Mittwoch, 29. Juni 2011

Mit Kanonen auf Spatzen schiessen

Der Staat offenbart, dass er ernste finanzielle Probleme hat ... und diese dort versucht zu kompensieren, wo er offensichtliche Chancen dazu hat. Richtig, bei den "Kleinen". Denn die können sich kaum wehren und mit grossen Überfallskommandos versucht er die Staatsgewalt effektiv einzusetzen. Es wirkt, wie wenn der Staat mit Kanonen auf Spatzen schiesst.

Kleine Unternehmer werden behandelt wie Verbrecher. Mehrere Kleinbusse fahren vor, meist zu einer Zeit wo wissentlich Hochbetrieb herrscht, der Betrieb wird abgeriegelt und dann beginnen die Amtshandlungen von Finanz, Fremdenpolizei, Gewerbeinspektorat, Lebensmittelpolizei, Krankenkasse, etc. Es wird auch sofort ein Protokoll angefertigt, das der verantwortliche Unternehmer unterschreiben muss. Rechts- und Steuerberater sind nicht erwünscht! Saftige Strafen sind Standard! Alle Unternehmer und deren Angestellte sind in den Augen der Behörden potentielle Verbrecher, die offensichtlich erst beweisen müssen, dass sie sich nichts zuschulden kommen liessen. Staatliche Abzocke übelster Art. Vergleiche mit früherem Raubrittertum sind durchaus angebracht.

So ist mir ein Fall bekannt, wo Schilehrer von den Pisten zum Verhör gebracht wurden und die Kinder ohne Aufsicht zurück blieben. Oder auch, wo dieser Überfall zur Essenzeit der urlaubenden Gäste in einem Hotel stattfand, so dass diese fast zwei Stunden nicht bedient werden konnten ... Das ist effiziente Werbung für das Urlaubsland Österreich! Komm und bleib, im Land der willkürlichen Staatsgewalt, der Verbrecher und Steuerhinterzieher. Staatliche Pauschalverdächtigung der Bevölkerung ...

Nun ja, es sind nicht alle Unternehmer schuldlose Lämmchen, wie auch? Der Staat mit seiner oftmals skurrilen und bizarren Gesetzgebung zwingt viele Kleinunternehmer in die Illegalität. So ist es teilweise nicht möglich, Hotelbars abendlich länger offenzuhalten, weil die erlaubten Stunden des Personals bereits aufgebraucht sind, zusätzliches Personal nicht finanzierbar ist ... und so muss der Unternehmer selbst hinter der Bar stehen ... oder diese schliessen, mitten in der Hochsaison!

Gleich vorweg, nicht jeder Unternehmer ist ein kapitalistischer Ausbeuter. Nicht jeder Unternehmer ist auch vermögend! Aber fast jeder Kleinunternehmer hat mehr Aufgaben, als nächtens in der Bar zu stehen, weil sein Personal dies nicht darf oder extreme, finanzielle Zuschläge bekommen muss. Der Unternehmer, bleiben wir im Hotelgewerbe, ist meist Manager, Buchhalter, Personalchef, Lohnverrechner, Einkäufer, Planer, Beschwerdestelle, und, und, und, ... Er muss darauf schauen, dass der Laden läuft! Er hat, im Gegensatz zu seinen Angestellten, eine hohe Verantwortung und ein hohes finanzielles Risiko.

Dass dann, speziell in Spitzenzeiten, derer es ohnehin zu wenig gibt, improvisiert werden muss, ist verständlich. Und genau zu diesem Zeitpunkt schlägt der Staat zu!

Der Staat, das sind Beamte, die von den Steuern dieses kleinen Unternehmers (und natürlich allen anderen) ihre meist sehr grosszügigen Gehälter bekommen. Darum schlachten sie jetzt die Kuh, die ihnen die Milch gibt! Denn: "Vurschrift is Vurschrift!" Nur, dass Gesetze beschlossen wurden, die den "Kleinen" umbringen, weil sie nicht einzuhalten sind und die "Grossen" bevorzugen, weil sie kaum kontrollierbar sind.

Ich rufe einen befreundeten Steuerberater an und bitte ihn um seine Meinung: "Ja, das ist ein gewaltiges Problem. Es sieht aus, als sollte gezielt der Mittelstand ausgerottet werden. Die Wirtschaftskammer agiert selbstherrlich und verliert sich in absurden Kompromissen! Aber nicht der Staat alleine ist schuld, sondern auch die bürokratischen Schreibtischpotentaten der EU. Sie sind absolut realitätsfremd und fern jeglicher Praxis. Dazu kommt, dass der Staat, die Länder und die Gemeinden eigentlich pleite sind und all jene auspressen wollen, bei denen offenbar irgendwie was zu holen ist! Über die Grossen trauen sie sich nicht drüber, es fehlt auch vielfach an qualifizierten Personal. Dort werden solange immense Geldsummen verschoben, bis sie nicht mehr nachvollziehbar sind. Internationale Konzerne führen ihre Gewinne überhaupt in die Zentralen ab, die in der Regel ausser Landes sind. Und unsere Tätigkeit ist nicht mehr die klassische Steuerberatung, sondern das Suchen nach legalen und halblegalen Möglichkeiten, erwirtschaftetes Geld an den Fiskus vorbeizuschummeln. Die Komplexität, Intransparenz und vielen, vielen Ausnahmeregelungen seitens des Gesetzgebers ist das Ganze zu einem absurden Spiel geworden. Mittlerweile hasse ich meinen Beruf, bin aber selbständig, habe nichts anderes gelernt und muss weiter machen - auch weiterhin meine Kunden betreuen, die Vertrauen in mich setzen. Wir Steuerberater wandeln auf einem gefährlichen Grat zwischen Legalität und Illegalität. Und müssen fast tatenlos zusehen, wie der Staat systematish die Mittelschicht vernichtet!"

Eine Hotelbesitzerin erzählt: "In einem Hotel in Saalbach hat im Winter die KIAB zugeschlagen. Mit 14 Mann sind sie stasimässig eingefallen, haben die Gäste samt Personal aufgescheucht, wie ein Fuchs, der in einem Hühnerstall wütet. Da wirst du behandelt wie der Terrorist, der gerade mal dabei ist seinen Sprengstoffgürtel zu zünden. Pässe, Ausweise her, sofort Protokolle unterschreiben, ohne sich überhaupt im Klaren zu sein, was man unterschreibt, weil man im Kopf noch gar nicht erfassen kann was da abläuft. Man ist nicht in der Lage vernünftig überlegen zu können. Es geht alles so schnell, dass unser Gehirn nicht Schritt halten kann mit diesen Kontrollmethoden. Es werden Schilehrer von der Piste geholt um sich, man könnte sagen, beinahe einer Leibesvisitation, stellen zu müssen, dabei scheint egal zu sein ob die Schischulkinder ohne Aufsicht alleine auf der Piste zürückgelassen werden. Man stelle sich vor, was für ein Imageverlust solche Kontrollmethoden für einen Unternehmer ist, wenn das in der Hochsaison passiert - und die Kontrollen sind vorzugsweise in der Saison, wenn am meisten Stress angesagt ist. Welch ein Gast würde in so einem überfallenen Unternehmen jemals wieder "sein Geld" lassen? Diesen Gästen steckt ja selbst noch die Angst vor Kontrollen tief in den Knochen. Soll das etwa ein erholsamer Urlaub sein? Das große Erwachen für den Hotelier kommt aber erst später. Man hat ja schließlich in Panik Protokolle unterschreiben müssen. Arbeitsaufzeichungen stimmen nicht mit den unterschriebenen Protokollen überein. Ein Fressen für die GKK! Dabei hat sich ein Überfallener gefragt, wie verbuche ich nun die Arbeitszeit des Überfalls bei meinen Mitarbeitern? Der KIAB eine Rechnung stellen? Die Beamten mit ihrer Kontrollwut sollten sich einmal Gedanken über folgendes machen, weil ja ,wie angedroht, in Zukunft vermehrt Speditionen, das Baugewebe und das Gastgewerbe Überfällen unterzogen werden: eine Spedition hat einen Zeitvertrag mit einer anderwertigen Firma und sich verpflichtet fristgerecht zu Liefern und die Kosten sind auch bereits fixiert. Was ergibt sich jedoch bei einer Treibstoffpreiserhöhenung? Bei einem Unfall, oder Stau, wo der Kraftfahrer gezwungen ist Überstunden zu machen, damit der vertragliche Termin eingehalten werden kann? Beim Bau dasselbe. Was, wenn Schlechtwetter ist? Im Gastgewerbe kann man schlußendlich den Gästen beibringen das Restaurant um 19.00 Uhr zu verlasssen, weil die Höchststundenanzahl laut Arbeitszeitgesetz erreicht worden ist. Kommen sie morgen wieder, da könnten sie vielleicht bis Mitternacht dableiben, wenn der Chef Dienst macht ..."







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



Leonardo Boff: Kapitalismus: Endphase? Ich bin überzeugt, dass die derzeitige Krise des Kapitalismus nicht nur struktur- und konjunkturbedingt ist. Wir befinden uns in dessen Endphase. Die geradezu geniale Fähigkeit des Kapitalismus, sich immer und überall anpassen zu können, neigt sich ihrem Ende zu. Es ist mir klar, dass jene These wenige Verfechter hat. Jedoch habe ich zwei gute Gründe, sie zu verteidigen. (tlaxcala-int.org)

US-Schulden – 100 Mal Griechenland - Ach wie schön dass niemand weiß … Griechenland, für Europäer und Börsianer ein Abgrund, entpuppt sich für die US-Elite als willkommene Ablenkung. Wie schön, dass die vielen Schlagzeilen aus Athen von dem schwarzen fiskalischen Loch in Amerika ablenken. Doch das Spiel funktioniert nur noch so lange, wie Herrn Papandreou weitere Parteigenossen abspringen und drohen, die ... (markusgaertner.com)

USA: Die Fassade bröckelt - Ben Bernankes Hubschrauber hat irgendwo einen Kolbenfresser. Er steht schon wieder am Boden. Seine Rotorblätter drehen sich nur langsam weiter. Irgendwo fließt Benzin aus und verursacht anderweitige Schäden ... (rottmeyer.de)

Wie Investoren auf die Pleite wetten - Die Ausfallversicherung für griechische Anleihen ist so teuer wie nie. Allerdings spielen einige Investoren ein doppeltes Spiel: Sie warnen vor der Pleite - und verdienen gleichzeitig daran. (handelsblatt.com)

Zentralbanker erwarten Ende des Dollar-Zeitalters - Die Tage des Greenback als weltweite Reservewährung könnten gezählt sein. An seine Stelle dürfte nach Ansicht von Zentralbankern und Staatsfondsmanagern ein Währungskorb treten - und Gold. (ftd.de)

„Das Geld ist verloren“ - Ist Europa noch zu retten? Wenn es nach den Experten geht, steht die Währungsunion am Abgrund. Was Börsengurus, Ökonomen und Politiker über die Schuldenkrise denken. Eine Übersicht (handelsblatt.com)

Italien und Spanien im Visier der Märkte - Die Hälfte des Anlagevermögens amerikanischer Geldmarktfonds steckt in kurzlaufenden Schuldverschreibungen europäischer Banken. Steigen die US-Fonds aus, droht vor allem spanischen und italienischen Banken der Kollaps. (wiwo.de)

Selbstbedienung, bevor die Panzer kommen - “Der Euro ist sicher”, “Die Spareinlagen sind sicher” und wir erleben einen Aufschwung im XXL-Format. Wer das nicht glaubt, ist ein unverbesserlicher Pessimist. Zumindest war er das bis vor Kurzem. Mittlerweile wissen immer mehr Bürger, dass es einen gewissen Unterschied zwischen den offiziellen Aussagen und der Realität gibt. Spätestens ein Blick ins immer wütendere Griechenland wirft die eine oder andere Frage auf. Ist tatsächlich noch alles im grünen Bereich – und bleibt das auch so? (wahrheiten.org)

Sieben überraschende Dinge über Sonnenschutz und Sonnenlicht, die man Ihnen vorenthalten will - Wenn Sie sich über Sonnenschutzmittel umhören, so werden Ihnen Leute, die von Gesundheitsbehörden und Mainstream-Medien systematisch falsch informiert wurden, wahrscheinlich eine Menge erzählen. Doch was in den üblichen Mainstream-Nachrichtenkanälen über Sonnenschutz berichtet wird, ist in den allermeisten Fällen falsch. Deshalb folgt hier ein kurzer Leitfaden über die sieben wichtigsten Dinge, die Sie über Sonnenschutzmittel, Sonnenlicht und Vitamin D wissen sollten. (kopp-verlag.de)

Die Wahrheit über Japan - Die Situation im japanischen Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi ist nach dem Erdbeben vom 11. März nach wie vor außer Kontrolle oder sollten wir besser sagen, endgültig außer Kontrolle? Nachdem wir tagelang glaubten, Japan kämpfe mit allen Mitteln gegen eine Kernschmelze, erfahren wir nun ganz nebenbei, dass es längst eine (partielle) gegeben habe. Die Hoffnung auf das nahende Ende der atomaren Krise in Japan bleibt also vorerst unerfüllt. Das Risiko einer unkontrollierten radioaktiven Strahlung wird täglich größer. (derhonigmannsagt.wordpress.com)

Meldung des PIK: "Meeresspiegel steigt so schnell wie seit 2000 Jahren nicht" entpuppt sich als Ente! Daten zeigen keine Änderung! Offenbar, weil niemand mehr sich um den sog. Klimawandel kümmert, hat das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung PIK, in einem Anfall von Panik eine Pressemitteilung herausgegeben, in der behauptet wird, der Meeresspiegel stiege jetzt stärker an als in den in den letzten 2000 Jahren. Belegt wird diese Behauptung durch Untersuchungen an nur 2 Orten mit Sedimenten im US Staat North Carolina. Die Autoren tun dann so, als ob sich dort der weltweite Meeresspiegel abbilden würde. Und outen sich damit einmal mehr als unseriös. Der Klima-Katastrophen sonst durchaus nicht abgeneigte "Spiegel" (hier) zitiert dazu Jens Schröter vom Alfred-Wegener-Institut für Polar-und Meeresforschung. "Diese Studie (hier) ist daher überhaupt nicht geeignet um Vorhersagen zu machen". Autoren des zitierten Aufsatzes waren u.a. der von vielen seiner Fachkollegen schon längst nicht mehr ganz ernst genommene PIK Ozeanologe Stefan Rahmstorf und der für seine "Hockeystickfäschung" mehr berüchtigt als bekannte gewordenen US Forscher Michael Mann. Trotz der sofort erkennbaren Schwäche des Papers hat Bild diese Tartarenmeldung natürlich sofort aufgegriffen. EIKE hat deshalb die Ergebnisse der Studie mit den realen Daten verglichen: Lesen Sie selbst ... (eike-klima-energie.eu)

Barbara´s Nachrichtenüberblick (dasgelbeforum.de.org)




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Kommentare:

der_caine hat gesagt…

Hallo!

wiedermal ein gutes thema rausgepickt! ich kenne das problem aus eigener erfahrung!

Grüsse, derCaine

Metatron2011 hat gesagt…

Auch eine Möglichkeit einen Staat zu ruinieren, da braucht man keinen Krieg zu führen, das so etwas per Gesetz möglich ist ist das Zeichen. die Regierungen sind nicht nur unterwandert nein sie sind alle die die es tun, im Auftrag handeln hin zur NWO, die das grose ziel ist, die totale Zerstörung der National Staaten um in der EU aufzugehen als Bundesstaat, nur es geht den klerikern viel zu langsam es wird noch beser wartet ab. Es wird bald Chaos ausbrechen und das wird zur NWO führen, denn wie sagten sie schon vor Jahren "Order out of chaos" oder " Ordo Ab Chao " wer,s versteht. Alles läuft nach Plan alle Regierungen in Europa gehorchen da sie Teil des ganzen sind.

Es gibt keine Möglichkeit dem zu entrinnen, es ist alles schon passiert lest nach was weiter kommt, niemand kann es aufhalten, schont eure Kraft für das übertehen der Drangsal. Wer lesen kann ist im Vorteil, es gibt ein Buch in dem steht seit mehr als tausend Jahren der Ausgang dieser Geschichte geschrieben lest und versteht. Ich verspreche euch das werdet ihr.

Amen

Hennessy hat gesagt…

Hi

vielen dank für die warnung.
Dann geh ich doch liebr in die Schweiz diesen Sommer.