Dienstag, 20. Juli 2010

Von der Trinität und anderen Halbwahrheiten

Am 16. Juli 1945, also vor 65 Jahren, wurde die erste amerikanische Atombombe zu Testzwecken gezündet. Robert Oppenheimer, der wissenschaftliche Leiter des Manhattan-Projekts, gab ihr den Namen "Trinity" (Trinität - Dreifaltigkeit). Was nicht stimmt ist, dass die Zündung der Trinity der erste Atombombenversuch der Welt war ...

Wie Rainer Karlsch in seinem sehr gut recherchierten Buch "Hitlers Bombe" ausführt, war das "Geschwätz" des Führers um die Superwaffe, mittels der der Endsieg erruingen werden sollte, durchaus begründet. 1945 gab es wahrscheinlich zwei geheime, deutsche Atombombenversuche. Wobei der erste im Jänner auf Rügen nur als wahrscheinlich gilt, der zweite im März im Thüringer Wald dagegen als ziemlich sicher. Skeptiker dieser Behauptung argumentieren, dass nach der Kapitulation keine Dokumente und Aufzeichnungen über zumindest einen dieser deutschen Atombombentests gefunden wurden.

Das ist aber auch verständlich, denn die Amerikaner benötigten etwas, das die Deutschen konstruiert und offensichtlich auch erfolgreich getestet haben und sie es trotz damals der 2,5 Milliarden US-Dollar, die von der Regierung zur Verfügung gestellt wurden, nicht entwickeln konnten. Nämlich den komplizierten Zünder zu bauen, der den extrem hohen Druck auf den Uran- oder Plutoniumkern ausübt und damit die Kernspaltung auslöst ... die Explosion.

Gehen wir davon aus, dass Deutschland damals eine funktionierende Atombombe bauen konnte, aber nicht über genügend Uran verfügte und auch keine grossen Mengen Uran anreichern konnte. Und dass die USA über genügend angereichertes Uran bzw. Plutonium verfügte, aber grosse Probleme mit dem Zündmechanismus hatte.

Beim Paperclip-Projekt, bei dem die Amerikaner die geistige Elite Deutschlands, vor allem die Wissenschaftler, mit ihrer Arbeit und ihren Dokumenten aus dem zerstörten Deutschland abzogen und in die USA umsiedelten, um von ihnen und ihrer Arbeit zu profitieren, waren die Aufzeichnungen der deutschen, funktionierenden Atombombe dabei. Wernher von Braun, der ehemalige Leiter des Raketenzentrums Penemünde, wo die ersten Raketen V1 und V2 entstanden, war einer der Paperclip-Wissenschaftler und ging in die USA und wurde später wissenschaftlicher Leiter der Mercury, Gemini und Apollo-Projekte.

Bereits 3 Monate später konnte die "Trinity", die Trinität, dank deutscher Konstruktions-Vorarbeit, erfolgreich gezündet werden.
Demnach war die Zündung der "Trinity" am 16. Juli 1945 NICHT der erste Atombombenversuch, sondern mindestens der zweite, wenn nicht der dritte. Erwähnt werden sollte auch, dass die Sprengkraft der "Trinity" rund 20.000 Tonnen TNT stark war, die deutschen Atombomben von der Sprengkraft weit darunter lagen.

Es gab übrigens Augenzeugen des deutschen Atombombenversuches im März 1945 im Thüringer Wald. Cläre Werner berichtete 1962 vor Kultur- und SED-Funktionären: “Ich kann mich noch gut an den Tag erinnern. Es war der 4. März 1945. Für den Tag hatten wir eine Geburtstagsfeier für den Abend, diese wurde abgesagt. Am Nachmittag war der BDM von Gotha auf der Burg. Hans war auch da und half uns noch, dann sagte er uns, daß heute auf dem Platz Weltgeschichte geschrieben wird. Es wird etwas gemacht, was es auf der Welt noch nicht gegeben hat. Wir sollen am Abend auf den Turm der Wachsenburg gehen und in Richtung Röhrensee schauen. Er wisse auch nicht, wie das neue Ding aussehen wird. So waren wir ab 20 Uhr auf dem Turm. Nach 21 Uhr, gegen halb Zehn, war hinter Röhrensee mit einmal eine Helligkeit wie Hunderte von Blitzen, innen war es rot und außen war es gelb, man hätte die Zeitung lesen können. Es war alles sehr kurz, und wir konnten dann alle nichts sehen, wir merkten nur, daß es eine mächtige Sturmbö gab, aber dann alles ruhig war. Ich wie auch viele Einwohner von Röhrensee, Holzhausen, Mühlberg, Wechmar und Bittstädt hatten am anderen Tag oft Nasenbluten, Kopfschmerzen und auch einen Druck auf den Ohren. Am Nachmittag, gegen 14 Uhr, waren so zwischen 100 und 150 SS-Leute auf einmal auf der Burg, sie fragten wo die Leichen seien, wo sie hingebracht worden seien und wer schon da war. Wir wußten von nichts, und sie fragten uns, ob sie hier im “Objekt Burg” seien. Ich sagte ihnen, sie seien hier auf der Veste Wachsenburg, die im Volk immer nur als Burg bezeichnet wird. Ein Kradfahrer gab eine Meldung ab, daß die “Burg” über Ringhofen zu erreichen ist. Daraufhin fuhren die Autos von der Burg nach Mühlberg. Ich sah vom Turm, daß sie dann zum Übungsplatz fuhren.” Aber auch andere Zeugen berichteten über diesen deutschen Atombombenversuch im Thüringer Wald. Ausserdem gibt es Aussagen von russischen (damals sowjetischen) Wissenschaftlern, welche das ebenso bestätigen ... in jedem Fall sollte damals etwas explodiert sein, was wir heute Mini Nuke oder Atomgranate nennen. Nicht so stark und verheerend wie der "Trinity"-Test.

Doch kommen wir zurück zu den Amerikanern. Nach dem Erfolg der ersten amerikanischen Nuklearzündung, wurden weitere Atombomben gebaut und Harry S. Truman gab sofort grünes Licht zur Bombadierung japanischer Städte. Angeblich um die Japaner zur Kapitulation zu zwingen, die ohnehin auch ohne Atombombenabwurf erfolgt wäre - rückblickend gesehen. Doch die Amerikaner mussten ihre Macht der ganzen Welt eindrucksvoll demonstrieren und ausserdem wollten sie sehen, welchen tatsächlichen Schaden eine nukleare Explosion anrichtet. Ein Test am lebenden Objekt, sozusagen.

Nicht zwei, sondern drei Atombomben wurden wurden heimlich zum "amerikanischen" Luftwaffenstützpunkt auf der Insel Timia gebracht, wo das Geschwader 509 mit über 500 B29-Bombern stationiert war. Fat Man, eine Uran 235 Atombombe wurde über Hiroshima abgeworfen und gezündet, Little Boy, eine Plutonium Atombombe drei Tage später über Nagasaki. Tatsächlich sind aber über Nagasaki 2 Plutonium-Atombomben abgeworfen worden, wobei eine ein Blindgänger war und nicht explodierte. Diese, zwar beschädigte, aber noch funktionsfähige Atombombe wurde von den Japanern den Sowjets übergeben, man wollte das militärische Gleichgewicht erhalten. Im Jahre 1949 testeten die Sowjets ihre erste Atombombe ... dank amerikanischer, im Grunde aber deutscher Technologie und Entwicklung! Der Kalte Krieg und die atomare Bedrohung der gesamten Welt begann und ist noch nie so aktuell, wie gerade jetzt wieder!



Hitlers Bombe: Die geheime Geschichte der deutschen Kernwaffenversuche (castor.de)
Erster Atomwaffentest - "Trinity" (spiegel.de)
Wirkung der Atombombe: Schwarzer Regen auf Hiroshima und Nagasaki (geschichteinchronologie.ch)

Um Leben und Tod - Abenteuerlicher Archiv-Fund in Moskau: Japan soll 1945 den Blindgänger einer US-Atombombe der Sowjetunion angeboten haben. (spiegel.de)








Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



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