Dienstag, 19. Oktober 2010

Der tiefe Fall der USA

In den USA entwickelt sich die Lage immer extremer und vor allem immer bedenklicher. Der einstige Messias wurde zum Dämon, "yes, we can!" wurde zu "yes, we can´t!". Selbst der ewige Optimist Heli-Ben Bernancke verliert sich in ausweglosem Pessimismus. Der Schuldenstand der Vereinigten Staaten ist gigantisch und wächst, als hätte man einen Turbo hinzugeschalten. Die Gegener der amerikanischen Währungs- und Finanzpolitik werden immer mehr, das schwächt das Land und die Ambitionen der Regierung. Die USA ist zu einer Bananenrepublik, einem durchschnittlichen Schwellenland, allerdings mit höchster Gefahr für den (sowieso nicht existenten) Weltfrieden, dem internationalem Währungssystem und traditionellen Weltanschauungen geworden.

Die (mittlerweilen) unbewältigbaren Probleme der USA werden täglich mehr, auch im Inneren des Staatenverbundes. Kein westliches Land, das eine derart hohe Rate an Lebensmittelmarkenempfänger aufweist, als das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Weite Teile der Bevölkerung können trotz Job sich nicht mehr selbst ernähren!!! Andererseits bewaffnet sich die Bevölkerung, als würden sie wissen, dass ein Bürgerkrieg wahrscheinlich ist.

Die Praktiken der Banken, Hypotheken bzw. Kreditschulden allgemein in dubioser Art und Weise an irgendwelche Investoren zu verkaufen, heizt die Situation zusätzlich auf. Plötzlich sollen Häuser zwangsversteigert werden, für die die Kreditnehmer zahlen, aber die Eigentumsverhältnisse durch diese diabolischen Praktiken der Banken oft nicht klar sind. Tausende amerikanische Hausbesitzer, aber auch Hauskäufer, wissen nicht, wie es weitergeht. Die Zwangsversteigerungen wurden zwar gestoppt, doch wir wissen, dass sich jene in den USA immer durchsetzen, die wirtschaftliche Interessen vertreten - dieser Gruppe gibt fast jedes Gericht recht, auch wenn es gegen das Volk, gegen die Umwelt und gegen jegliche Logik gerichtet ist. Hier braut sich ein unglaublich hohes Potential an Wut und Zorn zusammen, das, wenn es sich entlädt, ein Krieg der amerikanischen Bevölkerung gegen die Eliten, gegen das Establishment, gegen die Politik, die diese Blutsauger nicht verhinderte, sondern noch unterstützte, sein wird.

Es ist dabei egal, ob die USA pleite gehen kann oder nicht. Im Grunde kann sie nicht pleite gehen, weil die Fed in jeder beliebigen Höhe neue US-Dollar schaffen kann ... doch damit werden die Probleme nicht kleiner, im Gegenteil. Der Imageverlust des einstigen reichsten Staates der Welt ist bereits jetzt existenzgefährdend und unglaublich hoch. Kaum jemand glaubt noch daran, dass die Amerikaner sich selbst aus dieser Lage befreien können - zumindest nicht unter Obama und ohne neuen Krieg!

Obama, der ehemalige Messias, dem der Wandel des Landes in ein neues, starkes Amerika zugetraut wurde, ist unbeliebter geworden, als der bisher schlechteste Präsident der Vereinigten Staaten, nämlich George Walker Bush ... Obamas Umfragewerte sind die schlechtesten, die je ein US-Präsident hatte, und sie fallen täglich weiter. Obama zeigt eindrucksvoll auf, wer die tatsächliche Macht und das sagen hat. Nämlich nicht der Präsident, sondern ein Konglomerat aus Wall Street, Konzernen und Think Tanks. Obama zeigt eindrucksvoll auf, dass der mächtigste Mann der Welt nur eine lächerliche Marionette, eine Spielfigur im Ränkespiel der wirklichen Macht ist. Ein schwarzer Präsident, der der Lächerlichkeit preisgegeben wurde ...

Die grosse Gefahr, welche der USA den Todesstoss versetzen könnte, ist nicht eine internationale, sondern eine nationale, nämlich das eigene Volk. Ausgenutzt, schutzlos und vor allem perspektivlos wächst das Revolutionspotential des amerikanischen Volkes an. Wenn eine kritische Schwelle überschritten wird, entlädt sich der Zorn. Bundesstaaten werden aus dem Staatenverbund aussteigen wollen, weil sie als Einzelstaaten mehr Chancen sehen, die Krise zu meistern, als unter der Führung eines Präsidenten, der bisher vollkommen versagt hat. Selbst die gutgemeinte Sozialreform wurde zum Desaster.

Die Mittelschicht verarmt in rekordverdächtigem Tempo, wenige, so wie die Wall Street Banken scheffeln auf deren Kosten Milliarden und die Zeltstädte vor den Metropolen werden täglich grösser. Die Wall Street schüttet sich heuer Boni in der Höhe von 130 Milliarden US-Dollar aus und mehr als 15% der Bevölkerung kann sich nicht aus eigener Kraft ernähren und benötigt Lebensmittelkarten ... Die Frage stellt sich, wie lange diese 15% dem bizarren Treiben noch zusehen?

Die USA war früher für viele Produkte bekannt und beliebt, die sie selbst produzierten. Heute sind die meisten Produktionen in andere Länder ausgelagert und das Land schon lange nicht mehr produktiv. Das heisst, es müssen typisch amerikanische Produkte importiert werden ... Nike Sportschuhe, Levis Jeans, Apple Computer ... nur wenige Industriezweige sind noch tatsächlich produktiv, ua. die Automobilindustrie, die nicht nur minderwertige Blechkarossen herstellt, sondern im Gesamten ein kaufmännischer Komapatient ist.

Die USA ist ein Dienstleistungsland geworden. Dadurch wurde ein hohes Potential an Facharbeitern vernichtet. Diese Entwicklung könnte nur unter hohem Bildungs- und Zeitaufwand wieder rückgängig gemacht werden. Und doch muss, will sich die USA wieder international profilieren und vom fragwürdigem Finanzdienstleisterstaat zu einem produktiven Industriestaat wandeln, fast Unmögliches geleistet werden. Im jetzigen Ist-Zustand ist dieser Wandel kaum möglich, auch, weil die Konzerne, die derzeit in asiatischen Billiglohnländern produzieren lassen, mehr auf den zu erwartenden Profit achten, denn auf wichtige soziale Aspekte.

Die USA hat derzeit nur eine schnell realisierbare Chance, nicht schnell vollkommen unterzugehen, und die heisst Krieg. Kriege waren für die USA immer ein profitables Geschäft - ausgenommen jene der letzten zwei Jahrzehnte (Irak, Afghanistan, ...). Dazu muss allerdings erst eine wirkliche globale Bedrohung inszeniert werden, damit alle blinden und hörigen Staaten den abstrusen Kriegsplänen der Amerikaner zustimmen und für noch abstrusere Kriegspläne bezahlen. So wie wir es nach 9/11 erlebten. Die USA zeigte auf, wie gefährlich moslemischer Terror irgendwelcher nicht existenter, fundamentalistischen Gruppierungen sein kann und liess sich den Erhalt eines illusorischen Weltfriedens unter dem Motto "War Against Terrorism" teuer von seinen Vasallen bezahlen ...

Liebe Freunde, im November sind Kongresswahlen im Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten. Wir werden bald zu spüren bekommen, wie krank tatsächlich die Gehirne der amerikanischen Eliten tatsächlich sind. Ich befürchte Schlimmes, aber ich lasse mich auch gerne vom Gegenteil überzeugen, Mr. President!







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Meldungen:



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1000 Tankstellen ohne Sprit: Streik legt Frankreich lahm (diepresse.com)
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Schwacher Dollar und die Wirkung - China fürchtet Spekulanten (n-tv.de)
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NY Fed: Kaum Kredite für US-Kleinfirmen (wirtschaftsfacts.de)
Nach Stopp der US-Hauspfändungen: 'Alles ist totenstill' (diepresse.com)
Reality Monopoly: USA, bitte zurück auf NULL (markusgaertner.com)
National Debt Up $3 Trillion on Obama's Watch (cbsnews.com)
Helpless Liberals Watch as Obama Switches from Messiah to Demon (rushlimbaugh.com)

Super-Taifun "Megi": Böen bis zu 350 km/h (derstandard.at)
Mindestens zehn Tote: Taifun wütet auf den Philippinen (diepresse.com)
Überschwemmungen: 140.000 Chinesen müssen Häuser verlassen (welt.de)

Neueste Sonneneruptionen (z-e-i-t-e-n-w-e-n-d-e.blogspot.com)



Paukenschlag auf dem US-Hypothekenmarkt: Führt das zum finalen Kollaps? In den USA kam es in den vergangenen Monaten zu zahlreichen Zwangsversteigerungen von Häusern, deren Besitzer nie eine Hypothek abgeschlossen haben. Laut aktuellen Informationen des Senders MSNBC wird möglicherweise über Jahrzehnte hinweg unklar bleiben, wer Schulden in Höhe von insgesamt 45,5 Billionen US-Dollar zu begleichen hat. Hier schlummert ein neues Finanzinferno, das den finalen Crash des Weltfinanzsystems einläuten kann. (goldreporter.de)

Krieg oder Frieden? Die USA vor der Katastrophe - Ben Bernake, der Vorsitzende der amerikanischen Notenbank, hat eingestanden, dass die finanzielle Lage in den USA irreparabel geworden ist. Amerika befindet sich in einer existenziellen Krise. Nun müssen die Eliten sich entscheiden: zwischen einer großen Wirtschaftsdepression oder einem großen Krieg. (kopp-verlag.de)

Volksverhetzung wird alltagstauglich - Man könnte sich fragen, ob man es nicht besser so macht wie in Amerika. Lasst die Leute reden, skandieren und (ins Internet) schreiben, was sie wollen. Denn die Meinungsfreiheit ist uns so wichtig, dass wir lieber die böswilligste Äußerung tolerieren – anstatt sie durch Strafverfolgung aufzuwerten und dabei im schlimmsten Fall noch Märtyrer zu schaffen. (lawblog.de)

Gebürgt, gezahlt, verarscht - Nachdem Milliarden an Griechenland flossen und das "Euro-Rettungspaket" abgesegnet wurde kommen immer neue Lügen auf den Tisch: Das griechische Staatsdefizit steigt auf 15,4% und die Südschiene + Frankreich weigern sich immer stärker, versprochene Sparmaßnahmen durchzuführen. Wen juckts? Deutschland zahlt! (mmnews.de)

Der Zorn der kleinen Leute - Die Debatte um die Integration geht nach Horst Seehofers jüngsten Äußerungen unvermittelt heftig weiter. Der Schweizer Journalist Frank A. Meyer setzt sich pointiert mit der Haltung der Kleinbürger gegenüber dem Islam auseinander und schreibt, wo Sarrazin Recht hat: "Die 'anständigen Deutschen' fühlen sich ignoriert, missachtet und übergangen." (cicero.de)



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1 Kommentar:

Colombelle hat gesagt…

Auf dem Bild meint man wirklich er sei ein Yes we can Zulukrieger.
Die Kriegsfrohen Amis werden bald zu Hause ihren eigenen Krieg haben.
Na wenn das keine Rache der Natur ist.
Das ganze hat auch noch vorteile!
Bedenkt mal:
Man braucht dann nicht mehr weit zu reisen um zu kämpfen.
Das spart Sprit und Öl und den verschleiss der Motoren!
Man verpestet die Luft nicht mehr,auf offener See oder im besetzten Land!
Keine Uranverseuchten Länder mehr in Zukunft!
Keine Vaterlosen Kinder mehr!
Keine misshandlungen Folter und quälereien mehr!
Andere Länder sind dann schwups befreit vom agressiven Rambo da sie dringend die Zolldaten zu Hause brauchen.
Und und und.
Und die Menschen in den einst besetzten Länder müssen/brauchen auch endlich nicht mehr diese komischen quadratisch eigenartig verzerrten bleichgesichterfratzen zu ertragen...
Ist doch auch schon was wert oder?
Ja und wer weis vielleicht wird sogar Deutschland restlos vom Unkraut befreit.
Deutschland wird wieder frei!!!!!!!!!!Yupppiiieeee
Wenn sie gehen sollen sie aber ihre Faschistichen Karikaturen mitnehmen Merkel Gutenberg usw usw
Das unnützige Gesindel hat nichts mehr hier verloren in unseren breitengraden.Ab nach israel und USA.
Und nicht vergessen das deutsche Gold zurückbringen!
Wann ist es soweit Johannes?