Mittwoch, 31. März 2010

Internetzensur oder Internetsperre?

Am Samstag erschien google.at plötzlich mit Inhalten einer chinesischen Webseite. Gehackt oder nicht gehackt?

Gestern waren plötzlich Webseiten wie mmnews.de, wahrheiten.org und andere nicht erreichbar. Angeblich gibt es Probleme mit einem oder mehreren DNS-Server. Dabei kommt es zu Nichterreichbarkeit bzw. zu falschen Seitenanzeigen. Also google.at doch nicht gehackt, sondern Opfer eines DNS-Servers?

Wenn man Gerüchten glauben schenken darf und derzeit ist das Internet voll damit, so werden doch einige einschneidende Änderungen kommen. Spekuliert wird über eine mögliche Zensur bis hin zur Abschaltung des gesamten Internets.

Zensur, vor allem systemkritische und verschwörungstheoretische Seiten sollten betroffen sein, wird immer wahrscheinlicher. Die sogenannten Mainstream-Medien sind nach wie vor weitgehend systemunkritisch. Das heisst, sie schreiben kaum über Themen, die brisant oder konspirativ sind. Ausnahmen passieren hin und wieder zwar, doch diese sind "silanisiert" (weichgespült und obrigkeitskonform). Jene Nachrichten, welche nicht unbedingt die breite Masse erreichen sollen, werden allerdings von kleinen, aber feinen Newsdiensten aufgegriffen, oder eben von Bloggern. Diese abzuschalten oder zu zensurieren ist kaum ein Aufwand für die Verantwortlichen. Theoretisch können sie auch ganze Server abschalten oder vom Netz nehmen ... in jedem Fall, das Argument der Kinderpornografie ist eine Ausrede. Kinderpornografie existiert, ja, aber nicht in dem Ausmass, wie uns glaubhaft gemacht werden soll.

Dass es bereits Pläne gibt, das regionale Internet zu zensurieren, gilt als sicher. Vor allem sollten während einer verschärften Krise die offiziellen Berichte weder kommentiert, angezweifelt oder gar in Frage gestellt werden ...

Dass es zu einer Abschaltung des Internets kommen wird, glaube ich kurz- und mittelfristig nicht. Mittlerweile würde sofort unsere Infrastruktur zusammenbrechen oder verschärfte Zustände sich erheblich verschlimmern. Denn das weltweite Netzwerk ist nur mehr zum Teil Informations- und Unterhaltungsnetz. Viele relevanten Systeme werden über das Internet gesteuert. Eine Störung würde erhebliche Probleme verursachen. Auch würde der nationale, wie internationale Geldverkehr, das Bestellwesen und auch Teile der logistischen Systeme zum Erliegen bringen. Das kann sich, nur wegen systemkritischer Webseiten kaum eine Regierung in westlichen Staaten erlauben.

Anders verhält es sich bei dem kürzlich veröffentlichten Plan, ein sogenanntes Internet 2.0 einzuführen. Jeder, der Inhalte publizieren möchte, benötigt eine Lizenz, die er nur mit einer Unbedenklichkeitserklärung bekommt. Auf diese Art kann all jener Inhalt und jene Systeme aufrecht erhalten werden, sogar besser abgesichtert, und all die bedenklichen, kriminellen, sytemkritischen und fragwürdigen Inhalte würden sofort ersatzlos gelöscht werden. Dies impliziert allerdings einen enormen administrativen Aufwand und wäre wohl nicht kurzfristig einzuführen.

In Anbetracht der Probleme der letzten Tage ist zu befürchten, dass es bald einige Überraschungen im und rund um das Internet geben wird. Lassen wir uns überraschen, ich denke aber nicht, dass diese erfreulich werden ... eher restriktiv!

Ein guter Zeitpunkt, all jene Webseiten, die für einem persönlich wichtigen oder informativen Inhalt haben, für den Eigengebrauch zu sichern. Um später, wenn diese Seiten nicht mehr - aus welchen Grunde auch immer - nicht mehr erreichbar sind, trotzdem am eigenen Computer eine "Sicherungskopie" zu wissen, die genauso funktioniert wie das Original. (HTTrack website copier)

Gefährdete Seiten sind vor allem alle systemkritischen und konspirativen - vor allem jene, die rechts unten auf dieser Seiten angeführt werden. Und dass unsere "Staatsmänner" jene "Gefahr" erkennen, die aus dem Internet, besonders aus der Bloggerszene, kommt, darf man als sicher annehmen. Dass sie etwas dagegen tun werden, ebenfalls. Der Plan der Amerikaner ist diesbezüglich schon weit gediehen, im Notfall das Internet für Privatpersonen zu schliessen ...







Europäische Netzsperren immer wahrscheinlicher (diepresse.com)
Alex Jones: Deutsch zu weltweiten Internetsperren. Warnung! Deutsch (youtube.com)

Internetsperren: EU drückt auf die Tube, Europa unter Generalverdacht - Was auf nationaler Ebene gescheitert ist, soll nun EU-weit eingeführt werden. Wiedermal eine Augen-OP durchs Hinterteil. Die Formulierungen zeigen eigentlich recht genau, wo der Hase lang läuft. Die EU-DSSR ist kein Hirngespinst sondern brutale Realität. (infokriegernews.de)



Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Meldungen:



World Crash Ticker (kopp-verlag.de)

Arbeitslosigkeit in Euro-Ländern auf Rekordhoch (derstandard.at)
Deutschland ist DER Zahlmeister der ganzen Welt (kopp-verlag.de)
Deutsche Regierung plant Bankenpfändung (nutze-deine-freiheit.blogspot.com)
Interesse der Zentralbanken an Goldkäufen ungebrochen (wirtschaftsfacts.de)
Hoenig (Fed): US-Großbanken brauchen weitere $210 Mrd. an EK (wirtschaftsfacts.de)
Gold vor einem neuen Kurssprung? (infokriegernews.de)

Wie ein hier stationierter US-Soldat die Deutschen sieht (luftpost-kl.de)



Wie hoch die Länder der Euro-Zone verschuldet sind - Staatliche Garantien, Bürgschaften oder Konjunkturpakete wirken sich teilweise massiv auf die Schuldenquote der Staaten aus. Wie sich die Defizite der EU-Mitgliedsländer entwickelt haben. Ein Überblick. (handelsblatt.com)

Wirtschaft verliert deutlich an Wettbewerbsfähigkeit - Die deutsche Wirtschaft hat im Krisenjahr einen herben Rückschlag in ihrer Wettbewerbsfähigkeit erlitten. Die Kosten je Arbeitsstunde stiegen aufgrund der Kurzarbeit deutlich, nur in Dänemark und Belgien kostet Industriearbeit mehr als hierzulande. EU-weit sanken die Kosten sogar. (handelsblatt.com)

Euro: Der Anfang vom Ende – Südschiene braucht 0,5 Billion - Mit der Griechenlandhilfe durch IWF und „bilaterale Kredite“ wird die Eurozone nicht gestärkt, sondern geschwächt. Das Ende des Euro rückt damit näher, sagt Prof. Wilhelm Hankel. Die nächsten Hilfskandidaten in der Eurozone brauchen 0,5 Billion Euro. Deutschland wird davon 150 Milliarden zahlen müssen. (mmnews.de)

Geheime EU-Verschlusssache: Vorbereitungen für den Euro-II und die kommende Währungsreform - Diese Nachricht ist KEIN Aprilscherz: Die Vorbereitungen für den Euro-Nachfolger sind im Ausschuss »Arbeitskreis Euro-II« längst abgeschlossen. Diese geheimen Vorbereitungen für das Projekt »Euro-II« waren schon vor der Griechenland-Krise beendet. Wegen der Fälschungen sollten neue Euro-Noten mit zusätzlichen Sicherheitsmerkmalen auf den Markt kommen. Jetzt ist nach der »Lösung« der Griechenland-Krise auf einen Schlag alles anders. Nicht nur im »Arbeitskreis Euro-II« spricht man hinter verschlossenen Türen über eine mögliche Währungsreform im Euro-Raum. Man muss sich auf Weisung der Politik auf alle Eventualitäten vorbereiten. Sogar die D-Mark-II-Druckplatten wurden aus den Tresoren der Schweizer Nationalbank zurückgeholt und werden nun – rein vorsorglich – insgeheim überarbeitet und an die aktuellen Sicherheitsstandards angepasst. (kopp-verlag.de)

US-Finanzindustrie macht satte Gewinne - Nach der heutigen dritten und damit endgültigen Schätzung zum Bruttoinlandsprodukt durch das Bureau of Economic Analysis (BEA), betrug das Wachstum in den USA im 4. Quartal 2009 real +5,6% (+5,9% 2. Schätzung, +5,7% 1. Schätzung), saisonbereinigt und auf das Jahr hochgerechnet (SAAR). Über die miese Qualität des BIP-Wachstums wurde bereits zur 1. Schätzung des BIPs in "Das BIP-Wunder" berichtet. (wirtschaftquerschuss.blogspot.com)

Fallbeispiel Argentinien: Wenn der Staat pleite geht - Die Staatspleite von Griechenland ist vorerst abgewendet. Was passiert, wenn der Geldautomat keinen Schein mehr ausspuckt und der Lohn in Fantasiewährungen gezahlt wird? Argentinien hat den Finanz-GAU erlebt. (focus.de)

kostenloser Counter



1 Kommentar:

divo hat gesagt…

Sie werden alles versuchen - im Notfall auch unliebsame Leute wegsperren. Aber eines können sie nicht - ihr Geldsystem retten. Mit dem Geldsystem wird (hoffentlich) auch der Rest der Demokratur die Toilette hinunter gehen.