Donnerstag, 22. April 2010

Über den Tellerrand geschaut ... (Teil V)

Nun haben wir in den letzten Tagen einige, wenn auch nicht alle, Aspekte betrachtet, die aufzeigen, wie sehr unser System gefährdet ist. Das wirklich tragische ist, dass der überwiegende Teil, ich gehe von weit über 90% aus, nicht informiert ist, die Hintergründe nicht kennt und nicht kennen möchte, und ins offene Messer läuft.

Denn der Tag X, jener Tag, an dem das globale Dominospiel beginnt, wird nicht laut angekündet, sondern er kommt still und leise, um dann mit voller Wucht wie ein Tsunami über uns hereinzubrechen. Es fehlt nur das sogenannte Auslöseereignis. Eine grosse Bank a la Lehmann & Brothers, ein implodierender Aktien-, Rohstoff- oder Immobilienmarkt, ein Währungszusammenbruch, ein grosser Staatsbankrott, ein politisches Ereignis, ... egal wo, denn seit wir weltweit vernetzt sind, ist die Welt ein Dorf geworden (ha, ha, alte wiener Phrase). Aber wir sind nicht nur vernetzt, sondern auch abhängig geworden. Und es ist eine fatale Abhängigkeit! Wie wir beim Vulkanascheflugverbot erfahren haben, stehen bereits nach wenigen Tagen die ersten Produktionsbänder (BMW) still, weil ohne Flugzeuge der Teilenachschub ausbleibt.

Wir haben ein sehr komplexes System einer extrem gefährdeten und angreifbaren Infrastruktur und Abhängigkeit aufgebaut. Vor allem, es gibt in der sogenannten "westlichen Welt" keinen Staat mehr, der autark existieren könnte. Fällt einer der grossen, einflussreichen Staaten aus, reisst er andere Staaten mit in den Abgrund. Und gefährdete Staaten die mehr oder weniger systemrelevant sind, gibt es einige. Und wir werden dieses "letzte und ultimative Dominospiel" bald kennenlernen!

Entgegenzusteuern oder sich den Entwicklungen zu entziehen, funktioniert nicht. Der Point of no Return wurde schon lange überschritten, Exitstrategien gibt es keine und somit sind wir das, was im alten Rom die "Todgeweihten" waren. Wir feiern die Party noch immer, die Gastgeber sind schon lange verschwunden und die Reste des Alkohols gehen zur Neige ...

Dass hier allerdings ein anderes, für uns im Grunde viel wichtigeres Ereignis mitspielt, wird gerne übersehen oder mit der jetzigen Krise und dem unabwendbaren Crash kaum in Verbindung gebracht. Und, rund um das Jahr 2012 hat sich ein verlogener und verfälschter Mythos aufgebaut, der mehr Angst und Furcht erzeugt, als Freude, über das Kommende.

Wir sind dabei, in ein vollkommen neues Zeitalter einzutreten. Wir betreten eine Welt, die gänzlich anders sein wird. Klar, das kann sich heute noch fast niemand vorstellen, denn so lange wir unsere Geschichte kennen, wird fast nur von Kriegen, Ausbeutung, Unterdrückung, Betrug und Katastrophen berichtet. Zivilisationen sind entstanden, haben eine sogenannte (allerdings fragwürdige) Blüte erreicht und sind wieder verschwunden. Die Gründe waren immer die gleichen: Selbstüberschätzung, Dekadenz, Macht und Gier. Kommt dir, lieber Freund, das nicht bekannt vor?

Doch es existiert nicht nur die feststoffliche, materielle Welt, sondern auch eine feinstoffliche, spirituelle. Und dieser besagte Eintritt in ein absolut neues Zeitalter impliziert, dass unsere herrschenden Systeme, Ansichten und Ideologien zusammenbrechen müssen! Um Platz für vollkommen Neues zu schaffen.

Vieles, was wir als wichtig, existenziell und unabdingbar halten, wird verschwinden - so auch das monetäre System. Möglich ist das nur, wenn sich auch der Mensch auf geistiger Ebene ändert, einem geistigen Evolutionssprung unterzogen wird. Die Indizien alter Vorraussagen, nicht nur jener der Maya, deuten darauf hin, dass wir kurz vor diesem gewaltigen Ereignis stehen, dem sich kein Mensch dieser Welt entziehen kann!

Verständlich ist, dass es keinen gleitenden Übergang geben kann! Denn sonst würden gewisse Macht- und Vermögensstrukturen erhalten bleiben und es könnte nichts wirklich Neues beginnen. Der teilweise skurrile Hype rund um 2012 schiesst am eigentlichen Thema vorbei. Nein, es ist nicht das Ende oder die Zerstörung unserer Welt. Es ist zwar ein Ende unseres Zeitalters, aber gleichzeitig der Beginn eines neuen.

Tatsache ist, bevor wir uns mit den Themen Anarchie, nicht monetäres System und Spiritualität (keinesfalls Religion) auseinandergesetzt haben, können wir auch gar nicht begreifen, was kommen wird. Zusehr sind wir in unseren jetzigen, allerdings vergänglichen Ansichten und Dogmen verhaftet. Die allgemeine Meinungsbildung, ausgehend von einer ebenfalls dogmatischen Wissenschaft, sich selbstverherrlichenden und selbstüberschätzenden Politikerkaste und Medien versuchen uns in der Dunkelheit der auslaufenden Jetztzeit zu halten.

Tatsache ist, dass dieses Ereignis, das wir in den nächsten Jahren erleben werden, ein immer wieder kommendes ist. Alle 26.000 Jahre passiert dies, wenn unser Sonnensystem, eins von Milliarden alleine in unserer Milchstrasse, den galaktischen Äquator überschreitet und wieder näher dem Zentrum unserer Galaxie kommt.

Ja, im Grunde wissen wir wirklich wenig. Selbst unsere Vergangeheit (des Homo Sapiens) liegt mehrheitlich ausserhalb unseres Wissens. Wir kennen ein paar Tausend Jahre. Doch das ist nur ein Bruchteil unserer Vergangenheit. Und durch die dogmatische Wissenschaft, die alles, was sie nicht erklären kann grundsätzlich ausschliesst, haben wir eine äusserst beschränkte Wahrnehmung und damit ein äusserst beschränktes Wissen. Spiritualität gehört zu unserem Leben, wie Essen und Trinken ... ein Grundbedürfnis. Spiritualität hat allerdings nichts mit den existierenden Religionen zu tun, die ebenfalls wie die Politik und die Wirtschaft auf den Fundamenten der Macht und der Gier aufgebaut wurden.

In Anbetracht, dass die Verlogenheit und Perversität unseres Systems immer offensichtlicher wird, es zu einer Eskalation der Macht kommt, schauen wir zu, begreifen die Demolierung unseres Systems nicht, weil wir an den uns liebgewonnenen Illusionen von nicht existenter Freiheit, geborgten Wohlstand und geglaubten Wissen festhalten. Um das zu ändern und umdenken zu können, auch wenn dies nur mit radikalen Mitteln möglich ist, muss die Welt, wie wir sie kennen, zusammenbrechen. Erst dann besteht die Chance, aus der verbrannten Erde wieder etwas Neues, etwas vollkommen Neues entstehen zu lassen.

Ein Thema, das ich bisher noch nie angeschnitten habe, werde ich morgen bringen. Denn ich bin der Überzeugung, dass wenn der Mensch bisher nicht gelernt hat, obwohl zwei Weltkriege im vorigen Jahrhundert Lehre genug sein müssten, dann sollten Ereignisse eintreten, die ihm bewusstmachen, dass unsere Welt mit all den skrupellosen Eliten, alles zerstörenden Nulearwaffen, Wahnsinnskonstrukte wie HAARP, alltäglichen Kriegen und Kleinkriegen uns nicht weiterführt, sondern zerstört. Und wieder einmal droht ein grosser Krieg, für den die Kriegshäuptlinge den Einsatz von nuklearen Waffen androhen (... und Waffen von deren Existenz wir kaum wissen!). Ein Krieg, der durchaus zu einem globalen Krieg eskalieren kann.

Hast du dich schon einmal gefragt, was wäre, wenn die Welt, wie sie uns täglich vorgespielt wird, ganz anders funktioniert, als uns immer gesagt wird? Wenn Dogmen und Axiome nicht wahr sind, sondern nur ein manipulatives Werkzeug der jeweils Mächtigen. Und Macht ist, wie uns die Geschichte lehrt, vergänglich!

Ja, ja, gerne setze ich mich, bewaffnet mit einer guten Zigarre und einer Flasche deliziösen Weins in meine kleine, häusliche Botanik und sinniere. Ich weiss, meine Ansichten sind für viele nicht nachvollziehbar und ich habe immer schon extreme Schwierigkeiten mit dem herrschenden System gehabt. Vielleicht liegt es gerade daran, dass ich mich in imaginäre Welten flüchte und weltverbesserische Tendenzen aufkommen lasse. Doch die berechtigten Zweifel, dass unsere Welt nicht der Weisheit letzter Schluss ist, bestärkt mich in meinem Denken. Vor allem, und ich lobe mich nicht gerne selbst, die Offenheit gegenüber "Unmöglichem" lässt mich die Schwelle leicht passieren. Es dürfen nur keine Ressentiments an das Bestehende vorhanden sein, denn diese bremsen den Geist, die Vorstellungskraft und die Fantasie. Ressentiments sind der Feind des Neuen. Und die Eliten werden mit aller Kraft versuchen uns mit künstlich geschaffenen Ängsten in diesen Ressentiments zu halten. Damit Neues bereits im Keim erstickt wird.

Was wir jetzt erleben ist die Fusion der alten Welt mit der neuen. Das kann ohne schwierige Konfrontationen kaum ablaufen. Das sollte jedem klar sein! Und je mehr zerstört wird, desto schneller wird sich dieser Wandel vollziehen und desto mehr Menschen werden erkennen, dass sie sich von dieser bisherigen Welt lösen müssen.

Das ist auch der Grund, warum ich den grossen Crash als unabwendbar betrachte und trotzdem freudig in die Zukunft schaue. Nicht weil alles zerstört wird, was uns lieb und wichtig ist, sondern weil wir uns durch diese Katastrophe weiterentwickeln werden. Und zwar schneller und tiefgreifender, als je zuvor!







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



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1 Kommentar:

divo hat gesagt…

Johannes - ich reiche Dir die Hand! Auch ich freue mich auf die kommenden Veränderungen und hoffe sie führen in eine positive und aufbauende Richtung.

Die Herrschenden werden jedoch alles tun, um ihre Bastionen noch auszubauen und zu verteidigen. Darauf freue ich mich nicht - aber es ist unausweichlich diese Zeiten aktiv zu durchleben, denn ohne aktives Handeln wird der Einzelne untergehen. Es werden nur die Tüchtigen überleben.

Grüße aus Franken
Dieter