Mittwoch, 28. April 2010

Jetzt spitzt sich die Lage wieder zu!

Bis vor wenigen Tagen haben fast ausschliesslich Blogger und spezielle Webseiten darüber berichtet. Nun ist die aktuelle Situation auch in den Mainstream-Medien gelandet. Plötzlich können diese sich der brisanten Angelegenheit nicht mehr entziehen, weil es schon zu offensichtlich ist, was gerade abläuft ...

Griechenland ist pleite und benötigt dringenst Milliarden. Doch nicht nur die bereits zugesagten 40, sondern das mehr als Dreifache. Die Löcher werden von Tag zu Tag grösser, es hat den Anschein, der Überblick ist bereits verloren gegangen, alles Zahlenmaterial beruht auf Schätzungen. Nur zum Vergleich, jedes Unternehmen kann heute eine tägliche Saldenliste erstellen, die ungefähr die Lage des Unternehmens mit allen Passiva und Aktiva aufzeigt. Natürlich sind die Bilanzschmankerl, wo noch die Sahne aufs Häubchen geholt wird, nicht berücksichtigt. Doch als momentaner Stand der Dinge durchaus realitätsnah und aussagekräftig.

Nicht so bei Staaten, dort scheint alles irgendwie auf Schätzungen und Spekulation zu beruhen. Darum wird, weil der Überblick fehlt, ständig nachgebessert. Ein schwarzes Loch tut sich auf. Aber es sollte ja bald Geschichte sein, weil die anderen Staaten des Euroverbunds zahlen werden ... oder vielleicht doch nicht? Oder zu spät? Was läuft tatsächlich?

In vielen Staaten muss erst die gesetzliche Grundlage dafür geschaffen werden, denn bisher glaubte man, dies könnte nicht passieren. Die Zeit drängt, Griechenland muss und will Kohle sehen, doch selbst in wenigen Wochen wird sich nicht viel tun. Bis dahin werden die Helenen wohl auch offiziell bankrott sein!

Noch dazu begannen mit der Zahlungsvereinbarung auch taktische Spielchen. Niemand will der erste sein und falls die anderen nicht zahlen, auch nicht der einzige. Denn diese Milliarden sind ganz offiziell als Kredite deklariert. Allerdings, ob man die Milliarden wieder zurück bekommt, ist mehr als fraglich. Ausserdem darf man gespannt sein, ob andere "Pleite-Staaten" wie Spanien, Portugal und Italien überhaupt die zugesagten Summen aufbringen. Auch fehlt in der Auflistung ein Euro-Staat, der mit Sicherheit derzeit keine finanziellen Probleme hat - nämlich der Vatikan!

Egal wie es kommt, die Lage spitzt sich fast stündlich zu und die zugesagten Milliarden sind gar nicht so sicher. Vor allem, weil nach Griechenland binnen kurzer Zeit auch andere Staaten der Südschiene gerettet werden wollen. Und spätestens dann wird Schluss sein mit diesen Freundschaftsdiensten.

Es liegt auch eine politische Brisanz in der ganzen Angelegenheit, die über Nacht ausarten kann. Wenn das Volk, besser gesagt, die Steuerzahler aus ihrer Lethargie erwachen und draufkommen, wie ihre Steuergelder leichtfertig verprasst werden, sind Unruhen nicht ausgeschlossen. Warum? Weil man die Steuerzahler immer mehr schröpft, Steuern erhöht, neue erfindet und zum Sparen auffordert, andererseits grosszügig Kredite vergibt, die höchstwahrscheinlich niemals mehr zurückbezahlt werden können ...

Denn, es regt sich verständlicherweise auch in diesen Staaten der Unmut, plötzlich rigoros zum Sparen gezwungen zu werden. Nach den Griechen haben auch die Portugiesen verlautbart, dass sie mit dem Sparprogramm keinesfalls einverstanden sind!

Es ist nur eine Frage der Zeit - und wahrscheinlich sehr kurzer Zeit - dass der eine oder andere Staat offiziell die Pleite verkündet. Griechenland und Portugal sind diese Woche wieder bonitätsmässig abgestuft worden und befinden sich jetzt im Bereich "absolute Schrottpapiere". Die Zinsen für ihre Schulden haben das Bereich "absolut unfinanzierbar" erreicht. Demzufolge wären die 40 Euroländer-Milliarden tatsächlich nur mehr der sprichwörtliche Tropfen auf einem heissen Stein.

Die Euro-Zone beginnt zu zerfallen. Spannende Zeiten werden nicht ausbleiben, denn was passiert, wenn der eine oder andere Staat offiziell den Staatsbankrott ausrufen muss, darüber kann höchstens spekuliert werden. Dem Euro als solches wird dies kaum helfen, er wirkt derzeit wie ein angezählter Boxer.

Doch es ist nicht nur der Euroraum mit seinen Pleitekanditaten, die uns alle Sorge bereitet. In den Vereinigten Staaten braut sich noch viel grösseres Ungemach an. Nicht nur die USA steht kurz vor der Pleite, auch einige wichtige Bundesstaaten, so wie Illinois, Florida und Kalifornien. Wie sagt der Wiener so schön: "Wenns dann scheppert, dann krachts gewaltig!" ... und lang kann der "Kracher" nicht mehr auf sich warten lassen. Auch deswegen, weil jetzt die obskuren und betrügerischen Machenschaften einer der weltweit wichtigsten Banken publik werden: Goldmann & Sachs steht derzeit mit dem Rücken zur Wand, die Medien beginnen zu schiessen und irgendwann fällt auch der überlebenswichtige Schutzmantel der Regierung (muss fallen!). Dann heisst es Luft anhalten, es wird brutal. Brutaler als jeder zu glauben vermag!

Lebensmittelvorräte sollten eigentlich schon eingelagert sein, mein lieber Freund! Solltest du dies noch nicht getan haben, dann wird dir nicht mehr viel Zeit bleiben. Gemäss dem Spruch: "Lieber zwei Jahre zu früh, als eine Stunde zu spät!"

Und dass etwas im Busch ist, beweist der stetig steigende Goldpreis und ein beginnender Engpass bei Gold- und Silbermünzen ... und eine mögliche Währungsreform wird immer wahrscheinlicher!







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Meldungen:



Euro-Exitus bald? (hartgeld.com)
Euro fällt auf tiefsten Stand seit einem Jahr (boersenradar.t-online.de)
Deutschland: Bundesanleihen-Auktion geplatzt (mmnews.de)
Griechenland-Rating auf Ramschstatus (derstandard.at)
Die Einschläge kommen näher ... Portugal getroffen (frank-meyer.eu)
S&P stuft auch Spanien herab (ftd.de)
Japan als nächstes Griechenland? (kleinezeitung.at)
US-Abgeordnete fordern Ausweitung der Goldman-Ermittlungen (spiegel.de)

Somalische Piraten sagen, sie seien Goldman Sachs Mitarbeiter (lupocattivoblog.wordpress.com)



Kollateralschäden in Sicht - Während das Banken- und Finanzsystem durch umfangreiche Staatshilfen und einem gigantischen Feuerwehreinsatz der Notenbanken gerettet wurde, zeichnen sich nun trotzdem deutliche Kollateralschäden ab. Die ausufernden Staatsverschuldungen mit dem Ziel die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise abzufedern, verursachen potentielle Staatspleiten! Die Probleme im Zuge unhaltbarer Verwerfungen an den Finanzmärkten wurden nicht gelöst, sondern sie wurden etwas verlagert und es wurde Zeit gewonnen - das war es aber dann auch! (wirtschaftquerschuss.blogspot.com)

Griechenland ist pleite - Ifo-Chef Hans-Werner Sinn über die griechische Staatspleite, warum Athen den Sparkurs nicht durchhalten kann und die Utopie einer Sanierung des Landes. (derstandard.at)

Pressekonferenz EZB,IWF,Schäuble: Rettung, ist Ultima Ratio - In der soeben ausgestrahlten Pressekonferenz im Bundesfinanzministerium wurde der Ernstfall ausgerufen. Zuerst gab der Moderator an, “Entweder wir geben den Griechen das Geld, oder wir können die Wärungsunion vergessen”, danach sagte Schäuble, dass es nun um die Ultima Ratio geht, was übersetzt bedeutet, das äußerste Mittel. (infokriegernews.de)

Griechenland: Schuldenmisere "Dann wackelt das System" - Gefährlich wird es, wenn nun die Märkte gegen Portugal und Spanien wetten: Dann drohen Szenarien wie 2008 - ein weltweiter Börsencrash und Sparer, die die Banken stürmen. (sueddeutsche.de)

Goldman Sachs in die Ecke gedrängt - Der US-Senat soll klären, ob die Bank gegen die eigenen Kunden spekuliert hat. Die Banker verteidigen sich, die Kunden sind wütend. (kurier.at)

PIGS auf der Schlachtbank - Griechenland ist nur ein erster Dominostein, den die großen Spekulanten dieser Welt zu Fall bringen wollen. In Wahrheit haben sie es auf alle "PIGS" abgesehen, also auf Portugal, Italien, Griechenland und Spanien. Sie alle, so die Erwartung, wird der Schlendrian früher oder später reif für die Schlachtbank machen. (mmnews.de)

„An Griechenlands Krise ist der Euro schuld“ - Der tschechische Präsident Klaus hält die Europäische Währungsunion für gescheitert. Die Ursache der griechischen Krise liege nicht in der nationalen Wirtschaftspolitik, sagte er im F.A.Z.-Gespräch. Es sei „der Euro, der diese Tragödie bewirkt“. (faz.net)

kostenloser Counter



Montag, 26. April 2010

Geniales Krisenvorsorgesystem: Aquaponik

Vor einigen Wochen stiess ich in den Weiten des Internets auf eine Art der Fischzucht, die relativ leicht und kostengünstig auf kleinstem Platz (sogar in Wohnungen wurden schon Aquaponik-Anlagen aufgestellt!!) einen guten Ertrag liefern und von fast jedermann gebaut und betreut werden kann.

Aquaponik ist ein geschlossenes System, innerhalb dem man essbare Fische züchten kann und gleichzeitg Gemüse, Kräuter und Salate zieht. Das Wasser reinigt sich in diesem geschlossenen Kreislauf über die Pflanzenbeete (Pflanzentöpfe) und düngt gleichzeitig. Eine Aquaponik-Anlage kann sowohl in einer Wohnung gebaut werden, wie auch in einem kleinen Garten. Fisch-, Gemüse- und Kräuterproduktion auf engstem Raum.

Entwickelt wurde das System in den USA. Wird es im Garten gebaut, verspricht es laufende Fischprodukte das gesamte Jahr über. In der Wohnung betrieben, kann man ebenfalls gute Ergebnisse erzielen. Mehrere Süsswasserfischarten eignen sich für Aquaponics: Barsche (ua. Tilapiaarten), Forellen und kleinere Welsarten.

Auf Wikipedia ist ein unter Aquakulturen ein umfangreicher Artikel über Aquaponik erschienen - hier ein Auszug: Aquaponik (zusammengesetzter Begriff aus Aquakultur und Hydroponik) ist eine Sonderform der Aquakultur und beschreibt ein gemischtes Nutzungssystem in Kreislaufwirtschaft aus Fischhaltung und Pflanzenproduktion in einem anorganischen Substrat. Es handelt sich dabei um einen geschlossenen Nährstoffkreislauf, welcher in automatisierten Abläufen bewirtschaftet wird. Die meist verwendeten Nutzfische dabei sind Tilapias, als besonders schnellwachsende und wenig anspruchsvolle Speisefische. Dabei handelt es sich um Arten wie Niltilapia (Oreochromis niloticus) oder Rote Tilapias (Oreochromis aureus), welche mit Algen oder pflanzlicher Nahrung gefüttert werden. Im Aquaponiksystem wird das grob verschmutzte Wasser in einem Überlauf geleitet, der Rückstand des Überlaufes kann abgefangen und kompostiert werden. Die Pflanzen wachsen im sogenannten Growbed, welches periodisch mit dem nährstoffreichen Wasser geflutet wird.Das überlaufende Wasser wird wieder in den Fischtank zurückgeführt. Das Kiesbett am Grund des Fischtanks ist mit nitrifizierenden Bakterien besetzt, welche den Ammoniak der Fischausscheidungen über das Zwischenprodukt Nitrit in Nitrat umwandeln, welches den Stickstoff als Pflanzendünger liefert. Das Wasser muss nicht ausgetauscht werden, da es somit biologischen Reinigungsprozessen unterworfen ist. Wasser muss nur bei Verlusten durch Absorption durch die Pflanzen, Evapotranspiration oder dem Entfernen von Biomasse zugeführt werden. Aquaponische Systeme existieren in Kleinstsystemen bis hin zu großen kommerziell genutzten Anlagen. 1985 entwickelten McMurtry und Sanders unter dem Namen „Integrated Aqua-Vegeculture System“ ein kommerzielles Aquaponiksystem, welches die Fischausscheidungen von Tilapia-Buntbarschen durch Algen und Bakterien auf Sandfiltern für die Aufzucht von Tomatenpflanzen aufbereitet. Die von McMutry und Sanders begonnene Grundlagenforschung wurde von der University of Virgin Island in einem speziellen Forschungsprogramm für Aquaponik-Aquakultur weiterentwickelt. Mittlerweile sind aquaponische Systeme auf der ganzen Welt verbreitet und finden häufig in Ländern der Dritten Welt Verwendung. (de.wikipedia.org)

Eine Freundin von mir wird bis Sommer eine Aquaponik-Anlage bauen, natürlich werde ich über den Bau und die gewonnenen Erfahrungen in Zukunft einiges bringen.

Natürlich stehe ich gerne für Fragen per Email zur Verfügung und bin auch für bereits gewonnene Erfahrungen dankbar! Einige Links zu Aquaponik:



Aquaponik zur Selbstversorgung mit Fisch und Gemüse (hortikultur.ch)

Aquakultur (de.wikipedia.org)
Aquaponik zuhause (aquaponik-forum.de)
Aquaponik in Deutschland (innovations-report.de)
Barrelponics (aquaponics-blog.com)
Krisenvorsorge Aquaponics (klarblick.blogspot.com)







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Meldungen:



Milliardenverlust in Niederösterreich (derstandard.at)
Rogoff erwartet Dominoeffekt in Euro-Zone (ftd.de)
Endspiel für den Euro (spiegel.de)
Überlebt der Euro die Griechen-Krise? (manager-magazin.de)
Hilfe für Griechen nur wenn alle EU-Länder zahlen (kurier.at)
Lasst Griechenland pleite gehen! (finanznachrichten.de)
Griechische Fahnder suchen mit Satelliten nach Steuerbetrügern (bernerzeitung.ch)
Portugiesen protestieren gegen Sparprogramm (handelsblatt.com)
Irland: Premier Cowen warnt vor Arbeiteraufständen (wirtschaftsfacts.de)
China: Wenn Wohnen unbezahlbar wird (daserste.de)
Staatsbankrott der USA? Die New York Times und die BIZ warnen (berlinerumschau.com)
US-Metrople versinkt in der Gewalt: Nationalgarde soll in Chicago einmarschieren (rp-online.de)



Bundesanleihen-Auktion geplatzt - Eine Auktion 30-jähriger Bundesanleihen ist geplatzt. Von den angebotenen 3 Mrd. Euro Anleihen fanden nur 2,458 Mrd. einen Abnehmer. Begründung: Nachfrageschwäche wegen Griechenland-Rettung! (mmnews.de)

Den Banken geht das große Geld aus - Der Kapitalhunger der überschuldeten Staaten wird zum Problem für die Finanzbranche. Regierungsanleihen drohen Bankenbonds vom Markt zu verdrängen. Für die noch immer angeschlagenen Institute bedeutet das: Die Refinanzierungskosten könnten steigen, die Renditen fallen. (handelsblatt.com)

„Eine drastische Korrektur steht bevor“ - Noch weist der Trend an den Börsen nach oben. Doch mancher Charttechniker prophezeit bereits fallende Kurse. "Die besten Zeiten haben wir in diesem Jahr bereits gesehen", sagt Michael Riesner von der Schweizer Großbank UBS im Chartgespräch. Die Aktienmärkte in den USA und in Europa stünden vor einer 20-Prozent-Korrektur. (handelsblatt.com)

Aufschwung in den Staatsbankrott - Sollte die Wirtschaft in Schwung kommen, steigen die Zinsen. Damit steigt auch die Zinslast der Staaten. Diese laufen in eine Falle, aus der es keinen Ausweg mehr zu geben scheint. Eine Option, die den Staatsbankrott vermeidet, dafür aber den Bürger schröpft, ist diejenige der Inflationierung. (mmnews.de)

E-Mails enthüllen Wahrheiten über die Bankenkrise - Der US-Kongress durchleuchtet Millionen Dokumente zur Finanzkrise. Erstes Fazit: Die Rating-Agenturen frisierten Bewertungen für Großkunden, und Goldman Sachs verdiente anfangs bestens am Immobilienkollaps. (diepresse.com)

Schneeball GM: TARP aus TARP zurückgezahlt - Letzte Woche rieb man sich verwundert die Augen, nachdem der angeschlagene US-Autobauer General Motors seine erhaltenen Bailout-Gelder urplötzlich zurückgezahlt hatte. An den Märkten wurde die Nachricht bejubelt, doch stellt sich die Frage, woraus dieser Liquiditätsumschwung bei GM denn nun tatsächlich resultiert. Die Freude dürfte manchen im Nachhinein wie ein Kloß im Hals stecken bleiben, denn die US-Regierung wurde ausgezahlt in Form von noch mehr Kapital, die sie dem Autobauer aus dem Programm TARP zur Verfügung stellte. Erhaltene TARP-Gelder wurden somit aus weiteren TARP-Geldern zurück gezahlt. Senatoren verglichen die Situation mit einem “Hütchenspiel”. (wirtschaftsfacts.com)

Stimmungsbarometer in Spanien - Nach Angaben des Centro de Investigaciones Sociológicas (CIS), dass regelmäßig ein Stimmungsbarometer über die politische Meinung in Spanien rausgibt, stellt für März folgende Daten aus. Zukunftaussichten für Spanien: schwarz! (spanienleben.blogspot.com)

kostenloser Counter



Wir haben einen neuen Präsident!

Gratulation, Heinz Fischer! ... jetzt sind wir wieder Bundespräsident der Republik Österreich! Und zwar mit extremen Vorsprung wieder gewählt. 78% ... ein beeindruckendes Ergebnis. Die beiden anderen Kanditaten weit zurück gelassen. Sowohl die altdeutsche Babsi mit dem jüdischen Namen Rosenkranz, wie auch den christlichen Reservemessias Gehring. Aber das war doch klar, oder?

Und doch ist diese Wahl keine richtige demokratische Wahl gewesen, denn gegen solche Gegner sollte ein Vertreter einer der sogenannten Grossparteien sich in jedem Fall durchsetzen können. Haben sie auch, Heinz!

Dass diese Wahl im Grunde eine Farce war, daran tragen sie, lieber Heinz keine Schuld. Es waren die Schwarzen, die aus Angst, verlieren zu werden, erst gar niemand aufstellten, weder den Pröll Erwin, noch den Fischler Franz. Und dann, aus lauter Schadenfreude zu sagen: "Wählt´s halt weiss!" ist wahrlich schäbig.

Nicht, dass ich finde, dass das Amt des Bundespräsidenten in Österreich ein wichtiges wäre, nein, eigentlich könnten wir es locker einsparen, doch hier wurde etwas bewusst ad absurdum geführt, das immer als unser (scheinbar) höchstes Gut gepriesen wurde - die Demokratie. Es erinnert mich ein wenig an den Spruch: "Stell dir vor, es ist Krieg und niemand geht hin!". Gestern waren Wahlen ... und mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten sind nicht hingegangen ...

... und von denen, die hingegangen sind, haben viele "weiss" gewählt. Also nicht einen der wählbaren Kanditaten angekreuzt, sondern einen nicht ausgefüllten Zettel in die Wahlurne geworfen. Im Grunde haben die Schwarzen gewonnen, weil sie die gesamte Republik verarscht haben!

Ich wünsche ihnen, lieber Heinz, viel Glück und Erfolg in ihrer 2. Präsidenten-Periode. Wir brauchen sie zwar nicht, aber sie sind unser neuer, alter Präsident. Jener Mann, der das höchste Amt im Staate inne hat (gleich nach Christian Konrad ..., sie wissen schon, jener Diktator, dem die ÖVP und das Raiffeisenimperium untersteht).

Und doch war es Glück für unser kleines Land, dass nicht jene Rechtsaussen-Babsi und auch nicht jener Vatikan-Vasall gewonnen hat, sonst wären wir wieder einmal geächtet und boykottiert. Auch wenn der Bundespräsident nur repräsentieren kann. Denn Oberhaupt des Bundesheeres zu sein, ist nichts anderes, als Chef eines Altmetallbetriebes. Das Bundesheer in Österreich ist leider nicht mehr ...

Aber gut, sie sind dank der schwarzen demokratiepolitschen Nullnummer mit Leichtigkeit wieder Bundespräsident geworden, nun repräsentieren sie mich und alle anderen 8 Millionen Österreicher die nächsten paar Jahre in der Welt ...







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Meldungen:



Steuersünder als neue Geldquelle
(kurier.at)
Griechisches Drama stärkt Währungsfond (kurier.at)
Irland: Premier Cowen warnt vor Arbeiteraufständen (wirtschaftsfacts.de)
UK: unhaltbare angelsächsische Blasenökonomie (wirtschaftquerschuss.blogspot.com)
US-Metropolen: Freier Fall setzt sich fort (wirtschaftsfacts.de)
Senatsausschuss mit Beweisen: Ratingagenturen kriminell (wirtschaftsfacts.de)
Warum steigen US-Aktien und der Dollar? (goldseiten.de)



Bill Clinton über Gewalt und Staatsführung – Eine tödliche Heuchelei. Gestern, am fünfzehnten Jahrestag des Angriffs auf das Bundesamtsgebäude in Oklahoma City räumte die New York Times dem ehemaligen Präsidenten Bill Clinton eine Kolumne ein mit dem Titel: “Gewalt ist in einer Demokratie nicht akzeptabel.” Der Artikel lässt nicht den geringsten Zweifel daran offen, dass Clinton einer der begabtesten Demagogen der Neuzeit war. Ein Netz der Kollektivschuld über einen Großteil der 48 konföderierten Staaten werfend, kündigte Clinton an, dass der 1995 erfolgte Bombenanschlag der Schuld derjenigen Menschen anzulasten sei, die “glaubten, dass die größte Bedrohung für die amerikanische Freiheit unsere Regierung ist, und dass die öffentlichen Bediensteten nicht unsere Freiheiten schützen, sondern sie mißbrauchen.” Leute, die der Regierung misstrauten, hätten geholfen, Ideen zu rezipieren, die irgendwie “zutiefst entfremdete und anschlusslose Amerikaner” zur
Durchführung des Angriffs motiviert hätten. In anderen Worten, die Menschen, die die Regierung scharf kritiseren, seien schuldig – oder zumindest mitschuldig – an dem geschehenen Massenmord. (lupocattivoblog.wordpress.com)

Russische Forscher: Globale Abkühlung für die nächsten 15 Jahre - Der russische Forscher Oleg Pokrowski geht kontra IPCC und sagt dieser habe auf das falsche Pferd gesetzt. Er sagt eine deutliche Abkühlung wird das Erdklima die nächsten 15 Jahre prägen. Seit 1998 kühlt sich das Klima ab und wird seinen Tiefpunkt erst in 15 Jahren erreichen. (infokriegernews.de)

kostenloser Counter



Donnerstag, 22. April 2010

Über den Tellerrand geschaut ... (Teil V)

Nun haben wir in den letzten Tagen einige, wenn auch nicht alle, Aspekte betrachtet, die aufzeigen, wie sehr unser System gefährdet ist. Das wirklich tragische ist, dass der überwiegende Teil, ich gehe von weit über 90% aus, nicht informiert ist, die Hintergründe nicht kennt und nicht kennen möchte, und ins offene Messer läuft.

Denn der Tag X, jener Tag, an dem das globale Dominospiel beginnt, wird nicht laut angekündet, sondern er kommt still und leise, um dann mit voller Wucht wie ein Tsunami über uns hereinzubrechen. Es fehlt nur das sogenannte Auslöseereignis. Eine grosse Bank a la Lehmann & Brothers, ein implodierender Aktien-, Rohstoff- oder Immobilienmarkt, ein Währungszusammenbruch, ein grosser Staatsbankrott, ein politisches Ereignis, ... egal wo, denn seit wir weltweit vernetzt sind, ist die Welt ein Dorf geworden (ha, ha, alte wiener Phrase). Aber wir sind nicht nur vernetzt, sondern auch abhängig geworden. Und es ist eine fatale Abhängigkeit! Wie wir beim Vulkanascheflugverbot erfahren haben, stehen bereits nach wenigen Tagen die ersten Produktionsbänder (BMW) still, weil ohne Flugzeuge der Teilenachschub ausbleibt.

Wir haben ein sehr komplexes System einer extrem gefährdeten und angreifbaren Infrastruktur und Abhängigkeit aufgebaut. Vor allem, es gibt in der sogenannten "westlichen Welt" keinen Staat mehr, der autark existieren könnte. Fällt einer der grossen, einflussreichen Staaten aus, reisst er andere Staaten mit in den Abgrund. Und gefährdete Staaten die mehr oder weniger systemrelevant sind, gibt es einige. Und wir werden dieses "letzte und ultimative Dominospiel" bald kennenlernen!

Entgegenzusteuern oder sich den Entwicklungen zu entziehen, funktioniert nicht. Der Point of no Return wurde schon lange überschritten, Exitstrategien gibt es keine und somit sind wir das, was im alten Rom die "Todgeweihten" waren. Wir feiern die Party noch immer, die Gastgeber sind schon lange verschwunden und die Reste des Alkohols gehen zur Neige ...

Dass hier allerdings ein anderes, für uns im Grunde viel wichtigeres Ereignis mitspielt, wird gerne übersehen oder mit der jetzigen Krise und dem unabwendbaren Crash kaum in Verbindung gebracht. Und, rund um das Jahr 2012 hat sich ein verlogener und verfälschter Mythos aufgebaut, der mehr Angst und Furcht erzeugt, als Freude, über das Kommende.

Wir sind dabei, in ein vollkommen neues Zeitalter einzutreten. Wir betreten eine Welt, die gänzlich anders sein wird. Klar, das kann sich heute noch fast niemand vorstellen, denn so lange wir unsere Geschichte kennen, wird fast nur von Kriegen, Ausbeutung, Unterdrückung, Betrug und Katastrophen berichtet. Zivilisationen sind entstanden, haben eine sogenannte (allerdings fragwürdige) Blüte erreicht und sind wieder verschwunden. Die Gründe waren immer die gleichen: Selbstüberschätzung, Dekadenz, Macht und Gier. Kommt dir, lieber Freund, das nicht bekannt vor?

Doch es existiert nicht nur die feststoffliche, materielle Welt, sondern auch eine feinstoffliche, spirituelle. Und dieser besagte Eintritt in ein absolut neues Zeitalter impliziert, dass unsere herrschenden Systeme, Ansichten und Ideologien zusammenbrechen müssen! Um Platz für vollkommen Neues zu schaffen.

Vieles, was wir als wichtig, existenziell und unabdingbar halten, wird verschwinden - so auch das monetäre System. Möglich ist das nur, wenn sich auch der Mensch auf geistiger Ebene ändert, einem geistigen Evolutionssprung unterzogen wird. Die Indizien alter Vorraussagen, nicht nur jener der Maya, deuten darauf hin, dass wir kurz vor diesem gewaltigen Ereignis stehen, dem sich kein Mensch dieser Welt entziehen kann!

Verständlich ist, dass es keinen gleitenden Übergang geben kann! Denn sonst würden gewisse Macht- und Vermögensstrukturen erhalten bleiben und es könnte nichts wirklich Neues beginnen. Der teilweise skurrile Hype rund um 2012 schiesst am eigentlichen Thema vorbei. Nein, es ist nicht das Ende oder die Zerstörung unserer Welt. Es ist zwar ein Ende unseres Zeitalters, aber gleichzeitig der Beginn eines neuen.

Tatsache ist, bevor wir uns mit den Themen Anarchie, nicht monetäres System und Spiritualität (keinesfalls Religion) auseinandergesetzt haben, können wir auch gar nicht begreifen, was kommen wird. Zusehr sind wir in unseren jetzigen, allerdings vergänglichen Ansichten und Dogmen verhaftet. Die allgemeine Meinungsbildung, ausgehend von einer ebenfalls dogmatischen Wissenschaft, sich selbstverherrlichenden und selbstüberschätzenden Politikerkaste und Medien versuchen uns in der Dunkelheit der auslaufenden Jetztzeit zu halten.

Tatsache ist, dass dieses Ereignis, das wir in den nächsten Jahren erleben werden, ein immer wieder kommendes ist. Alle 26.000 Jahre passiert dies, wenn unser Sonnensystem, eins von Milliarden alleine in unserer Milchstrasse, den galaktischen Äquator überschreitet und wieder näher dem Zentrum unserer Galaxie kommt.

Ja, im Grunde wissen wir wirklich wenig. Selbst unsere Vergangeheit (des Homo Sapiens) liegt mehrheitlich ausserhalb unseres Wissens. Wir kennen ein paar Tausend Jahre. Doch das ist nur ein Bruchteil unserer Vergangenheit. Und durch die dogmatische Wissenschaft, die alles, was sie nicht erklären kann grundsätzlich ausschliesst, haben wir eine äusserst beschränkte Wahrnehmung und damit ein äusserst beschränktes Wissen. Spiritualität gehört zu unserem Leben, wie Essen und Trinken ... ein Grundbedürfnis. Spiritualität hat allerdings nichts mit den existierenden Religionen zu tun, die ebenfalls wie die Politik und die Wirtschaft auf den Fundamenten der Macht und der Gier aufgebaut wurden.

In Anbetracht, dass die Verlogenheit und Perversität unseres Systems immer offensichtlicher wird, es zu einer Eskalation der Macht kommt, schauen wir zu, begreifen die Demolierung unseres Systems nicht, weil wir an den uns liebgewonnenen Illusionen von nicht existenter Freiheit, geborgten Wohlstand und geglaubten Wissen festhalten. Um das zu ändern und umdenken zu können, auch wenn dies nur mit radikalen Mitteln möglich ist, muss die Welt, wie wir sie kennen, zusammenbrechen. Erst dann besteht die Chance, aus der verbrannten Erde wieder etwas Neues, etwas vollkommen Neues entstehen zu lassen.

Ein Thema, das ich bisher noch nie angeschnitten habe, werde ich morgen bringen. Denn ich bin der Überzeugung, dass wenn der Mensch bisher nicht gelernt hat, obwohl zwei Weltkriege im vorigen Jahrhundert Lehre genug sein müssten, dann sollten Ereignisse eintreten, die ihm bewusstmachen, dass unsere Welt mit all den skrupellosen Eliten, alles zerstörenden Nulearwaffen, Wahnsinnskonstrukte wie HAARP, alltäglichen Kriegen und Kleinkriegen uns nicht weiterführt, sondern zerstört. Und wieder einmal droht ein grosser Krieg, für den die Kriegshäuptlinge den Einsatz von nuklearen Waffen androhen (... und Waffen von deren Existenz wir kaum wissen!). Ein Krieg, der durchaus zu einem globalen Krieg eskalieren kann.

Hast du dich schon einmal gefragt, was wäre, wenn die Welt, wie sie uns täglich vorgespielt wird, ganz anders funktioniert, als uns immer gesagt wird? Wenn Dogmen und Axiome nicht wahr sind, sondern nur ein manipulatives Werkzeug der jeweils Mächtigen. Und Macht ist, wie uns die Geschichte lehrt, vergänglich!

Ja, ja, gerne setze ich mich, bewaffnet mit einer guten Zigarre und einer Flasche deliziösen Weins in meine kleine, häusliche Botanik und sinniere. Ich weiss, meine Ansichten sind für viele nicht nachvollziehbar und ich habe immer schon extreme Schwierigkeiten mit dem herrschenden System gehabt. Vielleicht liegt es gerade daran, dass ich mich in imaginäre Welten flüchte und weltverbesserische Tendenzen aufkommen lasse. Doch die berechtigten Zweifel, dass unsere Welt nicht der Weisheit letzter Schluss ist, bestärkt mich in meinem Denken. Vor allem, und ich lobe mich nicht gerne selbst, die Offenheit gegenüber "Unmöglichem" lässt mich die Schwelle leicht passieren. Es dürfen nur keine Ressentiments an das Bestehende vorhanden sein, denn diese bremsen den Geist, die Vorstellungskraft und die Fantasie. Ressentiments sind der Feind des Neuen. Und die Eliten werden mit aller Kraft versuchen uns mit künstlich geschaffenen Ängsten in diesen Ressentiments zu halten. Damit Neues bereits im Keim erstickt wird.

Was wir jetzt erleben ist die Fusion der alten Welt mit der neuen. Das kann ohne schwierige Konfrontationen kaum ablaufen. Das sollte jedem klar sein! Und je mehr zerstört wird, desto schneller wird sich dieser Wandel vollziehen und desto mehr Menschen werden erkennen, dass sie sich von dieser bisherigen Welt lösen müssen.

Das ist auch der Grund, warum ich den grossen Crash als unabwendbar betrachte und trotzdem freudig in die Zukunft schaue. Nicht weil alles zerstört wird, was uns lieb und wichtig ist, sondern weil wir uns durch diese Katastrophe weiterentwickeln werden. Und zwar schneller und tiefgreifender, als je zuvor!







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Meldungen:



Jeder Österreicher hat 24.132 € Schulden (kurier.at)
Österreich: Schulden auf Rekordniveau (derstandard.at)
Machen wir doch mal eine Währungsreform... (michaelwinkler.de)
Baldige Währungsreform in Deutschland? update (hartgeld.com)
Währungsreform oder Währungsumstellung? (bullionaer.de)
Aus der Währungsunion wird eine Inflationsunion (faz.net)
Scheichs setzen wieder Geld in den Sand (derstandard.at)
Goldman-Chef sieht sich als Opfer eines Komplotts (welt.de)
Dirk Müller: Der Augenblick in dem die Welt still stand (infokriegernews.de)



Die heimischen Nachahmer der Wall Street - Der liegt Schluss nahe, dass ein nicht unbeträchtlicher Teil des US-Finanzsystems nicht nur auf Fahrlässigkeit, sondern auf Betrug aufgebaut war. (derstandard.at)

Die Angst vor der nächsten Finanzkrise - Vor drei Jahren begann die Finanzkrise am US-Immobilienmarkt. Jetzt brennt es dort erneut lichterloh. Das Vorspiel für eine neue Katastrophe? (focus.de)

Eurocontrol oder EU-Diktatur? Haben wir bald „Eurocontrol“ auch in anderen Bereichen? Brüssel diktiert, nationale Regierungen melden gehorsamst Vollzug. (mmnews.de)

Hedge Fonds in Höchstform - Hedge Funds Research (HFR) titelte gestern in seinem Global Hedge Fund Industry Report for Q1 2010: "TOP HEDGE FUND FIRMS ASSUME LEADERSHIP IN INDUSTRY RECOVERY". Die globalen Hedge Fonds verzeichneten in Q1 2010 einen Mittelzufluss von Investoren in Höhe von 13,7 Mrd. Dollar. Zusätzlich verzeichnete das globale Hedge Fonds Vermögen durch die erfolgreichen Handelsaktivitäten einen Zuwachs von 54 Mrd. Dollar, so dass insgesamt, das von Hedge Fonds verwaltete Vermögen auf 1,67 Billionen Dollar Ende März 2010 anschwoll. (wirtschaftquerschuss.blogspot.com)

kostenloser Counter



Mittwoch, 21. April 2010

Über den Tellerrand geschaut ... (Teil IV)

Zwei, leider überstrapazierte Begriffe, schliessen sich gegenseitig aus. Nämlich Shareholder Value und Soziale Verantwortung. Dass immer mehr Unternehmen und Konzerne, die mit Fremdkapital arbeiten, das Shareholder Value Prinzip anwenden, also die rigorose Gewinnmaximierung, schliesst fast alle sozialen Aspekte aus. Nur der Gewinn, der Profit ist wichtig, alles andere bloss lästige Nebensache. Einerseits verlangen die Investoren möglichst hohe Gewinne, dadurch auch hohe Renditen, andererseits arbeiten sehr viele Manager auf Erfolgsbasis, das heisst höhere Gewinne sind gleich höhere Gehälter, höhere Prämien, höhere Boni.

Der Begriff soziale Verantwortung wird speziell in der Politik und von Unternehmen sehr oft zitiert, bleibt allerdings meist eine leere Floskel. Wer soziale Verantwortung tatsächlich übernimmt, dem liegen nicht nur seine Angestellten am Herzen, sondern auch andere wichtige Bereiche, wie Umwelt, regionale Integration, regionales bzw. nationales Bewusstsein und Werte wie Ethik und Moral. Natürlich muss jedes Unternehmen zunächst trachten, wirtschaftlich zu arbeiten, denn sonst könnte es nicht existieren. Allerdings schliessen soziale Verantwortung und ökonomische Aspekte einander nicht aus. Nur dann, wenn man beginnt, ausschliesslich auf Gewinnmaximierung zu setzen, bleibt soziale Verantwortung auf der Strecke.

Nun hat sich, nachdem immer mehr Unternehmen auf Gewinnmaximierung setzten, einige Trends durchgesetzt, die eher asozial sind, als sozial und jegliche Verantwortung missen lassen. Dazu zählt die rigorose Verjüngung des Personals. Heute finden ältere Menschen kaum mehr Arbeit, weil sie teurer sind als junge. Erfahrung, Praxis und Wissen wird durch geringere Kosten und höhere Fluktuiation ersetzt. Auch der unschöne Begriff Outsourcing zählt dazu, oft verlegt man Produktionsstätten in Länder, die keine oder nicht so strenge Umweltauflagen haben (quasi exportiert man auch den Dreck, den man produziert), teilweise beschämend niedere Gehälter und Sozialstandards und eventuell höhere Förderungen oder Subventionen. Die Argumentation ist immer die gleiche, nämlich Kostensenkung. Dass dabei am ehemaligen Standort Fabriksruinen und Arbeitslose zurück gelassen werden, interessiert die Shareholder Value Anhänger nicht im Geringsten. Auch die früher hochgehaltene Firmentreue ist heute nur mehr Makulatur. Durch hohe Fluktuation verbleiben wenige Arbeitnehmer für längere Zeit in ein und dem selben Betrieb. Der Trend von der Fixanstellung zum flexiblen Leiharbeitersystem verstärkt dies natürlich.

Diese Ansicht ist nicht nur von dieser Seite zu betrachten, sondern auch aus der Sicht der Investoren. Diese stecken ihr Geld natürlich fast nur in Unternehmen, wo sie möglichst viel Rendite erwarten können. Also in jene Unternehmen, die auf Gewinnmaximierung setzen. Und Fremdkapital ist für die Unternehmen wichtig, um entsprechend expandieren zu können.

Dabei stellt sich die Frage, was nachhaltiger ist, rigorose Gewinnmaximierung oder soziale Verantwortung. Ich glaube, dass beim Konsumenten schlussendlich sich ein Bewusstsein entwickeln wird, das in Ansätzen schon zu erkennen ist, die ihre Kaufentscheidung davon abhängig machen, ob ein Unternehmen auf Gewinnmaximierung oder soziale Verantwortung setzt.

Drei gute Beispiele sind die Handelsketten Schlecker, Lidl und Kik. Diese Firmen waren äusserst negativ in den Schlagzeilen, da sie ihre Angestellten fast wie Leibeigene behandeln. Viele Bekannte aus meinem Umfeld gehen deswegen in diese Läden nicht mehr einkaufen, weil sie diese Personalpolitik ablehnen (wobei, frage ich mich immer, wenn ich bei einem Kik-Laden vorbei gehe, was man dort überhaupt kaufen kann, denn die haben doch nur Billigstramsch - das ist meine Meinung!).

Andererseits unterstützt man jene Betriebe, die verstärkt auf soziale Verantwortung Wert legen. Also Zulieferer aus der Region oder Nation fördern, gerechte Gehälter zahlen, die Zufriedenheit des Personals durch niedere Fluktuation ersichtlich wird und möglichst umweltschonend agieren. Dadurch profitiert langfristig jeder, das Personal, die Region und die Nation. Und das scheint in jedem Fall der nachhaltigere Weg zu sein.

Was hat dieses Thema mit der Krise zu tun? Zum einen zeigt es uns, wie sehr unsere Gesellschaft auf das "schnelle Geld machen", das heisst auf Gewinnmaximierung und hohe Renditen fixiert ist und im Grunde wichtige Aspekte zu Gunsten des "schnöden Mammons" vernachlässigt. "Die Gier is a Hund!", sagen die Wiener und unterstützen damit diese Ansicht. Dadurch ist auch alles viel schnellebiger geworden. Fast nichts hat mehr Bestand, unsere Welt ändert sich in immer kürzeren Abständen.

Durch Outsourcing in andere Länder geht auch viel Wirtschaftsleistung eines Landes verloren. Nicht nur, dass Personal freigesetzt wird, das nicht mehr benötigt wird, fehlt schlussendlich auch sehr viel Geld in den Staatskassen. Doch unsere Gier nach immer mehr und immer billigere Produkte unterstützen diesen Trend. Allerdings ist gar nicht so oft ersichtlich, wo das Produkt herkommt, auch wenn eine deutsche oder österreichische Marke darauf ist. Made in China oder Made in Taiwain ist heute schon trauriger Alltag geworden. Zur Kasse wird die Allgemeinheit gebeten, die zuerst für Förderungen herhalten musste und später für die Arbeitslosen und fehlenden Steuereinnahmen (siehe die Geschäftspolitik von Nokia in Deutschland).

Langfristig wird eine Wirtschaftspolitik ohne soziale Verantwortung nicht mehr machbar sein. Denn Unternehmen leben nicht nur vom Profit, sondern auch vom Image, für das sie selbst verantwortlich sind. Verstärkt sich dieser Trend bei den Konsumenten, Unternehmen zu fördern, die auf soziale Verantwortung und nicht auf Gewinnmaximierung zu achten, gewinnen wir alle ... die Angestellten und Arbeiter, die Region und die Nation. Und nicht zuletzt auch der Konsument selbst, denn Made in Austria oder Made in Germany ist immer noch ein Qualitätskennzeichen!

Die Abkehr von für die Gesellschaft wichtiger Werte wie soziale Verantwortung stellt langfristig natürlich auch die Gesellschaft und das System als solches in Frage. Werden gewisse Werte wie diese, aber auch andere, die hier nicht behandelt wurden, ignoriert, so krankt die Gesellschaft und führt sich selbst in den Abgrund. Nur einige wenige sind die allerdings fragewürdigen, gierigen Profiteure und sahnen ab. Wie wichtig ist der Profit auf Kosten aller wirklich?

Fortsetzung folgt!







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Meldungen:



Euro: Offizieller und inoffizieller Wertverlust (gegenfrage.com)

IWF warnt vor Staatsschulden (derstandard.at)
Deutsche Airlines fordern Bailout (wirtschaftsfacts.de)
Athen braucht 80 Milliarden Euro (derstandard.at)
Griechenland: Freiwilliger Bankrott diese Woche? (mmnews.de)
Spanien in der Jobkrise (welt.de)
Gewerblicher US-Immobilenmarkt schmiert wieder ab (wirtschaftquerschuss.blogspot.co)
Massenentlassungen USA: Bis zu 300.000 Lehrer (wirtschaftsfacts.de)



Goldman Sachs - ein riesiger Hedgefond! - Die Primary Dealer (darunter Goldman Sachs, JPM, Citigroup, Bank of America und Morgan Stanley) konnten praktisch unlimitiert zu fast Nullzins Liquidität bzw. Kredit direkt bei der FED saugen. Damit konnten sie sich günstig refinanzieren, die Gewinnmarge aus der Zinsdifferenz stieg und vor allem war reichlich Liquidität für spekulative Geschäfte im Eigenhandel vorhanden! Die von einer Investmentbank zur Geschäftsbank mutierte Goldman Sachs liefert einen weiteren Beleg für diesen eindeutigen Sachverhalt. In der Realität hat Goldman Sachs ein Geschäftsgebaren wie ein Hedgefond! (wirtschaftquerschuss.blogspot.com)

Roubini: Griechische Schuldenkrise wird zu Flächenbrand - Nouriel Roubini, Wirtschaftsprofessor an der Stern School of Business der New Yorker Universität, der die Finanzkrise bereits im Jahr 2005 voraussah, erklärte, dass die staatliche Schuldenkrise Europas, die in Griechenland ihren Anfang genommen habe, sich demnächst auf viele andere große Ökonomien ausbreiten werde, die der Organisation für ökonomische und wirtschaftliche Zusammenarbeit (OECD) angehörten. Die ausstehenden staatlichen Schulden hätten sich in den entwickelten Ökonomien als ernsthaftes und von Problemen behaftetes Thema erwiesen. Insbesondere die PIIGS-Länder stünden als nächste Kandidaten in den Startlöchern. (wirtschaftsfacts.com)

Zentralbanken bunkern so viel Gold, wie schon lange nicht mehr - Was soll man davon halten, wenn die Zentralbanken schon vermehrt Gold aufkaufen? Droht das Ende der Papierwährungen? Wissen »die« mehr als der »kleine« Mann? (kopp-verlag.de)

kostenloser Counter



Dienstag, 20. April 2010

Eyjafjallajokull & blauer Himmel (Nachtrag)

Ein Email zum vorgestrigen Artikel "Eyjafjallajokull & blauer Himmel", das ich bekommen habe, möchte ich euch, liebe Leser nicht vorenthalten. Bezüglich meines Textes habe ich einen Freund zu Wort kommen lassen, der nicht nur erfahrener Pilot ist, sondern auch Fluglehrer, ua. Ausbildner für Lear Jet und Gulfstream. Doch lassen wir einen Verkehrspiloten einer namhaften und grossen Fluglinie zu Wort kommen:

Hallo Johannes,

ich lese in unregelmäßigen Abständen deinen Blog und finde ihn wirklich gut. Die Texte sprechen von Mut und der Sehnsucht nach Wahrheit. Das vereint uns.

Leider ist bei der Lektüre der Artikel über das derzeitge Flugverbot auf deinem Blog und auch auf verschiedenen anderen Seiten und Blogs (hartgeld, asr...) festzustellen, dass ihr Blogger leider von Physik und besonders von der Verkehrsfliegerei nicht sehr viel mehr Ahnung habt als VIELLEICHT ein Pilot mit Privatlizenz. So erscheint es bei der Lektüre zu mindest.

(Besonders hervor tut sich da mal wieder Walter K. E., der es wahrscheinlich selbst nie zum Verkehrpiloten geschafft hat und deshalb die Berufsgruppe aus der Hecke beschiesst, mit Polemik und vorgegaukeltem Fachwissen, welches er leider nicht besitzt... Auch wenn man Worte wie ATPL oder ILS in jedem Text benutzt! Bei IHM ist ist jeder Versuch der wahrheitsgerechten Sach-Aufklärung vergebene Liebesmüh.)

Leider benutzt ihr dieses aus Flugsicherheitsgesichtsaspekten als höchst sensibel zu betrachtende Thema dazu, Stimmung zu machen. Schon klar, das gehört auch ein wenig dazu. Ist aber leider vollkommen daneben, weil einseitig refelektiert und dabei auch noch ohne ausreichende Sachkenntnis.

Was hättest Du geschrieben, wenn ein Flieger mit verglasten Hochdruckturbinen vom Himmel gefallen wäre? Dann wäre sicherlich die Stimmung von derzeit Anti-VAAC umgeschwenkt auf Anti-Airline-Bosse. Diese raffgierigen Jungs, die sich über alles hinwegsetzen, einzig um dem Mammon fröhnend und dem Profit verpflichtet, die Sicherheitsverpflichtung gegenüber den zahlenden Gästen vergessend. Stimmts?

Der schwenk ist einfach. Aber derzeit machst du es dir, und einige andere auch, etwas zu einfach.

Ich verzichte jetzt auf Erklärungen, warum Vulkanasche so dermassen gefährlich für Jet-Engines ist. Soviel nur gesagt, der blaue Himmel (und ich freue mich besonders, ihn einmal wieder zu sehen!) ist leider KEIN Indikator für aschefreie Luft. Es ist die Menge an Luft und Partikeln, die durch das Triebwerk gesaugt werden.

Beispiel: Nimm den Triebwerksdurchmesser einer Boing 737von 1,57m und multipliziere ihn mit der waagerechten Luftsäule in Metern, die z.B. auf einem Flug von München nach Stockholm durch das Triebwerk wandert (grob 792 Miles/1455 KM).
Lass dich überraschen, auf wieviele Tausende von Qubikmetern Luft du dabei kommst. Dann sieht es schon ganz anders aus.
Du hast bestimmt einen Taschenrechner, rechne mal nach. (Nicht vergessen, ZWEI Triebwerke, also das Ergebnis mal zwei, dann stimmts!) Dabei ist noch nicht eingerechnet, das die Triebwerke ja nochmehr Luft konsumieren, da sie ja einen "längeren Weg" durch die Luft zurückliegen, als der Flieger selbst.

Ich sag dir was. Es stimmt auf BEIDEN Seiten etwas nicht. Die einen verkaufen uns für Deppen und verarschen uns mit Klimawandel, die anderen haben EINZIG ihren Profit im Kopf, Polemik pur.
Das ist derzeit äußerst schwierig auseinanderzuhalten. Nur die Verantwortung will auch ein Mayerhuber oder ein Hunold oder dieses profitgierige, profilierungsüchtige Ar...l... von Lauda nicht tragen. Und dabei weiß ich, von was ich spreche. Also, vorsicht!

Und solltest du mal wieder fliegen gehen, dann danke deinem Schöpfer gleich nach Touchdown dafür, dass die Luftfahrt etwas anders tickt, als Banken beispielsweise!

Denk mal dadrüber nach...

Du kannst ja Englisch, dann ist der Fachartikel aus der Luftfahrt über Vulcanic Ash im Anhang sicherlich mal zum Lesen sehr interessant. (Vulcanic Ash)

"Not for ungood!", wie unser Außenminister zu sagen pflegt.

Ein deutscher Verkehrspilot einer namhaften und großen Airline

Den angesprochenen, englischen Artikel " Vulcanic Ash" hier ansehen oder downloaden. (survival-scout.at)







Europas Luftraum grossteils offen (derstandard.at)
Chaos am Himmel über Europa (derstandard.at)
Asche-Krise: Airlines wollen Staatshilfe (mmnews.de)
Niki Lauda über das Flugverbot (alles-schallundrauch.blogspot.com)
Vulkanasche, Computersimulationen und Panik im Luftverkehr (kopp-verlag.de)
Vulkanasche kostet Deutsche Industrie €1 Mrd. am Tag (wirtschaftsfacts.de)

Enthüllt: Europäische Militärs nutzen den Totalausfall der zivilen Luftfahrt für Kriegsspiele
(kopp-verlag.de)



Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



kostenloser Counter



Über den Tellerrand geschaut ... (Teil III)

Der freie Markt war immer das unumstössliche Credo der Kapitalisten, die auf die Selbstregulierung setzten und davon ausgingen, dass Angebot und Nachfrage diese Regulierung bestimmten. Also wurden Waren und Dienstleistungen, wenn sie genügend Nachfrage hatten, entsprechend verkauft. War die Nachfrage nicht vorhanden, mussten entweder das Angebot bzw. Sortiment verändert werden oder das Unternehmen machte Pleite.

Dieses System funktionierte tatsächlich bis zu jenem Zeitpunkt, als man begann, die Märkte zu manipulieren. Das heisst, die Selbstregulierung der Märkte war zu Ende, viele Staaten begannen mit Regulierungsmassnahmen. Unternehmen wurden mit Förderungen, Subventionen und in den letzten Jahren mit Steuergelder "gerettet". Der Markt war kein freier mehr, sondern ein manipulierter.

Unternehmen, die auf Grund fehlender Nachfrage oder eigener Misswirtschaft, sei es durch falsche Unternehmenspolitik, nicht marktgerechte Waren oder Dienstleistungen oder Fehlspekulationen in Schieflage geraten sind, wurden, meist ob ihrer Grösse oder "Systemrelevanz" mit sehr viel Geld aus Volksvermögen gerettet. Früher sagte man subventioniert. Dadurch wurde der Markt verzerrt. Nicht mehr das Prinzip von Angebot und Nachfrage war entscheidend, sondern die, man kann diese durchaus subjektiv nennen, Regulierung durch die Staaten oder Staatenverbünde.

Geht ein Unternehmen, ungeachtet der Grösse und Marktrelevanz, bankrott, so ist dies für die Mitarbeiter zwar tragisch und es wird in der Regel ein möglicherweise auch sehr grosser Schaden verursacht, doch wenn das Unternehmen vom Markt verschwunden ist, regelt sich dieser wieder selbst, da andere Unternehmen diese Lücke mittelfristig wieder auffüllen.

Diese staatlichen Regulierungsmassnahmen nehmen derzeit überhand. Das heisst, der Markt wird entsprechend stark manipuliert. Als Beispiel kann man die Branche der Airlines hernehmen. Extreme Expansion in den vergangenen Jahren führte zu einem enormen Überangebot am Markt. Es begann ein desaströser Preiskampf. Ich behaupte nicht, dass dies ethnisch, ökonomisch und sozial in Ordnung wäre, dies ist ein eigenes Thema! Der Markt expandierte, doch die Angebote expandierten stärker als es der Markt vertrug. Einige Airlines machten bankrott. Statt diese vom Markt zu nehmen, wurden sie aus verschiedenen Gründen am Leben erhalten ... mit sehr viel Geld. Ein typisches Beispiel ist die italienische Alitalia. Der italienische Staat hält ein zum Sterben verurteiltes Unternehmen mit aller Kraft und verdammt viel Steuergeld künstlich am Leben ... damit nimmt das Unternehmen anderen, möglicherweise gesunden Airlines Passagiere weg, die allerdings in der Regel billiger sind und dem Staat und damit auch dem Volk nicht so sehr auf der Brieftasche sitzen.

Es ist eine Prinzipfrage, entweder man möchte einen freien, sich selbst regulierenden Markt oder einen, der zwangsweise der Allgemeinheit teurer kommt, regulierten und damit unfreien Markt.

Ja, jede Pleite tut weh und verursacht Schaden. Doch der Schaden ist, wie man erkennen kann, grösser, wenn "Tote" am Leben erhalten werden ... teilweise nach dem Prinzip: "Koste es was es wolle!"

Hätte man, im Zuge der Krise, diese Prinzipien beherzigt und Unternehmen, darunter auch Banken, bankrott gehen lassen, so wäre ein nicht unbeträchtlicher Schaden entstanden. Doch schlussendlich ist der Preis, den die Allgemeinheit zu zahlen hat, bei weitem höher und das System stellt, wie immer offensichtlicher wird, sich selbst in Frage!

Natürlich kann es sein, dass "gerettete" Unternehmen wieder flott gemacht werden und wirtschaftlich, nach den Prinzipien des freien Marktes, "funktionieren". Das heisst, sie werden saniert. Eine Sanierung ist klarerweise manchmal notwendig, vor allem in sozialer Hinsicht. Und doch ist es ein schwerer Eingriff in den freien Markt. Sollte eine erfolgreiche Sanierung möglich sein, so finden sich in der Regel auch entsprechende Investoren, die sich von ihrem Engagement einen Gewinn versprechen. Damit ist ein staatiches "Unter-die-Arme-greifen" meist nicht notwendig und schadet auch dem Freien-Markt-Prinzip.

So wurde durch staatliche Regulierung bzw. staatlichen Eingriff der freie Markt kaputt gemacht. Ein hochgradig verzerrter, manipulierter Markt ist die Folge, die, im Speziellen von Amerika hochgehaltenen Dogmen mit den Füssen getreten und damit wurde das Ende des Kapitalismus eingeläutet.

Wie schon erwähnt, berücksichtige ich in dieser Betrachtung ausdrücklich nicht die sozialen, ökonomischen und monopolistischen Einwirkungen auf Wirtschaft, Staat und Volk. Diese Themen werden im morgigen "Über den Tellerrand geschaut" behandelt!

Fortsetzung folgt!





Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Meldungen:



Der Vulkan & das Flugverbot – oder die Parallele zum Finanzsystem! (augentumfs.com)
Deutsche Staatsverschuldung bei 1,762 Billionen Euro 2009 (wirtschaftquerschuss.blogspot.com)
Eine Prognose zum Euro oder: Deutschlands Angst vor der Inflation (mmnews.de)
Gewerbeimmobilien USA: Crash setzt sich fort (wirtschaftsfacts.de)
Not leidende US-Hausverkäufe fast wieder auf Höchstand (wirtschaftsfacts.de)

Ablauf bei einer möglichen Wiedereinführung der D-Mark (euroabschaffung.de)
Baldige Währungsreform in Deutschland? (hartgeld.com)



»Deutsche! Hört auf, euch ausnehmen zu lassen!« - Größter Nettoeinzahler der EU, Euro-Bankenbailouts in beliebiger Höhe, Griechenland-Bailout für -zig Milliarden, Portugal und Spanien stehen in Berlin auch bald an … und der brave deutsche Michel murrt nur leise in Internet-Leserkommentaren vor sich hin. Was hier niemals in den Schlagzeilen zu lesen wäre, in Großbritannien gibt’s das. Wir bringen Ihnen hier die ungekürzte Übersetzung. (kopp-verlag.de)

Griechenland illegal - Wissenschaftler halten Nothilfe für Griechenland für rechtswidrig. „Kredite zu einem politisch festgelegten Zinssatz, der unter den Marktkonditionen liegt, sind eine rechtswidrige Subvention". (mmnews.de)

Ron Paul versus Ben Bernanke - Einmal mehr standen sich bei einer Anhörung die beiden Lieblingsfeinde gegenüber: Bei dem jüngsten Hearing des »Joint Economic Committee« vor einigen Tagen auf dem Capitol Hill nahm Ron Paul den Vorsitzenden der »Rederal Reserve«, Bernanke, aufs Korn. (kopp-verlag.de)

kostenloser Counter



Sonntag, 18. April 2010

Eyjafjallajokull & blauer Himmel

Es war ein Email aus Mitteldeutschland, das mich zu diesem heutigen Artikel veranlasste. Dieser Email waren 3 Bilder beigefügt, die den wolkenlosen deutschen Himmel zeigten. Mittlerweile eine Seltenheit geworden, auch bei uns in Österreich, denn sobald es morgens schön zu werden scheint, kommen zuerst Flugzeuge, dann Wolken. Ein Schelm der Böses (Chemtrails) denkt. Was ein fast europaweites Flugverbot ausmacht!

Ich wollte mehr über Vulkanasche, Flugzeuge und Flugverbot wissen und telefonierte mit einem Freund, der Berufsflieger und Fluglehrer ist: "Es wäre verständlich, wenn durch die Vulkanasche aus Island der englische und/oder irische Luftraum gesperrt werden würde. Tritt Vulkanasche in einer Dichte auf, die Flugzeugen gefährlich werden kann, ist das auch nachvollziehbar. Und England wie Irland liegen Island am Nächsten. Die Winde, die in einigen Tausend Metern auch wesentlich stärker sind, als erdnahe, verteilen die Aschepartikel auf ein unglaublich grosses Gebiet. Ohne entsprechende Tests per Wetterballon oder per Testflüge sofort ein Flugverbot auszusprechen und das möglicherweise tagelang, grenzt an Terrorismus. Ein Anschlag auf die Wirtschaft! Wie bekannt ist, fliegen zB. Nato-Flugzeuge unbeschadet durch diese Flugverbotszone. Ein Stumpfsinn der Sonderklasse! Wenn man nicht direkt in dieses Gebiet fliegt und durch die dort noch relativ dichte Aschewolke, besteht absolut keine Gefahr. Wie Niki Lauda und die Lufthansa mit heutigen Testflügen bewiesen haben. Es waren weder am Flugzeug selbst noch in den Triebwerken Schäden oder Ablagerungen zu finden. Eine weitere EU-Groteske!" ...




[Bild: Kurier]



Watch Air Traffic Live (flightradar24.com)
Strahlend blau wie lange nicht (infokriegernews.de)
Flugverbot: Logistikkette bricht (mmnews.de)
Österreichs Luftraum ab Montag früh wieder offen (kurier.at)
Niemand weiß, wie gefährlich Aschewolken sind (welt.de)
Kommt der große Ausbruch erst noch? (stern.de)
Chemtrails, Haarp und Eyjafjallajökull (lupocattivoblog.wordpress.com)
Blackout durch grüne Naturkraft: Ein Vulkan macht die Wirtschaftsbosse fertig - Die finanziellen Folgen (kopp-verlag.de)



Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



kostenloser Counter