Sonntag, 15. August 2010

Wird das biblische Armageddon ausgelöst?

Erinnern wir uns, die USA hat, ausser gegen eine kleine Karibikinsel (Grenada) seit 1945 keinen Krieg mehr gewonnen. Einige äusserst peinliche Niederlagen, wie der Vietnamkrieg, arteten auch zu einem Image-Desaster für die USA aus. Ebenso die beiden zur Zeit geführten Kriege gegen den Irak und Afghanistan.

Deshalb muss, sollte gemeinsam mit Israel, der Iran angeriffen werden, eine völlig andere Strategie zum Einsatz kommen. Der Iran ist rund vier mal so gross wie der Irak und teilweise sehr gebirgig. Die amerikanischen Strategen wissen, dass ein Einmarsch, also ein Offensivkrieg mit Truppen aussichtslos wäre. Die iranische Armee soll Berichten zufolge auch gut ausgebildet und bewaffnet sein. Undenkbar, dort mit einigen zehntausend Mann und Material zu glauben, man könne das Land erobern.

Auch wenn die iranische Bevölkerung nicht mehrheitlich hinter ihrem Regime steht, wie oft kolportiert wird, sind sie leidenschaftliche Patrioten und werden dem Okkupator feindlich gegenüber stehen. Noch dazu, wenn dieser gemeinsam mit dem jüdischen Staat ihre Heimat überfällt.

Deshalb hat die Allianz USA-Israel im Grunde nur eine Möglichkeit! Und das ist die Undenkbare, nämlich Iran mit hunderten nuklearen Sprengsätzen in die Steinzeit zurückzubomben!

Natürlich gibt es neben Nuklearwaffen viele andere Waffensysteme oder Möglichkeiten, effizient Krieg zu führen. Vor allem im Bereich der bakteriologischen und chemischen Waffen. Doch diese sind, so effizient sie auch sein mögen, ein grosses Risiko, da sie möglicherweise weit über den Einsatzort hinaus ebenso gewaltigen Schaden, vor allem an der Zivilbevölkerung anrichten können. Bakterien und Viren kennen keine Grenzen! Also bleibt tatsächlich der präventive, nukleare Erstschlag die einzige Option!

Ein Bombardement mit konventionellen Bomben wäre möglich, doch die Iraner besitzen ein gutes Verteidigungssystem und das derzeit beste Flugzeug- und Raketenabwehrsystem. Die Verluste wären für die amerikanisch-jüdische Allianz relativ hoch.

Es muss ein Blitzkrieg werden. Hunderte von Zielen gleichzeitig dem Erdboden gleichgemacht, höchstmöglichen Schaden sowohl bei militärischen Einrichtungen, atomaren Anlagen und in der Infrastruktur zu erzeugen, so dass die Bevölkerung schnellstens um ein Ende bittet ...

Am Papier oder in der Simulation kann diese teuflische Alternative tatsächlich funktionieren, wenn sie überraschend und kompakt durchgeführt würde.

Der Journalist Gwynne Dyer schreibt: "Den USA bliebe als einzige Eskalationsmöglichkeit der Einsatz von Atomwaffen, denn der Druck, den Krieg zu beenden, würde mit jedem Tag wachsen, weil sonst überall auf der Welt die Industrie und der Verkehr zusammenbrächen. (Ohne den Einsatz von Atomwaffen) bliebe den US-Truppen am Ende nur ein kläglicher Rückzug, und der Iran wäre endgültig auf dem Weg zur dominierenden Macht in der Golfregion. Jedes der bisherigen Kriegsspiele des Pentagons, in dem ein Krieg mit dem Iran simuliert wurde, endete mit diesem Ergebnis, und Admiral Mullen weiss das auch." (luftpost-kl.de)

Doch könnte sich daraus nicht jenes Szenario entwickeln, das immer als Armageddon bezeichnet wird? Dass dieser Einsatz von hunderten Atomwaffen nicht nur auf das Gebiet des Iran beschränkt bleibt? Werden plötzlich andere "Feinde" Israels gemeinsam die Chance sehen, das Land anzugreifen und Israel eine neue Front eröffnen? Was kann durch die Wirkung von massenhaft eingesetzten Nuklearwaffen (Strahlung, Fall Out, Verbreitung durch Winde) überregional passieren, sind dann plötzlich Länder betroffen, die völlig "unschuldig zu Handkuss" kommen? Wird plötzlich das Schreckgespenst des weltweiten Terrorismus aktiviert?

Der Bau einer schmutzigen Bombe ist relativ einfach. Grosse Mengen verschwundenem radioaktivem Material lässt beängstigende Szenarien hochkommen. Detoniert eine schmutzige Bombe in einer Metropole, kann der Schaden enorm sein. Opfer sind die Zivilbevölkerung, fast ausschliesslich! Zeit war genug, um diese Terrorwaffen vor Ort zu bringen und auf den Einsatzbefehl zu warten. Doch nicht nur schmutzige Bomben sind eine Gefahr.

Jedes gut ausgerüstete Labor mit entsprechenden Spezialisten könnte biologische Waffen erzeugen, sogenannte Superviren oder Superbakterien. Tödliche Krankheitserreger, die sich vermehren und innerhalb kürzester Zeit die Bevölkerung von Megastädten töten.

Schmutzige Bomben sind relativ leicht durch ihre messbare Radioaktivität auszumachen bzw. aufzuspüren - Viren und Bakterien, die möglicherweise in einem kleinen Reagenzglas transportiert werden, kaum.

Besonders gefährdet sind Megastädte jener Staaten, die dem Iran und dessen Allianzen oder Freunde feindlich gegenüberstehen. Und eine mögliche Ausbreitung eines Supervirus oder Superbakteriums über einen gesamten Kontinent wäre möglicherweise nur eine Frage der Zeit!

Wird mit einem nuklearen Angriff auf den Iran das biblische Armageddon ausgelöst? Die Chancen dafür werden leider immer wahrscheinlicher! Beginnen die Amerikaner und Israeli in ihrer masslosen Selbstüberschätzung Gott zu spielen?







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



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Verfehlte Freude - Das Statistische Bundesamt gab heute die erste Schätzung zum deutschen Bruttoinlandsprodukt (BIP) für das 2. Quartal 2010 bekannt. Um kräftige +2,2% zum Vorquartal stieg das reale saison- und kalenderbereinigte BIP! Dies stellt das höchste Wirtschaftswachstum Deutschlands in einem Quartal seit der Wiedervereinigung dar. Die Mainstreammedien überschlagen sich fast in kollektiven Positivismus. So das Handelsblatt: "Ein Leuchtturm namens Deutschland", Stern. de titelt: "Willkommen im Wirtschaftswunderland!" und die Zeit-Online titelt sogar: "Deutsche Wirtschaft zieht auch Europa aus Krise". Von einem besonderen Unverständnis zum Thema Ungleichgewichte im Handel zeugt ein Artikel der Welt-Online: "Nach dem Export wird auch der Konsum anziehen". Einzig die FTD verweist auch auf die Risiken der aktuellen Entwicklung: "Deutsches Wachstum schürt Euro-Zonen-Ängste" (wirtschaftquerschuss.blogspot.com)

Andrang Richtung Notausstieg - Bob Chapman, der Herausgeber des “International Forecaster”, sieht die angekündigte Quantitative Lockerung der Federal Reserve als einen der letzten Schritte, bevor offenbar wird: „Das System ist bankrott und es gibt keinen Weg, es zu reparieren.“ Zusätzlich werden in Indien die Weichen für einen Goldmarkt gelegt. (chaostheorien.de)

Investoren werden vorsichtiger - Die Probleme der schwachen Euro-Länder geraten wieder in den Fokus der Investoren. So steigen die Risikoprämien der Anleihen von schuldengeplagte Nationen deutlich. Sichere Bundesanleihen hingegen sind extrem beliebt. (handelsblatt.com)

Bei Stromausfall friert und stinkt die Republik - In New York fiel 2003 eine ganze Nacht der Strom aus. Drei Szenarien zeigen, wie sich Stromausfälle in Deutschland auswirken würden. (handelsblatt.com)

Verlockende Geschwister - Es scheint die Lösung für viele Probleme Barack Obamas zu sein. Der US-Präsident könnte die Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac zwingen, Schulden zu erlassen. Das würde ihm und der Wirtschaft helfen. (sueddeutsche.de)

Bob Chapman: Eliten versuchen ihre Macht zu retten - Schauen Sie sich nur das Chaos an, in das die Bürokraten die Eurozone und die EU verwandelt haben. Schauen Sie sich an, wie die europäischen Elitisten eine Verfassung verabschieden mussten, die dann noch nicht einmal eine war. Es war eine Art von Vereinbarung die Europäer zu unterjochen – eine Vereinbarung gegen die sich die meisten der Einwohner Europas ausgesprochen hatten. (propagandafront.de)

Euromediterranien-Propaganda: “grosser Beitrag der muslimischen Kulturen zur Zivilisation Europas” - Marokkos berühmt-moderate muslimische Regierung erschütterte Anfang März Beobachter der religiösen Freiheit, als sein Innenminister innerhalb weniger Stunden Dutzende von christlichen und humanitären Sozialarbeitern, Pädagogen und Geschäftsleuten einkreiste und vertrieb. (derhonigmannsagt.wordpress.com)



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1 Kommentar:

Colombelle hat gesagt…

Lasst uns hoffen dass es nicht soweit kommen muss.
Vielleicht regelt sich ja das ganze noch?
Ja ich weis,eine naive vorstellung..
Was mir nicht gefällt ist diese ruhe von Informationen.Man sieht nix,man hört nix,aber man weis dass die Schiffe der Agressoren vor Irans Tür stehen.
Was tun die da?Abwarten?Beobachten?
Weis jemand mehr?