Freitag, 27. Mai 2011

Lamborghini & Hasselblad

So, als wäre die Welt noch vollkommen in Ordnung und die Finanzkrise ein Hirngespinst von Fatalisten und Pessimisten, präsentieren Unternehmen Luxusgüter, die alles bisherige in den Schatten stellen ... und noch dazu gut verkaufen. Bei Lamborghini´s neuestem Sportwagen, dem Aventador, ein Ungetüm mit sagenhaften 700PS, einer Höchstgeschwindigkeit von über 300km/h und einem Preis von 312.970 €uro ist die Jahresproduktion bereits bei der Präsentaion ausverkauft gewesen. Hasselblad bringt eine 200 Megapixel-Kamera neu auf den Markt - Stückpreis 32.000 €uro, eine Edelkamera für Profifotografen. Man könnte meinen, der Konsumwahnsinn findet kein Ende ...

Andererseits finden sich zB. im Geschäftsbericht der Allianz gleich mehrere tickende Zeitbomben. Die Allianz hat zum 31.12.2010 123.726 Millionen €uro an Staats- und Regierungsanleihen in der Bilanz. Davon entfallen 38.337 Millionen €uro auf die PIIGS-Staaten (Portugal, Irland, Italien, Griechenland, Spanien). Zudem sind bereits jetzt 2.258 Millionen Euro nicht realisierte Verluste vorhanden (Geschäftsbericht Seite 226). Man darf davon ausgehen, dass die Allianz nicht die einzige Versicherung ist, die derart gefährliche und brisante Papiere besitzt.

Abgesehen davon spitzt sich die Lage rund um Griechenland zu. Der IWF (Internationaler Währungs Fond) verweigert die nächste Tranche seiner Milliardenbeteiligung für die umstrittene Rettung der Helenen. Die EU muss deshalb weitere 12 Milliarden aufbringen, um den Ausfall des IWF zu kompensieren. Bereits im Juli ist Griechenland pleite und kann seine Beamten, etc. nicht mehr bezahlen.

Damit werden Staatsanleihen, bisher als risikolose Investition für Staaten, Banken und Versicherungen, zu Hochrisikopapieren. Das verlogene Gelabber der europäischen Politiker, es sei sowieso alles unter Kontrolle und Griechenland auf dem richtigen Weg - warum erwägt Griechenland jetzt den Einsatz von Militär gegen die Demonstranten? - und eine Umschuldung kommt auch nicht in Frage (österreichische Finanzministerin Maria "Schotter Mitzi" Fekter)!

Andreas Popp, Gerald Celente, Nouriel Roubin, etc., allesamt keine unbedarften Amateurökonomen wie ich es bin, sagen voraus, dass es noch 2011 einen gewaltigen Crash geben wird, an dem die komatösen Schuldenpatienten EU bzw. Europa und die USA in vorderster Front dabei sein werden. Gerald Celente rät offen zur Krisenvorsorge UND Bewaffnung der Europäer!

Die Lage ist derzeit derart angespannt, dass ein kleiner Fehler das System zum Einsturz bringen kann. Mittlerweilen schreiben auch Mainstreammedien über jene Freaks, die Krisenvorsorge betreiben, die sich bewaffnen und die Überlebenscamps besuchen. Staatliche Stellen in Deutschland, in Österreich lässt man das Volk voll gegen die Wand fahren, geben Ratgeber über Lebensmittelvorsorge und Überleben in extremen Notzeiten heraus. Zugegeben, nicht offiziell als Warnung, aber man muss nur ein wenig suchen.

Die meisten Medien beschränken ihre Berichterstattung im wesentlichen auf die neuen Fussballmeister, royale Hochzeiten, die gewohnten Aufschwungslügen, Träume, die Träume bleiben (Lamborghini Aventador und Hasselblad 200MP) und den scheinbaren, gigantischen Buchgewinnen von Banken und Versicherungen, die eigentlich keine sind ... (Buchgewinn ist der angenommene, festgelegte Wert von Papierwerten, nicht der reale Verkehrswert - zB. bei Staatsanleihen, von denen man weiss, dass sie höchstwahrscheinlich niemals zurückbezahlt werden können ...).

Auch lese ich nirgendwo, dass zum Beispiel der österreichische Staat versucht, ein Gesetz herauszubringen, das ihm berechtigt, in Zukunft Kontrollorgane abzustellen, wenn Bürger ihr Bankschliessfach öffnen wollen ... und damit Zugriff auf Privatvermögen haben. Ähnliches ist auch aus der Schweiz bekannt, wo man versucht, anonyme Schliessfächer zu personalisieren oder sie Personen zuzuordnen.

Dies ist ein untrügliches Zeichen, dass Staaten allem Vermögen habhaft werden wollen, das die Bürger besitzen. Im Extremfall ist die Steuerbelastung schon über 75%!!! (... Mehrfachbesteuerungen durch Produktsteuern wie Mineralölsteuer, Tabaksteuer, Alkoholsteuer, Normverbrauchsabgabe,etc - zusätzlich zur Lohn- bzw. Einkommenssteuer und Mehrwertsteuer). Das heisst, arbeiten für den Staat bis Oktober und nur 3 Monate für sich selbst verdienen! Die Schmerzgrenze wurde schon vor langer Zeit durchbrochen, trotzdem sind die Staaten pleite gegangen ... Wem kann man verdenken, dass Steuern hinterzogen werden? Wer gibt dem Staat, der sich als Blutsauger outet, gerne seinen schwer verdienten Lohn ab, der entweder in sinnlosen Projekten oder in Pleitestaaten verschoben wird.

Früher benötigten Unternehmen und Selbständige einen Steuerberater, der sie in Sachen Steuern berät - wie der Name schon sagt. Heute ist der Steuerberater dazu da, Schlupflöcher zu finden, wo man die fällige Steuer legal und halblegal vorbei schummeln kann! Nicht böse sein, mein lieber Freund, aber auf Grund der Situation interessiert mich Lamborghini, Hasselblad & Co. nicht mehr sonderlich, auch royale Hochzeitsgeschichten gehen mir am Arsch vorbei. Mir ist viel wichtiger, wie ich für die Zukunft vorsorgen kann! Lebensmittellager anlegen, die notwendigen Werkzeuge und Geräte für ein halbwegs autarkes Leben besorgen, mich für meine Sicherheit zu bewaffnen, mein Vermögen zu sichern ... (Haha, das ist der leichteste Teil, ich hab keines!).

Man braucht wirklich kein Fatalist oder Pessimist zu sein, um zu erkennen, dass die Scheisse ziemlich am Dampfen ist! Auch Realisten müssten das bereits erkennen!



US-Vorhersage: Zusammenbruch in Europa schon 2011 - Bereits letztes Jahr ortete das Trends Journal eine zunehmende Spannung in den Völkern Europas - unzensuriert.at berichtete. Nun ist der laut dem Zukunftsforscher Gerald Celente kurz bevorstehende Krieg auf die Titelseite der neuen Ausgabe gerutscht. Celente ruft das europäische Volk offen dazu auf, sich zu bewaffnen und sich so auf den Überlebenskampf vorzubereiten - der bereits 2011 beginnen soll. (unzensuriert.at)

Schweizer Schließfach als sicherer Hafen? Denkste! - Die Schweiz, das damalige Mekka für Menschen mit dem Anspruch eine verschwiegene Bank an der Seite zu haben. Seit einigen Jahren bröckelt die Fassade und das nicht nur für Steuerhinterzieher. Einen skurilen Fall möchte ich Ihnen nicht vorenthalten. Ein Bekannter und Leser meiner Seite schrieb mir einige erschreckende Zeilen. Galten doch zumindest bislang Schließfächer als etwas Privatsphäre, muss man dieses wohl auch langsam überdenken. (infokriegernews.de)







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



Endzeitstimmung: Rette sich, wer kann! Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit, bereiten sich Menschen auf den nächsten, vielleicht endgültigen Finanzcrash vor: Sie legen Gärten an, horten Konserven und kaufen Bücher über Selbstversorgung. Alles Spinner und Verrückte? (zeit.de)

Währungsreform unvermeidbar? Die Währungsreform ist nach wie vor unvermeidlich – nur das Crashpotential hat sich erhöht. Andreas Popp: Die Situation ist vergleichbar mit einem Luftballon, den man aufbläst. Je mehr Luft reinkommt, desto wahrscheinlicher sei, dass er irgendwann platzt. (derhonigmannsagt.wordpress.com)

USA: Der Countdown läuft - Zentralbanker dem Wahnsinn verfallen, die großen Regierungen ohne Vision und Plan, Volkswirtschaften in Rezession oder gar Depression, steigende Inflation, Währungszusammenbrüche, volatile Rohstoffpreise, westliche Staatsschulden außer Kontrolle, Arbeitslosigkeit auf Rekordhöhe, Gesellschaften vor sozialen Zerreißproben... Es kann keinen Zweifel geben: Die explosive Verschmelzung all dieser Trends wird das entscheidende Ereignis des zweiten Halbjahrs 2011 sein! (mmnews.de)

USA: Keine Konjunkturprogramme, kaum Wachstum - Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe kletterten in den USA in der letzten Woche auf 424.000. Diese Daten weisen einmal mehr darauf hin, dass sich die Lage am US-Arbeitsmarkt nicht entspannt. Die vor Veröffentlichung der Daten durch Reuters befragten Ökonomen lagen mit ihren durchschnittlichen Prognosen ziemlich weit daneben, denn allgemein wurde von einer sinkenden Anzahl neuer Anträge auf 400.000 ausgegangen. Die heute gemeldete Wachstumsrate der US-Wirtschaft in Q1 stimmt exakt mit der ersten Schätzung, die vor einem Monat bekannt gegeben wurde, überein. (wirtschaftsfacts.de)

Was ein Griechen-Haircut für die deutschen Banken hieße - Athen kann seine Schulden möglicherweise nicht vollständig zurückzahlen. Die deutschen Geldhäuser haben in Hellas Milliarden im Feuer. Die Ratingagentur Fitch hat die potenziellen Folgen einer Umstrukturierung untersucht. (ftd.de)

Die Rückkehr der Salafisten in Ägypten - Seit Wochen wird in den ägyptischen Medien über das Erstarken radikalislamischer Gruppen diskutiert. Nach jahrzehntelanger Unterdrückung reorganisieren sich im Ägypten der Nach-Mubarak-Ära sog. „Salafisten“ und machen mit Gewaltakten und politischen Forderungen von sich reden. Über Organisation und Schlagkraft dieser Gruppen besteht allerdings ebenso Unklarheit wie über ihre tatsächliche politische Relevanz für die Zukunft Ägyptens. (kas.de)

Eine geheime Söldnerarmee für den Nahen und Mittleren Osten sowie Nordafrika - In Zayed Military City, einem Ausbildungslager in eine Wüstenregion der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), wird eine Geheimarmee aufgebaut. Diese geheime Söldnerarmee, die nicht nur in den Emiraten, sondern auch im Mittleren Osten und Afrika eingesetzt werden soll, wurde von Eric Prince, einem früheren Angehörigen der Eliteeinheit Navy Seals, geschaffen. Prince gründete 1997 Blackwater, das größte private Militärunternehmen, das beim Pentagon im Irak, Afghanistan und andere Kriegsgebieten unter Vertrag steht. Das Unternehmen wurde 2009 in Xe Service umbenannt (unter anderem um einer Strafverfolgung wegen Massakern an Zivilisten im Irak zu entgehen) und verfügt über große Ausbildungslager in den USA, wo mehr als 50.000 »Spezialisten für Krieg und Unterdrückung« ausgebildet wurden. Xe ist derzeit dabei, weitere Ausbildungslager zu eröffnen. (kopp-verlag.de)

Georgien: Demonstration eskalliert - Michail Saakaschwili macht mal wieder Schlagzeilen und wie immer – keine positiven. Eine friedliche Demonstration der Opposition wurde durch Polizisten äußerst brutal aufgelöst. Die Begründung für dieses Vorgehen ist mehr als fadenscheinig und es ist von einer weiteren Eskalation auszugehen. Die Opposition fordert den Rücktritt Saakaschwilis. (infokriegernews.de)

Aufgeheizte Atmosphäre vor Erdbeben - Vor dem schweren Beben, das Japan am 11. März erschütterte, stiegen die Temperaturen in der irdischen Hochatmosphäre deutlich an. Dies berichtet jetzt eine amerikanische Forschergruppe. Demnach zeigen Messdaten eine merkliche Erhöhung der Infrarotstrahlung über dem Epizentrum. Die Ursachen gelten als noch nicht bekannt, einige Theorien gehen davon aus, dass tektonische Veränderungen sich auch auf die Ionosphäre auswirken. Und wenn es genau umgekehrt ist? (kopp-verlag.de)

Barbara´s Nachrichtenüberblick (dasgelbeforum.de.org)





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1 Kommentar:

Freiwirtschaftler hat gesagt…

"Die Zukunft vorherzusagen, ist unmöglich, und alle derartigen Versuche wirken - wenn sie ins Detail gehen - schon wenige Jahre später lächerlich. Dieses Buch hat ein realistischeres, zugleich aber auch anspruchsvolleres Ziel. Es versucht nicht, die Zukunft zu beschreiben, sondern die Grenzen abzustecken, innerhalb derer mögliche Zukunftsentwicklungen liegen müssen."

Arthur C. Clarke (Profile der Zukunft)

Wahrscheinlich hat noch nie irgendein "berufsmäßiger Wichtigtuer" das Standardwerk der Futuristik gelesen; entsprechend gegenstandslos sind ihre Wunsch- oder Wahnvorstellungen, die nicht auf ganzheitlicher wissenschaftlicher Extrapolation beruhen, sondern lediglich nach dem folgenden Prinzip auf ein unwissendes Publikum einwirken sollen:

"Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen missfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären sucht, stets ihr Opfer."

Gustave Le Bon (Psychologie der Massen)

Für eine brauchbare Vorhersage müssen wir eine Grenze berücksichtigen, welche vorgegeben ist von der Zinsumverteilung, die sich im globalen Maßstab zuletzt durch den 2. Weltkrieg entladen konnte. Der 3. Weltkrieg wäre in den 1980er Jahren fällig gewesen und wurde nur durch die atomare Abschreckung bis in die Gegenwart verhindert. Auf der anderen Seite ist durch das Ausbleiben dieser überfälligen Sachkapitalzerstörung die "Zinsfeder" heute bis zum Zerreißen gespannt, sodass genau drei mögliche Scenarien unmittelbar bevorstehen:

1. Das Ende mit Schrecken (finaler Atomkrieg)
2. Der Schrecken ohne Ende (globale Liquiditätsfalle)
3. Die Natürliche Wirtschaftsordnung (echte Soziale Marktwirtschaft)

"Genau drei Möglichkeiten" heißt: eine vierte gibt es nicht. Über die erste Möglichkeit gibt es nicht viel zu sagen, die zweite ist das Lieblingsthema aller Crash-Phantasten und die dritte ist wahrscheinlich.

Der Crash-Phantast, der "zur Sicherheit" noch ein paar Goldklötzchen bunkert, hat keine Vorstellung davon, was es bedeutet, wenn in einer globalisierten Zinsgeld-Ökonomie mit über sechs Milliarden Menschen der Geldkreislauf - und damit die gesamte Arbeitsteilung - mitgekoppelt zusammenbricht. Er gleicht einer Ameise, die nichtsahnend von einer Walze in den heißen Teer gedrückt wird.

Für die dritte Möglichkeit muss ein elementarer Erkenntnisprozesses durchlaufen werden, dessen am Ende über die Maßen bewusstseinserweiternde, aber anfangs ebenso Angst einflößende Wirkung vorab erahnen kann, wer die phantastischen Bilder kennt, mit denen Stanley Kubrick und Arthur C. Clarke im Schlusskapitel von "2001: Odyssee im Weltraum" die Auferstehung dargestellt haben. Und bitte bedenken Sie das Vorwort:

"…this is only a work of fiction. The truth, as always, will be far stranger."

Herzlich Willkommen im 21. Jahrhundert:

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