Samstag, 17. Juli 2010

Der Plan Omega

Nun scheint die Welt wieder in Ordnung zu sein, denn BP hat es geschafft, das Bohrloch, aus dem bisher Millionen Tonnen Rohöl in den Golf von Mexiko flossen, abzudichten und die weiterhin austretenden Ölmengen abzusaugen und in Tankschiffen abzutransportieren. Wie gesagt, es scheint so, als wäre alles in Ordnung!

Tatsächlich wurden durch das Forschungsschiff Thomas Jefferson neue Risse entdeckt, wo ungehindert Rohöl und auch Methangas aus dem Meeresboden strömen. Im Umkreis von mehr als 10 Meilen wurden Risse und Löcher bis zu 100 Fuss lang dokumentiert. Offensichtlich brechen diese Risse durch den immensen Druck von unten aus. Das heisst, sie werden grösser und es fliesst immer mehr Öl und Gas durch. Das Bohrloch selbst ist fast nur mehr Nebenschauplatz des Horrorszenarios!

Nun dürfte, auf Grund der Hilflosigkeit von BP und auch der US-Regierung an einem neuen Plan gearbeitet werden. Jedenfalls verdichten sich die Gerüchte, dass es einen sogenannten "Omega-Plan" geben sollte.

Der Omega-Plan könnte wahrscheinlich die letzte Chance sein, eine weltweite Ölkatastrophe und damit ein weltweites Massensterben, zu verhindern. Wie gesagt, könnte. Denn bei allen Theorien, Vorbereitungen und Berechnugen kann verdammt viel schief gehen oder nicht nach plan funktionieren.

BP arbeitet gemeinsam mit Physikern, Nukleartechnikern, Geologen und Militärs in einer Hochsicherheitsanlage in Alberta / Kanada an einem „explosionsartig-pumpenden Fluss-Kompressions-Generator“ (EPFCG). Der EPFCG-Generator löst eine kleine, kontrollierte Fusionsexplosion durch eine kleine Atombombe aus.

Ein Gerät, was nur einmal verwendet werden kann, generiert der EPFCG einen elektromagnetischen Impuls von hoher Leistungsdichte. Erreicht wird dies durch eine kräftige Explosion, vorzugsweise nuklear. Fortgeschrittene, nuklear-betriebene EPFCGs können sofort Milliarden Ampere und Hunderte von Terawatt erzeugen. Solche rohe Energie übertrifft jeden Gewitterblitz von riesigem Ausmass.

Dieser Impuls kann geformt, gerichtet und benutzt werden, um Elektronen auszuschalten – oder was in diesem Fall noch wichtiger ist – nahezu jedes Material zu verschmelzen – einschließlich bröckelnder Gesteinsschichten tief unter dem Meer. Der fantastisch energetisierte Impuls kann auch Objekte zu sehr hohem Druck und Dichte komprimieren.

Ingenieuren zur Folge, die mit der Technik vertraut sind, können durch die Geräte Plasma-Bögen erzeugt werden, die heißer sind als die auf der Oberfläche der Sonne und Material in einer Nanosekunde schmelzen und vereinigen.

Während der Plan allerdings nur dann ausgeführt werden würde, wenn ein Worst-Case Szenario unmittelbar bevorzustehen scheint, äusserten einige Geo-Chemiker Bedenken darüber, dass durch die Explosion des EPFCG im Golf das Methan entzündet werden könnte ...

Abgesehen davon ist die Öl-Katatrophe bereits auf ein für die USA möglicherweise existenzbedrohendes Ausmass angestiegen. Einerseits ist die gesamte Südküste der USA für Jahre geschädigt, mehr als 40 Millionen Menschen sind davon betroffen. Viele von Ihnen haben ihre Lebensgrundlage bereits verloren. Betroffen sind vor allem die Fischerei und die Tourismuswirtschaft.

Begründete Angst vor noch viel grösseren Schäden, die möglicherweise weit ins Hinterland reichen werden, sind die im Sommer und Herbst zu erwartenden Hurrikans. Die Saison für die Wirbelstürme hat bekanntlich bereits begonnen. Dabei spielen auch einige noch unbekannte Faktoren eine grosse Rolle. Wie verhält sich das auf dem Wasser schwimmende Erdöl samt seinen toxischen Inhaltsstoffen. Wird dieses oder Teile davon in den Wasser- bzw. Regenkreislauf aufgenommen? Wie weit wird es ins Landesinnere getragen? Wie wirkt es sich auf Menschen, Tiere, Pflanzen und Erde aus? Wie reagiert das tonnenweise eingesetzte Lösungsmittel Corexit, ein hochtoxischer Stoff, bei Hurrikans?

Einige amerikanische Blogger schreiben bereits jetzt schon von enormen gesundheitlichen Problemen von Menschen die in den betroffenen Gebieten, der ehemaligen Ölplattform Deepwater Horizon am nächsten, leben!

Derzeit sind über 3800 Förder- und Bohrplattformen an der amerikanischen Südküste im Golf von Mexiko aktiv. Laut Geologen ist der Meeresboden durch die vielen Bohrungen brüchig geworden und scheint jetzt - zumindest in der Meeresbodenregion rund um die Bohrstelle der Deepater Horizon aufzubrechen. Unvorstellbar hoher Druck drückt Erdöl und möglicherweise Methangas durch kleinste Ritzen und Risse im Fels, ausgelöst durch das brüchig gewordene Bohrloch. Hier könnte ein gewisser Schneeballeffekt eintreten und immer mehr und immer grössere Risse entstehen, wo sich das Öl durch den Druck von unten den Weg ins Freie, den Weg ins Meer bahnt. Das Worst-Case-Szenario wäre wohl, wenn der Meeresboden gänzlich aufbrechen würde. Nicht zuletzt kann dies durch die vielen anderen Bohrlöcher erleichtert werden. Der Golf von Mexiko ist jedenfalls keine stabile, tektonische Region. Kleinere und grössere Erdbeben wiesen in der Vergangenheit darauf hin, dass die tektonischen Platten unter grosser Spannung stehen. So gesehen ist der Einsatz von Nukleartechnik ein zusätzliches und vorallem unbekanntes Risiko ... das vielleicht sogar einkalkuliert werden muss, weil es schlussendlich die vielleicht letzte Chance darstellt, die Schäden für Umwelt, Mensch, Tier und Pflanzen nicht noch mehr zu eskalieren zu lassen.

Bizarr und skurill ist dazu das Getue und Getöse um die BP-Aktien, die gestern, nachdem verlautbart wurde, das Leck sein vorerst dicht, stiegen. In Anbetracht der gigantischen Kosten und Schadensersatzzahlungen heute zu spekulieren und möglicherweise sogar zu investieren, ist einfach pervers, zeigt aber das wahre Gesicht des Menschen, dem durch die grenzenlose Gier Geld am wichtigsten ist! Der Konzern darf nicht zerschlagen, filetiert und somit aus der Haftung und damit auch aus der Verantwortung entlassen werden! Denn die Gefahr besteht, dass vor allem die Kleinen, wie üblich, durch die Finger schauen. Jene, die auf Kredit Trawler zum Shrimpsfang kauften, jene die in den Tourismus investierten und kleine Pensionen, kleine Hotels oder auch nur Imbisstände führen, all jene die in den betroffenen Regionen leben und möglicherweise ihre Wohnungen und Häuser aufgeben müssen ... nur weil man BP aus wirtschaftlichen Gründen aus der Verantwortung entlässt, irgendwelche Subfirmen mit einigen Milliarden Kapital ausstattet um einen winzigen Teil der Schäden abgelten zu können. Profitieren werden, wie immer die Grossen, die jetzt in BP investieren, wo die Aktien relativ billig sind.

Nein, liebe Freunde, das ist nicht meine Welt ... aber es gibt für uns keine andere. Darum machen wir sie mit aller Gewalt und Nachdruck kaputt!







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



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Kommentare:

colombelle hat gesagt…

Und wie immer kein einziges wort in unseren super professionelen TV qualitäts nachrichten was diese risse angeht....
Wenn ich jetzt richtig verstanden hab,läuft in sämtlichen rissen und kleinen undichten spalten des Meeresbodens in einem umkreis von sagen wir 13 oder 14 kilometer zusammen mehr Öl aus als aus dem hauptloch?Kann das sein?Oder seh ich das falsch?
Ja der Meeresboden da scheint wie ein Schwamm zu sein oder so wie Hebel das man nimmt um Räume abzutrennen.
Eine Schockwelle von einer sogar minimalen explosion würde diesem Boden wahrscheinlich den rest geben?
Die kavität muss ja schon enorm sein,wenn das einbricht,ja dann guten abend.

Chef-Kritiker hat gesagt…

Man sollte das Bohren unterm Meerespiegel verbieten solange man nicht in der Lage ist auf solche Katastrophen zu reagieren.

Chef-Kritiker hat gesagt…

achja
webkritiker.blogspot.com