Mittwoch, 8. Juni 2011

Bald steht das Räderwerk still!

Laut den Meldungen der Troika (IWF, EU & EZB) sind die Griechen auf einem guten Weg, die Überschuldung und damit den Bankrott abwenden zu können ...

Eine äusserst gefährliche Aussage, die absolut nicht stimmen kann. Denn wem ein wenig Zinsrechnen aus der Schulzeit noch geläufig ist, kann sich selbst ausrechnen, dass dieses auferlegte Sparprogramm direkt in die Pleite führt! Es kann sich rechnerisch nicht ausgehen, denn immer mehr Rückzahlungen, mit drastisch steigenden Zinsanteil UND stark sinkende Einnahmen durch erhebliche Steuerrückgänge wegen des Konsumrückgangs lässt die Pleitespirale immer schneller drehen.

Offensichtlich wird auf Zeit gesetzt. Irgendwie halt noch die nächsten Monate rüber zu bringen. Denn es stehen weitere Pleite-Patienten vor der Tür. Auch die müssen irgendwie gerettet werden. Was ebenso unmöglich ist!

Sollte es keine andere Lösung geben, und die ist nicht zu erwarten, kommt es zu Bankrotterklärungen, die gleichzeitig das Ende des Euros bedeuten.

Es war ein Verbrechen und Betrug gleichzeitig, Staaten wie Griechenland, Portugal, Spanien und Italien in den Euroverbund aufzunehmen. Zu sehr unterschiedlich waren schon damals die wirtschaftlichen und finanziellen Unterschiede. Wo blieben damals die Ökonomen und Experten? In aller Euphorie wurde etwas "zusammengeschustert", das langfristig nicht gut gehen konnte!

Man ist von völlig falschen Voraussetzungen ausgegeangen. Und schlussendlich bezahlen nicht die Verantwortlichen den Schaden (wie sollten sie auch?), sondern das Volk. Das Volk der gesamten EU. Denn es sind nicht Kredite, die an Griechenland & Co vergeben werden, sondern Geldgeschenke, welche nur die Rückzahlungen bestehender Schulden sichern!

Trotz Sparprogrammen ist weiterhin die Neuverschuldung exorbitant hoch und kann - solange dieses System besteht - nicht verhindert werden!

Es erinnert ein wenig an die Schulmedizin. Nur die Symptome werden bekämpft, nicht die Ursachen. Offensichtlich können sich unsere Eliten kein anderes funktionierendes System vorstellen, als jenes, das wir gerade zu Grabe tragen. Klar, wie auch? Dazu müssten sie ein wenig ihrer Macht abgeben ... und das wird kaum einer dieser Potentaten zulassen! Also wird versucht, ein paar Wochen oder Monate zu gewinnen. Dann scheint das Ende ohnehin besiegelt zu sein. Denn schon jetzt können die erforderlichen Summen kaum mehr aufgestellt werden und innerhalb der Gemeinschaft beginnt sich Widerstand zu regen. Auch weil man sich bewusst ist, dass jene Fässer, in die man diese Milliarden (= Volksvermögen!) versenkt, keinen Boden haben. Schwer und mühsam erarbeitetes Vermögen löst sich buchstäblich in Luft auf.

Und was machen wir? Wir schauen dabei zu, schimpfen auf die Unfähigkeit der Politiker und ... ja, und sonst nichts. Kein Aufstand, kein "Nein" zur Vermögensvernichtung - wir bleiben ruhig. Ruhig, bis alles weg ist?

Ich jedenfalls bin fasziniert, wie offensichtlich und bewusst die gesamte EU wie in einem Spielcasino verzockt wird. Die Einsätze werden immer höher, die Bluffs immer riskanter und irgendwann heisst es, weil es nicht mehr anders geht, "all in" ... dann, mein lieber Freund ist Schluss! Punkt! Aus! Und wir werden hören: "Das konnten wir nicht ahnen!" "Das haben wir nicht kommen sehen!"

Dann, mein lieber Freund, leg diesen Machthabern und Potentaten ein Blatt Papier und einen Schreibstift hin und frage sie, ob sie Zinsrechnungen beherrschen. Du kannst ihnen dann vorrechnen, dass es schon lange keine Chance gab, in diesem teuflischen Zinses-Zins-System mit heiler Haut davonkommen zu können!

So wie jeder kleine Bankangestellte die Zinszahlungen eines Kredites ausrechnen kann ...

Doch auch bei Banken, wie Versicherungen, hat man kaum gerechnet. Man hat sich von den möglichen hohen Zinsen beeindrucken lassen und den daraus resultierenden Gewinnen. Und man dachte, die EU wird Griechenland & Co sowieso nicht Pleite gehen lassen ...

Dabei hätte auch hier ein Zettel und ein Stift genügt, um auszurechnen, dass sich diese Chuzpe niemals ausgehen kann. Eigentlich eine gängige Praxis bei Kreditnehmern, wo immer Einkommen und etwaige Rückzahlungen gegenüber gestellt werden. Dabei sind dies für die Banken "nur Peanuts".

Und aus diesem Grund pervertiert sich das System selbst! Unterstützt von denjenigen, die angeblich das System am besten kennen und es ständig bis über die Grenzen hinaus und nicht immer legal ausnutzen.

Nochmals, solange es kein anderes System gibt, kann auch keine Lösung gefunden werden! Dieses herrschende System der Zinseszinsen ist defacto am Ende. Wie ein Schneeballsystem, das irgendwann an seine Grenzen kommen muss, weil unsere Welt endlich ist!

Sie gewinnen Wochen oder Monate. Bald ist endgültig Schluss, dann geht einfach nichts mehr, dann steht das Räderwerk still und der grösste Betrug der Menschheitsgeschichte ist zu Ende. Ein Betrug, der nichts anderes war, als eine gigantische Blase, eine gigantische Illusion. Und wir alle, mit wenigen Ausnahmen, sind dieser Illusion aufgesessen. Jetzt ist es an der Zeit, sich vorzubereiten für die Zeit nachher, nach dem Zusammenbruch, der unweigerlich kommen muss!







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



Armes Amerika – Shopping-Geflüster aus der Geisterstadt - Er ist 50 Jahre alt, bezeichnet sich selbst als “Ex-Ossi” und lebt seit über 5 Jahren in Texas. Dort hat Thomas Schiller ein Geschäft in der Ingram Park Mall von San Antonio angemietet und verkauft Bekleidung an junge Leute. Als regelmäßiger Leser dieses Blogs gibt er viele Kommentare. Sie werden als Einblicke in das Leben am Ground Zero in den USA geschätzt und viel diskutiert. Ich habe Thomas gebeten, seine Erfahrungen und Beobachtungen als Geschäftsmann im siechenden Amerika drei Jahre nach der Finanzkrise aufzuschreiben. Was erlebt er mit Kunden, Lieferanten, Banken, dem Vermieter und Uncle Sam? Hier kommt sein Stimmungs-Bericht. (markusgaertner.com)

US-Bundesstaaten und Kommunen bauen massenhaft Jobs ab - Die Bundesstaaten und Kommunen der USA erweisen sich immer mehr als Bremsklotz für die erhoffte ökonomische Erholung. Befände sich die amerikanische Wirtschaft in einer gesunden Erholung, würden staatliche Arbeitgeber damit beginnen, massenhaft Leute einzustellen, ihre Dienstleistungsangebote zu expandieren und zum wirtschaftlichen Wachstum des Landes beizutragen. In 2011 sieht die Lage allerdings anders aus, denn selbst zwei Jahre nach der offiziellen Beendigung der Rezession finden weder Bundesstaaten noch Kommunen aus ihrem ökonomischen Loch heraus. (wirtschaftsfacts.de)

Dramatische Lage - Die Troika (EU, IWF und EZB) attestierte Griechenland in ihrem Bericht zur 4. Mission insgesamt deutliche Fortschritte, insbesondere im Bereich der Haushaltskonsolidierung. Die weitere strikte Umsetzung der vereinbarten Ziele soll die Voraussetzungen für eine Stabilität des Finanzsektors, einer erhöhten Wettbewerbsfähigkeit, neuen Arbeitsplätzen, Steuereinnahmen und insgesamt für ein nachhaltiges Wachstum schaffen. Irgendwie ähnelte die Presseerklärung vom 03.06.2011 eher einer Märchenstunde, als einer ernstzunehmenden Bestandsaufnahme der aktuellen Situation in Griechenland. (querschuesse.de)

»Bad Bank« EZB - Die Europäische Zentralbank hält für viele Hundert Milliarden Euro »toxische« Anleihen der Krisenstaaten Griechenland, Portugal, Irland und noch andere »nicht marktfähige Finanzinstrumente«. Das wird für die EZB selbst zu einem immer größeren Problem. Doch die Verantwortlichen verdrängen und schweigen. (kopp-verlag.de)

Schäuble fordert Umschuldung Griechenlands - In einem Schreiben an seine EU-Amtskollegen und den Internationalen Währungsfonds, das der Süddeutschen Zeitung vorliegt, spricht sich der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble für weitere Milliardenhilfen an Griechenland und für eine Umschuldung aus. Sonst drohe "der erste ungeordnete Bankrott" eines Landes in der Eurozone. (sueddeutsche.de)

"Erste ungeordnete Staatsinsolvenz" - Schäuble warnt vor Athen-Pleite - Die Griechenlandkrise offenbart immer neue Abgründe: Mitten in der Diskussion um ein weiteres Hilfspaket für den Athener Staatshaushalt gelangt erneut ein Schreiben aus dem Berliner Finanzministerium an die Öffentlichkeit. Der Inhalt ist brisant - der deutsche Finanzminister skizziert darin das Szenario eines ungeplanten Zusammenbruchs der Griechen. Schäubles Vorgänger im Amt rechnet fest mit einer Umschuldung. (n-tv.de)

Jim Rogers warnt vor weltweiter Nahrungsmittelkrise - Jim Rogers, legendärer Investor und ehemaliger Co-Gründer des Quantum Funds, erklärte in einem Interview, dass das globale Agrargeschäft einer äußerst düsteren Zukunft entgegen blicke. Die Agrarwirtschaft erweise sich zunehmend als Desaster und wenn nicht bald etwas passiere, um an dieser Situation nachhaltig etwas zu ändern, werde es in einigen Jahren selbst zu Höchstpreisen nicht mehr genügend Lebensmittel zur Versorgung der Weltnachfrage geben. (wirtschaftsfacts.de)

Gewaltige Sonneneruption weckt erneut Befürchtungen - Ein gewaltiger Sonnenausbruch am Dienstag (7. Juni 2011) hat eine gewaltige Plasmawolke aus der Sonne herausgeschleudert, die in der Folge wieder auf unser Zentralgestirn zurückregnete. Zwar erwarten NASA-Wissenschaftler im aktuellen Fall nur geringe Auswirkungen in Form von starken Polarlichtern, doch erzeugt der Ausbruch weltweit erneut Sorge über noch stärkere Sonnenstürme in der Zukunft. (grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com)

Sonnensturm kann zu Stromstörungen führen - Die Sonnen-eruption vom 06 /07 Juni war offenbar heftiger als gedacht. NASA und NOAA haben aktuelle Warnmeldungen herausgegeben, die erstmals auch von den deutschen Massenmedien aufgegriffen und verbreitet werden. Man rechnet mit Störungen in der Navigation, bei Kommunikationssatelliten und der Stromversorgung. Flüge über die Polarrregionen werden offenbar bereits umgeleitet. (z-e-i-t-e-n-w-e-n-d-e.blogspot.com)

Barbara´s Nachrichtenüberblick (dasgelbeforum.de.org)





kostenloser Counter



Kommentare:

der_caine hat gesagt…

Hallo!

Dem ist nx mehr hinzuzufügen.

Hier ein passendes Filmchen:

http://caineswelt.blogspot.com/2011/06/cainestv-ein-beamter-packt-aus-doku.html

Grüsse, der caine

CHIREN hat gesagt…

Es gibt ein vollständig und nachrechenbares und gegenrechenbares wirtschaftliches Parallelsystem, das gut arbeitet und den Menschen Grundrechte und Freiheitsrechte gibt. Dies wird da sein, wenn das alte System nicht mehr geht.

Jeder verantwortliche Manager, jeder Politiker, jeder Angestellte, wird sich persönlich zu verantworten haben, dies soll an dieser Stelle jedem bewusst werden. Ein rausreden wird es nicht mehr geben. Der Volkszorn wird entscheiden, welche Art von Strafe sie zu vertreten haben.

Auf jeden Fall entsteht Gefängnis und Enteignung und Überprüfung ihrer Geisteseigenschaften und Seelenverfassung, von Gutachtern zu überprüfen.
Und der Gefängnisaufenthalt ist erst dann beendet,wenn die Geistesverfassung und der Seelencharakter zu einem menschenachtenden Verhalten sich geändert hat. So sei es.

Metatron2011 hat gesagt…

Es wird kein wird sich persönlich zu verantworten haben
geben. Bevor es so weit ist wird der totale III WK beginnen. Das müsste in bälde so über die Bühne gehen, jetzt wo das Finanz-Ende näher kommt wird es ja vieleicht in Berlin ein Sarajevo1914 geben übrigens am 28.06.1914 war das und so kommt es wie es kommen muss KRIEG!
Vergessen die Schulden die Länder der EU werden von einer Diktatur regiert wehn interessieren da noch Schulden. Mal sehen wer dann da noch übrig bleibt.

Colombelle hat gesagt…

Das ist das gefährliche an diesen kranken Papageien.
Wenn sie sehen dass sie unter gehen und gefährlich nah an die Grenze kommen wo sie einsehen und eingestehen müssen vor der Masse dass sie versagt haben,und ihre Macht verlieren,werden sie alles tun um die ganze Welt mit in den abgrund zu reissen,sprich den dritten Weltkrieg anzuzetteln.
Sie sind genug borniert und psychisch krank um das durch zu ziehen.
Ich hab daran gar kein zweifel.
Wie ich darauf komme?
Ganz einfach,weil es die grössten bornierten Arschlöcher dieser Welt sind die nichts mit ihren zehn Finger rund kriegen,ausser ihre dumme Fresse auf zu tun!