Donnerstag, 2. Juni 2011

Gib uns unser tägliches Gift, Amen!

Die Lebensmittelskandale häufen sich, doch nicht alle kommen in die Schlagzeilen. Oft wird es, als wäre es unbedeutend, nur in einer sprichwörtlichen Randnotiz erwähnt. Unsere Lebensmittel werden zunehmend zu einer Gefahr für unser Gesundheit. Doch die Politik will und kann offensichtlich nichts ändern. Und die Wirtschaft hat quasi einen Freibrief. Nur dank Organisationen wie Foodwatch werden Lug und Trug aufgedeckt

Es wird, obwohl Bio boomt und die Landwirte über die Gefahren Bescheid wissen, immer mehr gespritzt - Herbizide, Fungizide, Insektizide, Pestizide, ... ein grauenhafter Giftcocktail wird über Obst und Gemüse verspritzt und kommt damit auch in die weitere Nahrungskette, wo zusätzliche Hormone und Antibiotikaprophylaxen hinzukommen.

Für viele unserer sogenannten Nahrungsmittel werden minderwertige Produkte hergenommen, teilweise auch krass verändert. Hühnerfleisch bzw. Hühnerprodukte sind so eine Sache für sich, die das ganze Drama und die offensichtliche Täuschung des Konsumenten offenbaren. Ganze Hühner oder Hühnerteile sind bei uns meist in den Supermärkten aus heimischen Betrieben. Es steht aber nicht immer auf dem Etikett, ob es Käfig-, Boden- oder Freilandhaltung war, aus dem das Huhn stammt. Bei Halbfertig- und Fertigprodukten ist die Herkunftsuche schon schwieriger bis unmöglich. Chickenwings, Hühnernuggets, knusprige Hühnerbrüste in Panade ... Hände weg! Ich weiss nicht, was ich auf den Teller bekomme! Das könnte zwar Fleisch von glücklichen, auf einer saftig-grünen Wiese herumlaufenden Hühner sein, doch die Wahrscheinlichkeit ist sehr, sehr gering. Eher tippe ich auf Billigstimporte aus Osteuropa und Asien, Hühner aus Käfighaltung, nie Tageslicht gesehen und mit fragwürdigen Futter gemästet - inkl. Hormone und Antibiotika ... Wobei speziell bei Nuggets und Schnitzel die Frage ist, wie hoch Anteil an Hühnerfleisch überhaupt ist. Das Fleisch wird gecuttet (zerrissen bzw. geschreddert) und danach mit Kleber (!!!) und Stärke in Formen gepresst und paniert. Guten Appetit!

Wobei wir selbst "schuld" oder "mitschuld" sind, dass es überhaupt so weit kommen konnte. Wir Konsumenten verlangen optisch perfekte und schöne Ware. Die Industrie kommt diesem Wunsch gerne nach und beschäftigt Food Scouts und Food Designer um immer ausgefallenere Dinge zu kreieren und anbieten zu können. Dabei ist nicht oftmals, sondern meistens etwas anderes drinnen, als durch die Verpackung und Werbung suggeriert wird. Sicher, wenn "X" drauf steht, muss "X" auch enthalten sein. Doch oft sind es kläglich wenig Prozenterl ... Geschmack bekommt man jeden ohne Probleme in jedes Produkt. Was dann noch fehlt, ist eine Zutatenliste, die so klein gedruckt wurde, dass ein normaler Mensch sie nicht lesen kann. Besonders zynisch sind Produkte, die nach etwas benannt werden, die fast jeder kennt ... die es aber gar nicht gibt - zB. die "Gelbe zitronen Physalis" *ggg* ...

Und es gibt Lebensmittel, die gaukeln uns vor, etwas zu sein, was sie tatsächlich nicht sind: Analogkäse aus Palmöl, Gelschinken, Garnelenimitat, Sckokokekse ohne Schokolade. Die Industrie verkauft uns für total blöd - und dagegen habe ich etwas!

Ich gehe nur mehr mit Brille einkaufen, damit ich den absichtlich klein gehaltenen Zutatentext auch wirklich lesen kann.

Und ich kaufe, so gut es geht, Bio-Lebensmittel ein. Bei Bio ist die Wahrscheinlichkeit grösser, dass die Ware nicht so belastet ist, wie die herkömmliche. Nicht umsonst hat Österreich die höchste Bio-Quote in Europa!

Es scheint ein Trend der Zeit zu sein, Illusionen zu verkaufen. Nicht nur Politiker, auch die Nahrungsmittelindustrie ködert uns mit Lug und Trug. So, wie ich keinen Politker mehr auch nur ein Wort glaube, so auch nicht den wunderhübschen, gestylten Verpackungen. So wie die Mineralölindustrie durch Werbung glaubhaft machen möchte, wie grün und umweltfreundlich sie nur seien, genauso verarscht uns die Nahrungsmittelindustrie ...



Hühner mit Industriestoffen zwangsverfettet - Verbraucher fanden im Verdauungstrakt von chinesischen Hühnern eine "unbekannte Substanz". Nach Untersuchungen steht fest: Den Tieren wurde Barytpulver - eine Schwefelverbindung - verabreicht. (10.5.2010 - kleinezeitung.at)

Das "Superunkraut" ist im Anmarsch - Der Schutz gentechnisch veränderter Baumwolle und Soja vor Unkraut erfordert immer höhere Dosen Spritzmittel. Die fatale Folge: Das "Superunkraut" Amaranthus Palmeri ist bereits gegen bestimmte Pestizide resistent. (3.2.2010 - kleinezeitung.at)

»Lebens«-Mittel – nur noch Lug und Trug? Was dürfen wir noch glauben, wenn es ums Essen geht? Die Werbung verspricht viel, doch in der Regel halten die Produkte nur wenig. Dies gilt selbst für Biolebensmittel. Und einige appetitlich drapierte und mit hübschen Verpackungen schmackhaft gemachte Lebensmittel hätten wohl schon eher den Namen »Sterbensmittel« verdient, wirft man nur einmal einen Blick auf den wahren Inhalt. Da werden dann sehr schnell Assoziationen an ein Chemielabor wach. Was ist gesund, was nicht? Was hochwertig, was nicht? Etikettenschwindel und scheinbar auch Selbstbetrug gehen hier nahtlos ineinander über. Einige neue Untersuchungen scheinen die Sachlage eher zu vernebeln als aufzuhellen. (kopp-verlag.de)



slow food austria (slowfoodaustria.at)
foodwatch - die Essensretter (foodwatch.de)
iss-xund - gesunde Lebensmittel für mehr Lebensfreude (iss-xund.eu)







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



Chinesische Immobilien-Achterbahn (Hardcore) - Seit Chinas Bürokraten mit der Straffung der Zinsen sowie mit Kapitalkontrollen, höheren Reservevorschriften für die Staatsbanken und der Beschränkung von Hauskäufen den Immobilienmarkt zu zügeln trachten, strömt massiv Kapital aus dem Reich der Mitte ins Ausland. Es sucht sich Immobilien in Hong Kong, Sydney, London und Vancouver.
Dabei wird eine Lawine, sprich eine Rally losgetreten, die sich außerhalb dieser Städte kaum jemand richtig vorstellen kann. Hier bei uns in Vancouver steigen ganze chinesische Gruppen aus den Fliegern, die – mit Säcken voller Bargeld bewehrt – nur eines im Sinn haben: Buy, as fast as you can, on all terms. (markusgaertner.com)

Zeitbombe China - Die größte Gefahr für die Weltwirtschaft liegt in China. Eine riesige geld- und schuldeninduzierte Blase ist dabei, sich immer mehr aufzublähen. Der Prozess ist außer Kontrolle, eine »sanfte Landung« nicht mehr möglich. (kopp-verlag.de)

Die Finanz-Atombombe tickt - „Game of Chicken“ wird das riskante Spiel genannt, in dem zwei Autos aufeinander zufahren und jeder Lenker versucht, möglichst lange auf der Spur zu bleiben. Wer zuerst ausweicht, ist ein Feigling (Chicken) und hat verloren. (derstandard.at)

Es liegt was in der Luft! Der Euro, und somit ein friedlich vereintes Europa, sind Geschichte! In den Geschichtsbüchern kommender Jahrhunderte wird er vermutlich nur eine Randnotiz sein. Die Geschichte des US-Dollars war da bedeutend glamouröser und eindrucksvoller, aber auch sie ist zu Ende. Die Frage ist: Was kommt danach? (kopp-online.com)

WHO klassifiziert elektromagnetische Felder durch Mobilfunk erstmals als "möglicherweise krebserregend" - Die "Internationale Agentur für Krebsforschung" (International Agency for Research on Cancer", (IARC) der Weltgesundheitsorganisation WHO (World Health Organisation) der "Vereinten Nationen" hat hochfrequente elektromagnetische Strahlung, wie sie etwa durch Mobilfunkgeräte erzeugt werden, als möglicherweise für Menschen karzinogen, also krebserregend, (2B) klassifiziert. (grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com)

Erderwärmungsschwindel: Ein Insider packt aus - Ein ehemaliger „Erderwärmungspanikmacher“ erklärt, dass die anthropogene Erderwärmung (AGW) bereits in den 90er Jahren wissenschaftlich widerlegt wurde und warum es sich bei der von den Regierungen finanzierten und gesteuerten Klimawissenschaft schlichtweg um Betrug handelt. (propagandafront.de)



500,000 Bq/kg of radioactive Cesium found 75 miles from Fukushima plant (enenews.com)

Barbara´s Nachrichtenüberblick (dasgelbeforum.de.org)





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1 Kommentar:

Colombelle hat gesagt…

Ich habe mir schon anfang des Jahres Tomatensamen bestellt bei exotic-samen.de
Weil ich mal ganz einfach auf der suche war,für mich,unbekanntes Gemüse zu finden und auch um zu sehen ob es in meinem Garten wächst.
Ich experimentiere gern mit Pflanzen im Garten.
Beim durchsuchen der Seite um mal zu sehen was es denn alles so schönes gibt von Tomaten bin ich auf die gelbe Zitronentomate gestossen die anscheinend aus Kasachstan stammt.
Angezogen von der schönheit dieser Tomate bestellte
ich den Samen der übrigens grandios wächst in meinem Garten.
Ich war aber nicht schlecht erstaunt als ich den Text unter der hauptbeschreibung der Tomate las.
Ich schickte eine Email an den Verkäufer und bat ihn um aufklärung was dieser verbot da angeht und fragte ihn ob das ein witz sei?
Die antwort war Glasklar nein,kein Witz sondern dass es unendlich viele Gemüsesorten gibt die die EU dem Eubürger mal ganz einfach so verbietet.
Also wir dürfen zwar den Samen dieser Tomate ansetzen aber die Frucht nicht essen!!!Sowas muss man sich mal vorstellen was diese Eu Bonzen sich erlauben!
Ich nenne das eine absolute scheiss Diktatur!!!
Die diktieren uns schon vor was wir zu essen haben.
Die haben überhaupt kein recht uns vorzuschreiben was wir fressen dürfen oder was nicht.Ihr Gift dürfen wir aber fressen was?Sorry für den ausdruck aber bei sowas geht die wut und mein Blutdruck auf 100.
Ich muss mich schon wieder beruhigen..

Ich habe den Text von der Seite einfach mal kopiert.....
Hier noch der direkte Link mit Foto der Tomate.

http://www.exotic-samen.de/product_info.php?products_id=438&cPath=74&XTCsid=30b85614d3ff7270636e01997ba73c44

"(sehr seltene Sorte)

Diese sehr seltene Sorte stammt ursprünglich aus Kasachstan. Die Frucht ähnelt in Farbe und Form einer Zitrone. Sie wird 50 - 200 Gramm schwer, hat einen süßen, aromatischen Geschmack und ist schnittfest.

Da die Pflanze 150 - 250 cm hoch wird, benötigt sie einen Pflanzstab.

Reifezeit: mittel



Nach dem Saatgutverkehrsgesetz sind nur bestimmte - relativ wenige - Gemüsesorten zugelassen. Das bedeutet, dass der Handel mit nicht zugelassenen Sorten verboten ist. Wir weisen darauf hin, dass die Pflanzen, die aus diesen Samen gewonnen werden, nur zu Zier- und Demonstrationszwecken genutzt werden dürfen. Der Verzehr der Früchte ist somit verboten. Wo würden denn auch die armen Firmen bleiben, die die Patenrechte an den zugelassenen Sorten haben, wenn auf einmal mehrere Tausend andere Sorten im Handel wären? Es ist schon erstaunlich, dass man nicht mehr dass essen darf, was uns die Natur geschenkt hat!!!"