Freitag, 20. August 2010

Wann haben wir in unserem Land griechische Verhältnisse?

Staaten wie die Ukraine oder Griechenland bekommen viele Milliarden von IWF und EU um ihren Staatsbankrott abzuwenden. Um Geld zu bekommen, müssen sie ein drastisches, von beiden Organisationen erstelltes Sparprogramm binnen kürzester Zeit einleiten und umsetzen. Dass dieses in der Regel kontraproduktiv ist, ist im besonderen am Beispiel Griechenland ersichtlich geworden.

Nicht nur der Verwaltungsaufwand muss entscheidend verkleinert werden. Ein Teil der Beamten muss gekündigt werden, Abteilungen ersatzlos gestrichen und der verbliebene Rest der Beamten, es sind allerdings immer noch zuviele, da die gigantische Adminstration nicht durch Reformen verkleinert wurde, muss mit Gehaltskürzungen rechnen. Ein logischer Schritt, besonders im ohnehin überverwalteten Griechenland.

Parallel dazu müssen die Einnahmen des Staates steigen. Also werden Steuererhöhungen und neue Steuern eingeführt. Und genau das ist der Punkt, der eine nachhaltige Sanierung in Krisenzeiten, wo die Umsätze sowieso schon zurückgehen, wo die Arbeitslosigkeit steigt und Insolvenzen an der Tagesordnung sind, die Wirtschaft des Landes, die schon seit längerem Probleme hat, existentiell geschädigt wird.

Ein Teufelskreis beginnt sich zu entwickeln, an dessen Ende nur der weitgehende Zusammenbruch der Wirtschaft stehen kann. Nicht nur die Unternehmen (vor allem Klein- und Mittelunternehmen, die Basis jeder Wirtschaftsregion, sind besonders betroffen!), auch die Privaten müssen mehr Steuern zahlen, ergo bleibt weniger Geld für einen gesunden Wirtschaftskreislauf übrig. Die Umsätze brechen ein, Insolvenzen und Privatpleiten häufen sich und der Staat nimmt trotz Steuererhöhungen und neuen Steuern immer weniger ein! Das Räderwerk der Wirtschaft dreht sich immer langsamer ... bis es schlussendlich still steht!

Aus Gier, vielleicht noch einige Millionen aus dem kranken System herauszuzuzeln, geht der Staat scharf gegen jede Art von Pfusch (Schwarzarbeit) vor. Dieser kleine, aber effiziente und wichtige Kreislauf von Dienstleistungen, Waren und Geld wird mit aller Kraft und vielen tausend Beamten zerschlagen. Für viele Pfuscher war es ein wichtiges, unversteuertes Einkommen, um ihren Lebensunterhalt aufzubessern. Und vergessen wir, mein lieber Freund, eines nicht, das sich im Umlauf befindliche Geld wurde ohnehin schon mehrfach (!!!) besteuert! Dabei wäre es gerade in dieser Situation wichtig, dass der Geldfluss aufrecht erhalten wird. Pfuscher geben in der Regel ihr Geld schnell wieder aus. Das heisst, sie horten es nicht, sondern unterstützen damit den Geld- bzw. Wirtschaftskreislauf.

Trotz Milliardenhilfe und rigorosen Sparprogrammen (die beide allerdings sehr fragwürdig bleiben) kann die griechische Regierung den Niedergang ihres Wirtschafts- und Finanzraumes nicht verhindern. Die Spirale nach unten hat eine Eigendynamik bekommen und beschleunigt sich zusehens ...

Hinzu kommt, dass durch immer weniger verfügbarem Geld für den Einzelnen und für Familien, bedingt durch Arbeitslosigkeit, Insolvenzen und Sparmassnahmen schnell ein hohes Revolutionspotential wächst. Die Griechen streiken, die Griechen gehen auf die Strasse, die Griechen revoltieren gegen ihre eigene Regierung ... und natürlich gegen die EU. Doch was wir bis jetzt gesehen haben, ist erst der Anfang der Ausschreitungen gewesen. Im Herbst wird es trotz neuerlicher Milliardenüberweisung der EU weitergehen, im Sommer ist Tourismuszeit - und gerade jetzt benötigt man dringenst Touristen und will diese möglichst nicht mit Streiks vergrämen ...

Aber Griechenland ist nur eins vieler Länder, die praktisch bankrott sind. Auch in Portugal, Spanien, Italien, Irland müssen rigorose Sparmassnahmen durchgesetzt werden. Natürlich auf Kosten der Wirtschaft, natürlich auf Kosten der Bevölkerung.

Ein Land allerdings birgt eine besonders hohe Gefahr eines Bürgerkrieges aus eben diesen genannten Gründen. Frankreich steht Gerüchten zufolge kurz vor eine Abwertung ihres AAA-Ratings. Sollte das wirklich in den nächsten Tagen oder Wochen der Fall sein, werden die - vor allem budgetären bzw. finanziellen - Probleme für Sarkozy und sein Team fast unlösbar. Dann steht, wenn das notwendige Sparen die Bevölkerung, vor allem die unterste Schicht, die Migranten, erreicht, Frankreich in Flammen.

Wer glaubt noch, dass irgendein europäisches Land davor gefeit ist? Und wer glaubt, dass die ausufernden Staatsverschuldungen in irgendeiner Weise verringert werden können? Wie lange kann das System mit Rettungsmilliarden für bankrotte Staaten noch funktionieren? Wann haben wir in unserem Land griechische Verhältnisse?







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



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