Sonntag, 2. Mai 2010

Was jetzt?

Was ist jetzt angesichts der immer brisanter werdenden Situation zu tun? Jetzt, wo viele Medien zugeben, geglaubt zu haben, die Krise sei weitgehend vorbei. Jetzt, wo "plötzlich" der Euro und die gesamte Europäische Union in Frage gestellt werden und eine Währungsreform oder eine nationale Wiedereinführungen alter Währungen immer wahrscheinlicher wird. Der Euro liegt in der Intensivstation, die EU wird einer Zerreissprobe unterzogen.

Was ist zu tun, um das mögliche Schadensausmass relativ gering zu halten. Wobei kaum jemand wiess, was, wie, wann passieren wird, das heisst, man kann höchstens spekulieren. Die weitere Entwicklung und Geschwindigkeit ist von sehr, sehr vielen Faktoren und Entscheidungen abhängig, was keine genauere Prognose möglich macht. Allerdings muss man sich auf das Schlimmste gefasst machen. Es sind jetzt alle Voraussetzungen für einen Systemzusammenbruch gegeben.

Dass diesbezüglich schon in den Mainstream-Medien geschrieben wird, die, wie wir wissen, immer der Aktualität ein wenig nachhinken oder die tatsächliche Situation beschönigen oder nonchalant übergehen, werte ich als Vorbereitung auf das Kommende. Sie, die Medien, können nicht mehr aus, da sich alles zu offensichtlich in eine Richtung entwickelt.

Jetzt heisst es sich umfassend informieren und auf gewisse Indizien achten, denn viele Dinge passieren nicht ohne Vorzeichen. Doch diese müssen auch richtig gedeutet werden!

Ich habe einige wichtige Punkte zusammengestellt, die man befolgen sollte, um den persönlichen Schaden möglichst gering zu halten.

  • keine grossen Geldbeträge auf Girokonten belassen, all das, was für Daueraufträge und Abbuchungen nicht benötigt wird, abheben!

  • alle sogenannten Papierwerte (Sparbücher, Lebens- & Kapitalversicherungen) versuchen aufzulösen! Das sollte schon lange passiert sein. Wenn nicht, auch Verluste in Kauf nehmen, sonst ist alles weg!

  • einen kleinen Bargeldbetrag in kleinen Euroscheinen, nach Möglichkeit Serien X und N (Deutschland & Österreich) zu Hause aufbewahren - als Reserve. Sollte nicht mehr als 1.000 Euro ausmachen.

  • grössere Beträge in CHF (Schweizer Franken) und Edelmetalle wechseln (Gold- und Silbermünzen, möglichst kleine Werte - Gold in 1/4 und 1/10 Unzen, Silber in 1/1 Unzen). Nach Informationen von mehreren Edelmetallhändlern sind Gold- und Silbermünzen derzeit sehr knapp - also kaufen was nur möglich ist!

  • Treibstoff einbunkern - auch Benzin kann für jahre gelagert werden, allerdings nur in Metallkanister!

  • ein Lebensmittelkrisenlager sollte zumindest für 2-3 Monate schon bestehen - wenn nicht, schnell anlegen!

  • überprüfe dein Werkzeug und schaffe dir Verteidigungswaffen an. Legale Waffen sind: Baseballschläger, Gas-Pistole, Steinschleuder, Pfefferspray, Elektroschocker und in Österreich Langwaffen über 60cm (Schrotflinte).

  • achte dass genug Hygieneartikel, Erste Hilfe Artikel und benötigte Medikamente vorhanden sind!
In Kürze hört der Spass auf und wir werden von einem Tag auf den anderen in einer uns nicht mehr bekannten Welt leben (müssen). Dabei zu diskutieren, was gebraucht und was nicht gebraucht wird, erübrigt sich, am Besten ist es einfach umfangreich, soweit dies möglich ist, vorzusorgen! Lieber 1 Jahr zu früh, als eine Stunde zu spät!

Fertige und günstige Lebensmittelkrisenpakete gibt es bei Gewürz-Bazar!







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



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Kommentare:

Aurisa hat gesagt…

Wenn ich an Gott glauben würde, dann wäre das jetzt ein guter Moment um mit dem Beten anzufangen...

Ich hab's inzwischen weitgehend aufgegeben die Leute über die Krise aufklären zu können...

Fast alle wollen es gar nicht hören...

Schön wär's, wenn uns doch noch ein bisschen Zeit bleiben würde... auch wenn das unvermeidliche Ende nur hinausgezögert würde...

Iwe hat gesagt…

Ich kann Dich verstehen, keiner von denen die wir lieben, will es hören. Aber Du kannst trotzdem an
fangen zu beten, ER hört Dich.