Donnerstag, 23. September 2010

Das Selbstmordprogramm

Unser aller Zukunft zeichnet sich immer düsterer ab. Egal welche Richtung man betrachtet, es scheint, als würden wir Menschen mit aller Gewalt versuchen uns selbst hinzurichten. Gibt es in den Eliten, wo die grossen, uns alle und das System betreffende Entscheidungen getroffen werden, niemanden, der unsere Suizidgefahr erkennt? Oder wird eben darum weitergemacht, ohne Rücksicht auf Verluste?

In den 70ern fiel mir ein Buch in die Hände, das ich, nachdem ich es gelesen hatte, jedem meiner Bekannten aufdrängte, es müsse von uns allen gelesen werden. Der Titel war "Das Selbstmordprogramm", den Autor habe ich schon lange vergessen. In diesem Buch wurde vor über 30 Jahren auf die für uns Menschen immer akuter werdende Gefahr, die wir uns allerdings selbst schufen und weiterhin schaffen, unseren Lebensraum, und damit unsere Lebensgrundlage ersatzlos zu vernichten, gewarnt. In den über 30 Jahren hat der Mensch nicht dazu gelernt ... im Gegenteil! Zugegeben, die Smogstädte der 70er Jahre gibt es nicht mehr, dafür sind haufenweise neue Gefahren aufgetaucht.

Wir wissen um diese Gefahren, zumindest all jene, die selbständig denken können und nicht die Augen vor der Realität verschliessen. trotzdem schaffen wir es nicht, aus diesem Teufelskreislauf herauszukommen.

Nun entwickelt sich diese Geschichte immer schneller, immer dynamischer und die Aussichten werden immer schwärzer. Wir stehen mitten in einer globalen Finanz- und Wirtschaftskrise, an der Staaten bis hin zu unser Gesellschaft zerbrechen können. Diese Wahrscheinlichkeit ist sehr, sehr hoch, dass es auch tatsächlich dazu kommen wird, bald dazu kommen wird. Die Kriegsgefahr und damit auch die Ausweitung auf einen weltweiten thermonuklearen Krieg steigt. Die Umweltverschmutzung nimmt Ausmasse an, die man apokalyptisch nennen kann, ich erinnere an die Verschmutzungsexzesse durch Erdöl (Golf von Mexiko, China, Nigeria, ...). Zusätzlich versucht man mit neuester Technik das Klima zu verändern und vermutlich auch als Waffe zu verwenden (HAARP, Chemtrails, etc.).

Dabei sollte uns durch die Globalisierung und die Raumfahrt sehr eindrücklich vor Augen geführt werden, wie klein, sensibel und zerbrechlich unser Lebensraum Erde (Terra Gaia) eigentlich wirklich ist. Und, wir haben nur die eine Erde, alles andere ist "Hirntschecherei", irreale Fiktion. Wir können mit der Grundlage des heutigen Standes der Technik keinen Ersatzplaneten schaffen oder erreichen!!!Das ist schlicht unmöglich! Trotzdem zerstören wir die Erde weiterhin in atemberaubendem Tempo. Und offensichtlich ohne jeglichen Skrupel!

Wenn die Menschheit nicht schnellstens einsieht, dass sie unter allen Rassen, Religionen, Nationen und nur mit Frieden eine Chance zu Überleben hat ... und mit einer Lebensweise, die unseren Lebensraum und den Menschen erhält und nicht zerstört!

Wir haben eine tolle Ausrede, das ist die Wirtschaft. Für die Wirtschaft, das heisst, für Profit, wird alles getan, alles menschenmögliche. Sogar gelogen, betrogen, vernichtet, zerstört, denunziert, vergiftet, ... Selbst die Grünen, einst hoffnungsvolle Weltretter und Aufdecker, haben sich zu machtgeilen Politikern entwickelt, die möglichst regieren wollen, egal was es kostet. Dadurch haben sie ihre eigentliche Berufung pervertiert und sind heute postkommunistische Materialisten geworden, von denen eine ebenso grosse Gefahr ausgeht, wie von allen anderen Politparteien.

Die Wirtschaft und die Wirtschaftlichkeit wurde zu einem unumstösslichen Sakrileg, dem alles andere untergeordnet wurde. Mein lieber Freund, auch Krieg ist in erster Linie Wirtschaft! Vergiss die Argumente dass irgendwelche Samariter ein Volk von einem bösen Diktator befreien wollen. Es sind ausschliesslich imperialistische Aspekte im Sinne von mehr Profit und mehr Macht ausschlaggebend und das seit Urzeiten.

Offiziell und laut Medien werden derzeit weltweit Lösungen für eine Beendigung der Krise gesucht. Alle, wirklich alle bisherigen Massnahmen, Lösungsversuche und Anstrenungen sind gescheitert - wie auch nicht anders zu erwarten war! Denn eine Lösung gibt es nur in einem weltweiten Umdenken und einer Abkehr vom bisherigen System. Und dies müsste weltweit, unter Einbeziehung aller Staaten und Weltanschauungen passieren. Am besten vorgestern, denn möglicherweise ist es ohnehin schon zu spät! Nur gemeinsam mit einem völlig neuem System, das nicht auf monetärer Basis funktionieren darf, bietet einen Ausweg aus dem Dilemma. Aber noch ist ein nicht monetäres System so weit weg, wie ein Ersatzplanet für die Menschheit. Und glaube mir, niemand, der Vermögen besitzt, würde dies aufgeben! Niemand! Nicht einmal dann, wenn er weiss, dass deswegen das Ende der Menschheit bevor steht. Wie in einem bizarr-apokalyptischen Film würden diese Reichen und Vermögenden noch einmal eine grosse Party feiern ... und tanzend untergehen, wie seinerzeit auf der Titanic!

Es gibt keine Rettungsboote! Denn wir können die vergiftete, zerstörte, leer gefischte, verstrahlte, verseuchte, ausgebeutete Erde nicht verlassen! Wir müssen hier bleiben und uns den Gegebenheiten anpassen ... nicht versuchen, die Gegebenheiten an uns anzupassen.

Wir haben nicht mehr viel Zeit, metapherhaft gesehen, ist es schon nach zwölf! Solange der Wirtschaft, dem Geld und der Macht soviel Bedeutung zugestanden wird, wird sich nichts, gar nichts ändern!

Wir stehen am Scheideweg und wir sind, das behaupten wir zumindest von uns selbst, denkende, intelligente Wesen (das unterscheidet uns vom Tier ... hahahaha!). Also müssten wir alles daransetzen, um das Ruder herumzureissen. Doch die Reichen, die wirklich Reichen, sind zu mächtig, das Volk zu bequem und eigentlich wollen wir nur das tolle Wohlstandsleben, die grosse Party, vor der Krise zurück! Das spielt es aber nicht!

Oft werde ich gefragt, was der Einzelne tun kann. Und da gibt es wahrlich vieles. Nur zur Anregung, was wäre, wenn bei den Landtagswahlen in Wien und in der Steiermark keiner zur Wahl ginge? Die Politiker, die im grunde unsere henker, unsere Scharfrichter sind, sind die einzigen, die sich selbst ihre Stimme geben. Ja, richtig, es ist ein Traum, denn noch geben wir diesen unsere Stimmen, wählen sie, die sie allesamt nicht verdienen ...

Was der Einzelne tatsächlich tun kann, werde ich morgen bringen ... bis dahin geniesse ich den letzten warmen, schönen Herbsttag für die nächste Zeit ...







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



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