Dienstag, 15. Juni 2010

Ich bin nur ein Kind ...

Gestern erhielt ich ein Email mit einem Link zu dem folgenden Video. Ein junges Mädchen, Severn Suzuki aus Vancouver, spricht am UN Earth Summit 1992 in Rio de Janeiro. Man kann sich den Text nicht oft genug anhören, denn es ist, so bitter es klingt, die Wahrheit.

In dieser kurzen, aber eindringlichen Rede führt sie den Vertretern der Regierungen ihre unsagbare Gier, Perversität und bewusste Unfähigkeit vor. Servern klagt keine Rasse, keine Nation, keine Religion an ... sondern alle zusammen, die gesamte Menschheit. Noch schlimmer, sie beschämt uns!

Wenn man Familienväter zuhört, dann reden sie oft davon, was sie nicht alles für ihre Kinder tun - Berufsausbildung, Auto, Wohnung, etc. Doch was sie ihren Kindern wirklich zurück lassen, ist verbrannte Erde! Und dann sprechen sie noch davon, wie sehr sie ihre Kinder lieben! Doch aus Gier, Bequemlichkeit und purem Egoismus bleibt für sie nicht mehr viel über. Aber das wirklich perverse und grausame daran ist, dass diese Kinder später, sollte sich nicht Grundlegendes ändern, genauso reden, genauso handeln ...

Uns wird eine Illusion, eine Weltanschauungslüge vorgespielt, die nicht einmal ferner Bertrachtung standhält. Doch es traut sich niemand hinzusehen, weil dann könnte etwas wirklich Schlimmes passieren. Und das schlimmste, was einem Menschen passieren kann, ist, dass er seine Illusion verliert. Dass ersich der Abhängigkeit und damit der Ausweglosigkeit bewusst wird.

Doch halt! Wir wissen es besser, das sagt auch Severn in ihrer Rede. Denn unseren Kindern lehren wir, anderen nicht weh zu tun, zu teilen, gemeinsam Probleme lösen, mit anderen respektvoll umzugehen, ... doch wir handeln völlig anders!

Lieber Freund, geniesse dieses Video. Es betrifft auch dich! Mich ebenso! Und alle anderen die du täglich in deiner Welt siehst!

Und dass sich, solange diese herrschenden Systeme noch andauern, etwas ändert, glaub´ bitte nicht. Die Regierungsvertreter haben applaudiert und sind zur nächsten Rede übergegangen. Solange Geld im Spiel ist, und damit geht es IMMER um MACHT und PROFIT, wird sich absolut nichts ändern!

Die wirklich Mächtigen glauben, sich´s richten zu können. Und solange Geld existiert, wird sich auch nichts ändern! Kein bisschen! Die da oben haben´s und wir unten laufen unserem Traum, unserer Illusion nach, nicht wissend, radikal und rigoros ausgebeutet zu werden.

Freunde, es muss sich sehr viel ändern! Das gesamte System muss geändert werden! Nur, es hat kein Politiker, kein Regent den Mut (und wahrscheinlich auch nicht die Vorstellungskraft) wirklich etwas zu verändern. Dabei sind wir jetzt Zeugen, wie unser System den Bach runter geht. Niemand glaubt mehr daran, dass es nicht binnen absehbarer Zeit implodiert.

Und wenn schon nicht für uns, so ändern wir die Welt für unsere Kinder - sie sind es wert!







Heute fand ich durch ein Forum einen Link zu einem Bericht von Robert Hofrichter in derstandard.at. Er war mit dem WDR für Filmarbeiten im Land der Helenen. Auch sein Bericht ist schockierend, wie die Griechen mit ihrem Land, ihrer Kultur und ihrer Natur umgehen. Doch das ist kein Einzelfall, sondern bezeichnend für uns, die Menschen!

Ich frage mich oft, warum ist alles so ausgeartet? Kaum ein Bereich, der noch natürlich geblieben ist. Alles wurde ins Exzessive gedrängt, keiner konnte genug kriegen ... besonders "die da oben" nicht.







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Meldungen:



Barroso: EU-Länder könnten sich in Diktaturen verwandeln (alles-schallundrauch.blogspot.com)
Ökonomen warnen vor Absturz der Mittelschicht (spiegel.de)
Warum Giechenland in die Pleite schlitterte (welt.de)
Moodys: Griechenland Ramsch (infokriegernews.de)
Griechen und Spanier bluten (n-tv.de)
Spanien will Europas Banken blosstellen (ftd.de)
Angst vor Pleite am Golf wächst erneut (handelsblatt.com)



Die Entzauberung eines Messias - Die Unzufriedenheit mit Barack Obamas Krisenmanagement wächst. Die Umweltkatastrophe ist zu einem Prüfstein für seine Präsidentschaft geworden. (bernerzeitung.ch)

Unhaltbare Leistungsbilanzen - Die globalisierte Wirtschaft ist von ungeheuren außenwirtschaftlichen Ungleichgewichten gekennzeichnet. Dies verdeutlichen die Leistungsbilanzen einiger ausgewählter Volkswirtschaften, die mit ihren Überschüssen/Defiziten auch die Gläubiger- bzw. Schuldnerposition gegenüber dem Ausland erhöhen. (wirtschaftquerschuss.blogspot.com)

9 Gründe, warum Spaniens Wirtschaft dem Untergang geweiht ist - Der weltberühmte Ökonom Nouriel Roubini formulierte es in einer Rede auf dem Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos folgendermaßen: „Wenn Griechenland untergeht, ist das ein Problem für die Eurozone. Wenn Spanien untergeht, ist es eine Katastrophe.“ (propagandafront.de)

Das Ende der Globalisierung – nur ein Täuschungsmanöver? Offensichtlich sind die Tage des Euro gezählt. Eine Währungsreform in mehreren EU-Ländern liegt im Bereich des Möglichen – aber kann das wirklich sein? Wäre das nicht ein harter Schlag, wenn nicht sogar das Ende der Träume von der zentralisierten Weltherrschaft? (wahrheiten.org)

Der große Rating-Wahnsinn - Ratingagenturen sind der ideale Spielball für geostrategische Machtspiele der USA. Es wird Zeit, dass die Allgemeinheit erkennt, dass die amerikanischen Ratingagenturen Katalysatoren für die Enteignung der Bürger sind und deshalb dringend reformiert gehören. (mmnews.de)

Öl-Katastrophe: Doomsday hoch zwei - »Top Kill«: Lustiger Name. Wissen Sie noch? So nannte BP seinen Versuch vom 26. Mai 2010, das Bohrloch im Golf von Mexiko mit einer Schlammkanone zu verschließen. Inzwischen darf man sich fragen, wer oder was hier eigentlich »gekillt« werden sollte – wirklich der Ölstrom aus dem Bohrloch? Oder nicht vielleicht doch ein klitzekleiner Planet? Mit allem, was sich darauf bewegt? (kopp-verlag.de)

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