Samstag, 31. Juli 2010

UPDATE: Die Qualität unserer Politiker

Dieser Tage und Wochen zeigte sich die Qualität unserer Politiker auf eine sehr eindringliche Weise. Wobei ich betonen muss, das dies nicht für alle gilt ...

Ich schrieb schon einige Male davon, dass jetzt die Zeit ist, in der offensichtlich alles Versteckte an die Oberfläche kommt!

Der Teil über Jörg Haiders angeblichen Millionen in Liechtensteinstammt aus einer Zeitungsente des Nachrichtenmagazin "Profil" - heute (2.8.2010) dementieren alle angeführten Personen und Organisationen, allen voran die liechtensteinische Staatsanwaltschaft den im Profil angeführten Sachverhalt und das angebliche Netzwerk des Jörg Haiders.

Die gefallene Sonne war korrupt!

Jörg Haider, ehemals Kärntens Strahle- und Saubermann in Person, scheint ein wenig Geld auf korrupte Weise "dazuverdient" zu haben. Im Zuge der Hypo-Alpe-Adria Ermittlungen stiessen Beamte auf Briefkastenfirmen und Bankkonten, wo Haider Geld verschoben hatte. Bis zu 45 Millionen Euro lagen zeitweise auf den Konten geparkt. Jetzt waren noch 5 Millionen zu finden. Verbindungen zu Karl Heinz Grasser und der BUWOG-Affäre werden nicht ausgeschlossen. Darf ich ausserdem zu Bedenken geben, dass auch unser redlicher Rotwein-Bundeskanzler, entschuldigung, Ex-Bundeskanzler so nebenbei auch Berater bei jenem Institut war und gross abkassierte, das jetzt im Zuge der Ermittlungen zu den Briefkastenfirmen, den Konten und schlussendlich zu Jörg Haider führte ... offensichtlich ist in Kärnten nicht nur die Sonne vom Himmel gefallen!

"Ich geh' doch für so was nicht ins Gefängnis"

Weiter im Text. Bald sind wieder Wahlen in der Steiermark. Und wir wissen alle, dass sich Politiker gerne mit Dingen schmücken, die angeblich durch sie möglich wurden. Schladming zum Beispiel. Der obersteirische Wintersport hat sich für die Schi-WM 2013 beworben. Land und Bund sagten fix über 60 Millionen Euro zu. Es scheint, als würde es die Krise nicht geben! Prestigeprojekte in diesem Umfang sind Betrug am Volk ... denn das muss schlussendlich diesen Wahnsinn bezahlen! Aber nicht deswegen kann oder will Bund und Land nicht zahlen. Fix zugesagte Gelder für ein Image, nichts anderes. Der Schladminger Bürgermeister musste Freitag Bauverträge unterschreiben und sagte auf Grund der fehlenden, zugesagten Gelder: "Ich unterschreibe nicht! Ich geh' doch für so was nicht ins Gefängnis" ... und binnen wenigen Stunden waren dann doch ein wenig "Kohle" vom Land überwiesen worden. Eigentlich kann sich das Land Steiermark die Schi-WM nicht leisten! Wäre alles andere doch ein erheblicher Imageschaden für die Steiermark und für Österreich! Eigentlich ist das Land Steiermark pleite! Ausverkauf des Familiensilbers und Loch auf, Loch zu Politik zeugen davon. Auch der Bund, also die Republik Österreich kann sich Schladming nicht leisten. Warten wir doch alle gespannt auf die bewusst hinausgezögerte Budgetrede des Finanzminsters ... nach der Wiener Wahl!

Der 0% Finanzminister in der Klemme

Kannst du dich noch erinnern, als unser wohl schönster und solariumgebräunter Finanzminister KHG (Trademark: Karl Heinz Grasser) verlautbarte, das Budgetdefizit der Republik Österreich macht 0% aus. In diesem Jahr hat KHG alles verkauft, was irgendwie Wert hatte und einen Käufer fand, so auch die BUWOG (Bundeswohnungsimmobilien). Er war ein Blender, ein perfekter Selbstdarsteller und völlig überschätzter Ökonom. Nun wird auch offenbar, in welchen schmutzigen Geschäften KHG involviert war.

All das ist ein Bild unserer Politik, unserer Gesellschaft. Soll sich jeder, auch du, mein lieber Freund, seine eigenen Gedanken darüber machen, wie sehr wir, das Volk beschissen, verblendet, belogen und hintergangen werden. Ein Journalist einer grossen Tageszeitung schrieb: "... und das ist erst die Spitze des Eisberges!"



Jörg Haider bunkerte Millionen in Vaduz (kurier.at)
"Ich geh' doch für so was nicht ins Gefängnis" (kleinezeitung.at)







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Meldungen:



Wohin treibt die Finanzkrise? (zeit-fragen.ch)
Paukenschlag: Alles Verbrecher (egon-w-kreutzer.de)
Einzelhandel: Umsätze sinken stärker als erwartet (manager-magazin.de)
Irland: Neuverschuldung 19% (mmnews.de)
Portugal: Goldschatz wird zur Rettung in der Not (diepresse.com)
Spanien: Arbeitslosigkeit erreicht Rekordwerte (faz.net)
Die italienische Regierung steht vor dem Aus (diepresse.com)
Griechenland: Dramatische Engpässe bei Versorgung (kleinezeitung.at)
Kaum noch Benzin in Griechenland (nzz.ch)
Krise in Dubai schwappt auf Abu Dhabi über (handelsblatt.com)
Faber: Prechter könnte Recht behalten mit Dow 1.000 (wirtschaftsfacts.de)
Die Gefahr eines "Double-Dip" wächst (heise.de)
BIP-Zahlen schüren US-Konjunkturangst (ftd.de)
IWF: Die Risiken für die US-Wirtschaft wachsen (diepresse.com)
US-Wirtschaftswachstum schwächt sich ab (wirtschaftquerschuss.blogspot.com)
USA: Lebensversicherer unter Betrugsverdacht (mmnews.de)
Obama gibt Europa Mitschuld an lauer US-Konjunktur (welt.de)

USA droht Süßwasser-Ölkatastrophe (focus.de)
China: Ölpest schlimmer als gedacht (n-tv.de)
Gewinner der Ölpest? (politik.de)

Die Niederländer verlassen Afghanistan am Wochenende (alles-schallundrauch.blogspot.com)
Wikileaks: Ein Turbo für den Krieg gegen den Iran? (infokriegernews.de)



Neuer Crash? Globale Krise: Wirtschafts-Gurus warnen vor dem nächsten Absturz. (format.at)

Schuldenlage in den USA - Alle öffentlichen Schulden:
per 24.07.09:
11607 Mrd.
per 26.07.10:
13252 Mrd.
Dies ist ein erschreckendes Plus von rund 14,2 % innerhalb eines Jahres! Und bis 2012 sollen die Schulden auf etwa 19000 Mrd. anwachsen. Ob der Markt für Staatsanleihen dies wohl hergibt? (
wirtschaftquerschuss.blogspot.com)

SPDR Gold Trust: Bedeutende Mittelabflüsse am Dienstag
– Zufall? Vom weltweit größten Gold-ETF SPDR Gold Trust wurden in dieser Woche erstaunliche 19,78 Tonnen Gold abgezogen. Bemerkenswert ist auch das Timing. (goldreporter.de)

Banken haben die Bilanzen absichtlich aufgebläht - Banken hatten das Ziel, zu groß zu werden, um sie pleite gehen lassen zu können. Sie strebten implizite Staatsgarantien an. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Ausschusses für das weltweite Finanzsystem (CGFS), der seinen Sitz in Basel hat. (faz.net)

Teure Bankenrettung
- Die Studie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft schiebt erwartungsgemäß die Schuld dem Staat als schlechten Banker zu. Wie viel die Bankenerettung den Staat, also die Bürgern und vor allem die künftigen Generationen, kosten wird, dass nun manche Banken und Anleger, die sonst vermutlich auch Verluste gemacht hätten, wieder reichlich Geld in die eigene Tasche fließen lassen können, ist noch nicht wirklich abzusehen. Nach einer von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Auftrag gegebenen Studie des Münchener Wirtschaftswissenschaftlers Christoph Kaserer wird es nicht billig, die Politiker, die so verantwortungsvoll gehandelt haben, wird das allerdings nicht betreffen. (heise.de)

Institute sehen sich nicht in der Verantwortung - Die Bundesregierung will alle Kreditinstitute zur Kasse bitten, um einen neuen Fall wie den der Hypo Real Estate zu verhindern. Doch einige Banken leisten hartnäckig Widerstand: Vor allem Sparkassen und Genossenschaftsbanken sehen keinen Grund, sich an den Kosten zu beteiligen. (handelsblatt.com)

Ein Kontinent als Mega-Experiment
- Europa ist in Aufruhr: Wir erleben historische Sparprogramme, dramatische Rettungsaktionen und große Machtverschiebungen - Europa kämpft um seinen Wohlstand. Wird der Euro überleben? Was wird aus der EU? (ftd.de)

Wie Gangster die Eurozone retten helfen
- Die Beliebtheit von grossen Euro-Noten in der Unterwelt scheint die Währung zu stützen. Denn die Europäische Zentralbank verdient kräftig an der Notenausgabe. (bernerzeitung.ch)

Erdbeben hat Küstengebiete meterweit angehoben
- Das Erdbeben, das im Februar in Chile Hunderte Menschen getötet hat, war eines der heftigsten in der Geschichte der Messungen. Die Folge war nicht nur eine leichte Verschiebung der Erdachse - es kam auch zu dramatischen Veränderungen an Chiles Küste, wie spektakuläre Fotos zeigen. (spiegel.de)

Der Kampf um die Globuli
- Nachdem der Streit in der Politik kurz aufloderte, ob homöopathische Mittel von Krankenkassen bezahlt werden dürfen, gibt es nun auch eine Petition für ein entsprechendes Verbot. (heise.de)



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Ausgabe 1 - Juli 2010

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