Dienstag, 7. Juni 2011

Ich glaube ihnen kein Wort!

Als ich im März schrieb, dass Teile Japans, rund um Fukushima, lange Zeit nicht bewohnbar und nicht bewirtschaftbar wären, bekam ich böse Emails, die mich darauf aufmerksam machten, dass ohnehin alles unter Kontrolle wäre und ein erhöhter Austritt von Radioaktivität nicht stattfinden werden ... also was soll diese unwissenschaftliche Panikmacherei ...

Nun ist doch einige Zeit vergangen und die wissenschaftlichen Desinformationsversuche wurden von der Realität eingeholt. Zum einen gibt es in zumindest drei Reaktoren Kernschmelzen, zum anderen traten grössere Mengen Radioaktivität aus! Es wurden rund um Fukushima sogar hochgiftige, strahlende Plutoniumpartikel gefunden.

Es läuft anscheindend die Informationspolitik nach Katastrophen immer nach einem gleichen Muster ab. In Wien würde man diese Politiker, Techniker, Offiziellen im Polizeijargon als "Steher" bezeichnen. Sie geben nur das zu, was ihnen hieb- und stichfest bewiesen werden kann. Alles andere wird systematisch und bewusst verschwiegen. Auch wenn es für die Bevölkerung oder Teile davon gefährlich (oder auch lebensgefährlich) werden kann.

Wir kennen diese Art der Desinformationspolitik ja noch von Tschernobyl. Damals war allerdings noch das sowjetische Regime in Amt und Würden, deshalb war es fast "normal", dass der Vorfall auch wochenlang noch von offizieller Seite herunter gespielt wurde. Übrigens, auch in Wien wurde bewusst Desinformation betrieben und die Katastrophe von Tschernobyl kam erst nach dem 1. Mai in die Medien - die regierenden Sozialisten wollten ihren 1. Maiaufmarsch ohne Katastrophenmeldungen und möglicher Panik mit möglichst vielen Beteiligten abhalten. Eine Absage wegen eines explodierenden Atomkraftwerkes kam nicht in Frage!

In der Zeit der digitalen Medien ist die Art der japanischen Desinformationspolitik allerdings äusserst fragwürdig und gefährlich. Die ersten Wochen wurde eine etwaige Kernschmelze als nicht möglich hingestellt. Zwar gab man gröbere Probleme zu, auch mehrere Explosionen und ein geringer Austritt von Radioaktivität, doch so schlimm war es angeblich nicht ...

Jetzt, wenige Monate später wird uns ein gänzlich anderes Bild von der Katastrophe gezeigt. Und was wir schon im März vermutet haben, hat sich bestätigt. Die Verantwortlichen sind absolut ratlos!

Dabei ist die Bevölkerung angewiesen darauf, wie die Situation tatsächlich sich entwickelt. Auf was sie achten muss, was, wo verstrahlt ist und welche Probleme noch zusätzlich auftreten können.

Den Europäern wurde eine Dramatisierung der Katastrophe vorgehalten. "So gefährlich sei es nicht!", hörte man immer wieder von offiziellen, japanischen Stellen. Nur das "Wir haben die Situation im Griff!", hat wohl ohnehin niemand geglaubt.

Nun sieht die Lage anders aus. Und immer mehr Menschen glauben nicht mehr an die Sicherheit und Gefahrlosigkeit moderner Atomkraftwerke. Offenbar zu recht. Denn es muss nicht ein Erdbeben oder Tsunami eine derartige Katastrophe auslösen. Gründe, dass die Kühlsysteme in einem AKW ausfallen können, gibt es mehrere. Der grösste Unsicherheitsfaktor ist der Mensch, der diese technischen Monster bedient.

Auch die Eisenbahn ist ein absolut sicheres Verkehrsmittel. Technische Gebrechen sind sehr selten, doch wenn es einen grösseren Unfall gibt, ist meistens menschliches Versagen der Grund. Auch wenn es entsprechende Ausbildungen gibt.

Weiters, um wieder zu den Atomkraftwerken zurück zu kommen. Es können viele Szenarien durchgespielt und durchgedacht werden. Aber nicht alle! Man kann für einen oder zwei Gründen vorsorgen und die Sicherheit entsprechend berechnen und planen. Doch in der Realität, wie an Hand der Beispiele Three Miles Island, Sallafield, Tschernobyl und Fukushima ersichtlich wird, hat man nicht an alles gedacht, wie auch. Sind es doch Menschen die planen, berrechnen und Risiken abwägen. Auch wenn man aus den Unfällen und Störfällen gelernt hat, viele der Atomkraftwerke sind alt, werden aus Kostengründen nicht den letzten Erkenntnissen der Sicherheit angepasst und sind dadurch auch entsprechende Risikoanlagen!

Verlogene Beschwichtungs- und Desinformationspolitik trägt naturgemäss nicht zur Beruhigung der Bevölkerung bei. Vor allem, wenn herauskommt, dass bewusst und in unverantwortlicher Weise gelogen wird. Und die Wahrheit kommt meist ans Licht, auch wenn es länger dauert!

Nun wäre es endlich an der Zeit, nicht wieder Stresstests durchzuführen, wo natürlich die Industrie (Atomlobby) führend beteiligt ist und das Ergebnis entsprechend manipulieren kann, sondern klar die Karten auf den Tisch zu legen und realistisch wie nachvollziehbar zu erklären, wo und bei welchen Ereignissen tatsächlich was passieren kann und welche Auswirkungen dies haben könnte.

Aber Desinformation, Lüge und Verschleierung haben Hochkonjunktur. Auch bei anderen Themen werden wir nicht richtig und wahrheitsgemäss informiert. "Wir wollen keine Panik auslösen!" ist eine fadenscheinige Ausrede, denn die kommt sicher, entweder beim nächsten Atomunfall oder spätestens wenn das System kollabiert Doch ich bin sicher, dann wird man sagen: "Das haben wir nicht kommen sehen!" oder "Diese Entwicklung war nicht absehbar!" Ich jedenfalls glaube ihnen kein Wort!



Das Gebiet von Fukushima ist jetzt eine radioaktive Todeszone – wie ein von einer Atombombe getroffenes Gebiet - Die atomare Katastrophe, von der uns zunächst versichert wurde, sie sei »nichts Besonderes«, hat sich inzwischen zur schlimmsten nuklearen Katastrophe in der Geschichte der menschlichen Zivilisation entwickelt. Mittlerweile ist die Lage so schlimm, dass Bodenproben, die außerhalb der 20-Kilometer-Sperrzone entnommen wurden (in einem Gebiet, das von der japanischen Regierung als sicher genug eingestuft wurde, dass Kinder dort zur Schule gehen dürfen), höhere Strahlungswerte aufweisen als den Grenzwert von 1,48 Millionen Bequerel pro Quadratmeter, der 1986 in der Region um Tschernobyl zur Evakuierung führte. (kopp-verlag.de)

Leiharbeiter in Atomkraftwerken stärker verstrahlt - In deutschen Atomkraftwerken werden häufig Leiharbeiter eingesetzt, um gefährliche Arbeiten zu verrichten. Die "Süddeutsche Zeitung" (SZ) schreibt, dass diese Zeitarbeiter dabei einer deutlich höheren Strahlendosis ausgesetzt seien als die Stammbelegschaft. Die Zeitung beruft sich auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken. (t-online.de)

Mehr Radioaktivität in Fukushima - Aus dem Kernkraftwerk Fukushima Daiichi ist in den ersten Tagen nach dem Erdbeben in Japan doppelt so viel Radioaktivität ausgetreten, wie bisher angegeben. Die japanische Kommission für Nuklearsicherheit gesteht menschliche Fehler ein. (faz.net)

Fukushima eine tickende ZeitbombeKernschmelze bestätigt - Stück für Stück nur wurde die Öffentlichkeit in den letzten Wochen über die Zustände im GAU-Meiler Fukushima aufgeklärt. Nun gibt es wieder eine offizielle Bestätigung: In allen drei Reaktoren ist es zur Kernschmelze gekommen. Ende offen. (n-tv.de)







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



Die Verzweifelten Staaten von Amerika - Zero Hedge verdanken wir seit heute einen tieferen Einblick in die Machenschaften von US-Finanzminister Tim Geithner, der auf seine Weise gegen eine Staatspleite der USA ankämpft. Die Vorgehensweise würde in Deutschland jeden Firmenchef mit ziemlicher Sicherheit in schwere Bedrängnis, vor Gericht oder gar hinter Gitter bringen. In den vergangenen drei Wochen wurden vom Thrift Savings ... (markusgaertner.com)

China wirft kurzläufige US-Staatsanleihen fast komplett ab - China wirft seine Positionen in kurzläufigen US-Staatsanleihen sprichwörtlich auf den Markt, nachdem das Land seine gehaltenen Sicherheiten dieser Art im März 2011 auf nur noch $5,7 Milliarden von ehemals $210,4 Milliarden im Mai 2009 reduzierte, wie Daten des amerikanischen Finanzministeriums zeigen. Allerdings sitzt China immer noch auf einem riesigen Berg an ausstehenden US-Staatsanleihen mit langer Laufzeit, die es anscheinend seit Oktober 2010 versucht teilweise in andere Währungen zu diversifizieren. (wirtschaftsfacts.de)

Dramatische Lage - Die Troika (EU, IWF und EZB) attestierte Griechenland in ihrem Bericht zur 4. Mission insgesamt deutliche Fortschritte, insbesondere im Bereich der Haushaltskonsolidierung. Die weitere strikte Umsetzung der vereinbarten Ziele soll die Voraussetzungen für eine Stabilität des Finanzsektors, einer erhöhten Wettbewerbsfähigkeit, neuen Arbeitsplätzen, Steuereinnahmen und insgesamt für ein nachhaltiges Wachstum schaffen. Irgendwie ähnelte die Presseerklärung vom 03.06.2011 eher einer Märchenstunde, als einer ernstzunehmenden Bestandsaufnahme der aktuellen Situation in Griechenland. (querschuesse.de)

Krise war gestern: Banken zahlen wieder fette Boni aus - 2010 zeigten sich die Banken in Österreich und Deutschland bei ihren Bonuszahlungen wieder großzügiger als im Krisenjahr 2009. Man zahlt wieder ordentlich aus - und knüpft die Boni an gestiegene Anforderungen. (kleinezeitung.at)

Silane: Benzin aus Sand? Benzin aus Sand - eine Utopie? Unbemerkt von der Öffentlichkeit, findet derzeit eine chemisch-technische Revolution auf dem Gebiet der Energiegewinnung statt: die Umstellung von begrenzten fossilen (organischen) Ressourcen auf unbegrenzte synthetisch-anorganische Ausgangsstoffe. Das bedeutet das Ende des Kohle-/Erdöl-Zeitalters und den Beginn des Silizium-Wasserstoff-Zeitalters – eine neue Epoche in der Geschichte der Menschheit. Initiator ist ein einzelner Außenseiter und zugleich ein Jahrtausend-Genie. (mmnews.de)

Barbara´s Nachrichtenüberblick (dasgelbeforum.de.org)





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Kommentare:

jo hat gesagt…

test

Metatron2011 hat gesagt…

Was man so alles erzählt Fakt ist das in Fukushima von einer israelischen Firma Kameras installiert wurden die sich als kleine Nuke entpuppt haben. Dazu kommt noch das extra viel Plutonium in den stillgelegten Reaktoren eingelagert wurden.
Dann noch das Stuxnet Virus das genau die Simens Technik nutzt und schon haben wir eine explosieve Mischung.
Besser rechergieren und nicht alles glauben was in den Mainstream Medien so alles kommt die Reaktoren wären sonst nicht explodiert das ist ein Fakt der unter Fachleuten keine Zweifel aufkommen lässt.Das war gewollt und gut geplant mal sehen was in Berlin so los geht ist auch gut geplant könnt ihr glauben. Dann schreibe mal wieder wie gefährlich doch das Fussball spielen ist
so ohne durchblick.

3DVision hat gesagt…

ähm wie viele Menschen wollen die Eugeniker killen6,5 Milliarden?