Montag, 12. Juli 2010

Euro vs. Dollar

Dass beide Währungen sich derzeit in Schieflage befinden, ist leider nicht sofort ersichtlich, da die meisten Charts nur die Bewertung zeigen. Hinter den Kulissen jedenfalls rumort es und es ist die Hölle los.

Alle die Zahlen, dass bei amerikanischen Banken bis 2012 rund 5 Billionen US-Dollar (in Zahlen: 5.000.000.000.000) und bei europäischen Banken rund 2,5 Billionen ebenfalls in US-Dollar gerechnet (in Zahlen: 2.500.000.000.000) fällig werden. Zwei Horrorsummen, die jede Vorstellungskraft übersteigen! (im amerikanischen tatsächlich trillions!)

Nun wird an den internationalen Finanzplätzen nach Auswegen gesucht. Logisch ist, dass jeder, der Vermögen besitzt, es nach Möglichkeit irgendwie schützen möchte und einem Währungskollaps möglichst aus dem Weg gehen will.

Deshalb sind wir derzeit in einem Stadium, wo einige Grossinvestoren sowohl aus dem Euro wie in den letzten Tagen auch verstärkt, aus dem Dollar flüchten. Sprich, das Vertrauen in diese beiden Währungen sinkt, weil die nationale Währungs- und Geldpolitik völlig ausser Rand und Band geraten ist.

Beide Volkswirtschaften und Bankensysteme stecken in einer noch nie dagewesenen Krise. Die Überschuldungen der Staaten selbst explodieren und sind, selbst grosszügig gedacht, nicht mehr rückzahlbar. Lösungen, die realistisch sind, gibt es nicht! Auch unter Experten wird offen von einem Zusammenbruch gesprochen ... und das in absehbarer Zeit, sprich relativ bald.

War in den letzten Wochen fast ausschliesslich von den Schwierigkeiten rund um den Euro, in Europa und den PIGS-Staaten die Rede in den Medien, so kommen jetzt immer stärker die noch viel grösseren Probleme in den USA zum Vorschein. So ist offensichtlich die Diskussion um den Euro ein reines Ablenkungsmanöver der Amerikaner gewesen.

Nun haben die Chinesen eine eigene Ratingagentur ins Leben gerufen, dort wird die USA und damit der US-Dollar nicht, wie in den patriotischen, amerikanischen Agenturen, mit einem AAA-Rating geführt. Auch einige europäische Staaten sind weitaus niedriger bewertet (Franreich, Grossbritannien, ua.). Dies wird, international gesehen, einen gewaltigen Schub nach unten auslösen. Obwohl, wie wir wissen, das amerikanische AAA-Rating sowieso nur eine skurille Lachnummer darstellte und weit weg von der Realität war.

Ungeachtet der vielen Artikel in der Systempresse, welche das währungstechnische Problem in den USA so wie in Europa herunterspielt, scheint der Kollaps beider Währungen unausweichlich. Dem schliessen sich mittlerweile auch viele Experten mit entsprechender Reputation an. Und die Beteuerungen der Politik an beider Seiten des Atlantiks wirken verlogen und bestenfalls naiv.

Es ist nur die Frage, was den Staaten einfällt, um den Erhalt unseres Systems noch einige Zeit hinauszuzögern. Ein kontroliertes Hinunterfahren des Systems mit einem kompletten Neuanfang steht jedenfalls offensichtlich nicht zur Diskussion. Man fährt das Auto mit Höchstgeschwindigkeit an eine Betonwand! Das soll soviel heissen, man reizt das System mit all seinen Möglichkeiten noch voll aus, im Wissen, dass es einen grossen Knall geben wird.

Ja, das sind wieder einmal Schwarzmalereien, die allerdings - wer entsprechend recherchiert und informiert ist, weiss dies auch - auf Zahlen und Fakten basieren. Der Kollaps, sprich der Zusammenbruch aller unserer Strukturen ist kaum mehr zu verhindern.

Allerdings spielt noch eine schreckliche Komponente mit und die ist ein äusserst gewichtiger Faktor. Bisher hat, wenn die USA mit dem Rücken zur Wand stand, ein Krieg begonnen. Stehen wir kurz vor einem Krieg zwischen Isreal mit den USA als Partner und dem Iran? Dafür steht der wieder einmal beispiellose Truppenaufmarsch der Yankees, die offensichtlichen Kriegsvorbereitungen, das Säbelrasseln, das neue Bündnis zwischen USA und Israel und die Erfahrungen der Vergangenheit. Dagegen steht bloss die Frage: "De wean doch ned so deppat sei!"

Sollten die gefährlichsten Terroristen der Welt, die USA, tatsächlich Seite an Seite den Iran angreifen, was ich aus anderen Gründen, die hier nicht genannt werden, definitiv glaube, so kann sich die Apokalypse, oder besser gesagt Armageddon, erfüllen.

Und Armageddon gemeinsam mit dem Öl-Desaster im Golf von Mexiko, das noch lange nicht gelöst werden wird und wahrscheinlich die USA in zusätzliche Bedrängnis bringen wird, kann sich zu einer globalen Katatrophe entwickeln!

Wir werden sehen, liebe Freunde, was uns die nächsten Tage, Wochen und Monate bringen werden. Vielleicht kommt es ganz anders, im positiven Sinne ... doch ich kann nicht so recht daran glauben!







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



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