Donnerstag, 8. Juli 2010

Manipulierte Märkte

Seit einiger Zeit lesen wir, bereits auch in den Mainstreammedien, dass die Finanzmärkte, vor allem die Aktien-, Rohstoff- und Edelmetallmärkte, manipuliert werden. Natürlich, wer hat je etwas anderes gedacht, seit die Märkte das digitale Zeitalter entdeckt haben ...

Liebe Freunde, im Prinzip ist alles, und sei es noch so gut abgesichert und verschlüsselt, "hackbar". IT-Experten wissen das, meist ist es nur eine Frage der Zeit, bis jemand das eine oder andere System "hackt". Sicher sind nur Computer, die nicht an Netzwerken hängen. Und das wir uns richtig verstehen, jede Datenleitung, jedes Intranet und das Internet sowieso, sind Netzwerke. Je mehr Computer vernetzt sind, umso mehr Schwachstellen weisen sie auf. Bei Märkten, die digital funktionieren, ist äusserste Vorsicht angebracht. Sicher ist in jedem Fall, dass dort, wo amerikanische Grossbanken handeln, die Gefahr extremer Manipulation höher ist, als auf kleinen Märkten, wie Wien ... doch auch dort ist Manipulation nicht ausgeschlossen!

Banken werden immer versuchen, einen grösstmöglichen Vorteil, das heisst, eine möglichst hohe Rendite zu "erarbeiten". Wenn man den Markt dann noch zu seinen Gunsten manipulieren kann, wird jeglicher Skrupel beseite geschoben und abgecasht. Für den Erfolg, sprich Gewinn, werden entsprechend Boni ausbezahlt. Kann man das System zu seinen Gunsten manipulieren, so dass die Gewinnmargen höher ausfallen, steigen natürlich auch die Boni.

Doch zu meinem eigentlichen Thema zu kommen, neben den Aktien- und Rohstoffwerten werden auch die Gold- und Silberwerte gewaltig manipuliert. Ein Banker einer grossen österreichischen Bank sagte mir kürzlich, darauf angesprochen, der Goldpreis müsste eigentlich, nach dem Prinzip von Angebot und Nachfrage, zumindest doppelt so hoch sein, wenn nicht noch viel höher. Doch es ist ein Spiel. Ein Spiel der wirklichen Mächtigen und Eliten, der Notenbanken, des IWF, der grossen Banken. Sie können mit enormen Mengen und digitaler Technik den Preis drücken ... Ware, die oft gar nicht existiert, wird angeboten, verkauft, zurück gekauft - Hauptsache, es ist viel Ware permanent im Umlauf. Dadurch wird der Wert entscheidend beeinflusst und - was noch wichtiger ist - niedrig gehalten.

Im Grunde ein, für den Aussenstehenden, komplizierter Vorgang, für den Insider ein leicht durchschaubares Instrument um sich selbst Vorteile zu schaffen.

Doch, irgendwann ist das System einfach überzogen und rein virtuelle Verschiebungen von Aktienpaketen, Rohstoffpaiere oder Tonnen von Gold sind nicht mehr möglich oder werden durchschaut. Dann, spätestens dann, wird der Goldpreis explodieren! Und mit dem Goldpreis auch der Silberpreis (möglicherweise auch andere Edelmetalle, wie Platin und Iridium, sicher jedenfalls auch Uran).

Es ist in jeden Fall pervers, dass es Instrumente gibt, mittels denen ich bereits heute etwas verkaufen kann, was ich erst in Wochen oder Monaten tatsächlich kaufen werde. Kurz erklärt, man gibt ein Kaufversprechen für einen genau definierten Zeitpunkt ab und hofft, dass bis dahin der Preis fällt. Andererseits verkauft man sofort, weil der Preis gerade ziemlich hoch ist - man spekuliert! Man nennt dies Leerverkäufe und diese haben allerdings auch Einfluss auf den Markt bzw. auf die Werte. Das heisst, vieles was heute gerade gehandelt und auch bezahlt wird, ist noch gar nicht im Eigentum des Verkäufers ...

Doch jegliche Manipulation muss man erst nachweisen können, bevor es Konsequenzen geben kann. Auch Manipulation im grossen Stil, im dreistelligen Milliardenbereich, will und kann nicht nachgewiesen werden. Deshalb wird diese Praxis wohl noch einige Zeit andauern und dem kleinen Investor eine verdammte Illusion vorspielen.

Und danach? Wird der Gold- und Silberpreis regelrecht explodieren. Nein, nicht auf seinen jetzt geschätzten doppelten Wert steigen, sondern auf ein Vielfaches ...

Viele Aktien-, Hedgefonds und Rohstoffkäufer werden mich jetzt prügeln, doch sie sind nur Schafe, die dem Trend folgen ... nicht der Realität!








Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



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