Dienstag, 2. November 2010

alea iacta est!

Nach arbeitsreichen Tagen, aufmerksame Besucher dieser Seiten hatten es auf Grund von weniger neuen Artikeln im Oktober sicher bemerkt, begab ich mich ins herbstliche, sonnige Weinviertel/Niederösterreich. Ja, es war auch eine kulinarische Reise, hin zum Grünen Veltliner, der mir in seiner pfeffrig-würzigen Ausdrucksweise der wohl schönste und liebste unter den Weissweinen ist. Serviert zu bodenständiger, deftiger Hausmannskost ein besonderer Genuss. Und herrlich zu sehen, wie sich die Natur noch einmal vor dem Winter aufbäumt und in einem prächtigen Farbenrausch zeigt. Wieder in Graz, werde ich jetzt ein wenig mehr Zeit haben, mich diesem Blog zu widmen ... auch die 2. Ausgabe des Schnittpunkt:2012-Magazins ist in der finalen Phase und wird diese Woche noch erscheinen!

Einige Leser dieses Blogs wünschen eine Zusammenfassung bzw. Übersicht, was kommen wird oder was kommen könnte. Genaue Prognosen zu erstellen, ist, wie wir wissen, ein Ding der Unmöglichkeit, denn erstens kommt es anders, zweitens als man denkt. Einige prognostizierte Szenarien haben sich nicht wie erwartet eingestellt. Das heisst aber nicht, dass diese nun nicht mehr aktuell wären. Wir schreiten auf einem besonders gefährlichen, schmalen Grat. Die Ressourcen, welche unser System bis heute mit viel Glück und noch mehr Geld aufrecht erhalten, sind weitgehend verbraucht. Einiges war auch reine Augenauswischerei und so gar real nicht umsetzbar (750 Milliarden Euro Rettungsschirm). Heisse Luft in besonders brenzligen Situationen. Blogger und Webseitenbetreiber haben darauf hingewiesen, in die Systemmedien sind diese denkwürdigen Tage erst Monate später, allerdings auch mit der realen Dramatik, veröffentlicht worden. Doch da war alles schon fast vergessen und die meisten haben es glatt überlesen (ignoriert). Das immer wieder gebetsmühlenartig vorgebetete Aufschwungslüfterl ist offensichtlich doch kein Wind und noch weniger ein Sturm geworden. Ausserdem, wir wissen aus diesen vielen Meldungen und Informationen, die täglich auf uns einprasseln, kaum mehr zu unterscheiden, was kann wahr sein, was nicht. Eine prekäre Situation, in der wir uns nur mehr auf unser Gefühl verlassen sollten.

Finanz- & Wirtschafts- & Staatskrise

Diese ist noch nicht vorbei, im Gegenteil, die Probleme werden täglich grösser, denn bisher gab es noch keine Lösungen. Es wurde nur versucht, mit abartig hohen Geldsummen, welche allerdings teilweise gar nicht zur Verfügung standen und erst erschaffen (gedruckt) werden mussten, das system nicht jetzt schon absaufen zu lassen. Es handelte sich um nicht mehr fassbare, unglaubliche Summen, welche in die Schwarzen Löcher der Finanz- und Bankenwelt geworfen wurden. Tricksereien und Lügen nahmen Überhand, was als systemrelevant erklärt wurde, wurde gerettet, der Rest ging über den Jordan ...

Der September 2008, damals ging die Lehman-Bank pleite und AIG benötigte aberwitzige Milliardensummen, zeigte sich die Fragilität des Systems. Haarscharf schrammten wir an einem weltweiten Finanzcrash vorbei. Bezeichnend das Geständnis eines Londoner Bankers, der damals bei den elendslangen und dramatischen Krisensitzungen der obersten Banker und Regierungsmitglieder dabei war. Er rief seine Frau an und sagte ihr, sie solle schnell mit Kreditkarten alles verfügbare Geld abheben. Auf die Frage: "Warum?", sagte er: "Ich weiss nicht, ob es morgen unsere Banken noch gibt!"

Die ersten Menschen der nicht informierten breiten Masse begannen sich zu interessieren, wie unsere Währungs- und Geldsysteme tatsächlich funktionieren und kamen drauf, es ist ein irres Schneeballsystem, eine gefährliche Illusion, ein ausuferndes Ponzi-Schema. Und, sie flüchten aus Papier- und Geldwerten in physisches Edelmetall, in Gold und Silber. Banker warnten (und tun dies auch heute noch), nicht in eine Blase zu investieren, die bald zu Platzen drohe. Klar, wer Edelmetalle kauft, entzieht den Banken jenes Geld, dass sie zum Zocken im weltweiten Finanzkasino benötigen, dringend benötigen. Plötzlich wurde auch viel über toxische Papiere geschrieben, über Derivate, Call- und Put-Optionen, CDS, usw. Doch kaum jemand blickte durch diesen Finanzmist. Bad Banks wurden gegründet und wertlose Milliardenpapiere ausgeparkt. Nach der Rettung durch Volksvermögen und das Ausgliedern dieser Finanzmassenvernichtungswaffen schrieben die Banken wieder ansehnliche, allerdings nur scheinbare, Milliardengewinne. Das besonders Fatale daran war (oder ist), dass die geretteten Banken sofort wieder am Kasinospieltisch zurückkehrten und weiter zockten, so als wäre nichts gewesen. Jeder einzelne Euro, den wir kleinen Leute den Banken in Form von Kontoguthaben, Sparbüchern und Fondsbeteiligungen überlassen, findet sich wieder an den Spieltischen. Eine Sucht, getrieben von möglichen aberwitzigen Gewinnen, treibt die Banker dazu. Sie denken nur an jetzt, jegliche Nachhaltigkeit vermisst man. Nur der schnelle Gewinn ist wichtig! Die weltweiten Finanzmärkte werden manipuliert. Teams, wie das PPT, das der Fed untersteht, ist eines davon, das den US-Aktienmarkt in hohem Masse manipuliert. Ein ehemaliger Banker einer grossen amerikanischen Wall Street Bank machte es publik, es existiert ein Computerprogramm, das ausschliesslich durch Manipulation die Märkte regelt. Nichts mehr ist real, alles wurde in kürzester Zeit höchst spekulativ und eine gefährliche Illusion.

Anfang Mai dieses Jahres gab es den bisher gefährlichsten Zwischenfall, wieder wurde erst Monate danach die Öffentlichkeit informiert. Das Sytem drohte wieder zu implodieren. Mehrere Faktoren waren "schuld", darunter auch die Griechenlandpleite. Deutschland plante einen Alleingang und wurde brutal zurück gepfiffen. Frankreich drohte binnen wenigen Stunden der Staatsbankrott. Die Situation wurde lange verheimlicht und herunter gespielt. Aber, so nah am totalen Crash waren wir noch nie ... das sollte zu denken geben. Die Rettung kam in Form einer unglaublichen Chimäre, dem 750 Milliarden Euro Schutzschirm, den es in dieser Form niemals geben kann. Und doch wurden wieder Unsummen bewegt, um das System vorerst nicht kollabieren zu lassen. Inklusive der fast schon abartig anmutenden Aufschwungslügen ...

Und jetzt? Es hat sich nicht viel geändert. Die Verschuldungen der westlichen Staaten expoldieren weiterhin, ein Zurückzahlen der aushaftenden Schulden ist definitiv (unter normalen Umständen) schon lange nicht mehr möglich - und trotzdem baut sich eine neue, eine besonders gefährliche Blase auf. Jene der Staatsanleihen. Mein lieber Freund, wenn du dich mit dem Thema Staat und Staatsschulden beschäftigst, solltest du jegliches wirtschaftliche Denken völlig ausser acht lassen. Offensichtlich funktionieren Staaten bzw. Staatsverbünde gänzlich anders. Es scheint eine völlig irreale Welt zu sein. Würde ein Unternehmer so arbeiten, wie es Staaten tun, wäre er schon lange Bankrott und vermutlich wegen Betrugs hinter schwedischen Gardinen sitzen!

"alea iacta est!", so könnte man die derzeitige Situation bezeichnen. Das Spiel kann einfach nicht endlos weitergehen, denn jedes Schneeballsystem gelangt irgendwann an seine Grenzen. Die Ressourcen sind weitgehend aufgebraucht und verpufft, wie heisse Luft. Probleme wurden zwar erkannt, doch Lösungen bleiben aus. Wir basteln weiter und hoffen, dass nichts passieren wird. Eine fatale Einschätzung, die uns Kopf und Kragen kosten kann.

Möglicherweise ist es der berühmte Dominostein, der eine Kettenreaktion auslösen wird. Eine Bank, eine Versicherung, ein Staat, ein Konzern, ein Börsencrash, zu gross, um noch gerettet bzw. finanziert zu werden, löst diese aus. Kapitalflucht beginnt, Bankruns setzen ein, soziale Unruhen bringen die öffentliche Ordnung zum Einsturz und Versorgungsengpässe werden akut. Meine Freunde, das wird sich nicht lange entwickeln, sondern uns fliegt das System buchstäblich um die Ohren. Dann geht nichts mehr, das stehen die Räder still. Nichts geht mehr! Keine schöne Vorstellung, aber eine zu erwartende Situation. Wir bewegen uns nur mehr in Blasen, alle bis zum Platzen aufgebläht. Es ist nur die Frage, welche als erste platzen wird ...

Dieser ultimative Crash wird sich nicht ankündigen, er wird binnen wenigen Stunden wie ein Tsunami über uns hinwegfegen. Nichts geht mehr! Vorgesorgt zu haben, gibt ein wenig Sicherheit, dieses fast alles vernichtende Spektakel möglicherweise mit wenig Blessuren und wenig Verlusten zu überleben. Wann dies eintreten wird, kann seriöserweise nicht prognostiziert werden. Es kann morgen, nächste Woche oder erst 2011 soweit sein.

Die Folgen werden brutal und tiefgreifend sein. Schätzungen gehen davon aus, dass mindestens 14%, möglicherweise bis zu 30% der Bevölkerung der westlichen Staaten ... verhungern oder verdursteen! Staaten und Staatenverbünde werden zerfallen, die USA ist ebenso gefährdet, wie die Europäische Union. Unsägliche Armut, gigantische Verluste von Vermögen, wirtschaftlicher Stillstand und politischer Extremismus drohen. ... einer Welt, unserer Welt, die sich das jetzt und heute kaum vorstellen kann!

Jeder, der weiss, wie unser Geld- und Währungssystem funktioniert, wie Staaten, Banken, Versicherungen und multinationale Konzerne uns offen bescheissen, belügen und ausnutzen, wissen, dass dieser Systemcrash unweigerlich kommen muss. Wir leben in einer fatalen Illusion falscher Sicherheit. Ignoranz und Glaube ans System und vor allem Glaube an die Fähigkeit der Politik kann tödlich sein! Es ist eine Sicherheit, die nicht existiert!

Doch die Bedrohungen sind noch viel vielfältiger, möglicherweise auch desaströser. Deshalb geht es morgen weiter: Gefahr aus dem All







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Meldungen:



JP Morgan und HSBC wegen mutmaßlicher Silberpreis-Manipulation angeklagt (goldreporter.de)
JP Morgan und HSBC sollen Silbermarkt manipuliert haben (handelsblatt.com)
Silberpreis erklimmt neues 30-Jahreshoch (propagandafront.de)
IWF verkauft 32 Tonnen Gold im September (goldreporter.de)
Gipfel in Brüssel - Europa riskiert die Euro-Schmelze (spiegel.de)
EU-Gipfel: Worum eigentlich gestritten wird (manager-magazin.de)
Sparbuch: Bargeld nur gegen Ausweis (kurier.at)
Großbritannien: Steuerbehörde soll Löhne auszahlen (kopp-verlag.de)
Wie Griechenland trotz Sparkurs Milliarden verschleudert (handelsblatt.com)
Bringen US-Kongresswahlen den völligen Stillstand? (wirtschaftsfacts.de)
US-Wahl: Obama und die große Desillusion (diepresse.com)
USA vor der Wahl: "Fed in unbekannten Gewässern" (manager-magazin.de)
Armut in Amerika: “So schlimm war es noch nie” (derhonigmannsagt.wordpress.com)
Wall Street in Not: Anleiheversicherer Ambac steht vor der Pleite (handelsblatt.com)
Weitere Hiobsbotschaft für Konjunktur in den USA (nzz.ch)
USA werden von den eigenen Ökonomen versenkt (wirtschaftsfacts.de)
Letzte Reflexionen, bevor Bernanke uns wegspült (markusgaertner.com)
Nur ein Krieg kann Obama retten (alles-schallundrauch.blogspot.com)
Die USA drucken sich reich (teleboerse.de)

USA erwägen Militärschlag im Jemen (heute.de)
Terroralarm in USA – Verschwörungstheorien des weissen Hauses (infokriegernews.de)
Post aus Jemen (mmnews.de)
CIA-Strohmann ist Hauptverdächtiger beim Flugzeug-Paketbombenanschlag (propagandafront.de)

Corexit plus: BP-Genmonster im Golf?
(unzensiert.zeitgeist-online.de)
Photo surfaces of black substance inside large fish caught by Florida man in late September (floridaoilspilllaw.com)
Radioactive groundwater found at North Anna (timesdispatch.com)

Russia's Shiveluch volcano erupts (bbc.co.uk)
Angst vor Ausbruch des Krakatau-Nachfolgers (derhonigmannsagt.wordpress.com)
Zahl der Tsunami- Opfer in Indonesien steigt auf über 340 (cri.cn)
Fehlerhaftes Tsunami-Warnsystem in Indonesien "Wir wurden nicht gewarnt" (tagesschau.de)
Indonesien warnt vor 21 weiteren Vulkanen (tagesanzeiger.ch)

Incredible new image of the sun's atmosphere caught on camera by amateur astronomer (dailymail.co.uk)



Die USA werden im Blut ersaufen - Präsident Obama hat in einer Ansprache vor hispanischen Wählern (Amerikaner mit mittel- oder südamerikanischen Migrationshintergrund) dazu aufgerufen, nicht für ihre „Feinde“ (Republikaner), sondern für ihre Freunde (Demokraten) zu wählen. (derhonigmannsagt.wordpress.com)

Volle Fahrt ins Chaos – “Ihr solltet richtig Angst haben” - “Be afraid. Be very afraid.” – Das ist der Rat von Nobelpreisträger Paul Krugman in seinem New York Times-Kommentar vier Tage vor der schicksalhaften Zwischenwahl im US-Kongress. Das wird am Dienstag sein. Am Tag danach steht eine historische Ankündigung der Fed an: Fluten, oder bluten. Die Antwort ist längst bekannt. Ganz klar, die USA gehen. (markusgaertner.com)

USA: 2. November Tag der Entscheidung - Am Dienstag finden in den USA die sogenannten Midterm Elections – die Kongresswahlen – statt. Es geht um die Neuverteilung von 33 Sitzen im Senat, 435 Sitze im Repräsentantenhaus und 38 Gouverneure, sowie deren Parlamente. Bisher hatten die Demokraten im Senat eine Mehrheit, von 60 Sitzen, womit eigentlich jeder Gesetzentwurf verhindert oder eben durchgebracht werden konnte. Von den 100 Sitzen stehen nun 1/3 zur Neuwahl an. Aktuell geht man von einem dramatischen Verlust für die Demokraten aus. (infokriegernews.de)

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