Sonntag, 7. Februar 2010

Krisenvorsorge - Krisencamp

Zur Zeit brechen Mauern ein, verschwinden Grenzen und bisher Undenkbares wird Alltag. Das System beginnt aufzubrechen, sich selbst zu pervertieren. Jetzt haben wir jenen Zeitpunkt erreicht, an dem fast täglich das grosse Finale eingeläutet werden kann.

Es stellen sich Regierungen mit Verbrecher auf eine Stufe und machen sie zu Partnern. Verbrechen lohnt sich wieder. Und durch die Steuer-CD-Geschichte kommt ein neuer skuriller Geschäftszweig auf, die Vernaderung. Sind es heute nur Bankangestellte, die auf jede Loyalität zu Arbeitgeber und Staat scheissen, so sind es morgen unzufriedene Buchhalter, Sekretärinnen und Ehepartner. Diese Tendenz, die die deutsche Regierung durch den Kauf anheizt, ist brandgefährlich. Jeder Steuerzahler, der nicht wirklich alles auf "Heller und Pfennig" abführt, kann angeschwärzt werden. Dabei ist es die Intransparenz und Kompliziertheit des Steuersystems und natürlich die Höhe der Steuern, die zum Hinterziehen veranlassen. Schliesslich will man von dem was man verdient, nicht mehr als die Hälfte Steuern zahlen. Das heisst, erst ab Sommer arbeiten wir in die eigene Tasche, das erste Halbjahr für den Finanzminister ...

Dass natürlich nur jene in dem Ausmass Steuern hinterziehen, dass es an der Finanz vorbei "steuerschonend" im Ausland angelegt werden kann, haben meist keine finanziellen Sorgen - im Gegenteil. Schön, denkt der Mann auf der Strasse, es trifft jetzt die da oben. Vielleicht ausgleichende Gerechtigkeit? Aber deswegen muss der Staat sich nicht dem Nachbarstaat zerkriegen und sich mit Gaunern, Pülchern und Kriminellen ins Bett legen. Allerdings, der Staat bzw. die Regierung macht die Gesetze und deswegen kann sie diese auch ein wenig liberaler auslegen, oder?

Bedenklich ist auch die Offenbarung langjähriger Praktiken, wie die österreichische und mittlerweilen auch britische Causa Mensdorff-Pouilly, Lobbyist, Agrarier und Gatte der ehemaligen Ministerin Rauch-Kallat, aufzeigt. Mit einigen Milliönchen Euros, einen gefinkelten Anwalt, die Macht einiger einflussreicher Freunde und das Verfahren wird, trotz ernster Anschuldigungen, eingestellt und der Deliquent nach ein paar Tagen enthaftet. Ein kleiner Gauner bekommt bei uns einige Jahre "Schmalz" (wiener Ausdruck für Haft), dort wo es um Millionen und Milliarden geht ... na ja, es haben sich gewisse Gruppen immer richten können!

Es sind nur zwei kleine Anzeichen, dass das System sich selbst schon lange ad absurdum führt. Natürlich, viel schwerer wiegen die exorbitante, völlig ausser Kontrolle geratene Verschuldung vieler Staaten, die ersten bald zu erwartende Staatsbankrotte, ein Euro, der kollabieren wird und in Europa eine Währungsreform immer wahrscheinlicher erscheint und damit auch soziale Unruhen ausbrechen werden. Die Renten von morgen sind sowieso nur mehr Papier, Vermögen wird weitgehend vernichtet und Armut breitet sich immer stärker aus ... auch bei uns!

Langsam sollte man die eigene Krisenvorsorge abgeschlossen haben. Es bleiben vielleicht Tage, Wochen oder ein, zwei Monate. So wie die Lage aussieht, so eindringlich gewarnt wird, kann dieses grosse Finale im Frühjahr stattfinden. Nicht ausgeschlossen, dass es bis Herbst hinausgezögert werden kann.

Deshalb bieten wir, Schnittpunkt:2012 & Hotel Reisslerhof, vorsorglich Krisencamps an, wo du erfährst, wie man sich am besten vorbereitet, die eigene Krisenvorsorge planen, was man im besten und schlechtesten Fall erwarten kann und was es mit dem mystischen Jahr 2012 auf sicht hat. Die Krise ist noch nicht vorbei. Was wir bisher erlebt haben, war nur die Ouvertüre. Und für das Grosse Finale sollte man gewappnet sein, sollte man vorbereitet sein.

Diese Woche findet von 11.-13.2. wieder ein Krisencamp am Reisslerhof statt, Plätze sind noch frei! (hier klicken für mehr Information)








Johannes (
schnittpunkt2012@gmail.com)



Meldungen:



Das Ende der Souveränität (german-foreign-policy.com)
Eurozone: Sorge vor Flächenbrand (derstandard.at)
Portugal löst Investorenpanik aus (ftd.de)
Chinas Dollar-Problem (krisenfrei.de)
China/USA: Ton wird rauher (kurier.at)
USA: 16. Bankenpleite seit Jahresbeginn (derstandard.at)
Wall Street vor neuen Turbulenzen (derstandard.at)

Collapse-O-Meter: Momentane Stärke des Finanzbebens: 9.2 (hartgeld.com)



USA: Noch dieses Jahr bankrott / Jeder 5. hungert / 22% arbeitslos - Laut neusten Meldungen und Zahlen von Bloomberg und Shadowstats, stehen die Vereinigten Staaten noch dieses Jahr vor dem Staatsbankrott. Die Bevölkerung verarmt immer weiter, der Staat muss überall Ausgaben kürzen. Laut Meldungen von Bloomberg leidet mittlerweile jeder 5. Amerikaner an Hunger, Die staatliche Hilfe für Lebensmittel ist im letzten Jahr um 46% gestiegen. Auch die reale Arbeitslosigkeit stieg auf mittlerweile 22%. Beim Krieg wird allerdings nicht gespart - die Kriegsausgaben der USA machen 2010 über 57 % des Staatshaushaltes aus. (ebisreport.blogspot.com)

Börsianern graut vor Lehman 2.0 - Die Griechenland-Krise lässt den Dax stürzen. Anleger fürchten Kreditausfälle, einen Staatsbankrott in Europa und dass der gesamte Bankensektor ins Rutschen gerät. Die Parallelen zum Lehman-Debakel sind beunruhigend: Nur steht diesmal noch viel mehr Geld auf dem Spiel. (spiegel.de)

G7-Finanzminister: "Kollaps ganzer Volkswirtschaften möglich" - Die Krise in den südeuropäischen Euro-Staaten schürt ungekannte Ängste. Selbst die Finanzminister der sieben traditionell führenden Wirtschaftsnationen sind betroffen - und warnen eindringlich: Ganze Volkswirtschaften könnten zusammenbrechen. Die Aktienkurse an manchen Börsen Europas sind es bereits. (manager-magazin.de)

Sparpläne sind für Südeuropa brandgefährlich - Südeuropa liegt am Boden: In Griechenland, Portugal und Spanien explodieren die Haushaltsdefizite, die Zinsen auf Staatsanleihen wachsen. Nun sollen Rosskuren die angeschlagenen Länder retten. Doch ein Erfolg ist keineswegs sicher: Viele Experten glauben gar, dass sie die Probleme eher verschärfen. (welt.de)

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1 Kommentar:

Die Familienmanagerin hat gesagt…

Vielen, vielen Dank für so ein informatives Blog, dass die wichtigen Dinge auf den Punkt bringt. Ich glaube auch, dass die Krise noch lange nicht bewältigt ist und sogar das ganze noch in der Zukunft getoppt wird. Mit ungeahntem Ausmaß. Denn auf dem Planet Erde läuft alles aus dem Ruder. Auch sehr hilfrich finde ich dies Blog http://krisenvorsorge-ratgeber.de. Die Tipps da ergänzen euer Thema und machen es jedem möglich, sich auch ohne viel Geld vorzubereiten.

Allen alles gute. LG, Kim