Montag, 31. Mai 2010

Wenn Sie wirklich etwas erleben wollen ...

Wenn Sie wirklich etwas erleben wollen, bereiten Sie sich doch einmal auf ein Abenteuer der besonderen Art vor:

1. Gehen Sie illegal nach Pakistan, Afghanistan, Irak, Marokko oder die Türkei.

2. Sorgen Sie sich nicht um Visa, internationale Gesetze, Immigrationsregeln oder ähnlich lächerliche Vorschriften.

3. Wenn Sie dort angekommen sind, fordern Sie umgehend von der lokalen Behörde eine kostenlose medizinische Versorgung für sich und Ihre ganze Familie.

4. Bestehen Sie darauf, dass alle Mitarbeiter bei der Krankenkasse Deutsch sprechen und dass die Kliniken Ihr Essen nur so zubereiten, wie Sie es in Deutschland gewohnt sind.

5. Bestehen Sie darauf, dass alle Formulare, Anfragen, und Dokumente in Ihre Sprache übersetzt werden. Weisen Sie Kritik an Ihrem Verhalten empört zurück, indem Sie ausdrücklich betonen, dass dies mit der Eigenheit Ihrer Kultur zu tun habe. Behalten Sie unbedingt Ihre ursprüngliche Identität. Hängen Sie eine Fahne Ihres westlichen Landes ans Fenster (am Auto geht es auch, vergessen Sie das nicht).

7. Sprechen Sie sowohl zu Hause als auch anderswo nur Deutsch und sorgen Sie dafür, dass auch Ihre Kinder sich ähnlich verhalten. Fordern Sie unbedingt, dass an Musikschulen westliche Kultur unterrichtet wird und bestehen Sie auf einer christlichen Gebetskapelle in der Schule Ihrer Kinder. Verlangen Sie sofort und bedingungslos einen Führerschein, eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung und eine Arbeitserlaubnis. Lassen Sie sich nicht diskriminieren, bestehen sie auf Ihrem guten Recht. Verlangen Sie Kindergeld, ggf. auch für Ihre in Deutschland lebenden Nichten und Neffen. Betrachten Sie den Besitz einer Arbeitserlaubnis als eine Rechtfertigung Ihrer illegalen Präsenz in Pakistan, Afghanistan oder Irak. Fahren Sie ohne Autoversicherung. Diese benötigen nur die Einheimischen. Organisieren Sie Protestzüge gegen Ihr Gastland und dessen Einwohner. Unterstützen Sie ausnahmslos Gewalt gegen Nicht-Weiße, Nicht-Christen und gegen eine Regierung, die Sie ins Land gelassen hat. Verlangen Sie, dass Ihre Frau (auch wenn Sie sich inzwischen 4 davon angeschafft haben) sich nicht vermummen muss, bzw. keine Burka zu tragen hat und am Strand im Bikini herumliegen darf.

Packen Sie einfach Ihre Koffer, verlassen Sie Ihre Heimat und finden Sie mal heraus, ob Sie zu den oben genannten Bedingungen in Pakistan, Afghanistan oder Irak, Marokko & Türkei willkommen sind.

Viel Glück wünschen wir Ihnen dabei!

[Auszug aus den aktuellen MaxNews - MaxNews abonnieren]







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Meldungen:



Europa muss einen bitteren Sparkurs einschlagen (welt.de)
EZB kauft griechische Staatsanleihen - Bundesbanker vermuten französisches Komplott (spiegel.de)
Spanien - das immobile Land (faz.net)
USA: 5 Banken pleite (infokriegernews.de)
Predictions For The Rest Of 2010 (dasgelbeforum.de.org)



PLUNGEPROTECTION - Das unsichtbare Netz - In Amerika behaupten sich Immobilienmärkte und Börsen viel besser als in anderen Ländern. Welche Rolle spielt dabei das ominöse Plunge Protection Team? (miprox.de)

Schuldenschnitt "unausweichlich" - Gerade erst haben die Euro-Staaten einen gigantischen Rettungsschirm gegen die Pleite eines Mitgliedsstaats aufgespannt, da bringt der geistige Vater des Euro den Schuldenverzicht unter Gläubigern wieder aufs Tablett. Für den Nobelpreisträger Mundell sind "Haircuts" bei ein oder zwei Euro-Staaten in den kommenden Jahren unausweichlich. (n-tv.de)

Kein Euro-Comeback - Beim Euro ist unverändert Vorsicht angesagt. "Die Nervosität an den Märkten ist weiterhin so hoch wie selten zuvor", sagt Armin Mekelburg, Devisenanalyst beim UniCredit. Entscheidend für den Euro-Kurs zum Dollar sei unverändert die Nachrichtenlage zur Schuldenkrise in der Eurozone. (n-tv.de)

In der Krise kämpfen Ameisen gegen Heuschrecken - Wer verstehen wil, wie das Finanzsystem an den Abgrund geraten konnte, der erinnere sich der Geschichte von den Ameisen und den Heuschrecken. Hier eine Adaption von Äsops Fabel an die Neuzeit. (ftd.de)

US-"Driving Season" fällt 2010 aus - Ab Memorial Day steigen die Amerikaner ins Auto und starten in die Sommermonate. Normalerweise steigen Benzinnachfrage und Preis sprunghaft an. Doch dieses Jahr könnte die "Driving Season" verpuffen, und der Preisdruck auch in Europa abebben. (ftd.de)

Banker ins Zuchthaus - Der Staat wurde über Jahrzehnte betrogen und von den Wallstreet-Vampiren ausgesaugt. Jetzt ist die Zeit für die Abrechnung gekommen. Lebenslange Strafen und Berufsverbote für Banker, die ihre Kunden systematisch betrogen haben, sind jetzt notwendig. (mmnews.de)

Gemeinderatswahlen in Reykjavik - Komiker Gnarr gewinnt Kommunalwahl - Jon Gnarr, Spitzenkandidat der "Besten Partei", und nach seinem Wahlsieg wahrscheinlich nächster Bürgermeister von Reykjavik. Denkzettel für etablierte Parteien im ganzen Land - Regierungschefin Sigurdardottir spricht von "Schock". (derstandard.at)

kostenloser Counter



Samstag, 29. Mai 2010

Und sie wird doch kommen!

Nun sind zwei Wochen vergangen, wo die Eichelburg´sche Prophezeihung der Währungsreform hätte stattfinden sollen. Nichts ist passiert, man versuchte den Betreiber der Hartgeld-Webseite lächerlich zu machen und überhaupt wäre eine Währungsreform völlig aus der Luft gegriffen und absolut unwahrscheinlich und überhaupt.

Doch der Eichelburg spinnt dieses Thema weiter, nach dem Motto, aufgeschoben ist nicht aufgehoben und glaubt weiterhin an eine relativ kurz bevorstehende und bereits vorbereitete Einführung einer neuen Währung - zumindest in Deutschland, wahrscheinlich auch in den Niederlanden und Frankreich, möglicherweise auch in Österreich ...

Belächelt wird er, zynische und sarkastische Artikel in den Medien werfen ihn den Löwen zum Frass vor und überhaupt scheint sich der Eichelburg damit nicht viel Freunde gemacht zu haben. In diversen Foren und Plattformen wird er ignoriert. Doch, hat er wirklich so unrecht, der Eichelburg? Ist ein Austritt einiger Staaten aus dem Euro in nächster Zeit zu erwarten? Oder gehen wir alle mit unserer Währung unter?

Zunächst einige Zitate bezüglich unserer Währung:

"Es wird nicht so sein, dass der Süden bei den sogenannten reichen Ländern abkassiert. Dann nämlich würde Europa auseinanderfallen. Es gibt eine 'no bail out rule'. Das heißt, wenn sich ein Land durch eigenes Verhalten hohe Defizite zulegt, dann ist weder die Gemeinschaft noch ein Mitgliedstaat verpflichtet, diesem Land zu helfen."
Horst Köhler, damals Finanzstaatssekretär, April 1992

"Ihr könnt darauf vertrauen, dass der Euro eine stabile Währung sein wird. Das funktioniert."
Wolfgang Schäuble, damals Unionsfraktionschef, Dezember 1996

"Die Stabilität des Euro hängt langfristig von der Reaktion der Finanzmärkte ab. Wenn die Teilnehmer der Währungsunion, was ich befürchte, nach politischen Erwägungen ausgewählt werden, dann wird das die Devisenhändler beeindrucken."
Gerhard Schröder, damals niedersächsischer Ministerpräsident, Februar 1997

"Auf keinen Fall darf es einen weichen, inflationstreibenden Euro geben."
Jacques Delors, früherer EG-Kommissionspräsident, Juni 1997

"Es gibt keine Zentralbank der Welt, die von der Politik so unabhängig ist wie die Europäische Zentralbank."
Wim Duisenberg, erster EZB-Präsident, Juni 1998

"Der Euro ist eine außerordentlich stabile Währung, stabiler als zum Beispiel die Mark während der meisten Zeit ihrer 50-jährigen Existenz."
Ottmar Issing, damals Chefökonom der Europäischen Zentralbank, Januar 2000

"Der Euro hat ein starkes Imageproblem. Die EZB tut zu wenig, dem entgegen zu wirken. Sie sagt nicht eindeutig, ob sie ihre Geldpolitik an der Inflationsrate orientiert oder an der Geldmenge."
Joachim Starbatty, Wirtschaftswissenschaftler und Eurogegner, Mai 2000

"Der Euro beruht auf derselben Art von Stabilität wie die Mark. Dafür haben wir mit dem Stabilitätspakt gesorgt."
Romano Prodi, damals EU-Kommissionspräsident, September 2001

"Dieses Geld wird eine große Zukunft haben!"
Helmut Kohl, Altbundeskanzler, Dezember 2001

"Auf mittlere Sicht erwarte ich, dass die Preise für Autos und Medikamente sinken. Der Euro ist kein Teuro. Er ist genauso hart wie die D-Mark, auch im Verhältnis zum Dollar."
Hans Eichel, damals Bundesfinanzminister, Dezember 2001

"Die EZB würde problematisch handeln, wenn sie auf die Interessen einzelner Länder einginge. Das wäre, wie wenn die Bundesbank früher auf die Situation einzelner Bundesländer geschaut hätte."
Hans Tietmeyer, früherer Bundesbankchef, Dezember 2006

"Der Euro ist ein riesiger Erfolg. Wenn wir ihn nicht hätten, stünden wir um vieles schlechter da."
Theo Waigel, früherer Bundesfinanzminister, Januar 2009

"Keine Regierung und kein Staat könnten eine spezielle Behandlung erwarten. Die Notenbank wird ihre Prinzipien nicht ändern, nur weil die Staatsanleihen eines Mitgliedslandes die entsprechenden Kriterien nicht mehr erfüllen."
Jean-Claude Trichet, EZB-Präsident, Januar 2010

"Die neue Währung wird nur dann stabil sein, wenn die klar definierten Stabilitätsmerkmale auf Dauer gelten. Eine funktionstüchtige Währungsunion benötigt eine regelmäßig und verpflichtend abgestimmte Finanzpolitik."
Hermann Otto Solms, FDP-Finanzexperte, Oktober 1995

"Die Währungsunion ist ein großer Irrtum, ein abenteuerliches, waghalsiges und verfehltes Ziel, das Europa nicht eint, sondern spaltet."
Ralf Dahrendorf, liberaler Vordenker, Dezember 1995

Einige Staaten in Europa, auch die Eurozone ist betroffen, stehen kurz vor dem Bankrott. Nach Griechenland sind besonders drei andere südeuropäische Staaten davon bedroht: Italien, Portugal und Spanien. Die bereits eingetretene griechische Staatspleite und die hohe Wahrscheinlichkeit weiterer Pleiten, haben klarerweise Druck auf den Euro ausgeübt. Aber nicht nur unsere Währung war betroffen, sondern auch einige Staatsanleihen. So drohten erst kürzlich die französischen und spanischen Papiere zu implodieren. In einer unglaublichen Hau-Ruck-Aktion wurde ein Euro-Schutzschirm geschaffen. Insgesamt 750 Milliarden sollen unsere Währung absichern. Nicht nur, dass diese Summe viel zu gering angesetzt wurde, ist es eine völlig absurde Aktion gewesen, die niemals realisiert werden kann. Warum nicht? Weil Staaten, die kurz vor der Pleite stehen, für Haftungen garantieren, die sie nicht einhalten können! Oder glaubt wirklich jemand, dass die PIGS-Staaten Milliardengarantien, das heisst im Ernstfall, das Geld auf dem Finanzmarkt durch Ausgabe von Staatsanleihen zu besorgen, einhalten können? Der Euro-Schutzschirm wurde wegen ihner prekärer Lage geschaffen!

Das mutet an, als würde ein bankrottes Unternehmen für ein anderes bankrottes Unternehmen für Kredite haften. Welche Bank würde dies akzeptieren?

Übrig bleiben neben der ohnehin schon mit dem Rücken zu Wand stehenden EZB, die sogenannten Geber-Länder der Eurozone. Also Deutschland, diesem Staat fällt der weitaus grösste Brocken zu und weiters die Niederlande und Österreich. Leisten kann sich allerdings diese Milliardenhaftungen absolut kein Staat!

Doch der Euro-Schutzschirm MUSS schöngeredet werden - sonst fliegt uns der Euro sofort um die Ohren. Erinnerst du dich an meinen letzten Artikel, in dem ich über die Politikerlügen schrieb? Eben! Das 750 Milliarden Rettungspaket für den Euro ist das Papier nicht wert, auf dem es geschrieben wurde ... Experten, Spezialisten für eh alles, Politiker und Redakteure befinden, jetzt sei der Euro gerettet, eine Währungsreform noch unwahrscheinlicher und absurder als jemals zuvor und eigentlich ist eh alles paletti ...

Schauen wir nach Deutschland. Deutschland kämpft, wie alle anderen europäischen Staaten mit einem ausufernden Budget und einer exorbitanten Überschuldung. Und doch sollen sie der Retter mehrerer Staaten sein und Milliarden an Krediten gewähren, die niemals zurückbezahlt werden können!

Vor allem politisch ist dies unmöglich realisierbar. Dem deutschen Volk bürdet man neue Steuern und Steuererhöhungen auf, nur damit man das Geld in das schwarze Loch namens europäische Pleitestaaten wirft. "He, deutscher Michl, arbeite einfach mehr, es ist doch nur für Freunde!"

Ich stellte schon einmal die Frage was billiger wäre: ein Alleingang Deutschlands oder Zahlmeister Europas. Dass der Export unter einer neuen Währung leiden würde, ist nicht zu verhindern. Doch was passiert, wenn Deutschland mit dem Euro untergeht? Bevor man es noch so richtig ausgesaugt hatte!

Nein, meine lieben Freunde, ein Ausstieg Deutschlands aus dem Euro MUSS kommen! Der Euro kann nicht im Alleingang unserer nördlichen Nachbarn gehalten werden. Spanien, Italien und Portugal stehen bettelnd vor der Tür und wollen Milliarden-Almosen! Deutschland kann sich den Verbleib in der Eurozone nicht leisten, auch wenn man dies wollte!

Deshalb hat Eichelburg recht, es wird eine Währungsreform in Deutschland geben. Kurzfristig, überraschend und aus heiterem Himmel! Und dass die Vorbereitungen schon längere Zeit laufen, ist so sicher, wie morgen auch die Sonne wieder aufgehen wird! Es ist Deutschlands einzige Alternative um Überleben zu können, dem Euro "Tschüss" zu sagen! So sehr sich alle Experten dagegen aussprechen. Aber ist dir aufgefallen, dass seit dem Ausbruch der Krise die Experten mehrheitlich völlig falsche Prognosen abgaben? Deshalb glaube ich ihnen auch nicht mehr! Die Währungsreform kommt, mit höchster Wahrscheinlichkeit heuer noch ... und sie kommt unvermutet und für die meisten, sichtlich auch den Experten, völlig überraschend. Anders hätte es wohl kaum wirklich Sinn!







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Meldungen:



Roubini: Staatsbankrott und Inflation (mmnews.de)
Der Euro vor dem Exitus (hartgeld.com)
„Deutschlands Ausstieg aus dem Euro muß über Nacht geschehen“ (bueso.de)
Deutsche Bank hat Milliarden in kritische Staatsanleihen investiert (dowjones.de)
Whatever Germany does, the euro as we know it is dead (telegraph.co.uk)
Merkel, Westerwelle: Die Lügen werden immer frecher (karlweiss.twoday.net)
Griechische Banken rutschen tief in die Verlustzone (handelsblatt.com)
Fitch stuft Spaniens Kreditwürdigkeit herunter (handelsblatt.com)
Märkte reagieren nervös auf Herabstufung Spaniens (stern.de)
Wie Spanien den Bankenkollaps verhindern will (ftd.de)
ateros Regierung kämpft ums Überleben (ftd.de)
An Chinas Aktienmärkten ist die Party vorbei (welt.de)

24 Experts Warn of 2010 Meltdown - Predictions For The Rest Of 2010 (morningliberty.com)

Planen die USA neue Kriege um eine Flut sozialer Unruhen zu unterdrücken? (propagandafront.de)
Obama beginnt mit dem Aufbau einer großen US-Luft- und Seestreitmacht vor der iranischen Küste (luftpost-kl.de)



Insgeheim wird derzeit auch der Euro-Ausstieg Deutschlands diskutiert - Hans-Olaf Henkel, ehemaliger Chef des Bundesverbandes der Deutschen Industrie hat in einem Interview mit dem US-Wirtschaftssender Bloomberg Tacheles geredet und damit den Gerüchten um einen Euro-Austritt Deutschlands neue Nahrung gegeben. (ronpaul.blog.de)

"Wir stecken in einer neuen kritischen Phase" - EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark fordert einen neuen Stabilitätspakt mit drastischen Strafen gegen Schuldenmacher. Die Inflation glaubt er unter Kontrolle. (wiwo.de)

EZB-Mitglied: "Euro überlebt zweites Griechenland nicht" - Das spanische EZB-Mitglied Jose Manuel Gonzalez-Paramo warnt vor den starken Schwankungen des Euro. Innerhalb der EZB stößt er damit auf Widerstand. Die Euro-Schwäche biete Chancen zur Ankurbelung der Wirtschaft. (diepresse.com)

Japan stößt bei den Schulden an seine Grenzen - Für das hoch verschuldete Japan würde schon ein kleiner Zinsanstieg eine sehr gefährliche Lage schaffen. (wiwo.de)

Erst Krise, dann Krieg? Ist das, was wir derzeit erleben nur ein Vorspiel auf eine noch viel größere, weltumfassende Krise? Könnte die Geldsystemkrise zu einem Auslöser für einen Krieg werden? Ist der Kampf um Ressourcen, Öl und Gold bereits jetzt voll entbrannt? - Die Welt der Finanzen, der Wirtschaft und der Politik ist aus den Fugen geraten. (mmnews.de)

Sparen, Sparen, Sparen - Politiker aller Couleur geben nur noch eine Parole aus, um die Staatsschuldenkrise zu bekämpfen: Sparen. Sie verschweigen jedoch, dass die Schulden trotzdem immer weiter steigen werden. (kopp-verlag.de)

Bundesbank: Franzosen Komplott bei EZB - EZB kauft griechische Anleihen in Höhe von 25 Milliarden Euro. Hochrangige Bundesbanker vermuten französisches Komplott. Französische Banken nutzen die Gelegenheit, ihre Griechenland-Anleihen an die EZB zu verkaufen und so ihre Bilanzen von den Schrottpapieren zu säubern. (mmnews.de)

Die „Griechen“ Amerikas - Die Mehrzahl der US-Bundesstaaten kämpft mit einem chronischen Defizit. Besonders betroffen sind Kalifornien und Texas. Nur zwei Bundesstaaten schreiben indes schwarze Zahlen: Montana und North Dakota. (diepresse.com)

kostenloser Counter



Donnerstag, 27. Mai 2010

Unsere Politiker

Für mich wirklich unverständlich, warum wir, das Volk, unsere Politiker, die sich ach so integer, volksnah und nicht selten auch kumpelhaft geben, noch nicht davon gejagt haben. Ich schreibe oft, dass Politiker lügen - dies ist auch schon gerichtsanhängig geworden, allerdings meinte der Richter, das müsse man dieser Berufsgruppe zugestehen ...

Warum? Bis vor kurzem war die Welt bei uns und auch in den PIGS-Staaten noch völlig in Ordnung! Die Krise weitgehend vorbei, man wartete nur mehr auf den endgültigen Aufschwung, die Staatsfinanzen trotz Schulden fest im Griff, die Steuereinnahmen erwartungsgemäss und die Renten sowieso sicher!

Plötzlich, binnen Monatsfrist, ist alles anders! Fast alle europäischen Staaten stehen kurz vor der Pleite. Die Krise hat einen oder sogar mehrere Gänge zugeschalten und ein Ende ist nicht absehbar. Die Steuereinnahmen brechen drastisch ein, es werden neue Steuern und Erhöhungen existierenden Steuern kommen. Und sogar die Mainstreammedien machen sich Sorgen um die Renten, die überhaupt nicht sicher sind.

Vergleicht man die Aussagen diverser Politiker in den letzten 2 Jahren, so drehten sich diese, wie der Wind blies. Mal so, mal so, jedenfalls nie wirklich aussagekräftig. Aber nicht nur die Politiker, auch fast alle Experten und Spezialisten lagen völlig daneben. Ihren Statements zufolge, müsste das Kriserl schon lange einer kräftigen Konjunktur Platz gemacht haben ...

Nun stellt sich die Frage, sind Politiker

*) ... inkompetent, dass sie das wahre Ausmass der Realität nicht erfassen konnten?

*) ... falsch, lügen sie uns bewusst an und verheimlichen sie uns wie die Gegenwart und nahe Zukunft tatsächlich aussieht?

*) ... hilflos und wissen seit Monaten mit der Situation nicht umzugehen und versuchen Zeit zu gewinnen, weil irgend was wird schon zur Beruhigung passieren?

*) ... nur ausführende Marionetten von wirklichen Mächten dahinter?

Lieber Freund, such dir die Antwort selbst aus, es steckt ein wenig von allem darin! Auf ein Mal scheint ein wenig Bewegung ins Spiel gekommen zu sein und einige der Staaten präsentieren ein plötzliches und ausserordentliches Sparprogramm bzw. Massnahmen, noch mehr Steuern zu finden und/oder den Sozialstaat abzubauen. Die Situation hat sich die letzten Wochen und Monate dramatisch zugespitzt, ja, aber bekannt war sie seit Jahren. Vor allem denen, die mit den Daten und Fakten jonglieren. Das heisst, die extreme Überschuldung besteht nicht erst seit gestern, sondern seit Jahren!

Nur, dass jetzt Sparprogramme fast nichts mehr nutzen, denn auch zum Umsetzen benötigt man das, was nicht mehr vorhanden ist - nämlich Zeit. Sparen ist nicht nur notwendig, sondern existentiell. Doch damit hätte man schon vor Jahren beginnen müssen.

In Österreich glaubte man noch voriges Jahr, die Gratiskindergärten quasi als Wahlzuckerl zu versprechen ... und auch einzuführen. Jetzt werden vom Finanzminister Steuererhöhungen nicht mehr ausgeschlossen, auch neue Steuern nicht! Auf der einen Seite wirft man immer noch Milliarden beim Fenster raus, auf der anderen Seite ist man gezwungen Sparmassnahmen umzusetzen.

Da aber immer irgendwelche wichtige Wahlen sind, darf die Partei und deren Vasallen keine allzu unpopulären Massnahmen setzen, sonst gewinnen möglicherweise die Konkurrenten einige Stimmen, nämlich die, die die umgesetzten Massnahmen kritisieren ...

Die aktuelle, sich extrem verschärfende Lage, zeigt in jedem Fall auf, die Politik ist verlogen, unkompetent, hilflos und der Feind des eigenen Volkes. Denn sonst hätte man schon lange wirklich entgegensteuern müssen. Wie schon erwähnt, die Krise ist nicht erst seit gestern.

Bisher konnte man von den dünnen Ressourcen leben und offensichtlich hoffen, es würde bald vorbei sein. Doch jetzt sind diese dünnen Ressourcen bereits bei weitem überzogen und die Lage wird immer ernster. Diverse plötzlich einberufene Krisensitzungen zeigen dies dramatisch auf.

Jetzt sollte jeder schon entsprechend vorgesorgt haben, denn das Scheitern unserer Damen und Herren in Nadelstreif wird immer offensichtlicher. Panikartig versuchen sie viel zu spät noch zu retten, was zu retten ist. Doch sowohl die Währung, wie auch der Staat sind bereits unrettbar verloren. Zulange wurde mit einem - zugegeben heute fast zynisch empfundenen - Lächeln zugewartet.

Eine besondere Ausrede, waren die Spekulaten, welche Europa in Trümmern sehen wollen, weil sie durch Wetten verdiennen würden. Grundsätzlich nichts illegales, zeigt es vor allem die Schwachstellen auf. Und diese auszunutzen, kann für sie sehr lukrativ sein. Doch keine Bange, mit dem US-Dollar sieht es auch nicht besser aus, auch die USA steht vor unbewältigbaren Problemen.

Sicher, man kann durch fast unendliches Gelddrucken Zeit gewinnen. Und ja, so einfach kann weder der Euro noch der Dollar crashen. Doch es sind nicht nur währungspolitische Faktoren zu berücksichtigen. Denn wenn das Volk der eigenen Währung nicht mehr vertraut und daraus flüchtet, bricht jede Währung zusammen. Und zumindest Ansätze eines sogenannten Crack Up Booms, also die Flucht in Realwerte, sind hier und jenseits des Atlantiks zu beobachten.

Ich fühle mich jedenfalls von meinen/unseren demokratisch gewählten Volksvertretern verraten. Egal ob sie Fischer, Pröll, Faymann oder sonst wie heissen. In Deutschland ist es nicht anders. Auch dort sind diese sich selbst überschätzenden, arroganten und verlogenen Volksfeinde aktiv, den Staat möglichst schnell zu ruinieren.

Allerdings befürchte ich, in Österreich und noch mehr in Deutschland, dass die Politiker selbst nur marionettenhafte Sklaven der tatsächlich Mächtigen sind und teilweise gar nicht anders agieren können. Sie bekommen ihre Befehle. Sie sind ausschliesslich ausführende Organe. Der arrogante, sich bescheiden gebende Raiffeisen-Onkel lässt grüssen. Ohne ihn geht zum Beispiel in der ÖVP gar nichts. Jeder schwarze Politiker, der sich nicht daran hält, hat ausgedient. So gesehen wird unsere aktuelle Lage wieder erklärbar, alle Macht kommt aus den Banken und den Konzernen - den Lobbies. Denn sonst würden auch viele Politikerentscheidungen und Gesetzgebungen nicht zustande kommen.

Was wir daraus lernen sollten? Traue keinem dieser Zunft, glaube kein Wort, das sie sagen ... es kommt immer anders. Auch wenn sie jetzt beschwören, der Euro sei gerettet, man vertraue dem Euro und man bewältige die Krise. Glaub mir, kein Wort daran ist wahr!







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Meldungen:







So will Europa den nächsten Finanzcrash vermeiden (spiegel.de)
Das EU-Rettungspaket ist ein Banken-Rettungspaket (tagesspiegel.de)
Warum der Euro weiter fällt (handelsblatt.com)
Containing contagion: Germany should quit the Euro (delawareonline.com)
Der Bevölkerung wird’s genommen und den Bankstern gegeben (alles-schallundrauch.blogspot.com)
Der Immobilienmarkt gerät aus den Fugen (welt.de)
Inflation macht Österreicher zu Verlierern (biallo.at)
Gähnende Leere in den Stadtkassen (kurier.at)
Neunkirchen: Bürgermeister und Vize sprechen von "Ruin der Stadt" (meinbezirk.at)
Deutschland bleibt auf neuen Anleihen sitzen (handelsblatt.com)
Bilderberger Roland Koch bereitet Kanzlerschaft vor (oliverjanich.de)
Das sind die 50 überflüssigsten Behörden Deutschlands (bild.de)
Schweizer Doppelbürger geben ihren US-Pass ab (bernerzeitung.ch)
Griechenland: Minister jagt Finanzbeamte aus dem Amt (handelsblatt.com)
Politik drängt Spaniens Zombiebanken zu Fusionen (wirtschaftsfacts.de)
Italien besiegelt milliardenschweres Sparpaket (spiegel.de)
IWF diktiert Schock Programm für Rumänien (wsws.org)

In graphics: Eurozone in crisis (bbc.co.uk)



Geheime Vertragsklausel des europäischen Rettungspakets reißt die Weltwirtschaft in den Abgrund - Eine geheime Vertragsklausel in der Vereinbarung des europäischen USD 1 Billion Rettungspakets wird in Europa für mehr Schulden, für eine Verschlechterung der Weltwirtschaft und die massive Schwächung der Nationalstaaten sorgen und es ermöglichen, dass die Macht immer mehr in die Hände einiger weniger Supereliten gelangt. (propagandafront.de)

„Barroso hat den Euro in schweres Fahrwasser gebracht“ - Die harsche Kritik von EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso an den Plänen der Bundesregierung zur Verschärfung des Euro-Stabilitätspakts sorgen für großen Unmut in Berlin. Finanzpolitiker von Union und FDP wiesen die Vorbehalte des Portugiesen deutlich zurück und erklärten die deutschen Vorschläge für den „richtigen Weg“ aus der Währungskrise. SPD und Grüne stärkten Barroso den Rücken. (handelsblatt.com)

Banken brauchen über eine Billion Dollar Kapital - Weltweit werden Banken bis zum Ende des nächsten Jahres wahrscheinlich einen Kapitalbedarf von mehr als 1,5 Billionen Dollar aufbauen. Einige werden wohl wieder Staatshilfe benötigen. (cash.ch)

Amerikaner bangen um Europas Banken - Normalerweise steht Europa nicht im Zentrum der US-Tagespolitik. Doch die Schuldenkrise ändert das: Finanzminister Geithner fliegt nach London, Frankfurt und Berlin. Ihm geht es um die Banken - und wohl auch um das deutsche Leerverkaufsverbot. (ftd.de)

Warum die Rückkehr zur D-Mark nicht unmöglich ist - Der Austritt aus dem Euro-Klub würde zwar große politische Verwerfungen provozieren, technisch wäre er jedoch durchaus machbar. Welche Konsequenzen hätte die Wiedereinführung der D-Mark? (wiwo.de)

Auswanderungsland Deutschland - Deutschland schrumpft - nicht nur, weil zu wenige Kinder auf die Welt kommen: Im zweiten Jahr in Folge verlassen mehr Menschen das Bundesgebiet als zuwandern. Die Republik sollte alarmiert sein - und sich selbstkritisch einige Fragen stellen. (sueddeutsche.de)

China vor Abbau europäischer Bonds? Erste US-Bond-Käufe seit 6 Monaten - Gestern Abend wurde bekannt, dass China seine Positionen in europäischen Staatsanleihen demnächst einer Überprüfung unterziehen könnte, um sich unter Umständen von etwaigen Investitionen zu trennen. Dagegen kletterten die gehaltenen Positionen Chinas in US-Schatzanleihen zum ersten Mal seit sechs Monaten um 2 Prozent. Der im März festgestellte Anstieg der gehaltenen Positionen von Ausländern in US-Staatsanleihen war mit $140,5 Milliarden überdies der höchste seit Beginn der Datenaufzeichnungen, wie das US-Finanzministerium bereits in der vergangenen Woche mitteilte. (wirtschaftsfacts.de)

Chinesen überprüfen ihre Euro-Anleihen-Strategie - Die marode Haushaltslage europäischer Staaten macht den Chinesen Sorgen. Daher beraten sie sich mit US-Bankern über ihre Euro-Anlagen. Experten gehen davon aus, dass die Chinesen ihre Investitionen zurückfahren. An der New Yorker Börse sorgte diese Nachricht für einen Kurssturz unter die 10.000-Punkte-Marke. (welt.de)

Nach der Krise, ist vor der Krise - Vollmundig wurde Allerorten bereits das Ende der Krise ausgerufen. Amerikas Wirtschaft habe das Tal hinter sich gelassen und Europa gehe gestärkt aus der Krise, etc. Werfen wir doch einen Blick hinter die Kulissen um uns einen etwas umfassenderen Einblick zu verschaffen. (infokriegernews.de)

kostenloser Counter



Dienstag, 25. Mai 2010

Hollersirup selbstgemacht

Jetzt, liebe Freunde, ist es wieder soweit ... zumindest hier bei uns in der südlichen Steiermark. Der Holler (Holunder) blüht!

Wie ihr wisst, publiziere ich ab und zu Tipps für einen Schritt ins autarke Leben und/oder für die Krisenvorsorge bzw. für das Krisenlager. Und selbstgemachter Holunderblütensirup ist nicht nur sehr gut, auch für unseren Körper bekömmlicher und gesünder als jeder industriell hergestellter Softdrink herkömmlicher Art wie ... (nein, Namen nenne ich keine, aber jeder weiss, welche gemeint sind!). Noch dazu ist die eigene Sirupproduktion sehr billig und die Lagerfähigkeit übersteigt das Jahr bis zur nächsten Blüte. So kann man sich ohne grossen Aufwand einen kleinen Vorrat zulegen und wenn man die Fantasie ein wenig spielen lässt, auch ausgefallene Kreationen produzieren. Doch dazu später.

Der Holunderblütensirup kalt produziert, ist einfach zu bewerkstelligen und benötigt auch keinen grossen Zeitaufwand. Für rund 12 Liter Sirup brauchst du einen entsprechend grossen Topf, den du bis zur Hälfte mit frisch gepflückten Holunderblüten füllst. Danach schneidest du 5 Zitronen in Scheiben und gibst diese dazu. Achte darauf, dass du nur Zitronen verwendest, deren Schale für den Genuss geeignet sind. Danach kommen 5 Päckchen Zitronensäure (a 5 Gramm) und 6 Kilogramm Kristallzucker in den Topf. Dann füllst du den Topf mit Wasser an und schöpfst nach rund einer Stunde alles ab, was obenauf schwimmt. Diesen Topf deckst du zu und lässt diesen 6 - 7 Tage stehen. Jedesmal wenn du vorbei gehnst, rührst du vorsichtig um. Nach dieser Zeit filtrierst du den Saft. Ich filtriere durch Baumwolltücher. Und dann füllst du den fertigen Sirup in mit kochenden Wasser ausgespülten, absolut sauberen Flaschen mit Dreh- oder Bügelverschluss um. Fertig ist der eigene Holunderblütensirup. Verdünnt mit Wasser (im Verhältnis 1:10) ein wunderbarer Saft, den auch Kinder sehr gerne mögen.

Wie schon erwähnt, kannst du auch deine Fantasie spielen lassen und die Holunderblüten mit geriebenen, kurz aufgekochten, frischen Ingwer, Minzeblätter, Fliederblüten oder Zitronenmelissenblätter mischen. Oder wenn du es besonders erfrischend haben willst, gib den Saft von einem Kilogramm Zitronen hinzu.

Dunkel und kühl gelagert, hält mein Sirup ohne Probleme rund eineinhalb Jahre, bevor er ein wenig Geschmack verliert.

Na dann Prost! Ach ja, meine Freundin trinkt gerne Prosecco oder Sekt mit meinem selbstgemachten Holunderblütensirup.







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Meldungen:



Das Monster Inflation – und was es alles frisst (faz.net)
Börsen und Euro tauchen wieder kräftig ab (derstandard.at)
Euro-Krise: Deutschland ist schuld (mmnews.de)
„Deutschland sollte die D-Mark wieder einführen“ (handelsblatt.com)
Angela Merkels schwieriges Verhältnis zu Nicolas Sarkozy (wiwo.de)
Euro im Keller - Die Krise erfasst Spanien (rp-online.de)
Politik drängt Spaniens Zombiebanken zu Fusionen (wirtschaftsfacts.de)
Dow Jones verliert 10.000-Punkte-Marke aus den Augen (ftd.de)
Central Falls, Rhode Island offiziell bankrott (wirtschaftsfacts.de)

Warum unser Geldsystem ein Betrugssystem ist (radio-reschke.de)



Den Italienern steht das Wasser bis zum Hals - In Rom wächst die Angst vor einem Staatsbankrott. Um ein ähnliches Szenario wie in Griechenland zu vermeiden, hat die italienische Regierung ein rigoroses Sparprogramm angekündigt. Betroffen ist vor allem der öffentliche Bereich. Rom rechnet daher auch mit Protesten in der Bevölkerung. (nzz.ch)

Bargeldverbot in Italien - Italien will Bargeldzahlungen verbieten. Das Verbot betrifft alle Zahlungen über 5000 Euro. Damit soll der Steuerhinterziehung Einhalt geboten werden.(mmnews.de)

Nun auch Spanien, langsam kommen alle aus den Löchern - Jetzt wo die Tinte getrocknet ist unter dem Schriftstück, welches Deutschland in ein dritte Welt Land verwandeln wird, kommen die ersten aus den Löchern. Den Sombrero tief ins Gesicht gezogen, stehen unsere Companeros mit dem Klingelbeutel auf der Fußmatte. Doch wer genau muss eigentlich jetzt wieder gerettet werden? (infokriegernews.de)

Notenbanken sollen den Euro retten - Europas Einheitswährung schwächelt und setzt Politik und Notenbanken weiter unter Druck. Die Sorgen vor negativen Folgen für die Weltwirtschaft wachsen. Analysten spekulieren nun über ein Eingreifen der Zentralbanken. Das wäre ein spektakulärer Schritt. Bislang hat sich die EZB erst einmal in ihrer Geschichte zu einer Intervention durchgerungen. (handelsblatt.com)

Staat verlangt von Bürgern zusätzliche Milliarden - Ursprünglich wollte die Koalition Steuern und Abgaben senken. Doch nun wird laut über empfindliche Erhöhungen nachgedacht. So könnten die Mehrwertsteuer, Mineralölsteuer oder auch der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung steigen. Die Wirtschaft fordert Einsparungen bei Rente und Hartz IV. (welt.de)

kostenloser Counter



Unternehmen Staat

Es ist leider keine Verschwörungstheorie sondern eine Tatsache, dass die meisten Staaten ihre Schulden trotz Sparprogramme nicht mehr zurückzahlen können. Und Sparprogramme heisst meist nicht Schuldenabbau, sondern nur eine geringere Neuverschuldung.

Wenn nun ein Unternehmen keine Aussicht auf Gewinn hat oder zumindest eine ausgeglichene Bilanz, trotzdem ein Sanierungskonzept vorliegt, wird dies unweigerlich in den Konkurs geschickt. Kein Investor steckt sein Geld "auf nimmer Wiedersehen" in ein Unternehmen. Warum gilt das bei Staaten nicht?

Wäre nicht eine geordnete Insolvenz besser, als die derzeit üblichen Praktiken, sich weiter zu verschulden, das heisst, sich Geld zu borgen, von dem man weiss, dass man es niemals zurückzahlen kann?

Im Geschäftsleben heisst dieses Delikt, die Gläubiger zu täuschen, Betrug. Für Betrug, in diesem Fall, gewerbsmässiger Betrug, fassen die Angeklagten ob der exorbitant hohen Schadenssummen, mehrjährige Haftstrafen und hohe Schadenswiedergutmachungssummen aus.

Wir wissen auch, wenn das Unternehmen nicht selbst durch die Geschäftsführung Insolvenz anmeldet, übernehmen dies die Gläubiger. Und bei Verdacht auf Betrug oder auch nur Konkursverschleppung, also verspätete Insolvenzanmeldung, wird sofort die Staatsanwaltschaft aktiv und beginn zu ermitteln.

Es müssen schon gewichtige öffentliche Interessen vorhanden sein, einem Unternehmen in dieser Situation unter die Arme zu greifen und zu helfen. Doch wenn das Unternehmen trotzdem keine Aussicht auf Gewinn haben wird, wird auch der Staat nicht helfen. Ausgenommen sind Unternehmen für die Abdeckung der Bedürfnisse der Bürger, die meist nicht positiv geführt werden können, zB. Unternehmen von öffentlichen Beförderungsmittel wie die Bahn, oder Postdienste. Hier springt der Steuerzahler ein und subventioniert einen notwendigen Staatsbetrieb.

Der überschuldete Staat, ohne Hoffnung auf Sanierung, lügt zudem noch die Eigentümer an und gaukelt eine völlig falsche Situation vor. Es sei sowieso alles in Ordnung, die manipulierten Zahlen zeigen dies, keine Angst, es könne nichts passieren, denn ein paar Milliarden auf oder ab ... wir haben alles im Griff. Auch die Renten sind laut Politiker sicher!

Die Budgetsituationen in fast jedem westeuropäischen Land sind katastrophal und hoffnungslos. Die Renten werden nicht mehr aus den laufenden Beitragszahlungen abgedeckt, sonder der Staat muss aus Steuermittel zuschiessen. Wenn die stärksten Geburtenjahrgänge (1960 - 1968) demnächst in Pension gehen, droht nicht nur ein Kollaps der Rentenkassen, der ist so sicher, wie Zucker süss schmeckt!

Und das sind weitere Delikte, für die ein Unternehmer oder Manager angeklagt werden würde: arglistige Täuschung, Untreue, etc.

Gelten für Politiker andere Regeln, andere Gesetze? Wenn ich als Manager eines Unternehmens die Eigentümer oder Investoren in diesem Masse schädigen würde, würde ich die Welt einige Jahre durch vergitterte Fenster betrachten müssen und mir wäre jeder weitere Managerjob bis an mein Lebensende verwehrt. Auch wenn dies nicht bewusst, sondern nur fahrlässig passiert wäre.

Politiker schädigen die Eigentümer des Staates, also das Volk, nicht fahrlässig, sondern bewusst. Selbst in sogenannten guten Jahren, in denen die Wirtschaft boomt und die Steuerabgaben hoch sind, wurden keine Rücklagen gebildet, auch nicht um vordringlichen Schuldenabbau gedrängt, sondern die Schulden durch eine, allerdings geringere, Neuverschuldung erhöht.

Leider führt sich genau an diesem Prinzip die Demokratie selbst ad absurdum. Denn gewählt werden nicht die besten und kompetentesten Politiker, sondern jene, die den Wählern die grössten und teuersten Geschenke machen. Die Wähler schaufeln sich damit ihr eigenes Grab. Jedes Wahlzuckerl, jedes Geschenk müssen sie selbst bezahlen! Wo sollte sonst die "Kohle" herkommen? Der Staat muss zuerst Geld einnehmen, bevor er es ausgeben kann. Wenn der Staat mehr ausgibt, als er einnimmt, muss er Schulden machen. Je mehr die Politker versprechen, umso teurer wird es und umso höher werden die Schulden. Bis sie jenen Punkt erreichen, wo der Staat eigentlich Insolvenz anmelden müsste ...

Nun kommt eine Praktik ins Spiel, welche eine zusätzliche gewaltige Brisanz beinhaltet. Es gibt für Staaten verschiedene Möglichkeiten, neue Schulden zu machen. Eine davon sind die Ausgaben von Staatsanleihen. Diese Papiere sind das Versprechen des Staates, das geborgte Geld zu einem genau definierten Zeitpunkt zuzüglich Zinsen zurückzuzahlen. Eine andere ist das direkte leihen von Geld bei anderen Staaten. Allerdings nicht nur bei jenen, die das benötigte Kapital auch flüssig haben, sondern auch bei Staaten, die selbst Kapital benötigen. So borgen sich Pleitestaaten untereinander Geld, das eigentlich nicht vorhanden ist ... Der Kreditgeber muss selbst Kredit aufnehmen um den Kreditnehmer Kredit gewähren zu können. Der angebliche Gewinn ist die Zinsdifferenz. Der Kreditgeber bezahlt für den Kredit weniger Zinsen, als der Kreditnehmer, den er das ausgeliehene Geld borgt. Ziemlich verwirrend, oder? Dabei benötigt jener Staat, der sich gerade Geld geborgt hat, um dieses weiter borgen zu können, selbst Geld. Das heisst, er fragt jenen Staat, dem er eben Geld geborgt hat, um Kredit. Dieser ist aber nicht flüssig und nimmt sich auch einen Kredit auf, um diesen beantragten Kredit erfüllen zu können ... Herrschaft, was läuft hier wirklich ab?

All das hat nichts mit dem zu tun, was Politiker zu vorgeben zu sein: verantwortungsvoll, seriös, ehrenhaft und integer. Reduziert gesehen ist es ein blosser Betrug in gigantischem Ausmass, das den Staat in seiner Existenz gefährdet!

Und was machen wir, das Volk, die Wähler? Wir wählen genau diese Totengräber des Staates bei der nächsten Wahl wieder! Egal ob rot, schwarz oder bunt, in diesem Fall sind sie alle gleich und führen bewusst durch ihr Handeln den Staat in die Pleite. Unweigerlich und absolut sicher! Warum wir sie wiederwählen, weil sie uns anlügen und weiterhin nicht finanzierbare Milliardengeschenke machen. Ein desaströses Spiel, bei dem das Volk um seine Existenz gebracht wird.

Und selbst dann, wenn der Bankrott schon da ist, lügen sie uns an und präsentieren sich als erfolgreiche Manager, die die Lage absolut im Griff zu haben vorgeben. Die Wahrheit kommt allerdings ans Licht, weil irgendwann der Punkt erreicht wird, an dem die Eigenmittel nicht mehr ausreichen, die Überschuldung zurückzahlen zu können und der Kreditmarkt ob der riskanten Finanzsituation weitgehend ausgetrocknet ist. Und auch die befreundeten Staaten die gleichen Probleme haben. Doch zu spät wird das Volk draufkommen ... Beispiele gibt es jetzt schon leider einige!







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Meldungen:



Der EUR 750 Milliarden Bluff (propagandafront.de)
Schweizer Nationalbank rettet den Euro mit 100 Milliarden (alles-schallundrauch.blogspot.com)
Citigroup-Chefökonom fordert Rettungspaket über 2000 Mrd. Euro (ftd.de)
Der Tod des Euro muss nicht das Ende der EU sein (welt.de)
Interventionen stoppen Euro-Verfall (boersenradar.t-online.de)
Merkel: Geheimnisvolle Grundsatzrede (focus.de)
Whatever Germany does, the euro as we know it is dead (telegraph.co.uk)
Deutschland ist Europas Achillesferse (wirtschaftsfacts.de)
Deutsche kaufen Gold, Häuser, Grundstücke (bild.de)
Deutschland: So viele Schulden haben die Länder (bild.de)
Industrie jubelt über schwachen Euro (spiegel.de)
Pröll: "Wer den Staat betrügt, betrügt alle" (kurier.at)
Französische Banken haben 700 Mrd. Euro im Feuer (boersen-zeitung.de)
Briten machen Schluss mit Big Brother (spiegel.de)
Drohende £400 Mrd. Klemme an UK´s Hypothekenmärkten (wirtschaftsfacts.de)



America Will Pass $13 Trillion In Total Debt Next Tuesday; $397 Billion In Debt Rolled Month To Date. (zerohedge.com)

Sind die Politiker von allen guten Geistern verlassen? - Im Zuge des griechischen Finanzdebakels hat sich die EU auf ein milliardenschweres Schutzpaket für finanzschwache Mitgliedsstaaten geeinigt. 750 Milliarden Euro werden bereitstehen, um mögliche Talfahrten des Euro zu verhindern. Hier wird ein Flächenbrand mit Benzin gelöscht, anstatt endlich nachhaltige Strukturreformen zu beschließen. Sind unsere Politiker von allen guten Geistern verlassen? (biallo.at)

Top-10-Pleitekandidaten: Länder vor dem Staatsbankrott - Mit der Rettung von EU-Sorgenkind Griechenland ist das Thema Staatspleite noch nicht vom Tisch. Hier eine Liste der weltweit heißesten Wackelkandidaten. (diepresse.com)

Eurokrise: Angst vor globalem Flächenbrand - Auch in den USA wächst die Skepsis über das milliardenschwere Rettungspaket, Finanzminister Geithners Optimismus schwindet offenbar. Republikanische Abgeordnete wollen den Einsatz von US-Steuergeldern verhindern. (diepresse.com)

Wie die EZB den Euro im Notfall stützen könnte - Hat sie oder nicht? Marktteilnehmer spekulieren, dass die Europäische Zentralbank den Euro stützt. Experten halten das für nahezu ausgeschlossen und verweisen auf die Geschichte. (ftd.de)

EU-Bonds für alle: Van Rompuy will gemeinsame Euro-Anleihen - Geheimes EU-Papier: Die Tage, an denen EU-Staaten eigene Schulden emittieren, sind gezählt. EU-Ratspräsident wirbt für Ausgabe gemeinsamer Bonds. Zu den Befürwortern einer Euro-Anleihe zählt Jean-Claude Juncker, der den Euro-Finanzministern vorsteht. (mmnews.de)

Wie die EU die Schuldensünder bestrafen will - Nach dem Aufspannen des Euro-Rettungsschirms drücken die EU-Finanzminister bei der Reform des Stabilitätspakts aufs Tempo. Zur Debatte stehen nicht nur finanzielle Sanktionen. (bernerzeitung.ch)

Krise der Achse: Zerbricht Europa? - Der Umgang mit der Euro-Krise zerstört die Beziehung zwischen Deutschland und Frankreich. Alleingänge abseits von EU-Institutionen werden zum Spaltpilz der Europäischen Union. (diepresse.com)

Liebe Deutsche, wollt ihr den Euro wirklich retten? - Der Brite Frederick Forsyth hielt die gemeinsame europäische Währung von vornherein für eine Fehlkonstruktion – und wurde lange verlacht. Der Engländer reibt sich verwundert die Augen: Wird der deutsche Bürger wirklich seinen Wohlstand opfern wollen, damit der Club Med fröhlich weiter Fandango tanzen kann? (welt.de)

Weshalb die EU ins Elend stürzte - Es ist kein Zufall, dass sich die internationale Währungskrise an Griechenland und dem Euro entzündet hat. Die EU muss dringend ihre Institutionen überdenken und wettbewerbsfähiger werden. (bernerzeitung.ch)

Verlierer der Euro-Schuldenkrise - Als "Weichwährung" oder "verkleidete Drachme" wird der Euro am Markt verspottet. Die Gemeinschaftswährung ist nicht der einzige Verlierer der Finanzmarktturbulenzen. Hier sind die übrigen. (ftd.de)

Star-Ökonom erwartet Spekulanten-Angriff auf USA - Wirtschaftsprofessor Laurence Kotlikoff glaubt, dass auch die USA in Kürze ins Visier der Spekulanten geraten. Ihr Schuldenstand entspreche bereits südeuropäischem Niveau. Nur ein Sparwille sei nicht erkennbar. Seine Prognose: Schon bald geht es den Griechen besser als den Amerikanern. (welt.de)

kostenloser Counter



Donnerstag, 20. Mai 2010

Wie lange dauert das Sterben noch?

Gute Frage, sehr lange noch, vermutlich. Wird doch an einem totgeweihten system festgehalten und mit aller zur Verfügung stehender Kräfte versucht es zu erhalten.

Effiziente Lösungen gibt es schon lange nicht mehr, schaumschlagend werden zwar leichte Korrekturen vorgenommen, die Richtung aber nicht verändert. Politiker wie Ökonomen sind ratlos, man fährt einen Rennwagen am Limit ohne Bremse. Die nächste oder übernächste Kurve kann nicht mehr geschafft werden. Das wissen all jene, die sich mit der derzeitigen Lage etwas eingehender auseinandersetzen.

Fatal und damit tödlich, ist das Festhalten am System. Ich stelle mir oft die Frage, warum all die noch zur Verfügung stehenden Ressourcen nicht dafür aufgewendet werden um gemeinschaftlich völlig neue Wege zu suchen, zu entwickeln und umzusetzen. Statt dessen bekämpfen wir Feuer mit Benzin - Schulden mit noch mehr Schulden - obwohl wir wissen, dass dies nur in einem gigantischen Exitus enden kann!

Bereits vor einiger Zeit sind wir an jenem Punkt angelangt, dass die Schulden nicht mehr zurückzahlbar sind. Trotzdem versuchen wir, noch mehr anzuhäufen und durch noch mehr Schulden den grossen Geist des Systems zu besänftigen. Das Ende ist immer absehbarer und wahrscheinlicher.

In einigen Kommentaren steht, dies sollte kein Problem sein, da grundsätzlich Geld in jeder Menge gedruckt bzw. erschaffen werden kann. So, wie das Beispiel mit dem Sägemehl es verdeutlichen sollte. Stell dir vor, lieber Freund, unsere Geldwährung wäre Sägemehl. Und Sägemehl steht fast unbegrenzt zur Verfügung. Sollten wirklich die Bäume immer weniger werden, so pflanzt man neue und erhält weiteres Sägemehl.

Doch der Vergleich hinkt ein wenig, denn wie wir aus der Vergangenheit wissen, war der Appenin einmal dicht bewaldet ... demnach ist dort das Sägemehl irgendwann ausgegangen!

Wir leben sorglos und völlig indoktriniert in den Tag hinein. Jedes System, das nicht für alle Menschen dieser Erde völlig gleiche Bedingungen schafft, das nicht frei ist von Feindseligkeiten und egoistischen, materiellem Denken, stösst irgendwann an seine Grenzen, weil die Raffgier und Skrupellosigkeit des Menschen sich innerhalb dieses Systems potenziert. Immer mehr, immer mehr gilt nicht nur für einzelne, sondern auch für Unternehmen, Organisationen und Regierungen. Damit führen wir uns selbst ad absurdum.

Unser Währungs- und Wirtschaftssystem ist auf Korruption und Elitenbildung aufgebaut. Falsche Herkunft, fehlende Verbindungen und nicht der richtigen Gruppe anzugehören, schliesst viele einfach aus, teilzuhaben. Man ist dann wie der Bettler, der Almosen von einem empfängt, der im Designeranzug, Champagner nippend ein paar Münzen aus dem Rolls Royce herausschmeisst. Dadurch sind immer wieder Konflikte und damit auch Kriege vorprogrammiert.

Ganz wenige horten den weitaus grössten Teil des globalen Vermögens. Vermögen bedeutet Macht, und diese Macht bedeutet für alle anderen Abhängigkeit. Diese Mächtigen kosten ihre Macht aus, indem sie mit uns spielen. Der Mensch als solches zählt nicht mehr. Wir sind nur eine Zahl. Versklavt im System, das heisst im Spiel der Mächtigen, müssen wir funktionieren. So lange es dieses System gibt! Wir haben keine Alternativen, diese werden unterdrückt und der Lächerlichkeit ausgesetzt.

Wie die Vergangenheit viele Beispiele bereithält, dass aus solchen Situationen kleinere und grössere Kriege begonnen wurden, stehen auch wir heute vor dieser leider immer realeren Wahrscheinlichkeit. Feindbilder werden konstruiert, Kriegsgründe einfach behauptet, werfen wir all unsere Agressivität und Zerstörungswahn auf Schlachtfelder, auf denen Menschen krepieren und Werte vernichtet werden. Natürlich, am Wiederaufbau verdienen wir, Wiederaufbau bedeutet Aufschwung, Konjuktur ... Profit, Profit, Profit und noch mehr Abhängigkeit.

Wie kann man diese Auswüchse des menschlichen Denkens akzeptieren? Behaupten wir doch arroganterweise, wir seien die Krone der Schöpfung! Nein, wir raffen, unterdrücken und zerstören in fatal suizidem Egoismus möglichst viel. Menschenleben werden zu Kollateralschäden degradiert. Ein System, das sich auf diese Weise pervertiert, kann nicht von Dauer sein!

Wir reden oft vom gesunden Menschenverstand. Wo ist der geblieben? Vielleicht hat sich dieser in den Irrgängen unseres Systems schon vor langer Zeit von uns verabschiedet. Wir bringen uns selbst um. Und all jene, die nicht zu den Kollateralschäden des Systems zählen, setzen auf langsamen Selbstmord durch vergiftete Nahrungsmittel, die den Begriff Lebensmittel nicht verdienen, durch eine immer stärker vergiftete Umwelt, durch unsichtbare, aber schlussendlich tödliche Strahlung und durch geistige Degenerierung.

Jeder möchte bei den Gewinnern sein, dafür verkaufen wir unsere Seele dem Teufel. Goethes Faust ist schon lange Realität geworden, ohne nachzudenken wechseln wir Ideologien, Weltanschauungen und laufen jenen nach, die den höchsten Gewinn versprechen.

Ich werde fast zornig, wenn ich sehe, wie kritiklos und ignorant das herrschende System verteidigt wird. Vor allem von jenen, die es nicht durchschauen. Und nur wirklich wenige tun dies. Immer öfter drängt sich bei mir die Frage auf, warum sollte ich etwas verteidigen, etwas mit aller Kraft am Leben erhalten, dessen Wesen es ist, uns alle zu zerstören und umzubringen. Unser System hat fraglos diese Tendenzen.

Hast du dich, lieber Freund, schon einmal gefragt, warum viele Bereiche, wie das Bankwesen, die Finanzwelt und auch die Politik, derart kompliziert und komplex aufgebaut wurde? Sollte doch die Wahrheit verständlich, transparent und für jeden nachvollziehbar sein. Aber genau das muss unterbunden werden ... sonst könnte doch jeder davon profitieren und das wäre den Eliten bei Gott nicht angenehm. Demnach lässt man vieles im Halbdunkel. Fast sakrosant und unerklärbar liegt damit ein besonders wichtiger Teil unseres Lebens, von dem wir alle abhängig sind, in einer undefinierbaren Grauzone. Wir sind dieser Grauzone ausgeliefert, wie ein steuerloses Schiff in der Brandung. Abhängig von Etwas, was wir alle kaum durchschauen.

Ja, das ist Dekadenz, Dekadenz der Eliten. Und an dieser Dekadenz wird das System auch Scheitern. Darum ist es jetzt schon dem Tode geweiht und man versucht es mit gigantischem Aufwand irgendwie am Leben zu erhalten. Auf Kosten aller!

Was ist der Mensch tatsächlich wert? Wonach wird ein Mensch gemessen oder bewertet? Ist ein Präsident mehr wert als ein Arbeiter? Ein Amerikaner mehr als ein Afrikaner? Wer stellt die Skala zusammen? Offensichtlich ist Macht und Vermögen ein wichtiger Faktor. Präsidenten bringt man nicht so einfach um, Arbeiter schon. Die Verhältnismässigkeit stimmt einfach nicht mehr.

Was können wir, die Pöbel, dagegen tun? Ist unsere Abhängigkeit so gewaltig, dass wir aus diesem "Goldenen Käfig" nicht ausbrechen können? Oh doch, wir können! Und zwar dann, wenn wir beginnen, das mörderische System zu durchschauen, wenn wir nicht alles als Axiom hinnehmen, sondern unseren eigenen Gedanken darüber mehr Gewicht verleihen. Wenn wir mehr auf unser Herz hören, als auf den Verstand. Wenn wir aus diesem tödlichen Kreislauf des "immer mehr" ausbrechen können. Wenn wir uns den Luxus erlauben, selbst zu denken. Wenn wir Wege suchen, der Abhängigkeit zu entfliehen. Wenn wir uns geistig emanzipieren. Wenn wir dem System nicht mehr als Sklaven zur Verfügung stehen ...

Das System ist am Ende! Es wird vermutlich noch einige Zeit dauern und viel Opfer erfordern, bis es zusammenbricht. Alles wird unternommen werden, damit es möglichst lange dahinsiecht. Der Tod ist nur eine Frage der Zeit! Und Neues wird und muss kommen, daran führt kein Weg vorbei. Um allerdings wirklich Neues überhaupt möglich zu machen, muss der Mensch leiden, sehr leiden. Denn nur aus der Asche konnte in der Legende Phönix auferstehen!







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Meldungen:



Anstieg des Goldpreises auf 5.000 US-Dollar ist möglich (goldseiten.de)
Sparpaket: Was auf die Österreicher zukommt (diepresse.com)
Wahrheit über die BRD Schuldenlast (klarblick.blogspot.com)
BaFin verbietet Leerverkäufe (n-tv.de)
Gefährlicher Traum: D-Mark bleibt Geschichte (n-tv.de)
Finanzprofis schimpfen über deutsche Zockerbremse (spiegel.d)
Gerüchte über griechischen EU-Austritt treibt Euro nach oben (bernerzeitung.ch)
Schweizer Franken ist stark wie nie zuvor (diepresse.com)
Griechenland wird es nicht schaffen (20min.ch)
Krise? Italien zahlt 18 Milliarden für Politiker-Autos (welt.de)
Merkel bezeichnet Euro-Krise als existenziell (welt.de)
Kontruktionsfehler Euro (mmnews.de)
Zurück zur EWG (spiegel.de)
Anleger fliehen in die Schweiz (handelsblatt.com)
Zeit ist reif für Staatsinsolvenzen (focus.de)
Dollar & Börsen: es wird spannend (infokriegernews.de)
USA: Das Phantom »Wirtschaftsaufschwung« und die reale Depression (kopp-verlag.de)

Dow Theorist Richard Russell: Sell Everything, You Won't Recognize America By The End Of The Year (businessinsider.com)



Das große Zittern vor dem Zahltag - Allein die fünf Wackelkandidaten Portugal, Irland, Italien, Griechenland und Spanien müssen bis Jahresende mehr als 300 Mrd. Euro für fällige Staatsanleihen aufbringen. Griechenland ist mit dem milliardenschweren Hilfspaket inzwischen aus dem Gröbsten heraus. Ein sorgenvoller Blick geht nach Spanien, wo in diesem Jahr der größte Brocken wartet. (handelsblatt.com)

Euroländer schönen seit 2004 ihre Budgetzahlen - Schon seit sechs Jahren wird beim Budget getrickst - und werden Warnungen ignoriert. Deutschland und Frankreich setzten schon 2003 den Stabilitätspakt außer Kraft, um Strafen zu vermeiden. (diepresse.com)

Die gefährlichste Zeitbombe tickt nicht in Athen - Italien drohen nach offiziellen Angaben grössere Risiken durch komplexe Finanzinstrumente als dem krisengeplagten Griechenland. Vor Gericht muss sich in Mailand auch die UBS verantworten. (bernerzeitung.ch)

Euro in Not - Eine Krise mit Ansage - Den Ökonomen wird vorgeworfen, dass sie viele Krisen, etwa die 2008 ausgebrochene Finanzkrise, nicht vorhergesagt haben. Für die Euro-Krise gilt das nicht. Vor allem deutsche, aber auch amerikanische Ökonomen haben früh vor gravierenden Konstruktionsfehlern der Währungsunion gewarnt. (faz.net)

Die wirkliche Gefahr - Manchem Kunden wird mulmig werden, wenn er hört, dass sein Lebensversicherer jetzt auch notleidende Kredite aufkauft, um die Rendite halten zu können. (ftd.de)

Das Verbot von Short-Selling bringt gar nichts - Auf Druck der deutschen Regierung hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ab 24:00 Uhr vergangene Nacht, die Leerverkäufe von bestimmten ungedeckten Finanzgeschäften untersagt. Dieses Verbot soll für ein Jahr bis zum 31. März 2011 gelten. Damit soll der Kurverfall des Euro und der Staatsanleihen, sowie die gewisser Aktien von Banken aufgehalten werden. Nur bringen tut es nichts, denn als Reaktion sind die Kurse in allen Bereichen stark gefallen. (alles-schallundrauch.blogspot.com)

kostenloser Counter