Dienstag, 10. Mai 2011

Fahrzeuge für die Krise

Seit Monaten erreichen mich hin und wieder Anfragen, welche Autos (PKWs) in den zu erwartenden Zeiten empfehlenswert wären? Eine wirklich gute Frage, denn die heute angebotenen Neuwagen sind durch die integrierte Elektronik und das elektronische Motormanagement kaum für Krisenzeiten gerüstet. Durch die sensible Elektronik fahren die Vehikel nur mit dem heute angebotenen Treibstoff - sei es Benzin, Gas oder Diesel. Selbst Hybridfahrzeuge sind mit alternativen "Krisentreibstoffen" nicht fahrbar!

Doch zuerst zur Lagerung. Benzin ist allen Empfehlungen und Tipps zum Trotz doch länger langerfähig. Allerdings nicht in Plastikkanister, dort zerstören Weichmacher und flüchtige Kunststoffe den Treibstoff, in Blechkanister kann man Benzin sehr wohl einige Jahre lagern!

Dieselfahrer haben´s besser, ihnen steht nicht nur Diesel, sondern auch Heizöl zum Betreiben ihrer Fahrzeuge zur Verfügung. Klar ist, dass das Betreiben eines Dieselfahrzeuges mit Heizöl ein Steuerdelikt und damit auch strafbar ist. Entsprechende Kontrollen werden zunehmen, wenn durch die hohen Dieselpreise die Fahrer versuchen, billiger zu fahren! Doch Heizöl ist durch die Hinzugabe von weniger Addetiven länger lagerfähig und somit durchaus ein Faktor, sich ein Heizöltreibstofflager anzulegen. Denn wenn die Polizei mit den Tausenden Demonstranten und Plünderern beschäftigt ist, bleiben keine Ressourcen mehr, Dieselfahrzeuge auf korrekten Treibstoff zu untersuchen ...

Als echte Alternative bietet sich Altöl an. Ein guter Freund von mir, er fährt einen VW-Bus T3 Syncro, betreibt sein Fahrzeug schon seit Jahren mit Altöl, das er sich von Gastronomiebetrieben eimerweise holt (Ja, ja, ist verboten, weil der Gastronomiebetrieb dieses Altöl einer fachgerechten Wiederaufbereitung bzw. Entsorgung zuführen muss ...). Und ja, ab und zu stinkt sein Bus nach dem Starten, als würde man direkt neben einer Schnitzelbude stehen ;-)

Doch laut Auskunft eines Mechanikers funktionieren moderne Diesefahrzeuge nicht problemlos mit Altöl. Schwere Motorschäden sind vorprogrammiert!

Bei Benzinfahrzeugen benötigt man Benzin ... es gibt keine Alternative. Eine mögliche Einlagerung von einigen Hundert Litern in Blechkanistern ist möglich und empfehlenswert. Doch wenn es kein entsprechendes Benzin mehr gibt, stehen diese Fahrzeuge still! Ebenso wie alle modernen Dieselfahrzeuge, die auf jenen Diesel angewiesen sind, der jetzt auf Tankstellen angeboten wird.

Dieselfahrzeuge, die mit Altöl, Salatöl und Heizöl fahren, haben Motoren, die zwanzig Jahre und älter sind. Also nicht jene spritzigen, extrem auf Leistung hochgezüchteten Dieselmotore, welche heute in den Autos eingebaut werden ...

Es sind jene nagelnden, lauten, nervenden und langsamen Dieselmotore der Vergangenheit, eingebaut in mittlerweilen Autolegenden und Oldtimern, welche zum Grossteil bereits das Zeitliche gesegnet haben, aber doch noch zu Kaufen sind. Teilweise in sehr gutem Zustand.

Entsprechende Diesel- und Turbodieselfahrzeuge sind (und natürlich Baujahre bzw. -serien davor): Ford Sierra Diesel. Mercedes Benz W114/115, W123, Opel Kadett & Rekord Diesel, Peugeot Diesel 404, 504, 505, Volvo 200er Serie, VW Golf/Jetta/Passat Diesel Serien 1 & 2 und VW Bus bzw. Transporter T3 (Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit!) ...

In jedem Fall gilt: so wenig Elektronik als nur möglich, Saugdiesel besser als Turbodiesel (mehr mögliche Fehlerquellen), weniger PS sind mehr, je lauter der Diesel nagelt, desto unverwüstlicher ist er!

Etwaiges Altöl muss von Trübstoffen und Schwebstoffen, kurz auch Verschmutzungen gennant, entsprechend gereinigt werden. Dann fährt der alte Diesel noch, auch wenn die gesamte nationale Fahrzeugflotte bereits steht!

Viel Glück beim Suchen!







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



14 Anzeichen dafür, dass der Zusammenbruch unserer modernen Welt bereits begonnen hat - Es gibt viele Menschen, die davon überzeugt sind, dass die Welt, wie wir sie kennen, am 23. Dezember 2012 an ihr Ende kommen wird. Ich sage: das ist Unsinn. Weitaus ehrlicher ist es zu sagen, dass das Ende der Welt, wie wir sie kennen, bereits begonnen hat. Und das bedeutet nicht das Ende der Welt, sondern vielmehr den Abschluss einer alten und die Geburt einer neuen Ära, einen Übergang von einem Zeitalter zu einem anderen. Doch dieser bevorstehende Übergang verspricht der turbulenteste und teuerste zu werden, den die Menschheit je erlebt hat. (kopp-verlag.de)

Ratingagenturen bringen Griechenland in die Bredouille - Der Fast-Pleitestaat spart - aber zu wenig, um die Bonitätswächter zu besänftigen. S&P senkt wieder einmal den Daumen über den Griechen, Moody's und Fitch drohen mit weiteren Herabstufungen. Die von Athen geplante Rückkehr an den Finanzmarkt 2012 wird unwahrscheinlicher. (ftd.de)

Nato ließ dutzende Bootsflüchtlinge auf offenem Meer verdursten - Einsatzkräfte sollen trotz Kontakt mit Boot Flüchtlinge ignoriert haben. (derstandard.at)

Betreiber fährt AKW Hamaoka herunter - Wegen Erdbebenrisikos – Erhöhte Strahlenwerte in Fukushima und Tsuruga. (derstandard.at)

Geophysiker warnen vor Mega-Beben in den Anden - Starkbeben-Risiko in Chile und Bolivien: Die Andenregion könnte von über 30 mal stärkeren Erdbeben erschüttert werden als bislang angenommen. (welt.de)

Barbara´s Nachrichtenüberblick (dasgelbeforum.de.org)




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1 Kommentar:

Rudiratlos hat gesagt…

Ja wenn die Kolbenringe und der hauptriemen oder Kette glaub ich noch in ordnung sind wieso nicht.
Ich suche schon ziemlich lange einen guten Diesel,aber so einfach ist das gar nicht um fündig zu werden.
Pflegt man den Motor ein wenig dann ist verlass drauf.
Dann hängt nur noch alles an der Karosserie.
Aber wer schaut schon drauf?wenn die meisten mit leerem Magen zu kämpfen haben?