Montag, 13. Dezember 2010

Den Crash überleben ...

Angenommen es kracht wirklich im System, was angesichts der Lage immer wahrscheinlicher wird, so haben einige Zeitgenossen recht skurille Ansichten, diese Zeit zu überstehen.

Ich war vorige Woche eingeladen, an einer Freundesrunde teilzunehmen, die sich als Städter dem Thema "den Crash überleben" widmete. Kontroverse und teilweise absurde, weil völlig irreale Ansichten, was man dann das Überleben sichern würde, würden in der Realität völlig fehlschlagen.

Alle dieser Freundesrunde leben seit Geburt an in Graz, in einer mittelgrossen Stadt. Sie sind zwischen 28 und 35 Jahre jung und haben meist Bürojobs (mittleres Management) oder sind selbständig. Viele von ihnen haben Familie mit Kindern.

# Martin, Werbefachmann, meint, er würde dann selbst Jagen und Fischen gehen, um so seinen Lebensmittelbedarf zu decken. Waffen oder Angelzeug besitzt er nicht.

# Thomas, technischer Konstrukteur, hat sich seine Vermögenswerte in physisches Gold gewechselt und glaubt, er kann dann mit dieser "sicheren Krisenwährung" alles kaufen, was er benötigt.

# Manfred, Key Account Manager, hat sich in einer Gemeinde südlich von Graz ein kleines Häuschen mit Garten gekauft und plant seinen Gemüse- und Obstbedarf selbst anzubauen. Gartenerfahrung hat er bisher noch keine gemacht, derzeit ist der Garten eine Rasenfläche und er hat ein kleines Swimming Pool.

# Nur Gerry, Hotelmanager, setzt auf ein umfangreiches Lebensmittelkrisenlager zu Hause. Ausserdem hat er sich ein Notstromaggregat, diverse Werkzeuge und Hilfsmittel, bis zur manuellen Trinkwasseraufbereitung besorgt und möchte so diese Extremsituation meistern.

Jagen und Fischen, aber auch Leben von wilden Beeren, Wurzeln und Pilze:
Unsere Wälder geben schon einiges für unseren Nahrungsmittelbedarf her. Theoretisch kann man, egal ob in Österreich oder Deutschland, in unseren Wäldern überleben. Nur, und das ist die Grundbedingung, muss man grosse Erfahrung darin haben und die Eigentümer der Wälder dürfen nichts dagegen haben, dass der Wald zur Speisekarte wird. Gerade dann wird gegen Wilderer scharf vorgegangen! Auch gegen Schwarzfischer! Ausserdem ist erfolgreich Jagen und Fischen ohne praktische Erfahrung eine Art russisches Roulette. Wer nicht weiss, wie man Kanninchen oder Hasen mit der Drahtschlinge fängt, kein Schrotgewehr, Flinte oder Angelzeug besitzt und Kenntnis über all die Beeren, Wurzeln und Pilze hat, bleibt hungrig. Die Geschichte hat gezeigt, dass kaum jemand in Notzeiten unsere Wälder als Speisekammer benutzt hat. Diese Vorstellung zu Überleben hat keine reale Chance! Dazu kommt, dass die meisten Stadtmenschen weder ein erlegtes Tier, noch einen gefangenen Fisch richtig aufbereiten können!

Gold & Silber:
Gold und Silber in physischer Form dient zur Vermögenssicherung. Es wird die Zeit kommen, dann wird man dies auch entsprechend verwenden können. Sei es, sich eine Lebensgrundlage zu kaufen oder überhaupt sein Leben zu bestreiten, falls hohe Arbeitslosigkeit herrscht. Zu glauben, man könnte vor allem in jener Zeit, in der alles knapp wird, einfach mit Gold- oder Silbermünzen einkaufen gehen, ist wahrscheinlich nicht möglich. Denn jeder der Nahrungsmittel hat, wird diese selbst benötigen ... oder extrem teuer verkaufen. Dann kann die Zeit wiederkommen, in der man Schmuck und Münzen für ein wenig Schmalz, Fleisch und Brot ausgeben wird müssen. In diesem Fall kommt Überleben sehr teuer und es ist fraglich, ob es überhaupt möglich ist! Zuerst Nahrungsmittel- und Trinkwasserbedarf sichern, erst dann in Edelmetalle investieren!

Garten als Lebensmittelgrundlage:
Ein kleiner Garten kann während der Vegetationsperiode je nach Jahreswetter schönes und gutes, vor allem gesundes, vitaminreiches Obst und Gemüse hervorbringen. Allerdings benötigt man für eine tatsächliche Versorgung einer Familie eine ziemlich grosse Fläche und gutes Samengut. Ansonsten kann man sich ab und zu über selbstgezogene Tomaten, Salat oder Zucchini freuen. Um von einem Garten leben zu können, benötigt man eine grosse Anbaufläche und zusätzlich entsprechende Lagermöglichkeiten. Und der Garten sollte unmittelbar in der Nähe sein. Nicht nur, dass man diesen auch bei Treibstoffengpass erreichen kann, ein guter Nutzgarten benötigt tägliche Arbeit, man sollte diesen auch verteidigen können ... gegen andere hungrige Mäuler, die einem die Ernte stehlen wollen, weil sie der Hunger dazu treibt. Ausserdem muss man einige Erfahrung haben, wie man Gemüse oder Obst kultiviert ... sonst gedeiht einfach zu wenig!

Lebensmittelkrisenlager:
Die einfachste und sicherste Form der Krisenvorsorge. Ein Teil der Lebensmittel sollte auch kalt zu verzehren sein (Dosenbrot, Knäckebrot, Fisch- & Fleischkonserven, etc.), so dass man nicht abhängig von Energielieferanten (Strom, Gas) ist, die möglicherweise auch ausfallen können. Einige Hilfsmittel, wie kolloidales Silber, Decken, gutes Werkzeug, Kerzen, etc. können das Leben in Extremsituationen sehr erleichtern! Ohne entsprechende Vorsorge wird es sehr schwer, wenn nicht unmöglich, eine Familie zu ernähren. Diese Verantwortung sollte ernst genommen werden!

Gerade darum ist eine Teilnahme an den Krisencamps, die Schnittpunkt:2012 und der Reisslerhof im steirischen Ennstal gemeinsam veranstalten eine Investition in die Zukunft und eine mögliche Überlebenssicherung. Praktische Tipps, realistische Krisenvorsorge und umfassende Hintergrundinformation sind fixer Bestandteil einer sehr persönlichen, auf individuelle Gegebenheiten ausgerichtetes Programm. Oder gehst auch du in Notzeiten Jagen, Fischen, Beeren, Wurzeln und Pilze sammeln?

Die nächsten Krisencamp Termine am Reisslerhof:

21. - 23 Jänner 2011
11. - 13. Februar 2001
jeweils von Freitag 14h bis Sonntag 14h

Hier klicken und anmelden ... (auch als Geschenkgutschein für Weihnachten möglich!)







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Der Adventkalender von Schnittpunkt2012 bringt bis Weihnachten sinnvolle und nützliche Geschenksideen. Lass dich inspirieren, es ist für jede Geldtasche etwas dabei.

Nachhaltiges und Nützliches für sich selbst oder als Geschenk. Investitionen fürs Leben und nicht für den Augenblick!






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