine natürlichen Grenzen gestossen ist, fällt es in sich zusammen - es implodiert. Und diesen Punkt haben wir erreicht, wir sind in der Phase der Implosion unseres globalen Geld- und Währungssystems angekommen.

Wem dies bewusst ist, der handelt vorsichtiger. Plötzich ist nicht mehr das neueste Automodell, der perfekte Silikonbusen oder der herrlich erfrischende Swimming Pool im Garten wichtig, sonder zum einen eine nachhaltige Sicherung des Vermögens und zum anderen eine Vorsorge für schlechtere Zeiten - damit meine ich nicht Sparbücher und Lebensversicherungen, sondern Lebensmittel und wichtige Dinge für den täglichen Gebrauch.

Es sind nicht nur konsperative Blogger und Webseitenbetreiber, die vor dem Zusammenbruch unseres Geldsystems warnen, mittlerweile auch honorige und seriöse Experten. Der gemeinsame Tenor ist: es kann sich nicht mehr ausgehen, es sind alle Grenzen weit überzogen und es muss zu einer, gelinde gesagt, völligen Neukonsolidierung und Neuorientierung kommen. Hart gesagt, unser Geldsystem fliegt uns bald um die Ohren - ob wir wollen oder nicht. Die Augen davor zu verschliessen, kann böse enden!







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



Erschreckende Enthüllungen eines Schweizer Bankinsiders - "Können Sie uns etwas über Ihre Involvierung im Schweizer Bankgeschäft erzählen?" - "Ich arbeitete viele Jahre für Schweizer Banken. Ich wurde zu den Top-Direktoren in einer der grössten Schweizer Banken ernannt. Während meiner Arbeit war ich involviert mit der Zahlung, der direkten Zahlung in Cash an eine Person zum Zwecke der Ermordung eines Staatspräsidenten. Ich war an einer Sitzung, an der beschlossen wurde, das Geld an den Killer auszuzahlen. Dies hinterließ bei mir dramatische Kopfschmerzen und Gewissensbisse. Dies war kein Einzelfall, aber es war das schlimmste. Es handelte sich um eine Zahlungsanweisung im Auftrag eines ausländischen Geheimdienstes, handgeschrieben, die den Auftrag erteilte, eine Person zu bezahlen, die einen Staatsführer tötete. Dies war nicht der einzige Fall. Wir erhielten einige solcher handgeschriebenen Briefe von ausländischen Geheimdiensten, die Anweisungen für Barzahlungen aus geheimen Konten enthielten um Revolutionen zu finanzieren oder um Menschen zu töten. Ich kann bestätigen, was John Perkins in seinem Buch 'Confessions of an Economic Hit Man' schrieb. Ein solches System existiert wirklich, und Schweizer Banken sind involviert in solche Fälle." (wearechange.ch)

Hilflose Politiker verspielen die Zukunft Europas - In 19 von 27 EU-Staaten liegt die Jugendarbeitslosigkeit bei mehr als 20 Prozent – Europa droht eine verlorene Generation. Betroffen sind auch klassische Industrieländer. (welt.de)

Schlagstockeinsatz gegen Demonstranten - Die Bewegung der „Empörten“ in Spanien hat ihre Proteste gegen die Korruption vor die Parlamente gebracht. In Valencia ging die Polizei mit Schlagstöcken gegen Demonstranten vor. (wiwo.de)

'Doomsday Plane' Would Save President and Joint Chiefs in Apocalypse Scenario (abcnews.go.com)

Rülpsende Kamele für den Klimaschutz abschlachten - Dem Kampf gegen den Klimawandel könnten bald Hunderttausende Kamele zum Opfer fallen: Australien erwägt CO2-Zertifikate für die Tötung der Tiere. (welt.de)

Strontium rund um AKW Fukushima entdeckt - Bodenproben entnommen - Funde an elf verschiedenen Standorten. (derstandard.at)

Sonnensturm - Partikelwolke zieht an Erde vorbei - Der gewaltige Sonnensturm, den Wissenschaftler auf der ganzen Welt seit Dienstag beobachtet haben, hat keine Auswirkungen auf die Erde gehabt. Weder GPS noch Handynetze waren gestört. „Es waren sehr spektakuläre Beobachtungen“, sagt der Astrophysiker Volker Bothmer von der Universität Göttingen. Doch so spektakulär wie der Ausbruch auf der Sonne aussah, waren die Folgen längst nicht. Die ausgestoßene Wolke aus geladenen Teilchen habe sich nicht zentral auf die Erde zubewegt, erklärt Bothmer. Die Messanlagen seiner Arbeitsgruppe registrierten zwar Sonnenwindstörungen, aber schnell stand fest: Die magnetisierte Gasblase hat uns nicht getroffen. (z-e-i-t-e-n-w-e-n-d-e.blogspot.com)

Keeping an eye on Yellowstone's supervolcano (msnbc.com)

Im Anfang war die Primzahl - Die Matrix der Materie - Michael Vogt im Gespräch mit dem Chemiker, Physiker und Universalgelehrten Dr. Peter Plichta über die Entdeckung der «Weltformel». Für Zahlen und Geometrie sind eigentlich die Mathematiker zuständig. Nun hatten im 18. Jahrhundert die Zahlentheoretiker, L. Euler und im 19. Jahrhundert C. F. Gauß (die beiden größten mathematischen Geister) längst die Grundlage dafür geschaffen, daß in den fortlaufenden Zahlen und den fortlaufenden Exponenten die Primzahlen den Hintergrund für die gesamte Mathematik darstellen. (alpenparlament.tv)



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Kommentare:

der_caine hat gesagt…

Hallo!

Hier ein eindeutiger Hinweis zum Thema Finanzen:

http://caineswelt.blogspot.com/2011/06/neues-aus-der-bananenrepublik-mr-dax.html

Tschö mit ö, und ein schönes Wochenende..., derCaine

Metatron2011 hat gesagt…

Ja Ja, das System wird kippen aber! Wer ist das System, denkt man wirklich das diese Leute hilflos zusehen wie alles kippt, für wie blöd haltet ihr diese Leute. Die halten euch für blöd, so isses ständig vom Systemcrash quasseln und sich freuen das jetzt die Elite den Arsch versolt bekommt und dies noch gesetzmässig weil eben der Zins und der Zinseszins und privat Banken und zocken und alle kein Verstand.
Nee, es ist klar das das System kollabiert sie wissen es, und werden ihre Macht dadurch noch stärken, da hilft kein gequatsche vom crash den machen die schon, die lachen sich tot über eure borniertheit etwas zu wissen über gesetze der Ökonomie, die gelten nicht mehr! Es wird gemacht was sie wollen, und alle konkurenten gehen den Bach runter was bleibt ist der Geldadel dem alles gehört auf dieser Welt, was denkt ihr wer die Jungs enteigmnet wenns knallt Niemand, das Spiel geht von vorne los,, nur ein paar Milliarden weniger als Kombatanten. Oh wie ruhig wird diese Welt dann sein, nur das knallen der Peitschen ist zu hören, für die Arbeitssklaven, gewöhnt euch an den Klang und vergesst den Systemwandel.
Amen

3DVision hat gesagt…

Metatron ich kann dir nur zustimmen.Es ist auch so.
Das Geldsystem wird von denen gelenkt wie sie es wollen.
Dass Geldsystem ist doch nichts anderes für sie als ein Utensil uns an der Leine zu halten und daneben auch noch um uns zu versklaven.
Es sieht nun aber so aus dass sie dieses Geldsystem mit aller wucht an die Wand fahren,wahrscheinlich um danach uns noch mehr zu versklaven?
Für mich macht es wenig sinn,mich jetzt noch weiter ins detail des monetären systems zu stürzen mir den Kopf zu zerbrechen über die Staatsanleihen und Zinsen eines staates um eine zukünftliche prognose zu erstellen.
Ich denke das führt in eine Sackgasse.
Damit verliert man sehr schnell die möglichkeit über den Tellerrand zu schauen und alles ein wenig globaler zu sehen wo der Zug hinfährt.
johannes im leben hast du für nichts garantien das weist du auch.
Wenn man eine Reserve hat ist es gut aber die hält auch nicht ewig.
Ich weis es ist nicht das was du uns sagen willst in dem sinne.
Vielleicht werden Menschen einem die Birne einschlagen um an deine Dosen oder was weis ich zu kommen.
So hat alles vor und nachteile.
Haben wir überhaupt die Leine unseres Lebens in der hand???
Es sieht nicht direkt danach aus auf jeden fall hat die Elite die Leine von uns in der Hand.
Die Geschichte da oben vom schachbrett und vom Reis kenne ich.
Ich sag nur das Schachbrett müsste so aussehen.Auf einer seite alles nur Bauer.
Und auf der anderen seite die Türme,Springer,Dame und Könige mit läufer.
Alle gegen uns.
Und wir alle gegen sie.
In der mitte des Brettes kannst du noch meinetwegen das monetäre System stellen und eben die ganzen Ölplattformen und was weis ich noch alles.Alles utensilien um un an der Leine zu führen.
Wir werden doch alle verarscht und das auch zu 2 hoch 64.
Metatron hat recht es geht nur um ihre Macht und über die versklavung über uns den rest kannste alles vergessen aber auch wirklich alles.

Maldek hat gesagt…

Metatron+3D:

Das "System" ist so, weil es genau das ist was die große Mehrheit der Menschen jetzt braucht.

Mein Lieblingsfilm "The Matrix" - stellt dies sehr eindrucksvoll dar.
Es ist nicht möglich alle Milliarden aus der Matrix aufzuwecken; sie würden in der realen Welt nicht überleben können.

Genau so ist es mit der Freiheit; die Milliarden können und WOLLEN diese nicht.

In dem Moment, wo sich diese Tatsache ändert, ändert sich auch unser Pyramiden System. Falls das je passiert.

Für die nächsten 20 Jahre wird es weniger Wohlstand für EU/USA/JP geben, noch mehr Krieg in der Welt und auch in Europa wird das Wort "Hunger" wieder eine Bedeutung gewinnen.

Am grundsätzlichen System "Pyramide" ändert sich nichts, es wird das gleich System Herr/Sklave weiterbestehen, da dies das beste ist was unserem Bewußtsein entspricht.

Das System zu ändern ist unmöglich - dich selber ändern, das geht!