Dienstag, 1. März 2011

Sparmassnahmen führen auch in den Staatsbankrott

Derzeit müssen fast alle bekannten westlichen Industriestaaten ihre Budgets zurückfahren und Sparmassnahmen ergreifen. Einige Staaten auf Grund der extremen Überschuldung mehr, andere wieder weniger.

Jetzt streiten die Ressorts, wo einspart werden soll oder muss ... von Regierungen über Länder bis hinunter in die Kommunen. Was bleibt ist ein in jedem Fall sozial ungerechtes Desaster, das die Wenigverdiener viel empfindlicher trifft, als die Bestverdiener.

Zusätzlich erschwerend ist, so wie im Vorjahr, dass aus verschiedensten Gründen in vielen, vor allem fast bankrotten und bankrotten Staaten die geplanten Budgets bei weitem nicht eingehalten werden konnten und immer wieder nachgebessert werden mussten.

Auch werden Ereignisse wie Naturkatastrophen nicht vorhersagbar, richten allerdings jährlich grössere Schäden an, die natürlich auch teilweise dem Staatssäckel entnommen werden müssen. Katastrophenfonds, wie sie in der Vergangenheit in vielen Staaten üblich waren, sind seit Jahren nicht mehr existent oder haben kaum mehr nennenswerte Summen zu vergeben. Man brauchte, kurz gesagt, das Geld anderwo ... selbstverursachte finanzielle Katastrophen der Regierungen und Länder liessen diese Fonds weitgehend unaufgefüllt.

Von den teilweise äusserst rigorosen Sparpaketen wird entweder nicht viel übrig bleiben oder es wird Aufstände geben. Die staaten, die schon schwer angeschlagen sind, werden sowieso bankrott gehen, ob mit oder ohne Sparprogramm ... entweder früher oder später. Die Überschuldungen sind im Grunde nichts Neues, nur die immer überschwenglicheren, immer grosszügigeren und damit auch immer teureren Wahlgeschenke mussten schliesslich irgendwann in die Pleite führen. Doch die Politik scheint den Ernst der Lage immer noch nicht zu erkennen, zumindest für uns spielen sie die scheinbar Ahnungslosen, die offensichtlich glauben, dass mit einem "Gürtel engerschnallen" alle Probleme gelöst seien.

Ist dir klar, mein lieber Freund, dass wir trotz Sparmassnahmen noch immer eine Neuverschuldung aufweisen? das heisst, unsere Regierungen sparen trotz Sparpakete nicht real ein, sondern senken nur die Neuverschuldung!
Dabei können drastische Sparmassnahmen mehr negative Begleiterscheinungen als positive aufweisen. Denn wenn gespart werden muss, ist auch naturgemäss weniger Geld im Umlauf, damit sinkt die Wirtschaftsleistung und auch die Steuereinnahmen ...

An Griechenland sieht man jetzt, was möglicherweise auch in anderen Länderen kommen kann. Zum einen die wahren Zahlen, die eine noch schlimmere Lage offenbaren. Offensichtlich hat man nicht nur das eigene Volk sondern auch die Schuldnerstaaten und die EU gewaltig getäuscht. Zum anderen der immer mehr umsichgreifende Ungehorsam der Staatsbürger, was zu einer katastrophalen Konfrontation mit der Staatsgewalt kommen könnte. Autobahnmautgebühren, Fahrtarife in öffentlichen Verkehrsmittel und offene Steuerhinterziehung sind in Griechenland alltag. Kaum jemand hält sich an Abgaben und Steuern, kaum jemand will dieser Regierung noch Geld anvertrauen. Ein Desaster für die Regierung, die irgendwann sowieso zugeben muss, dass nichts mehr geht!

Die einzige Möglichkeit wäre jene, die überhaupt nicht zur Diskussion steht. Nämlich das System zu verändern - gänzlich zu verändern!

Unser System, in Jahrzehnten gewachsen und als soziales System angeblich das beste dieser Welt, ist an seine Grenzen gestossen und ist nicht mehr finanzierbar. Denkt man darüber nach und beachtet man die diversen "sozialen Revolutionen", dann ist es auch kein Wunder: Pensionierung in gewissen Berufen ab 45, Gratisschulbücher, Gratiskindergarten, Umschulungen für Tausende ältere Arbeitslose, ...

In guten Jahren wurde nicht vorgesorgt, sondern ebenfalls mehr Geld ausgegeben als eingenommen wurde. Es musste irgendwann zum Desaster führen.

In jedem Fall können wir uns auf ein Erdbeben vorbereiten, wenn in den meisten Staaten, darunter auch Deutschland und Österreich, die wahren Zahlen bekannt werden ... die ebensowenig mit den offiziellen Zahlen übereinstimmen, wie in Griechenland - dort wird die Verschuldung monatlich grösser und das seit bekanntwerden der Pleite!

Solange unser System nicht grundlegend geändert wird und der soziale Staat quasi für alles aufkommen muss, damit auch die Eigenverantwortung der Staatsbürger ad absurdum führt, solange der Staat mit Steuerquoten jenseits der 50% nicht auskommt, solange der Staat Unternehmen und Konzerne mit gigantischen Föderungen und Subventionen ins Land holt, die später keine Steuern zahlen werden (denn die Gewinne werden in die jeweiligen Zentralen oder Headquarters überwiesen, die in anderen Staaten liegen) ... solange kann unser sozialistisches, nicht soziales (!!!) System auf Dauer nicht funktionieren, sondern wird uns allen bald gehörig um die Ohren fliegen!







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Meldungen:



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USA-Wisconsin: Polizei unterstützt Demonstranten - Während die USA mit dem Finger in die Welt zeigen, droht Ungemach im eigenen Land. Wir berichteten bereits über die Proteste in Wisconsin, welche nun eine neue Qualität erreichten. Hunderte Polizisten wurden zum State-Capitol geschickt um dieses von Demonstranten zu befreien, doch es lief völlig anders als erwartet. Wie wird man seitens der US-Administration mit den Vorgängen umgehen? Kommt nun bald die Nationalgarde zum Einsatz? (infokriegernews.de)

Gerald Celente sagte weltweite Proteste gegen Regierungen voraus: Was kommt als Nächstes? Es ist eine verbürgte Tatsache! Die Flut zutiefst verärgerter, von der Jugend inspirierter Unruhen im Nahen und Mittleren Osten sowie Nordafrika stürzt Regierungen, verändert die geopolitische Landschaft grundlegend und erschüttert die Weltmärkte – traf aber die Nachrichtendienste der Welt unvorbereitet. Weder die CIA noch der amerikanische Vereinigte Generalstab noch die National Security Agency (NSA) haben es kommen sehen. Gleiches gilt für den Mossad und den MI5. Und auch all’ den Gelehrten, Experten und Denkfabrik-Strebern, die von den etablierten Medien so hochgepriesen werden, ist es entgangen. (kopp-verlag.de)

Der „Währungs-Crash“ rückt immer näher ... Der „Währungs-Crash“ rückt immer näher ... Die Banken der Euro-Zone haben sich in der Nacht zu Freitag erneut überdurchschnittlich viel Geld bei der EZB geliehen. Aus der Spitzenrefinanzierungsfazilität borgten sich die Banken 16,009 Milliarden Euro nach rund 15 Milliarden Euro am Vortag. Sie müssen dafür Zinsen von 1,75 Prozent zahlen, deutlich mehr als am Markt. Händler hatten den Anstieg am der Nachfrage nach EZB-Geld Donnerstag NOCH mit technischen Problemen bei einer oder mehreren Banken begründet. (derhonigmannsagt.wordpress.com)

Die Erde stößt an ihre Kapazitätsgrenzen - Die Welt muss den Gürtel enger schnallen und den Ressourcenverbrauch drastisch reduzieren, sind Forscher überzeugt. Über die weitere Entwicklung der Weltbevölkerung herrscht Uneinigkeit. (wiwo.de)

Golf von Mexiko: Deutlich mehr tote Delfine nach Ölkatastrophe - Ein knappes Jahr nach der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko werden an den Küsten der US-Bundesstaaten Alabama und Mississippi zehn Mal so viel tote Delfin-Babys angespült wie in anderen Jahren. (derstandard.at)

Der Klimawandel – Alles Schwindel - Hat der Mensch überhaupt keinen Einfluss auf die Globale Erwärmung? KlimawandelDies ist eine spannende Dokumentation . In dieser anderthalbstündigen Sendung werden die Ergebnisse von jüngsten britischen Forschern vorgstellt. Diese zeigen auf, daß der Mensch gar kein Einfluss auf die Globale Erwärmung hat. Die Globale Erwärmung ist ein natürlicher Prozess, ein zyklischer Klimawandel, den zu verhindern, nicht in unserer Macht steht. (paukenschlag-blog.org)

Piloten und Bodenradar sichteten UFOs: Erste Audio-Transcripts der zivilen Luftaufsichtsichtsbehörde Chiles - Im November 2010 hatte die zivile Luftfahrtbehörde Chiles Akten, darunter auch Video- und Audioaufzeichnungen, zu bislang dokumentierten UFO-Sichtungen durch Piloten veröffentlicht - darunter auch Fälle, in welchen Herkunft und Identität der mysteriösen Flugobjekte und Erscheinungen bis heute ungeklärt ist. Dank unserer Partnerseite "Exopolitik.org" liegen nun erste, ins Deutsche übersetzte Abschriften einer Auswahl der Audiomitschnitte des Funkverkehrs der Piloten mit der Bodenkontrolle vor. (grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com)



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1 Kommentar:

Jo der Nordländer hat gesagt…

Die Politik hat den ernst der Lage längst erkannt, und damit meine ich Die ganz ganz oben, nicht die verblödeten Kariere geilen Möchtegerne die sich hoch hangeln zu den kriesensicheren Pöstchen...
Sie wissen das was da kommt viel schwerwiegender ist wie ein totalzusammenbruch der Finanzwirtschaft. Der Showdoun ist geplant und bis dahin wird der totkranke Patient mit Morphium am Leben gehalten, sie wissen das diese Schulden niemals zurückgezahlt werden,,, weil niemand mehr da ist der das machen kann und an wen sie zahlen müssen , den gibt es auch nicht mehr!
Game over!