Dienstag, 21. Juni 2011

Elenin - C/2010 X1

Zurzeit erreichen mich einige Emails und Kommentare, die auf eine kosmische Katastrophe mit dem Kometen Elenin hinweisen. Nibiru scheint irgendwie nicht zu kommen, obwohl vielfach angekündigt. Das soll aber nicht heissen, dass Nibiru nicht existiert! Aber es deutet alles darauf hin, dass der angekündigte Eintritt des mystischen Himmelskörper in den nächsten Jahren nicht stattfinden wird. Sagen wir es so, das Kommen Nibirus scheint nach derzeitigem Ermessen sehr unwahrscheinlich!

Natürlich musste sofort ein Nachfolger her, um die scheinbare Bedrohung aufrecht zu erhalten. Diese war auch durch eine Entdeckung eines neuen Kometen, der heuer in relative Erdnähe kommt, gefunden. Diesmal sind es nicht Sumerische Schriften, auf die verwiesen wird, sondern teilweise die Bibel, teilweise Seher und Propheten. Ich brauche wohl nicht betonen, dass eine sehr hohe Gefahr von extremen Naturkatastrophen weltweit durch das Vorbeifliegen vorausgesagt werden.

Was hat es mit Elenin, der als C/2010 X1 registriert wurde, auf sich? C/2010 X1 wurde am 10. Dezember.2010 von dem russischen Amateurastronomen Leonid Elenin entdeckt, nicht an seinem Wohnort nahe Moskau, sondern mit Hilfe eines ferngesteuerten Teleskops in New Mexico. Schnell stellte sich heraus, dass der extrem lichtschwache (19 mag) Komet sich noch fast 400 Millionen Kilometer von der Sonne entfernt befand. Über seine Bahn herrschte fast 2 Wochen lang Unsicherheit, bis sich auf Grund weiterer Beobachtungen herausstellte, dass sich C/2010 X1 im September und Oktober 2011 zunächst der Sonne und danach der Erde stark annähern könnte. Er könnte daher unter für Mitteleuropäer günstigen Umständen mit bloßem Auge am Nachthimmel sichtbar werden.

Ab März 2011 wurde der zu dieser Zeit zwischen 16 und 17 mag helle Komet Elenin von einigen Spezialisten systematisch beobachtet. Mitte April war es nach den vorliegenden Beobachtungsdaten sehr fraglich geworden, ob C/2010 X1 sich zu einem Objekt für das bloße Auge entwickeln würde. Doch bereits um die Monatswende zum Mai hatte sich seine Helligkeit deutlich auf etwa 13.5 mag erhöht, und er hatte einen kleinen Schweif Schweif entwickelt. Im Mai stagnierte Elenins Entwicklung dann Bereich der 13. Größenklasse. Zudem wurde eine Abnahme im Staubgehalt der Koma festgestellt.

Nachdem Komet Elenin Ende April deutlich an Helligkeit gewonnen hatte, stagniert seine Entwicklung seit Anfang Mai im Bereich der 13. Größenklasse. Zudem wurde eine Abnahme im Staubgehalt der Koma festgestellt. Sollte dieser Trend anhalten, wird der Komet im Herbst möglicherweise nicht einmal im Fernglas sichtbar werden.

Zum Zeitpunkt der Entdeckung war der Komet etwa 647 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. Während der vergangenen 4,5 Monate hat der Komet - wie es Kometen so tun - die Nähe zur Erde auf seinem Weg zum Perihel (dem sonnennächsten Punkt seiner Umlaufbahn) verkürzt. Am 4. Mai betrug die Entfernung zur Erde rund 274 Millionen Kilometer.

"Das passiert mit diesen langperiodischen Kometen, die von weit draußen hereinkommen", sagte Don Yeomans vom Near-Earth Object Program Office der NASA am Jet Propulsion Laboratory in Pasadena (Kalifornien). "Sie machen diese langen, majestätischen Bögen durch unser Sonnensystem und manchmal veranstalten sie eine schöne Show. Aber nicht Elenin. Zur Zeit sieht der Komet ziemlich erbärmlich aus."

Elenin sollte kurz vor seiner engsten Annäherung an die Erde am 16 Oktober 2011 am hellsten sein. An seinem erdnächsten Punkt wird er 35 Millionen Kilometer von uns entfernt sein.

Kann dieser eisige Besucher uns von dort oder seiner zukünftigen Bahn beeinflussen? Was ist mit den Himmelskörpern, die Gezeitenveränderungen oder sogar tektonische Verschiebungen hier auf der Erde anregen? Es gibt einige falsche Spekulationen im Internet, dass externe Kräfte den Kometen Elenin dazu bewegen könnten, näher zu kommen.

"Elenin wird weder irgendwelchen dunklen Körpern begegnen, die seinen Orbit stören könnten, noch wird er uns hier auf der Erde auf irgendeine Weise beeinflussen", sagte Yeomans. "Er wird der Erde nicht näher als 35 Millionen Kilometer kommen."

"Elenin wird nicht nur weit weg sein, er ist für einen Kometen auch recht klein", sagte Yeomans. "Und Kometen sind nicht die dichtesten Objekte dort draußen. Sie besitzen normalerweise die Dichte von locker gepacktem Eisschmutz."

"Also hat man einen schmutzigen Schneeball von bescheidener Größe, der nicht näher als 35 Millionen Kilometer kommt", sagte Yeomans. "Er wird einen unmessbar geringen Einfluss auf unseren Planeten haben. Zum Vergleich: Mein Kleinwagen übt einen größeren Einfluss auf die Gezeiten der Ozeane aus, als der Komet Elenin jemals haben wird."

Demnach keine offensichtliche Bedrohung der Erde durch den Kometen Elenin. Lasst euch, meine lieben Freunde, nicht verrückt machen!



Informationen über den sich nähernden Kometen Elenin (astropage.eu)
Komet Elenin - C/2010 X1 (kometen.info)







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



Collapse-O-Meter - Momentane Stärke des Finanzbebens: 10.0 (hartgeld.com)

Geldsystem außer Kontrolle - Es wird Zeit, dass wir erkennen, dass es nicht Ereignisse sind, die komplexe Systeme außer Kontrolle geraten lassen sondern es ist das System als Ganzes, welches in Frage gestellt werden muss. Warum machen wir keine Radikalkur, anstatt das Unausweichliche zu prolongieren? - Das Weltfinanzsystem ist nach allen Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung bankrott. (mmnews.de)

Roubini sieht «perfekten Sturm» aufziehen - Nach Ansicht von Starökonom Nouriel Roubini braut sich zurzeit ein so genannter «perfekter Sturm» zusammen, der die Weltwirtschaft bedrohen könnte. (cash.ch)

Die Welt ist pleite – einige mehr als andere - Bob Chapman, der Herausgeber des “International Forecaster“, lässt die vergangene Woche an den Edelmetallmärkten Revue passieren, beschäftigt sich mit einem bemerkenswerten Bericht von Standard Chartered, lenkt die Aufmerksamkeit auf einen eventuell wichtigen Zusammenhang bezüglich des Goldes in Fort Knox, und klärt ein wenig darüber auf, was die Schuldensituation der EU und USA für den Goldpreis bedeuten könnte. (larsschall.com)

Banken diktieren Bedingungen für Griechen-Hilfe - Sie sollen zahlen, aber nur freiwillig: Europas Politiker möchten Banken und Versicherungen zur Hilfe bei der Rettung Griechenlands überreden. Doch die Geldkonzerne stellen Bedingungen - und dürften sich damit durchsetzen. (spiegel.de)

Global Zero-Prognose: Atommächte rüsten um eine Billion Dollar auf - Die neun Atommächte der Welt (die USA, Russland, China, Großbritannien, Frankreich, Pakistan, Indien, Israel und Nordkorea) werden nach Angaben der Organisation Global Zero in den nächsten zehn Jahren insgesamt eine Billion US-Dollar für Modernisierung und Entwicklung ihres Atomarsenals ausgeben, berichtet die britische Zeitung "Financial Times" am Montag. (berlinerumschau.com)

Nuclear endgame: The growing appeal of zero - Banning the bomb will be hard, but not impossible. (economist.com)

Die Erde selbst sagt uns, dass nichts Besorgniserregendes bei einer Verdoppelung oder sogar Vervierfachung des atmosphärischen CO2-Gehaltes zu erwarten ist - Die Leser mögen sich an Pat Franks exzellenten Essay zur Ungenauigkeit in den Temperaturaufzeichnungen erinnern. (Hier) Lesen Sie hier die deutsche Übersetzung seines neuen, wieder einmal hoch interessanten Beitrags! Zunächst folgt eine Zusammenfassung des Beitrags von Prof. Carl Otto Weiss. (kopp-verlag.de)

Barbara´s Nachrichtenüberblick (dasgelbeforum.de.org)




kostenloser Counter



Kommentare:

3DVision hat gesagt…

Das ist kein Komet,das ist ein black dwarf!
Weil er nicht gezündet ist kann man ihn kaum sehen oder endecken.
Seine gravitation ist grösser als die von Jupiter.
Was unser derzeitiges verrücktes Wetter auch erklärt!
Hab ich so gelesen im Net.
Einge sagen sogar genau er sei Nibiru!

JoHy hat gesagt…

Elenin wird man von der Erde nicht sehen können da er sich schon seit einigen
Tagen auf der Tagesseite befindet und da überstrahlt die Sonne alles. Aber um
den 25.09.11 rum gelangt Elenin zwischen Sonne und Erde ziemlich auf den
Schnittpunkt zur Erdbahnebene etwas näher noch als der Mond zu diesem
Zeitpunkt. Das kann bedeuten das wenn Elenin einen Schweif hat, dieser sehr
genau auf die Erde gerichtet sein wird. Der Mond kommt dann auch noch als
Neumond dazu und wird mit seiner Anziehungskraft zusammen mit der Erde den
Schweif anziehen. Es könnte sein das es dadurch zumindest zu einem gewaltigen
Sternschnuppenregen bis hin zu Metoriteneinschlägen über die ganze Erde
verteilt kommen kann.

ginko

Wolf hat gesagt…

Wenn sich manche Menschen nur ein wenig mehr mit dem Thema beschäftigen würden...
Es stimmt mich nachdenklich, dass Cover-Ups von Regierungen und Medien von Leuten, die normalerweise denken können, weitergetragen werden. ELEnin (ELE = Black Dwarf) oder auch von einigen Niburu genannt, ist NICHT dieser kleine "Komet". Es gibt mittlerweile diverse Aufnahmen von der Nasa (auch wenn sie nach einigen Tagen retuschiert eingesetzt werden), die etwas von enormer Größe zeigen (zu sehen hier zB. http://www.youtube.com/watch?v=k5S0ckRUDEA oder hier: http://www.youtube.com/watch?v=tK5AqZy4J3M)
Warum sollten sich die Schweizer einen "kleinen Kometen" auf ihren Geldschein machen? -> http://www.youtube.com/watch?v=i-sF6usFOoE

Ich frage mich, warum gerade die Europäer sich so verschlossen, bzw. Scheuklappen-mäßig verhalten. Beweise gibt es schon lange und mehr als genug, doch in unseren Medien wird nie davon berichtet. Buddelt euch weiterhin ein Closed-Mind-Loch und überlasst das denken den Menschen, die täglich ihren Wissenshorizont erweitern.